Gone Home - Test, Adventure, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Gone Home (Adventure) von The Fullbright Company
Zurück im verlassenen Anwesen
3D-Adventure
Release:
15.08.2013
12.01.2016
12.01.2016
Spielinfo Bilder Videos
Vor zweieinhalb Jahren überraschte das explorative Adventure Gone Home mit einer ungewöhnlichen Geschichte abseits herkömmlicher Pfade. In einer stürmischen Nacht kehrt die junge Protagonistin ins leerstehende Haus ihrer Eltern im Nordwesten der USA zurück. Ab sofort können auch Konsolen-Besitzer auf Spurensuche gehen – inklusive kleiner Extras wie Audiokommentare.

Fremd im eigenen Haus

Stellt euch vor ihr seid zwanzig, steht kurz vor der Uni und nehmt euch ein Jahr Auszeit. Nach einer Reise durch Europa kehrt ihr im Sommer 1995 in euer neues Zuhause zurück, in das die Familie während eurer Abwesenheit gezogen ist. Statt einer großen Willkommensparty erwartet euch in einer stürmischen Nacht aber nur ein Zettel an der Haustür. Gone Home stellt nur eine Frage: Was ist mit eurer Familie geschehen? Während draußen ein Sturm tobt, Blitze zucken und der Regen gegen die Scheiben trommelt, tastet sich Kaitlin in der Eingangshalle von Lampe zu Lampe. Sie untersucht die Schränke und Schubladen. Irgendwo muss hier doch ein Hinweis auf ihre Familie sein! Jeden Gegenstand nehme ich dazu in die Hand, lese Rechnungen, Notizen und Prospekte.

Eine Willkommensparty sieht anders aus...
Eine Willkommensparty sieht anders aus...
Für ein ungutes Gefühl sorgt auch die Aufnahme auf dem Anrufbeantworter: Ein scheinbar verzweifeltes Mädchen will mit meiner Schwester Sam sprechen. Was ist hier passiert? Dies gilt es auf der Reise durch das Haus herauszufinden. Wer etwas mehr über den Spielablauf und seien Besonderheiten erfahren möchte, sollte einen Blick auf den Test des PC-Originals werfen.

Zurück nach 1995

Mit seiner ungewöhnlich inszenierten Geschichte und einer geheimnisvollen bis nostalgischen Atmosphäre gewannen Steve Gaynor und sein Studio Fullbright Company unseren Preis für das PC-Spiel des Jahres 2013. Zweieinhalb Jahre später bekommen endlich auch Konsolenbesitzer eine Umsetzung. Die Fassungen für PS4 und Xbox One tragen den Untertitel „Console Edition“ und liefern als Bonus rund 90 Minuten Audiokommentare. Wer die Geschichte bereits durchgespielt hat, kann also zu den zahlreichen im Haus verstreuten Symbolen gehen und sich kurze Geschichten der Entwickler zu Design-Entscheidungen, Änderungen im Skript, Hintergründen der Geschichte und Anekdoten aus dem Entwickleralltag anhören.

Objekte werden adventuretypisch vor die Linse genommen und lassen sich für versteckte Hinweise rotieren.
Die verstreuten Objekte werden adventuretypisch vor die Linse genommen und lassen sich für versteckte Hinweise rotieren.
Wer möchte, kann schon zu Beginn des Spiels alle verriegelten Bereiche aufschließen lassen, um auf Entdeckungstour nach den Hintergrundinfos zu gehen. Die Checkbox dazu lässt sich allerdings nur beim Start eines Durchgangs aktivieren. Auf dem gleichen Bildschirm können auch die Karte deaktiviert, sämtliche Lichter eingeschaltet oder die für die Story wichtigen vorgelesenen Tagebücher deaktiviert werden.  Alle Gründer des Studios haben zum Audiokommentar beigetragen: Steve Gaynor und Karla Zimonja plaudern locker über die Ausarbeitung der Geschichte, gestrichene Figuren, alte Erinnerungen an Florida und andere mehr oder weniger relevante Details.

