Prince of Persia: Die vergessene Zeit - Test, Action, PlayStation 3, Xbox 360, Nintendo Wii - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Release:
20.05.2010
20.05.2010
10.06.2010
20.05.2010
20.05.2010
08.07.2011
Spielinfo Bilder Videos
Historisch angehauchte Abenteuerfilme laufen gerade im Kino: Neben Robin Hood buhlt auch der Prinz aus Persien um Zuschauer. Der akrobatische Held, der 1989 geboren wurde, hat es also auf die große Leinwand geschafft. Parallel dazu kämpft er sich auf den kleinen Bildschirmen wie in alten Zeiten durch Labyrinthe und Feinde. Obwohl Ubisoft sowohl auf PS3 und 360 als auch Wii in dieselbe Zeit entführt, unterscheiden sich die Erlebnisse deutlich.

Kein Filmspiel, kein Einheitsbrei?

Was erwartet den Prinzen in seinem Abenteuer? Auf PS3 und 360 kämpft er mit seinem Bruder Malik gegen das Unheil.
Es gibt zwei gute Vorzeichen: Erstens ist das kein Filmspiel wie kürzlich Iron Man 2 . Jerry Bruckheimer (Fluch der Karibik) produzierte seinen Streifen für das Kino auf Grundlage von Prince of Persia: The Sands of Time . Er engagierte zwar den Prinzenschöpfer Jordan Mechner für das Drehbuch, aber das hat inhaltlich nichts mit den aktuellen Spielen zu tun. Zweitens hat Ubisoft nicht einfach ein identisches Abenteuer für alle Plattformen entwickeln, sondern das Studio in Québec unabhängig von Montréal für Wii arbeiten lassen. Heraus kommen zwei unterschiedliche, auf die jeweilige Plattform zugeschnittene Spiele.

Während der akrobatische Held auf Xbox 360 und PS3 schon Ende 2008 in Begleitung seiner Personenschützerin Elika ebenso bildprächtig wie spannungsarm debütierte, feiert er auf Wii seine eigenständige Premiere. Und das ist gut so für Nunchukfreunde, denn das Abenteuer macht dort eine deutlich bessere Figur als auf Sonys oder Microsofts Konsole. Und das, obwohl mehr technische Power und vor allem Entwicklungserfahrung hinter den großen Konsolen stecken - Stichwort: Assassin's Creed II . Aber praktisch nutzt nur ein Team die Technik, das Leveldesign und die Steuerungsmöglichkeiten kreativ aus: Ubisoft Québec.

Sieben vergessene Jahre

Auf Wii ist der Prinz mit der kleine Fee Zarah unterwegs, die ihm hilfreich zur Seite plappert.
Zunächst starten beide mit identischen Voraussetzungen: Das Spiel entführt jeweils in die Zeit zwischen Sands of Time (Wertung: 89%) und Warrior Within (Wertung: 85%). Es geht also um die sieben "vergessenen" Jahre dieser Periode. Aber schon hier trennen sich die Wege in der Geschichte: Während auf Xbox 360 und PS3 das Verhältnis zwischen dem jungen Prinzen und seinem älteren Bruder Malik thematisiert wird, der aus Versehen eine uralte Armee und damit das Böse in seinem Palast weckt, geht es auf Wii zunächst um die Beziehung zwischen dem Prinzen und einer kleinen Fee, die ihm Unsterblichkeit verleiht und daraufhin begleitet.

Die Brudergeschichte ist durchdachter und auf ein älteres Publikum zugeschnitten, während der Einstieg mit der umher flitzenden und ständig Hinweise plappernden Djinn eher nach kindgerechtem Walt Disney riecht - zumal der naive Prinz hier wie in einem Märchen auf der Suche nach einer Frau und einem Königreich ist; selbst Statuen werden geknutscht. Aber obwohl die Story auf PS3 und Xbox 360 düsterer daher kommt und sich auf einen dramatischen familiären Konflikt zuspitzt, reizt sie auch auf Nintendos Konsole die Neugier: Was hat es z.B. mit der entstellten Kreatur auf sich, die man ständig verfolgt? Ist sie überhaupt böse?

Unterm Strich ist die Story rund um den Bruder zwar interessanter, aber keine der Geschichten kann erzählerisch wirklich begeistern - großes Kino sollte man nicht erwarten. Viel wichtiger in einem Action-Adventure ist das Trio aus Kulisse, Leveldesign und Spielmechanik. Und obwohl beide Prinzen eigentlich nur verdammt viel klettern und kämpfen, etwas erkunden und rätseln, gibt es wesentliche Unterschiede. Das Offensichtliche ist auch zugleich das Überraschende: Auf PS3 und Xbox 360 entlockt einem die Kulisse nach den ersten Spielminuten ein "Das ist alles?", während man auf Wii schon frühzeitig grinst: "Hey, das sieht ja richtig gut aus!"        

