Wir bringen die Band wieder zusammen!

Video: Inhaltlich baut Warriors of Rock auf Guitar Hero 5 auf, erweitert das Spielprinzip allerdings um den Quest-Modus und geht musikalisch in eine deutlich härtere Richtung.
Klingt wie Brütal Legend 2? Geht auch ungefähr in die Richtung, denn die große, breite, tolle Neuerung in Warriors of Rock (WoR) ist der »Quest-Modus«. Zwar fährt man hier nicht in einem Metal-Hobel an Metal-Blumen vorbei durch eine Metal-Landschaft, aber Ozzy Osbourne kommt auch drin vor. Nein, ernsthaft: Die Quest ist der Dreh- und Angelpunkt des neuen Spiels. Zwar kann man auch drauf pfeifen und einfach so drauflos schrammeln - der Party Play-Modus des Vorgängers ist dabei, die meisten Songs kann man von Anfang an spielen, alle Mehrspielervarianten sind vorhanden, ein erweitertes »Quickplay« gibt's auch. Aber das, was das neue Guitar Hero so besonders macht, ist die Quest.
Metal! It comes from Hell!
Um diese zu bestehen, müssen sich acht Klampfen-Helden, der überwiegende Teil davon aus der Serie bekannt, in Krieger des Rocks verwandeln. Anfangs hat man nur die Wahl zwischen Stachelfrisur Johnny Napalm und dem schrammelnden Neuzugang Echo Tesla, nach und nach werden auch die anderen Figuren freigeschaltet. Die Wahl des Rockers hat diverse Auswirkungen: Die Band ist jeweils eine andere, die Location sowieso - und die Songs sind im Großen und Ganzen zu jeder Figur passend gewählt. Johnny Napalm ist ein Punkrocker alter Schule, also finden sich bei ihm eher Lieder aus der Ramones-Ecke. Judy Nails ist eher für den Rock/Pop-Bereich zuständig, Pandora schwingt die Axt zu Goth Rock, Casey Lynch ist im Bereich Glam Rock zuhause, Classic Rock und Metal finden sich bei Axel Steel, rasend schneller Extreme Metal bei Lars Ümlaüt - und richtig fies wird's dann beim Halbgott, denn hier werden Steve Vai, Dragonforce, Children of Bodom, Slayer und Megadeth ausgepackt! Die 93 Standard-Songs bieten genug Abwechslung, außerdem kann man die Setliste noch erweitern - Importe aus Guitar Hero: Greatest Hits
Jeder Rocker hat Spezialkräfte: Echo Tesla z.B. gewinnt für zehn zusammenhängende Noten 5% Starpower dazu, Judy Nails verdient Extrasterne für das Überfüllen der Rock-Anzeige, Pandora hat einen höheren Star Power-Multiplikator als üblich, Axel kann im Notfall automatisch gerettet werden. Sterne? Ja, innerhalb der Karriere sind Punkte egal, es geht nur um das Verdienen von Sternen - standardmäßig sind pro Song fünf möglich, durch besonders gute Spielweise bzw. Nutzung der Spezialkräfte sind auch noch drei mehr möglich. Hat man je nach Held genug Sterne zusammen, verwandelt er sich in ein Metal-Monster. Nein, Moment - er enthüllt sein wahres Wesen! Das ist mal eine zerfetzte Mumie, mal ein Nieten-besetztes Wildschwein, mal ein kopfloser Halloween-Schrammler, mal eine behufte Teufelsrockerin. Das wird in einer cool gemachten Zwischensequenz deutlich gemacht, danach folgt eine Zugabe.






