X³: Terran Conflict
USK: 12

Test: X³: Terran Conflict

So testet 4Players
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Autor:
Marcel Kleffmann

Sorgenkind: Interface

Mit dem verschachtelten und umständlichen Interface der Marke Menüdschungel schlagen sich Entwickler und Spieler seit dem Anfang der Serie herum. Bei Terran Conflict hat sich Egosoft nun eine Kontrollleiste an der linken Seite mit den wichtigsten Funktionen in hierarchischer Struktur einfallen lassen, die man mit der Maus problemlos bedienen kann, während das Schiff entweder per Autopilot fliegt oder der Nase nach tuckert. Mit der

Eure weiteren Schiffe könnt ihr mit Kommandos wie "Folge mir", "Verteidige mich" oder "Greife den Feind an" befehligen.
Leertaste könnt ihr zwischen Interface-Steuerung und der Schiffsteuerung mit der Maus wechseln. Neu sind zugleich sinnvolle Kontextmenüs: Klickt ihr beispielsweise mit der Maustaste auf eine Raumstation oder ein Schiff, erscheint ein Menü mit möglichen Interaktionen oder Befehlen (Landeerlaubnis, Autopilot, Kommunikation, etc.). Es ist zwar möglich, alles mit der Maus zu kontrollieren, doch benötigt es einiges an Eingewöhnungszeit bis der fließende Übergang zwischen Flug- und Menüsteuerung funktioniert und bis man sämtliche Funktionen im zu verschachtelten Menü gefunden und verinnerlicht hat.

Geschossen wird derweil mit der rechten Maustaste und das Mausrad dient zur Geschwindigkeitsregulation - wieder Gewöhnungssache. Die Präzision eines Joysticks zur Flugkontrolle erreicht die Maus nicht. "So schön" das Menü auch aufgebaut ist, es hätte übersichtlicher und komfortabler gestaltet werden können  So ließe sich zum Beispiel beim Einkauf von neuen Waffen, Schiffen oder Ausrüstungsgegenständen ein Vergleichsfenster mit den neuen und alten Werten einblenden, was ihr erst per Hotkey manuell machen müsst. Platz für andere hilfreiche Anzeigen auf dem HUD wäre jedenfalls genug vorhanden.  Apropos Hotkeys: Ohne euch Tastenkürzel gemerkt zu haben, solltet ihr erst gar nicht abheben.

Obwohl nicht alle Optionen und Features des Menüs auf Anhieb klar sind, sondern erst ausprobiert bzw. gesucht werden müssen, fragt man sich warum die Sektor- und Galaxiekarte so klein angelegt sind und sich die Mini-Fenster nicht vergrößern lassen.
Die Galaxiskarte ist nicht gerade übersichtlich. Zudem lässt sich das kleine Fenster nicht vergrößern.
Eine vollständige Zoom-Funktion zur Verbindung zwischen Sektor- sowie Galaxiekarte wäre ebenso eine gute Idee gewesen und nicht die implementierte Einbahnstraße in Richtung Sektor. Neben diesen Unzulänglichkeiten zeigt sich die Flottensteuerung verbessert: Die Schiffe lassen sich per Kontextmenü zu Staffeln zusammenstellen und wie eine große Einheit befehligen, was das Mikromanagement im späteren Spielverlauf entschlackt und die vorgefertigten KI-Aktionsmuster helfen beim Management der Armada. Im Endeffekt müsst ihr es euch so vorstellen: Ihr sitzt an Bord eures Jägers, Bombers, Kreuzers oder was auch immer und kommandiert mit Hilfe des Flottenmenüs eure Frachter, Fabriken, Kampfschiffe und Staffeln, was den Spieler später so mächtig macht, dass er ganze Fraktionen auslöschen kann - natürlich nach sehr langer Aufbauzeit, viel Leerlauf und ein bisschen Frust.