Schöner Audiokommentar, schwache Übersetzung

Programmierer Johnemann Nordhagen, Environment-Artist Kate Craig, Komponist Chris Remo oder Sprecherin Sarah Grayson konzentrieren sich etwas mehr auf den Schaffensprozess. Sie sprechen über Inspirationen, die Vorbereitung aufs Einsprechen oder wie genau die Interaktion mit einer Tür technisch funktioniert. Insgesamt sind ihre Kommentare ein unterhaltsamer Bonus, allerdings klingen manche der Aufnahmen wie ein Skype-Mitschnitt mit einem Headset vom Discounter. Auch die deutsche Übersetzung wirkt arg amateurhaft, weil sämtliche Umlaute fehlen. Die restlichen deutschen Untertitel leiden zum Glück nicht unter diesen Fehlern und lassen sich auf Wunsch deaktivieren; die Sprachausgabe bleibt nach wie vor Englisch.

Was erwartet den Spieler in diesem Keller?
Was erwartet den Spieler in diesem Keller?
Das Adventure des kleine Teams ist natürlich auch in den neuen Konsolenfassungen keine Technikbombe im Stil von P.T. - einige Feinheiten wurden bei der Portierung in Unity 5 aber aufpoliert: Dazu gehören die etwas schärfer wirkenden Oberflächen und eine etwas stimmungsvollere Beleuchtung. Nach wie vor flutscht alles stets flüssig über den Schirm, komplett fehlerfrei ist die Technik aber zumindest auf der Xbox One nicht: Auf Microsofts Konsole sind mir kleine Bugs bei Türen und Geheimverstecken begegnet. Eine Schublade z.B. öffnete sich irgendwann von ganz alleine, noch bevor ich den passenden Code eingegeben hatte. Anderswo musste ich erst zweimal  aufs Knöpfchen drücken, damit sich eine bereits entdeckte Geheimtür endlich öffnete. Beide Fehler sind nicht tragisch, können aber kurzzeitig Verwirrung stiften. Die Controller-Steuerung funktioniert meist ordentlich, beim Öffnen von Schranktüren sollte man allerdings einen Schritt zurücktreten, sonst steht man der Aktion manchmal im Weg.

Kommentare

Nuracus schrieb am
Muss ich ein Homo sein, um Lesben geil zu finden? xD
Nein die Reaktion ist absolut nachvollziehbar, wenn man vorher keine Ahnung hat, was einen erwartet.
mattista schrieb am
Hier standen unnötige Beleidungen und homphobe Kackscheiße.
Mit viel Liebe gelöscht von Supabock
superboss schrieb am
Habs auch gestern beendet. Bin zwar kein Fan von so kurzen Spielen, da ich schon gerne einige Tage oder Wochen mit Erkunden oder Nachdenken verbringe aber da ich Gone Home eh über psplus bekommen hab, lassen wir das mal.
Abgesehen davon war es nämlich ein sehr schönes und interessantes Spiel mit toller Atmo und gelungener Synchro.. . Zu Anfang hat mich die Geschichte bzw Geschichten um die Familie noch kalt gelassen aber nach einiger Zeit war ich wirklich sehr gespannt drauf, wie es weitergeht.
Das Ende hat mich dann wirklich überrascht.
Insgesamt hätte ich mir noch mehr Infos über die Famile gewünscht aber man kanns auch positiv ausdrücken. Das Spiel war gut durchdacht.
Zeigt mir mal wieder, dass emotionale Walking simulatoren (ohne dieses aufgesetzte andauernd selbst entscheiden , was passiert,) durchaus mein Ding sind und ich von Zeit zu Zeit sowas sehr gerne spiele.
Everbodys gone to the rapture hatte mir ja auch schon gut gefallen.
Ethan carter dagegen weniger.
Bedameister schrieb am
Ich hab das Spiel auch auf zwei Durchgänge gespielt da es am Anfang wirklich etwas langweilig anfängt. Aber je mehr man liest und von der Story mitbekommt umso spannender wird es. Am Ende war ich richtig mitgerissen und ich fand das Ende wirklich sehr emotional. Hat mich wirklich mitgenommen. Und deshalb war es auch ein wunderbares Erlebnis. Bitte mehr davon.
CryTharsis schrieb am
ShadowXX hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben:
Eniotas hat geschrieben:Für Spieler die es eilig haben geht es noch erheblich schneller.

Das hier ist aber nichts für Spieler "die es eilig haben".

Ich hab 98% im ersten Durchgang gehabt und habe dafür knapp über 2 Stunden benötigt.....soviel dazu

Wahrscheinlich kann man`s auch in 10 Minuten durchspielen...aber darum geht es nicht. Man muss sich darauf einlassen können, eintauchen. Für jemanden der innerhalb den ersten Minuten da schon Action oder was Reißerisches sehen will, ist das nun mal nichts.
schrieb am

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