Metal Slug 3 - Test, Action, PlayStation 2, Xbox - 4Players.de

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Metal Slug 3 (Action) von Ignition Entertainment / SNK (360)
Metal Slug 3 ballert sich auf moderne Konsolen. Retro-Gaming at its best oder unzeitgemäßer Dauerfeuerquark?
Arcade-Action
Entwickler: SNK Playmore
Release:
02.01.2008
12.07.2012
12.07.2012
12.07.2012
12.11.2004
Q4 2014
Q4 2014
Q4 2014
12.11.2004
Spielinfo Bilder Videos
In den Spielhallen und auf dem Edelkonsolen-Klassiker Neo Geo schon seit einer halben Ewigkeit eine Legende, ballert sich Metal Slug jetzt endlich auch auf PS2 und Xbox – und zwar gleich mit dem dritten Teil beginnend. Retro-Gaming at its best oder unzeitgemäßer Dauerfeuerquark?

Metallschnecke?

In der Wüste bekämpft ihr eure Gegner standesgemäß vom Kamel aus.
In der Wüste bekämpft ihr eure Gegner standesgemäß vom Kamel aus.
Das Spielprinzip von Metal Slug ist schnell erklärt: bis zu zwei Spieler ballern sich durch fünf umfangreiche, meist horizontal scrollende Levels, an deren Ende ein dicker Endgegner  auf seine gerechte Bestrafung wartet. Auf dem Weg dahin werden mehrere Hundertschaften mit den abgefahrensten Waffen niedergemäht. Oh, erwähnten wir schon, dass all das ganz oldschoolig in 2D passiert? Handgezeichnete Pixeloptik? Okay, wir fangen besser ganz am Anfang an…...

Metal Slug 3 ist die originalgetreue Umsetzung des Arcade-Automaten bzw. des Neo Geo-Roms: Ihr habt die Wahl unter vier Spielfiguren, zwei Männlein, zwei Weiblein, die sich von der Optik abgesehen nicht die Bohne unterscheiden. Alle vier können rennen, springen, schießen und mit Granaten um sich werfen. Ihr kämpft euch alleine oder zu zweit durch fünf lange Levels, vom Strand über Pyramiden bis hinein in ein Alienschiff. Fast alle Welten verfügen über mehrere Wege, die zu unterschiedlichen Abschnitten führen, so dass sich mehrmaliges Durchspielen lohnt, um wirklich alles zu sehen. Gelegentlich wird auch die Scrollrichtung gewechselt, so dass ihr nicht mehr von links nach rechts, sondern von unten nach oben zischt.

Im Gegensatz zum »normalen« Arcade-Shooter seid ihr hier nicht sehr oft zu Fuß unterwegs: Panzer, Riesenbohrer, Kamele, Elefanten oder Zweibein-Roboter warten an Land nur auch euch - in der Luft sind es entsprechend Helikopter bzw. Flugzeug, unter Wasser dann U-Boot oder einfach nur ein formschöner Taucheranzug. Alle Vehikel verfügen über extrastarke Waffen (die aber schnell leergeschossen sind) und vertragen natürlich mehr Treffer als ihr. Seid ihr doch auf Schusters Rappen angewiesen, kann sich euer Knarren-Arsenal aber auch sehen lassen: Raketenwerfer, Flammenwerfer, schweres MG, Laser, zielsuchende Raketen oder das gute Nahkampfmesser halten die Bedrohung gut im Schach. Seid ihr kurzzeitig in einen Zombie verwandelt, könnt ihr ungemein tödliches Blut spucken - ebenso makaber wie wirkungsvoll! Die Waffen bekommt ihr meist von herumlungernden Gefangenen, die nur auf ihre Befreiung warten.