Ein Alptraum für Neulinge

Während passionierte X-Piloten mit dem Interface, dem Wirtschaftssystem und den Fraktionen sofort etwas anfangen können, dürfen sich Neulinge auf einen harten Auftakt gefasst machen. Zwar gibt es ein rudimentäres Flug- und Kampftutorial, das euch mit den allernötigsten Informationen versorgt, aber es reicht nicht aus, dass ein Neuling mit einem Spiel von derartiger Komplexität zurechtkommt. Schon allein für die Kontrolle des Wirtschaftsystem oder die Flotten-Befehle hätten tiefer gehende eigenständige Lern-Tutorials geholfen oder gar eine sechste Startoption mit dem Titel "Tutorial-Universum". Beim Interface und dem Einstieg hat X³ Terran Conflict demnach Nachholbedarf.

Kommentare

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  • Ich bin ein X Gamer seit Beyond the Frontier was den absoluten Ursprung von X darstellt. Da war das spiel noch recht easy, außer am Anfang, 100 Cretits und ein 1 MJ Schild ohne Sinza, na gute Nacht XD. Du hattest nur ein Schiff aber konntest es voll aufrüsten. Sandkasten Universum ist mit X Tension  [...] Ich bin ein X Gamer seit Beyond the Frontier was den absoluten Ursprung von X darstellt. Da war das spiel noch recht easy, außer am Anfang, 100 Cretits und ein 1 MJ Schild ohne Sinza, na gute Nacht XD. Du hattest nur ein Schiff aber konntest es voll aufrüsten. Sandkasten Universum ist mit X Tension gekommen. Ähnlich wie Terran Conflict ein Stand Alone Addon. Da konnte man schon die hundert verschiedenen Schiffchen steuern. Tatsächlich kompliziert für neulinge wurde es ab X², X³ und TC waren wieder leichter aber im absoluten Grund ist das Spiel einfach zu lernen, schwer zu meistern. In der derzeitigen Version würd ich mal sagen, ihr fangt mal als Argonischer Händler an. Ihr fangt in Heimat des Lichts an und solltet erstmal mit Energiezellen Handeln. Gut gefunden in Linie der Energie. Das wohl meistgehandelte Produkt, immerhin braucht das außer den Sonnenkraftwerken selbst, jede Station. Kämpfen würd ich erst wenn ihr euch ein M3 von eurem Volk, quasi den Argonen kaufen könnt. Dabei muss man beachten das die M3 jedes Volkes teilweise Grundverschieden sind, es gibt die günstigen M3 und die M3+, beispielsweiße die Argon Eclipse, das Dinge hat das fetteste Schield aller M3 in diesem Game. Ein ganzes 200 MJ Schild, mit zwei drei Staffeln dieser Dinger ist ein Schlachtschiff beim Teufel. Nun kommen wir zum beliebten Thema X-Online. Hier sei gesagt, es unmlöglich das Konzept von X Online umzusetzen allein der SINZA würde nicht funktionieren. Ohne den, da sind Reise wirklich nervend lang. Es gibt Systeme wo das Sprungtor 130 Kilometer von euch entfernt ist, ziemlich hirnrissig, is aber so. Da kann man froh sein wenn man einen Sprungantrieb hat. EVE reicht da vollkommen und bald solls ja Black Prophecy geben. Darauf freue ich mich schon. Egosoft hat den Punkt übrigens bestätigt das X Online bestimmt nicht kommen wird, auf jeden Fall nicht in den nächsten Jahren, derweil basteln sie an weitere Patches, Story Upgrades usw. mfg X Universe Fan
  • als ich meine ersten hundertausend moneten zusammen hatte fing das spiel erst an richtig spass zu machen. zugegeben der einstieg ist nicht der einfachste aber die mühe lohnt sich !!
