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Lego Der Herr der Ringe (Action) von Warner Bros. Interactive Entertainmnet
Lego Der Herr der Ringe
Action-Adventure
Entwickler:
Release:
23.11.2012
23.11.2012
23.11.2012
23.11.2012
23.11.2012
23.11.2012
23.11.2012
Spielinfo Bilder Videos
Lego und große Filmreihen - eine höchst erfolgreiche Mischung. Ist es da ein Wunder, dass jetzt auch Tolkiens legendärer „Herr der Ringe“, durch den in Kürze anlaufenden Hobbit-Film gerade wieder in aller Munde, in einer eigenen Klotzwelt inszeniert wird?

Ein Klotz, sie zu knechten
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Das Lego-typische Spielprinzip passt erstaunlich gut in die epische Herr-der-Ringe-Welt.

Leise wispert die Stimme von Galadriel, der Oscar-prämierte Soundtrack von Howard Shore setzt ein, ebenso die Gänsehaut. Erzählt wird die Sage von den Ringen der Macht, wie sie an die Elben gingen, an die Zwerge und die Menschen, wie sie alle von ihnen fasziniert waren. Ein erhebender Moment, ebenso dramatisch wie tragisch. Und dann lässt ein Menschenkönig seinen Ring fallen, mit dem Fuß wischelt er ihn wieder zu sich, peinlich berührt grinsend, während der hinter ihm stehende Kollege die Augen verdreht und den Kopf schüttelt.

Albern? Klar doch! Hallo? Es ist Lego!

Man muss den Entwicklern von Traveller’s Tales wirklich gratulieren: Da haben sie mit den Büchern von J.R.R. Tolkien und den filmischen Meisterwerken von Peter Jackson epische Vorlagen, die jeder andere mit respektvollen Samthandschuhen anfassen würde.
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Natürlich kommt der serientypische Humor nicht zu kurz - der den ersnten Ton der Vorlage erstaunlich gut ergänzt. Besonders in der englischen Fassung, in der die Original-Sprecher aus den Filmen zu Wort kommen. Wie schon bei Lego Batman 2 wird auch hier durchgehend geredet, das wortlose Brummeln früherer Spiele gehört der Vergangenheit an.
Hier wird geblödelt, gehampelt, der Balrog rülpst Gandalf feurig an, die Rohirrim um Eomer begrüßen Aragorn, Gimli und -nie hat er besser in ein Spiel gepasst als hier- Legolas mit einer herrlich bescheuerten Tanz-Choreographie. Boromir wird bei der Verteidigung der Hobbits nicht von Pfeilen, sondern u.a. einem Besen und einer Banane niedergestreckt. Und Peter Jackson höchstselbst hat einen kurzen Auftritt, in dem er sich mit seinen Oscars verteidigt. Unabhängig davon, wie ernst oder düster eine Szene ist - irgendwo findet sich immer etwas Albernes. Und es passt. Man hält es kaum für möglich, aber Traveller’s Tales hat’s hinbekommen. Was umso erstaunlicher ist, da zumindest in der englischen Version (die auf der deutschen Disc enthalten ist) Original-Stimmen aus den Filmen benutzt werden, um die Zwischensequenzen zu vertonen. Große, wortgewaltige Ansprachen plus Lego-Humor. Klingt bescheuert, ist bescheuert. Aber gut bescheuert. Ich mag es sehr.

Alles glänzt so schön neu

18 Missionen erwarten den Hobbitfreund, verteilt auf alle drei Filme. Klar, dass da nicht viel von der Handlung übrig bleibt: Die Geschichte wird extrem gestrafft präsentiert, die Dialoge sind zum Teil gekürzt oder um Sprüche aus anderen Szenen erweitert.
Wie üblich hat man immer die Wahl unter mehreren Figuren, die jeweils über Spezialeigenschaften verfügen, die man kombinieren muss. Zwei Spieler dürfen gleichzeitig ran, leider wieder nur am Splitscreen.
Wie üblich hat man immer die Wahl unter mehreren Figuren, die jeweils über Spezialeigenschaften verfügen, die man kombinieren muss. Zwei Spieler dürfen gleichzeitig ran, leider wieder nur am Splitscreen.
Wie gewohnt darf das Spiel von vorn bis hinten zu zweit in Angriff genommen werden, der Partner darf jederzeit ein- und aussteigen und die solide mitarbeitende KI vom Platz verdrängen. Leider gibt es auch dieses Mal wieder keinen Online-Modus, gesellige Partien sind auf den nach wie vor hübsch anzusehenden dynamischen oder (vertikal geteilt) statischen Splitscreen beschränkt.

In Sachen Missionsdesign haben sich die Entwickler nicht nur auf das serientypische „Dinge kaputt machen und anders wieder zusammenbauen“ beschränkt. So gibt es u.a. kleinere Schleichmissionen, Mach-alles-kaputt-Abschnittemit Baumbart oder Rätsel und Hol- und Bring-Quests. Aber nicht alles ist neu, was nach Mithril glänzt - so ging mir z.B. das elend in die Länge gezogene Durchqueren der Todessümpfe schnell auf die Nerven. Zusätzlich gibt es noch Nebenmissionen, die man auf der Oberwelt von NPCs erhält: Der eine sucht sein Schwert, der eine die Gummischlange seines Sohnes, der nächste einen formschönen Hut. Erfüllt man diese Missionen, gibt es u.a. die bekannten Punktmultiplikatoren als Belohnung.

Generell ist der Adventure-Anteil größer als je zuvor: So haben die Figuren jetzt ein Inventar, in dem Gegenstände platziert und kombiniert werden können - so entstehen z.B. eine Angelrute oder Abendbrot für die Hobbits. Zusätzlich gibt es noch eine Sammelkiste, aus deren Fundus alle Figuren schöpfen dürfen. Aber um diesen Fundus zu füllen, muss man die Augen nach Mithril-Blöcken aufhalten, welche die serientypischen goldenen Klötze ersetzen. Findet man das Mithril sowie Bauanleitungen, kann man beides beim Schmied investieren und neue Gegenstände hämmern lassen - so können im Laufe der Zeit alle Figuren auf Spezialfunktionen der anderen zurückgreifen, was natürlich für das mehrfache Durchspielen der Levels sehr hilfreich ist.

Kommentare

  • Habe die PC Version gekauft und bin sehr zufrieden mit dem Spiel - keine Probleme mit Portierung.
  • ico
    Bisher (bin jetzt in Bruchthal) im Koop zusammen mit meiner Freundin ein sehr, sehr gutes Coop und ein super Lego Game. Auf jeden Fall einen Kauf wert.
  • für meinen geschmack ist es jedenfalls das beste lego-spiel bisher... und bei der tanzparade der reiter von rohan bin ich vor lachen fast vom sofa gerutscht.

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