Kommentare

Mr.Prinz schrieb am
WTF für die Wii Fassung 80?
Ich würde da 60 geben oder so...
Das Spiel ist total langweilig, hat ne schlechte Synchronisation, lahme Sprüche, viele Bugs, kindische Story.
Das einzige guten Prince of Persia Games sind die The Sands of Time-Trilogie... wobei ich mich auch schon bei Warrior Within aufgeregt hab.
iapetus schrieb am
Nun ist das Spiel im Preis ein wenig gesunken und ich werde es mir nun für PS3 holen. Ich habe nur gameplay videos gesehen aber warum im Test das Spiel überhaupt nicht gefiel frage ich mich jetzt schon. Den Kommentar weiter oben kann ich glaube ich nachvollziehen. Na ja, eines von vielen Unterbewerteten Spielen vieleicht.
E-G schrieb am
bin jetzt einige stunden in der wii version unterwegs (4-6) und bin äußerst überrascht von dem spiel. eigentlich wollte ich es ja nur um die kleinen leerlaufzeiten in denen bei mh3 keiner aus meiner f-list on ist zu überbrücken, inzwischen ist es aber eher so, dass ich mh3 deswegen sogar ein wenig vernachlässige.
die sandkräfte fand ich anfangs fragwürdig und waren eigentlich nur rätsel gimmicks, sobald man sie aber unabhängig von ort und stelle einsetzen konnte und man quasi beginnen kann sich einen eigenen weg durch die räume zu suchen war ich vollkommen überzeugt. ein feature das ich in zukünftigen pop´s nicht missen will. auch die 2d passagen sind sehr interessante ideen die eine gute abwechslung bringen. die kulisse selbst fand ich anfangs recht unspektakulär, aber spätestens wenn man mal die außen mauer der stadt zu erklimmen beginnt fällt die kinnlade runter. die schöne weitsicht die nicht nur aus bitmaps besteht sondern in der ferne auch noch animiert is, oder in der magie kammer das zusammenspiel zwischen rot und blau. einfach ein geiler farbflash, sowas würd ich heutzutage gern öfter sehen, in dieser braun grauen welt.
was mir noch am test auffällt: die bonusspiele welche der wii version beiliegen werden gar nicht erwähnt, mit keinem wort, obwohl diese doch auch einige stunden spielzeit ausmachen können.
(ich kann jetzt nur aus anderen berichten erzählen da ich bisher nicht alle freigeschaltet hab, und erstmal das hauptspiel beenden will)
dem spiel liegt das original Prince of Persia von 1992 bei, welches man in original grafik, und auch mit der engine des hauptspieles spielen kann.
des weiteren gibt es einen challange mode in dem man durch sehr schwere lvl laufen muss, ohne zu sterben (?) und einen speedrun modus, der extra angefertigte räume bietet, die man möglichst schnell durchqueren muss. diese sollen sehr schwer sein.
werde mir noch ein genaueres bild davon machen und später berichten.
was mir bisher...
Tom-5600 schrieb am
Ich finde komisch, dass die Wii Version um so viel mehr Punkte als
die PS3 - oder XBOX Version bekommen hat.
Naja, dann werd ich es mir wohl für die Wii anstatt für die PS3 holen müssen.
FerrariSpirit schrieb am
Ich besitze die PS3 Version und muss sagen, dass für mich persönlich dieser Test von Jörg eine NOCH größere Enttäuschung als der Test zum letzten Prince of Persia Spiel ist.
Heilige ***eisse, wieso wird dauernd ein GOW Vergleich gezogen, wenn das Kämpfen einen so geringen Anteil am Spiel annimmt? Ich hab schon 12 Stunden Spielzeit auf den Buckel und die meiste Zeit des Spiels macht man das, worums in PoP geht - "An Wänden entlanglaufen".
Wieso wird das Kampfsystem als schlecht dargestellt, obwohls ein deutlicher Fortschritt gegenüber T2T ist? Nur weil man nicht mehr durch den Konter rumnooben kann (was bei AC1 hier kritisiert wurde)?
Natürlich, bauen wir ein Kampfsystem um die Blockfunktion herum auf, wenn die Kämpfe gegen 20-50 Mann (ohne Framerate einbrüche!) bestehen, statt lieber auf Actionreiche Dymanik -wofür die Prince of Persia Serie seit jeher, ja PoP gabs schon vor Sands of Time, steht- zu setzen :idea:
Vorallem find ich den Kritik Punkt gegenüber den Umgebungen völlig übertrieben. Prince of Persia ist ein Märchen und kein billiger GOW Abklatsch. Zauberhafte, orientalische Landschaften haben bisher immer dominiert und "Die vergessene Zeit" setz diesen Trend fort. Vorallem frag ich mich jetzt was daran hässlich aussieht. Vielleicht sollte der Tester die Brille auf die Nasenflügel setzen oder daran denken dass ein Märchen nunmal mit der "tollen" Heavy Rain Grafik genauso harmonieren würde wie ein Formel 1 Auto mit ner Frau am Steuer.
Übrigens, die Animationen sind halt Prince of Persia typisch, ich frag mich was Jörg hatte - PoP ist nunmal kein AC das ein wenig mehr auf Realismus setzt.
Aber das wär nicht das erstemal das man bei 4Players ein Spiel nicht bewertet als das was es ist, der Vorgänger von "Die vergessene Zeit" zeigts am deutlichsten.
Also wer diesen Test gelesen hat und gefallen an den alten PoP Teilen hatte, kann meines Erachtens ohne Bedenken zugreifen....
schrieb am

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