Soul Calibur V
USK: 16

Test: Soul Calibur V

So testet 4Players
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Autor:
Paul Kautz

Wenn Schwerter klirren und Haare dramatisch im Wind wehen, wird entweder ein neuer »Pirates of the Caribbean«-Film gedreht - oder ein neues Soul Calibur steht ins Haus! Was kann der fünfte Teil, was der vierte nicht vermochte? Und wie weit kann noch gepumpt werden, bevor Ivys Oberteil platzt?
Wo ein Schwert ist, ist auch ein Weg!

Video: Soul Calibur 5 folgt den Spuren des vierten Teils teilweise deutlich, beweist aber auch genug Eigenständigkeit.
Handlung. Geschichte. Erzählung. Schöne Wörter. Die in gedruckter Form, auf Zelluloid gebannt oder in Bits und Bytes gepresst moderne Magie sind - uns fesseln, bannen und bewegen. Oder uns, wenn sie den Händen unfähiger Autoren entspringen, anöden, langweiligen oder die Augen schlimmer rotieren lassen als die von typischen Psychokindern in Horrorfilmen. Und nun ratet mal, in welche Kategorie die Handlung von Soul Calibur 5 (SC5) fällt…

Eines muss man den Entwicklern lassen: Die Präsentation der Geschichte ist gefällig. Zum einen gibt es seltene, aber zum Teil sehr hochwertige Echtzeit-Filmchen, zum anderen handwerklich gute Zeichnungen (die an Kohleschraffuren erinnern) auf Sepia - alles untermalt von einem wieder mal vorzüglichen orchestralen Soundtrack sowie wahlweise englischer oder japanischer Sprachausgabe, optional auch deutsch untertitelt. Das Ganze dreht sich natürlich wieder um die beiden Schwerter »Soul Calibur« (gut) und »Soul Edge« (böse) sowie die Geschwister Patroklos und Pyrrha - die Kinder von Sophitia. Beide sind furchtbare Unsympathen: Patroklos ist nervend arrogant, Pyrrha so blond wie hohl in der Birne. Später übernimmt man auch kurz das Schwert des mysteriösen Werwolf-Kämpfers »Z.W.E.I.«, aber die beiden sind der Mittelpunkt der Erzählung, die 17 Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers in Europa spielt. Die 20 Kapitel halten einen etwa drei bis vier Stunden beschäftigt, währenddessen schaltet man u.a. weitere Kämpfer sowie sehr viel Material für den Editor frei.
 
Mehr Brust geht immer!

So liebt man es: Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, Sphärenmonster gegen Sphärenmonster. Es gibt viele neue Kämpfer, die sich aber größtenteils an alten Helden orientieren.
So liebt man es: Mann gegen Mann, Frau gegen Frau, Sphärenmonster gegen Sphärenmonster. Es gibt viele neue Kämpfer, die sich aber größtenteils an alten Helden orientieren.
Der Editor war bereits im Vorgänger ein gewaltiges Stück Bautechnik - und er ist nochmals gewachsen! Zwar gelten die üblichen Limitationen (die Kampftechnik muss man sich von einem bestehenden Fighter leihen, allzu dick werden sie außerdem nicht), aber davon abgesehen kann man sich wirklich bis ins bekloppte Detail austoben. Dazu gehören die verschiedenen Stimmen, deren Tonhöhe und Verzerrung man bestimmen kann. Oder die Klamotten, bei denen man jedem einzelnen Objekt Farben oder zig vorgefertigte Muster (die zum Teil aus 70er-Jahre-Pornos zu stammen scheinen) zuweisen kann. Kämpfer mit Pferdeköpfen, riesige rosa Afros, natürlich die obligatorische Brustpumpe für die weiblichen Kämpfer, mehrere Kleiderschichten - alleine hier kann man sich problemlos stundenlang verlieren. Und dann kommt noch die Fotositzung mit ihren Posen, Rahmen, Perspektiven… wenn das kein Spiel im Spiel ist, dann weiß ich auch nicht. Und nur hier gibt es den Tekken-Bonus: Man darf seinem neu erschaffenen Superfighter nämlich auch den Kampfstil von Devil Jin aus Tekken Tag Tournament 2 verleihen.