Außerirdische Killerquallen des Todes


Ihr seid nicht nur zu Fuß unterwegs - Flugzeug, Helikopter oder U-Boot warten nur auf euch!
Ihr seid nicht nur zu Fuß unterwegs - Flugzeug, Helikopter oder U-Boot warten nur auf euch!
Ob allein oder zu zweit, ihr bekommt es stets mit verrückten bis bizarren Gegnern zu tun: Das fängt bei Riesenkrabben an, geht über Pseudo-Nazi-Soldaten und Zombies weiter und hört erst bei Alien-Quallen, UFOs und glubschäuigigen Rieseninsekten wieder auf. Die Endgegner legen noch eine Ach-du-meine-Güte!-Kohle auf: Riesengehirn, Mega-Roboter, rotierende Außerirdische oder bösartige Kriegermaske beanspruchen euren Ballerfinger mindestens ebenso wie das Zwerchfell. Hin und wieder bekommt ihr sogar noch einen computergesteuerten Sidekick an eure Seite, den ihr in aller Regel ebenfalls erst befreien müsst - aber alleine schon der Anblick des grinsenden, Uzi-bewehrten Affen ist diese Extra-Mühe wert!

Habt ihr das Game durch (was im Schnitt knapp zwei Stunden dauert), warten im Hauptmenü zwei Extra-Modi auf euch: »Fat Island« ist ein herrlich blödes Schießen gegen die Zeit, in dem getroffene Gegner allerlei Futter hinterlassen - gewonnen hat der, der am Ende am meisten wiegt! Im »Sturm auf das Mutterschiff« spielt ihr einen Soldaten, der das große Alien-UFO angreift - zwar mit dreifacher Waffenwahl, dafür nur für einen Spieler.

2D-Rabatz

Die dicken Bossgegner halten auch den härtesten Soldaten ordentlich auf Trab!
Die dicken Bossgegner halten auch den härtesten Soldaten ordentlich auf Trab!
Wie bereits erwähnt, entspricht die Grafik der Konsolen-Umsetzungen exakt dem Arcade-Vorbild: komplett handgemalte Sprites, die sich liebevoll-abgefahren über den Bildschirm bewegen, dahinter ebenso verpixelte Hintergründe, die abwechslungsreicher kaum sein könnten. Dazu gibt es jede Menge krachender Explosionen, herumfliegende Einzelteile und jede Menge Überraschungen im Leveldesign - nichtsdestotrotz nutzt das Game weder PS2 noch Xbox auch nur ansatzweise technisch aus; man muss schon ein Faible für diese Art von Grafik haben, um sie zu mögen. Wem das Geflimmere im 50Hz-Modus auf die Nerven geht, darf den augenfreundlicheren 60Hz-Modus aktivieren, ansonsten gibt es keine Neuerungen - gelegentliches Ruckeln (selbst auf der Xbox) deutet darauf hin, dass wir es hier mit einer Emulation statt einer »echten« Umsetzung zu tun haben, denn so wahnsinnig rechenintensiv kann ein 2D-Scroller eigentlich nicht sein. Zarte Gemüter mögen sich am durchaus vorhandenen Blutgehalt stören, der aber jederzeit zu der Comic-Brutalität des Spiels passt, und nicht zum Selbstzweck integriert wurde.

Begleitet wird das Krawumm-Festival von fett krachenden Soundeffekten, ein wenig Sprachausgabe und recht düdeliger Musik - die in der Action allerdings ziemlich untergeht, und daher verschmerzbar ist. Mit 30 Euro ist das Game auch annehmbar preiswert: im Gegensatz zur immer noch rund 200 Euro teuren Neo Geo-Varianten geradezu unerhört billig, und im Vergleich zur Arcade-Version spart ihr auf Dauer allerhand Kleingeld.

