Battlefield 1943 - Test, Shooter, PlayStation 3 PSN, Xbox 360 XBL - 4Players.de

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Ego-Shooter
Entwickler: DICE
Publisher: Electronic Arts
Release:
08.07.2009
Q1 2010
08.07.2009
Spielinfo Bilder Videos
Ein Battlefield light - so lässt sich 1943 am besten beschreiben, das als reiner Download-Titel über Xbox Live sowie PSN angeboten wird und im Herbst auch den Weg auf den PC finden soll. Eignet sich der schnelle Ausflug auf die Schlachtfelder als leckerer Appetit-Happen für zwischendurch oder vermisst man die große Portion, die einen wirklich satt macht?

Battlefield ohne Ende

Battlefield Heroes . Battlefield: Bad Company 2 . Und jetzt auch noch Battlefield 1943 . DICE versteht es, eine beliebte Marke auszuschlachten, auch wenn man dabei schon mal den Überblick verlieren kann. Dabei wollen die Schweden ihren Horizont erweitern und nicht mehr länger nur die Hardcore-Fangemeinde des PCs ansprechen, sondern auch das Herz der Konsolenbesitzer mit den Bad Company-Ablegern erobern, während sich das kostenlose und stark auf Cartoon getrimmte Heroes vornehmlich an Gelegenheitsspieler richtet. Letztere dürften die schwedischen Entwickler auch bei 1943 im Visier haben, auch wenn es hier genau so anspruchvoll zur Sache geht wie in einem "großen" Battlefield - nur halt in einem sehr viel kleineren Rahmen. Anstatt das volle Programm aufzufahren, hat sich DICE mit Wake Island, Iwo Jima und Guadalcanal drei der beliebtesten Karten des Klassikers Battlefield 1942 herausgepickt und sie mit der Frostbite-Engine auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Diese kam erstmals bei Bad Company zum Einsatz und ermöglichte brachiale Zerstörungsorgien, mit denen man die Umgebung nahezu komplett in Schutt und Asche legen konnte. Jetzt kommt eine erweiterte Version zum Einsatz, bei der es sogar möglich ist, Gebäude komplett dem Erdboden gleich zu machen - hier bleiben keine unzerstörbaren Stützwände mehr stehen. Ausgenommen davon sind spezielle Bunker, in denen man z.B. auch verheerende Luftangriffe anordnen kann. Gerade bei wuchtigen Detonationen zeigt sich die Klangkulisse von ihrer besten Seite,


Video: Klein, aber fein: Trotz des mageren Umfangs geht bei Battlefield 1943 die Post ab! 

doch auch wenn die Schüsse aus allen Kanälen donnern, Flugzeugmotoren dröhnen, Panzerketten rasseln und Kameraden verzweifelt Gegner-Positionen durch das Funkgerät brüllen, wird deutlich, wie sehr sie zur Schlachtatmosphäre beiträgt.

Zeitloses Spielprinzip

Die Gefechte, die hier nur online und leider nicht optional im lokalen Netzwerk ausgetragen werden können, laufen nach dem gewohnten Battlefield-Prinzip ab: Auf der Seite der USA oder Japans besteht die Aufgabe darin, möglichst viele der verteilten Checkpunkte einzunehmen und diese gegen die Angreifer zu verteidigen. Je mehr Ziele man als Team eingenommen hat, desto weniger Respawns stehen den Gegnern kontinuierlich zur Verfügung, bis auch der letzte Soldat fällt. Insgesamt stehen drei Klassen zur Verfügung, die man bei jedem Respawn nach Belieben wechseln kann: Da wäre zunächst der Schütze, der sich mit seinem automatischen Gewehr vor allem auf nahe und mittlere Distanz erfolgreich dem Fußvolk des Gegner in den Weg stellen kann. Zudem ist er mit einem Bajonett sowie Handgranaten ausgerüstet, hat aber gegen heran nahende Fahrzeuge wie Jeeps und Panzer nahezu keine Chance. Hier ist die Infanterie gefragt, die neben einer Maschinenpistole auch einen wuchtigen Raketenwerfer im Marschgepäck haben, mit dem sich nicht nur Löcher in Gebäude sprengen, sondern auch Vehikel ausschalten lassen. Doch diese Männer fürs Grobe können nicht nur zerstören, sondern mit ihrem Schraubenschlüssel auch beschädigte Einheiten vom Boot über Flugzeuge bis hin zu Land-Fahrzeugen wieder instand setzen. Last but not least wird das Trio vom Späher komplettiert, der die Feinde aus sicherer Entfernung mit seinem Scharfschützengewehr ins Fadenkreuz nimmt oder fiese Sprengfallen auslegt, die er auf Knopfdruck
Dank Frostbite-Engine geht bei den Gefechten einiges zu Bruch.
zünden kann. Im Nahkampf greift er dagegen auf eine Pistole zurück oder sticht mit dem Bajonett zu. Wem die aktuelle Ausrüstung nicht mehr zusagt, der kann sich auch bei getöteten Feinden bedienen und deren Waffen übernehmen.