  • Ich weiss, es ist schon sehr lange her, aber ich möchte die gestellten Fragen von Vision_ eine Seite vorher trotzdem beantworten. Ich denke, es könnte durchaus interessant für diejenigen sein, die hier später reingucken und sich überlegen das Spiel zu kaufen. 1. Gibt es Cockpits ? Kann man die  [...] Ich weiss, es ist schon sehr lange her, aber ich möchte die gestellten Fragen von Vision_ eine Seite vorher trotzdem beantworten. Ich denke, es könnte durchaus interessant für diejenigen sein, die hier später reingucken und sich überlegen das Spiel zu kaufen. 1. Gibt es Cockpits ? Kann man die ein-/ausschalten ? Nein keine Cockpits, höchstens ein Cockpit Mod im offiziellen Forum, den man sich extern downloaden muss. 2. Wie sieht es mit den Freien Missionen aus (Schwarzes Brett) ? Sind die diesmal vielfältiger/interessanter ? Es gibt kein schwarzes Brett mehr, sondern Missionssymbole. Per Anfunken kann man dann Missionen übernehmen. das hat den Vorteil, dass man nicht mehr andocken musst, aber die Missionen sind immer die gleichen und wiederholen scih ständig. Ausserdem gibt es keine Hintergrundgeschichten weshalb man sich des Öfteren fragt "Warum wollen die eigentlich das ich den töte" was die Atmosphäre etwas im negativen Sinne beeinträchtigt. Auch die sonstigen BBS-Meldungen fallen flach. 3. Interagieren die NPCs mit dem Spieler ? Z.B. erbitten Hilfe, Unterstützen einen gegen Piraten etc. Generell Nein. Man wird im ganzen Spiel ausserhalb der Story nicht richtig mit NPCs interagieren. Die einzigen Situationen in denen die Piloten dir kurz zufunken ist wenn sie dich gescannt haben oder du sie angreifst. Insgesamt aber viel zu wenig Interaktion, man fühlt sich regelrecht allein im Weltraum. 4. Was ist mit den Gonern ? Kann man da im Rang steigen ? Man kann in deren Sektor (Elysium des Lichts) Missionen zur Rangsteigerung annehmen. Das bringt jetzt aber nix mehr, weils bei denen nichts einzigartiges mehr zu kaufen gibt. Der Sprungantrieb z.b. ist jetzt bei den Argonen, Boronen und Terranern erhältlich. 5. Gibt es Uniques ? Z.B. Waffen, Ausrüstung etc. In Sachen Waffen & Ausrüstung] 6. Kann man im Raumanzug mal was Anderes machen, als nur Schiffe übernehmen ? Man hat einen Reperaturlaser im Anzug, kann also seine beschädigten schife reparieren. Sonst] 8. Kann man immer noch nicht Speichern wann und wo man will, ohne diese Bergungsversicherung ? Immer noch nicht. Speichern ist nur während man an einer Station angedockt ist oder mit einer Bergungsversicherung möglich. Finde ich aber auch gut so, schliesslich ist das hier ja kein Action/Arcade Spiel sondern eine Simulation und da denke ich hat man das ganze mit dem Speichern per Bergungsversicherung sehr gut gelöst. 9. Ist das Spiel auch für Leute interessant, die nicht riesige Flotten und 1000 Fabriken haben wollen ? Das kann es durchaus sein. Du kannst als Pirat spielen und Schiffe kapern, sogar Großkampfschiffe kannst du mithilfe von Militäreinheiten die du vorher ausbilden musst entern. Dazu kannst du dir andere Ziele setzen, z.b. seltene Schiffe zu bekommen, die Ausrüstung und Bewaffnung deines Schiffes zu optimieren oder ein bedrohliches Feind-Schiff in einem wichtigen Sektor auszuschalten. Grundsätzlich macht es aber durchaus Sinn, früher oder später eine eigene Flotte mit eigener Versorgung zu besitzen. 10. Gibt es ein Schadensmodell ? Kann man evtl. gezielt auf Triebwerk, Schildgenerator etc. Schiessen ? Leider Nein. Die Schiffe werden mit 1% Hülle noch genauso aussehen wie mit 100%, ohne auch nur den Hauch einer Beschädigung vorzuweisen. Mein glänzend funkelnder Cerberus (Argo M7) glänzt auch noch bei 1% Hülle und sieht aus wie ein neues Schiff. Und egal wo du hinschiesst, es wird immer gleich viel Schaden machen und du kannst nicht gezielt irgendwas ausschalten. Jedoch gibt es da noch die Ionen-Waffen, welche sich auf das Triebwerk auswirken und durch die elektro-impulse auch die Geschwindigkeit des Schiffes verlangsamen. Ausserdem, sobald die Schilde unten sind, kann es passieren das zufällige Sachen wie Teile der Waffensysteme, Schildgeneratoren oder Frachtgut beschädigt werden kann.

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