 

Kommentare

sinsur schrieb am
heee! warum is mein kommentar so seltsam zerhackt? ò_Ó
sinsur schrieb am
ersteinmal kritik heisst beurteilen nicht abwerten ...dieser blödsinn ist ein missverständniss durch \"schlechte kritik nicht aushalten? naja kritik muss aber sein\"
ich finde es gar nicht so schlimm was da an \"schlechten\" kritikpunkten steht. 7 minuten abspänne nicht wegdrücken können nervt ganz eindeutig ^^,
naja ich hätte noch + niedriger preisszu den pro punkten genommen....sieht jemand von den meckerern die 80% ? ^^ für 25 euro schenck ich mir das zum nikolaus (hat btw jemand neo contra schon gespielt ? :D )
kritik heisst beurteilen nicht abwerten ...dieser blödsinn ist ein missverständniss durch \"schlechte kritik nicht aushalten? naja kritik muss aber sein\"
damit entsteht der eindruck kritik sei immer etwas schlechtes
hier noch ein eintrag aus dem wissen.de lexikon ^^
http://www.wissen.de/xt/default.do?MENU ... 1826888006
newkid schrieb am
Lieber Paul,
du bist also für die Retro Ecke zuständig. soso
Also, auf die Kritikpunkte die mir nicht gefallen haben bin ich eingegangen. Ich sagte ja nicht \"ALLE Eure Kritikpunkte sind lollig\".
Ich weiss, die deutsche Sprache lässt Missverständnisse aufkommen. Ist halt keine Mathematische Gleichung.
Aber zu einem anderen \"kritikpunkt\": Über Musik lässt sich bekanntlich streiten.
Also das Argument das ihr die Leserschafft \"warnen\" wollt, find ich ja gut. Aber in diesem Falle? Also wenn man weiss das man eine 1zu1 Umsetzung von einem alten Game auf einer nicht aktuellen Konsole sich handelt, dann kann man sich die Grafik ja denken. ZUDEM man ja die Grafik selbsr auf den Screenshots beurteilen kann. Da muss man doch keinen Leser \"warnen\". Oder denkst ihr. Die Leser lesen nur den Test. Sprich nur den TEXT schauen sich nicht die Screenshots an. Und kaufen sich dann das Spiel, und schauen dort auch nicht die Rückseite? hmmm komische Leser/Käufer habt ihr da.
Nun gut, dann werde ich das Berücksichtigen
Kritik != Abwertung
aber ich würde lieber
Positiv und Kritik lassen und dann noch ein
Hinweis machen wo man auf solche \"warnungen\" eingehen kann. aber ist euer MAG.
johndoe-freename-67119 schrieb am
Erstmal allgemein: Ich weise gerne nochmals darauf hin, dass Kritikpunkte nicht automatisch eine Abwertung bedeuten! Sie weisen nur auf Punkte hin, an denen Spieler Anstoß nehmen könnten. Und genau das ist der \"Retro-Look\" - als eine Art Warnung steht er in den Kontra-Punkten, weil man von heutigen Games \"verwöhnte\" Spieler durchaus davor warnen sollte, was sie optisch erwartet. Denn schließlich ist 2D-Look einfach nicht mehr zeitgemäß, egal wie sehr ihn Enthusiasten lieben.
Davon abgesehen gehe ich davon aus, dass ihr den Test auch gelesen habt, ja? In dem ich durchaus lang und breit auf die Vorzüge dieser Grafik eingehe.. :)
@Alpha Excalibur: Ich fand's nervend. Ich wollte wieder ins Hauptmenü und die Zusatzmodi ausprobieren, statt dessen musste ich mit sieben Minuten lang eine ins Meer torkelnde Pistole ansehen, bloß um einen Abschlussgag nicht zu verpassen. Nochmals: Kritikpunkt <> Punktabzug. Nur ein Hinweis darauf, was nerven könnte.
@newkid: Ich nehme an, die Punkte "alleine nur halb so spaßig", "düdelige Musik" und "flimmernder 50 Hz-Modus" sind genauso lolig, oder? Was würdest Du denn kritisieren?
Cheers
Paul
newkid schrieb am
Ich wünsche den Konsoleros ja eine 1:1 Umsetzung von Garou:Mark of the Wolfes.
hab ich auf JAPAN Dreamcast
hehe
rulez voll dat game!
schrieb am

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