Kurz & knackig

Ja, die Anzahl der Klassen ist sehr übersichtlich, doch mehr braucht es für den Battlefield-Quickie nicht, um Spaß zu haben und die Rollen im Team sinnvoll zu verteilen. Dabei steigt man mit der Zeit und Erfolg auch im Rang auf, obwohl man bis auf das Abzeichen und den dadurch eventuell verdienten Respekt nichts davon hat. Es gibt also keine neuen Waffen, Uniformen oder Fähigkeiten - das komplette Equipment steht jedem Spieler von Anfang an zur Verfügung. Neuerdings kann man auch gleich bis zu drei seiner Kumpels aus der Freundesliste zu einem Squad zusammenfassen und dabei als Gruppe mit eigenem Audio-Kanal den Gegnern einheizen sowie Team-Punkte einheimsen. Tatsächlich versprühen die lagfreien Online-Matches in 1943 einen ähnlichen Charme wie damals und legen mit der Zerstörung sogar noch einen drauf. Schade ist nur, dass die Auswahl der Karten so mager ausfällt, auch wenn es sich bei den drei Schauplätzen zweifelsohne um hervorragende Schlachtfelder handelt, die immer wieder zum kleinen Krieg zwischendurch einladen.

Aktuelle Probleme

Offensichtlich war DICE von dem enormen Ansturm auf den Titel überrascht und kämpft deshalb seit dem Release mit massiven Serverproblemen. Die Folge: Man kann aufgrund von Verbindungsproblemen die meiste Zeit gar nicht erst in die Partien einsteigen und es erscheint eine Fehlermeldung. Laut spielinternem News-Ticker arbeitet man momentan fieberhaft daran, die Anzahl der Server aufzustocken, damit jeder die Chance hat, Battlefield 1943 zu spielen. Am heutigen Nachmittag (10. Juli) war von einer Besserung allerdings noch nichts zu spüren. Deshalb ist es bisher reine Glückssache, ins Spiel zu kommen. Bis die Probleme gelöst sind, empfehlen wir, abseits der Stoßzeiten einen Versuch zu wagen. Bei uns hat es z.B. am Vormittag mehrfach funktioniert, auf Server zu kommen. Bleibt die Hoffnung, dass DICE für das Wochenende endlich genug Slots zur Verfügung stellt! Um es klarzustellen: Hier handelt es sich nicht um ein spielinternes, sondern ein temporäres Problem. Es gibt schlichtweg mehr potenzielle Spieler als Slots vorhanden sind. Hat man sich aber erst einen Platz gesichert, laufen die Matches rund und überzeugen durch einen lagfreien Spielablauf.
   

Kommentare

CamPatrally schrieb am
Hmm... Ich muss jetzt erst mal auf die PC-Demo warten :(
Aber dann gehts erst mal ab ! 8) 8) 8)
MoskitoBurrito schrieb am
Hab das Game seit Release und ich hatte bisher keine Lags.
Lord_Zero_00 schrieb am
Ich hab den Titel auch gestern geholt und bislang keine Lags oder sonstige Probleme gehabt.
24BitOldschoolGamer schrieb am
Gibt es da noch Lags? Habe gerade die Demo gespielt und da gibts das schon noch öfters. Ausserdem werde ich regelmäßig "zurückgesetzt", also mitten imm Spiel wird quasi die Zeit 1 Sekunde zurückgedreht...Kennt jemand das Problem?
hiGh liFe ° schrieb am
habs grad gezockt... macht einfach mega fun. es müsste battlefield 2 für die box rauskommen. das wär der HIT
schrieb am

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