Heldenalltag
Abgesehen von solch edlen aber
seltenen Werken macht ihr das, was ihr auch in anderen Rollenspielen auch tut. Ihr sammelt Ansehen, Ruhm und Ehre - sprich: Erfahrungspunkte und steigt munter auf, was nicht zu lange dauert aber auch nicht zu einfach ist. Hieraus speist sich einmal mehr die Hauptmotivation, das Add-On auch über längere Zeit weiterzuspielen. Die Leveltretmühle malt auch hier wenn auch nicht gar so eintönig. Die Wahl des Charakters ist aber so frei, wie ihr das Dungeons & Dragons gewohnt seid. Selbst beim Aufstieg dürft ihr bestimmen, ob euer Held nicht doch einen weiteren Beruf lernen soll. Soll der Kämpe noch zusätzlich Barde werden? Es gibt eine Fülle an Spezialfähigkeiten, Schicksalen und Talenten, mit denen auch ganz Ausgefuchste zufrieden sein dürften. Euer Talent könnt ihr den Handwerkerkammern austoben, wo für jeden Kunstschaffenden ein spezieller Tisch steht.
Die Quests sind ganz unterschiedlich. Es gibt eine Menge Brot und Butter-Quests, bei denen ihr irgendwo hingeschickt werdet, um euch mit jemand zu unterhalten, jemand zu killen und dann etwas zu holen. So müsst ihr mehr über die Sabotage des Schiffs erfahren, wobei man euch sagt, wo ihr suchen sollt. Solche Aufträge machen eine Großteil des Spiels aus und sind mit viel Hin und Her verbunden, auch weil das Spiel immer wieder nachlädt. Echte Highlights sind selten, da es kaum Rätsel, Hebel oder Apparaturen gibt. So ist es die Ausnahme, dass ihr außer den Muckis mal euren Grips anstrengen müsst. Noch seltener müsst ihr das Richtige sagen.
Fantasyfeeling mit Leerstand
Es sind nicht nur die Zaubersprüche, Explosionen und Schwarzmagie, die von Obsidian effektvoll umgesetzt wurden. So erscheint ein Bärenkopf, wenn ihr den Trank Bärenstärke nehmt. Das ganze Geschehen ist auch sonst ansprechend verpackt und bietet eine Menge Atmosphäre. Bombastmusik, Geräusche und deutsche Sprachausgabe sorgen für Filmfeeling, auch wenn bei weitem nicht jedes Gespräch vertont ist sondern nur die wichtigsten. Aber auch Details wie, dass sie die Klamotten ändern, wenn ihr einen anderen Hut aufsetzt, vermitteln den Eindruck einer gewissen Lebendigkeit, auch weil ihr fast bis zur Nasenspitze ranzoomen könnt. Die Grafik fordert jedoch ein potentes System, da sie erst mit 2 GB RAM und Grafikkarte mit 512 MB richtig läuft. Sonst ruckelt's schnell.
Vieles ist allerdings nur Zierwerk, das bloß dazu dient, Leben vorzugaukeln. Das gilt für die vielen 08/15-Charaktere, die überall rumstehen aber nix zu sagen haben, ebenso wie für manches Dorf, wo es zwar viel zu sehen aber fast nichts zu anfassen gibt. Wozu stehen all die Fässer und Kisten rum, wenn man nichts durchsuchen darf? Wozu gibt es all die tollen Diebesfähigkeiten, Schleichen und Entdecken, wenn man nur all Schaltjahr mal ne Kiste zum knacken findet. Wenn's drauf an kommt, fehlt natürlich dann der Dieb für die Schlösser, den ihr erst mühsam suchen müsst. Auch viele der Häuser dürft ihr nicht betreten. Bisweilen kommt einem manches Action-Rollenspiel lebendiger vor, da ihr dort immerhin Kisten knacken dürft.
Abgesehen von solch edlen aber
![]() |
| Beim Aufstieg habt ihr die Wahl, ob ihr so weitermacht oder euer Held ungeahnte Fähigkeiten entwickeln soll. |
Die Quests sind ganz unterschiedlich. Es gibt eine Menge Brot und Butter-Quests, bei denen ihr irgendwo hingeschickt werdet, um euch mit jemand zu unterhalten, jemand zu killen und dann etwas zu holen. So müsst ihr mehr über die Sabotage des Schiffs erfahren, wobei man euch sagt, wo ihr suchen sollt. Solche Aufträge machen eine Großteil des Spiels aus und sind mit viel Hin und Her verbunden, auch weil das Spiel immer wieder nachlädt. Echte Highlights sind selten, da es kaum Rätsel, Hebel oder Apparaturen gibt. So ist es die Ausnahme, dass ihr außer den Muckis mal euren Grips anstrengen müsst. Noch seltener müsst ihr das Richtige sagen.
Fantasyfeeling mit Leerstand
Es sind nicht nur die Zaubersprüche, Explosionen und Schwarzmagie, die von Obsidian effektvoll umgesetzt wurden. So erscheint ein Bärenkopf, wenn ihr den Trank Bärenstärke nehmt. Das ganze Geschehen ist auch sonst ansprechend verpackt und bietet eine Menge Atmosphäre. Bombastmusik, Geräusche und deutsche Sprachausgabe sorgen für Filmfeeling, auch wenn bei weitem nicht jedes Gespräch vertont ist sondern nur die wichtigsten. Aber auch Details wie, dass sie die Klamotten ändern, wenn ihr einen anderen Hut aufsetzt, vermitteln den Eindruck einer gewissen Lebendigkeit, auch weil ihr fast bis zur Nasenspitze ranzoomen könnt. Die Grafik fordert jedoch ein potentes System, da sie erst mit 2 GB RAM und Grafikkarte mit 512 MB richtig läuft. Sonst ruckelt's schnell.
Vieles ist allerdings nur Zierwerk, das bloß dazu dient, Leben vorzugaukeln. Das gilt für die vielen 08/15-Charaktere, die überall rumstehen aber nix zu sagen haben, ebenso wie für manches Dorf, wo es zwar viel zu sehen aber fast nichts zu anfassen gibt. Wozu stehen all die Fässer und Kisten rum, wenn man nichts durchsuchen darf? Wozu gibt es all die tollen Diebesfähigkeiten, Schleichen und Entdecken, wenn man nur all Schaltjahr mal ne Kiste zum knacken findet. Wenn's drauf an kommt, fehlt natürlich dann der Dieb für die Schlösser, den ihr erst mühsam suchen müsst. Auch viele der Häuser dürft ihr nicht betreten. Bisweilen kommt einem manches Action-Rollenspiel lebendiger vor, da ihr dort immerhin Kisten knacken dürft.