Kommentare

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  • Sorry wollte dich nicht so verbal angreifen, aber wenn man diese Serie schon so lange Jahre spielt, dann fallen einem solche Dinge auf und ärgert sich besonders, wenn man viel Geld dafür bezahlt hat. Außerdem ist mir eines ganz deutlich aufgefallen, man versucht sich Street fighter anzunähern, dies  [...] Sorry wollte dich nicht so verbal angreifen, aber wenn man diese Serie schon so lange Jahre spielt, dann fallen einem solche Dinge auf und ärgert sich besonders, wenn man viel Geld dafür bezahlt hat. Außerdem ist mir eines ganz deutlich aufgefallen, man versucht sich Street fighter anzunähern, dies ist eigentlich kein richtiges Soul Calibur mehr, sondern geht schon fast in Street Fighter über. Die Basis des ursprünglichen Kampfsystems ist total zerstört worden. Super Special Moves und eine aktiv Leiste zur Ausführung von Sonderattacken, dann die Kürzung einiger Moves diverser Charactere (z.B.: Siegfried) Ich habe Super Street Fighter 4 mal ausprobiert, ist aber nichts für mich. Seth fand ich eigentlich im großen und ganzen nicht ganz so schwer wie Harada, den konnte ich mit Chun-LI sogar noch besiegen, aber recht hast du schon, den konnte man mit etwas Übung tatsächlich besiegen.
  • Das der fünfte Teil in Punkto Spielmodie gegen den 4ten oder den 2ten abstinkt bestreitet ja keiner, wobei ich den Quick-Battle-Mode schon ganz witzig und Langzeittauglich halte. Im fünften Teil wurde halt wieder mehr Wert auf Gameplay gelegt als auf Modi, was zwar einerseitigs bedauerlich ist, dass  [...] Das der fünfte Teil in Punkto Spielmodie gegen den 4ten oder den 2ten abstinkt bestreitet ja keiner, wobei ich den Quick-Battle-Mode schon ganz witzig und Langzeittauglich halte. Im fünften Teil wurde halt wieder mehr Wert auf Gameplay gelegt als auf Modi, was zwar einerseitigs bedauerlich ist, dass solche schönen Sachen wie der Weapon-Master-Modus nicht mehr im Spiel sind, dafür "spielt" sich das Spiel aber deutlich runder, besser und flüssiger als die Vorgänger. Dort, auf dem Platz wo es bekanntlich zählt, im Kampf 1 on 1 punktet SC V gegenüber den älteren Teilen.
  • Ja ist klar, weißt du eigentlich wer Harada ist?, das ist derjenige, der diese Spiele erfunden hat und ich habe mehrere Tage versucht den zu besiegen und ich bin eigentlich gar nicht so schlecht wie du meinst, immerhin habe ich es im Schicksalsturm im 4. es bis zur 32. Etage geschafft, lediglich  [...] Ja ist klar, weißt du eigentlich wer Harada ist?, das ist derjenige, der diese Spiele erfunden hat und ich habe mehrere Tage versucht den zu besiegen und ich bin eigentlich gar nicht so schlecht wie du meinst, immerhin habe ich es im Schicksalsturm im 4. es bis zur 32. Etage geschafft, lediglich Zasalamel mit der doppelten Energieleiste (in blau) raubt mir den letzten Nerv, ist ja auch kein Wunder nach 10 Gegnern und anschließend Zasamalem hat man halt nicht mehr so viel Energie wie du meinst, da nutzen leider auch die Skills nicht mehr viel. Ich spiele seit Jahren Soul Calibur und finde nur den Schicksalturm im 4. überzogen und den 5. Teil insgesamt schlecht. Ich habe jeden erdenklichen Teil gespielt, sei es Soul Blade (bzw Edge), Soul Calibur auf dem Dreamcast, Soul Calibur 2 und 3 auf der PS2 und die beiden Teile 4 und 5 auf der PS3. Das beste am 2. Teil ist der Weapon Master-Modus, welcher auch herausfordernd ist (wie du siehst bevorzuge ich auch Herausforderungen, allerdings sollten diese immer fair bleiben), allerdings bekam man im Weapon-Master-Modus nach einem gewonnenen Kampf (Beispiel im Kerker) ein Teil der verlorenen Energie wieder zurück. Aber sieh es wie es ist: Ab dem 4. Teil hat Soul Calibur langsam seine Seele verloren.