Gestikulierende Tänzer
So viel zur interaktiven Minispielsammlung, die kaum mehr als ein gelegentlicher Zeitvertreib sein wird. Worauf Sony natürlich viel Wert legt, sind Inhalte, die euch harte Dollars, Verzeihung: Euros kosten - Filme z.B., für die im virtuellen Kino Trailer laufen und die ihr mit Sicherheit auch dort kaufen könnt. Derzeit gibt es noch keine kostenpflichtigen Inhalte, doch auch in der Einkaufsmeile - eine zweigeschossige überdachte Passage - müsst ihr später sicherlich die Kreditkarte zücken. Personalisierung heißt schließlich das Zauberwort, über das sich ähnliche Online-Gemeinden und -Rollenspiele finanzieren, und das anfängliche Inventar
(Jacken, Hosen, Sofas, Brillen, Blumen, Kuscheltiere) scheint auf Wesentliches begrenzt zu sein. Ich sehnte mich jedenfalls schnell nach einer neuen Couch, einer Grünpflanze und einer schickeren Mütze, weshalb ich die noch kostenfreie Warenausgabe mit ausgestreckten Armen betreten habe.
Ob mir das Einkaufen auch später noch Spaß macht, hängt allein davon, wie sich Sony die Preisgestaltung vorstellt. Auf der einen Seite wäre es ja irgendwie schizophren, vielleicht sogar echtes Geld für ein solches Online-Dasein hinzulegen. Auf der anderen Seite ist dieses virtuelle Zuhause, von Stottern und Kantenbildung in dieser frühen Version mal abgesehen, aber ein sehr ansehnlicher Spielplatz zum Vorzeigen. Schließlich lädt man im Handumdrehen Freunde in eine seiner Wohnungen ein und plauscht stolz über seine neuesten Achiev... Trophäen - Home unterstützt bis auf Morsezeichen sämtliche Kommunikationsformen: Neben dem virtuellen Keyboard dürft ihr auch reale USB-Tastaturen sowie den Voice Chat nutzen. Ihr könnt sogar tanzen, gestikulieren oder schnell einen der grundlegenden vorgefertigten Satzfetzen nutzen - vor allem Online-Rollenspieler werden sich schnell heimisch fühlen.
Was aus Home letztlich wird, muss die Mini-Alltags-Simulation erst im Dauerlauf zeigen. Um nur zu chatten, starte ich nicht erst Home. Für Minispiele gibt es ebenfalls bessere Alternativen. Und um zu spielen, benötige ich Home ebenso wenig. Deshalb muss die Verknüpfung aufgehen: Bieten die einzelnen Kleinigkeiten genug, damit sich ausreichend viele Spieler regelmäßig in ihre Parallelwelt begeben, um erst von dort aus auf ihr PlayStation-Entertainment zuzugreifen? Oder schießt Sony mit seinem Gegenentwurf zu Xbox Live über das Ziel hinaus? Home macht Spaß - aber es wird auch Geld kosten. Home macht Spaß - aber wollen Spieler erst ein Programm starten, bevor sie spielen können? Home macht Spaß und sieht gut aus - gibt mir aber weniger zu tun als jedes Online-Rollenspiel. Wir üben uns deshalb in zurückhaltender Vorfreude und sind sehr gespannt darauf, wie sich ein hoffentlich bald möglicher Einzug in die zweite Wirklichkeit auf lange Sicht anfühlt!
So viel zur interaktiven Minispielsammlung, die kaum mehr als ein gelegentlicher Zeitvertreib sein wird. Worauf Sony natürlich viel Wert legt, sind Inhalte, die euch harte Dollars, Verzeihung: Euros kosten - Filme z.B., für die im virtuellen Kino Trailer laufen und die ihr mit Sicherheit auch dort kaufen könnt. Derzeit gibt es noch keine kostenpflichtigen Inhalte, doch auch in der Einkaufsmeile - eine zweigeschossige überdachte Passage - müsst ihr später sicherlich die Kreditkarte zücken. Personalisierung heißt schließlich das Zauberwort, über das sich ähnliche Online-Gemeinden und -Rollenspiele finanzieren, und das anfängliche Inventar
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| Auf in die Spielhalle: Hier könnt ihr euch kostenlos an (sehr einfachen) Arcade-Automaten austoben. |
Ob mir das Einkaufen auch später noch Spaß macht, hängt allein davon, wie sich Sony die Preisgestaltung vorstellt. Auf der einen Seite wäre es ja irgendwie schizophren, vielleicht sogar echtes Geld für ein solches Online-Dasein hinzulegen. Auf der anderen Seite ist dieses virtuelle Zuhause, von Stottern und Kantenbildung in dieser frühen Version mal abgesehen, aber ein sehr ansehnlicher Spielplatz zum Vorzeigen. Schließlich lädt man im Handumdrehen Freunde in eine seiner Wohnungen ein und plauscht stolz über seine neuesten Achiev... Trophäen - Home unterstützt bis auf Morsezeichen sämtliche Kommunikationsformen: Neben dem virtuellen Keyboard dürft ihr auch reale USB-Tastaturen sowie den Voice Chat nutzen. Ihr könnt sogar tanzen, gestikulieren oder schnell einen der grundlegenden vorgefertigten Satzfetzen nutzen - vor allem Online-Rollenspieler werden sich schnell heimisch fühlen.
Was aus Home letztlich wird, muss die Mini-Alltags-Simulation erst im Dauerlauf zeigen. Um nur zu chatten, starte ich nicht erst Home. Für Minispiele gibt es ebenfalls bessere Alternativen. Und um zu spielen, benötige ich Home ebenso wenig. Deshalb muss die Verknüpfung aufgehen: Bieten die einzelnen Kleinigkeiten genug, damit sich ausreichend viele Spieler regelmäßig in ihre Parallelwelt begeben, um erst von dort aus auf ihr PlayStation-Entertainment zuzugreifen? Oder schießt Sony mit seinem Gegenentwurf zu Xbox Live über das Ziel hinaus? Home macht Spaß - aber es wird auch Geld kosten. Home macht Spaß - aber wollen Spieler erst ein Programm starten, bevor sie spielen können? Home macht Spaß und sieht gut aus - gibt mir aber weniger zu tun als jedes Online-Rollenspiel. Wir üben uns deshalb in zurückhaltender Vorfreude und sind sehr gespannt darauf, wie sich ein hoffentlich bald möglicher Einzug in die zweite Wirklichkeit auf lange Sicht anfühlt!
