The Division - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


The Division (Shooter) von Ubisoft
Kämpfen, quatschen, kooperieren
Taktik-Shooter
Publisher: Ubisoft
Release:
08.03.2016
08.03.2016
08.03.2016
Spielinfo Bilder Videos
The Division kommt genau im richtigen Moment! Zu einer Zeit, in der Destiny seine Spieler nicht mehr so fesseln kann wie mit der Veröffentlichung seiner großen Erweiterung, saugt der ähnlich konzipierte Online-Shooter in einem apokalyptischen New York die Deserteure geradezu auf. Dabei ist Action nicht die Stärke von The Division. Seine Vorzüge zieht das Spiel vielmehr dorther, wo man sie vielleicht nicht vermutet hätte. Was wir erlebt haben, fassen wir im Test zusammen.

Endlich: Ein Virus ohne Zombies

Ich hatte nicht mit einer fesselnden Erzählung gerechnet: Nachdem ich das Spiel im Vorfeld schon einige Stunden lang gespielt hatte, war mir klar, dass die Geschichte hauptsächlich als Wegweiser dienen würde, um Einzelgänger und Gruppen von bis zu vier Spielern durch ein Manhattan zu führen, das von der Außenwelt abgeriegelt wurde. Nachdem ein Pockenvirus einen Großteil seiner Bevölkerung hingerafft hat, leben dort nur noch wenige Menschen. Banden haben die Macht an sich gerissen.

Der Schauplatz ist ein begehbares Terrarium, in dem man wenigen, immer gleichen Figuren dabei zusieht, wie sie Tote plündern oder sich einfach nur streiten. Interagieren kann man nur, indem man Kimme und Korn auf Zivilisten richtet – dann laufen sie davon. Gangster eröffnen natürlich das Feuer. In dieser Kulisse ist man unterwegs zum nächsten Auftrag; die meisten beginnen beim Betreten des Madison Square Gardens, eines Kaufhauses, von U-Bahn-Schächten oder Baustellen. Auf dem Weg dorthin befreit man Zivilisten aus der Gewalt von Gangstern, überfällt deren
Willkommen in New York - und einem von Chaos überrannten Manhattan!
Willkommen in New York - und einem von Chaos überrannten Manhattan!
Lager oder verhindert Waffenlieferungen.

Das große Ziel ist das Herstellen eines Antivirus'. Der Weg dorthin besteht aus dem Lernen neuer Fähigkeiten, dem Zusammenstellen besserer Ausrüstung und vor allen Dingen aus der Freude am gemeinschaftlichen Kämpfen, Quatschen, Kooperieren.

Der Eine oder einer von vielen?

Wie gesagt hatte ich keine ausnehmend gute Erzählung erwartet, zumal einem Spiel wie The Division das pragmatische Streuen leidlich interessanter Brotkrümel durchaus genügt. Aber dass gleich der Einstieg so schlecht sein würde... Da freue ich mich auf eine Onlinewelt voller Gleichgesinnter – gemeinsam werden wir New York entdecken! –, doch was erlebe ich? Mein frisch erstelltes Alter Ego wird von Beginn an zum alleinigen Helden stilisiert. Es ist mir ein Rätsel, wozu die Autoren eine Geschichte schreiben, die mit der spielerischen Realität nicht das Geringste zu tun hat. Eine Identifikation mit meiner Agentin fällt damit flach. Ich schiebe ein hübsch texturiertes Drahtgittermodell umher, mehr ist hier nicht drin.
Der große Shooter-Vergleich

Wie schlägt sich The Division gegen Destiny: König der Besessenen? In zwei Teilen und vierzehn Kategorien von Koop bis Langzeitmotivation stellen wir die Online-Shooter gegenüber. Mehr dazu hier!


Würde die Erzählung im Anschluss wenigstens Schwung aufnehmen... Stattdessen habe ich mehrmals die Augen verdreht, als mir eine Art Lehrerfigur weismacht, warum ihr der Kampf um New Yorks Insel so wichtig ist. Denn anstatt über Erlebtes oder durch Erzählungen indirekt zu vermitteln, warum sie mit Leib und Seele Recht und Ordnung wiederherstellen will, sagt sie sinngemäß einfach: "Ich will mit Leib und Seele Recht und Ordnung wiederherstellen." Das ist die billigste Art, traniges Pathos zu erzwingen! Von Emotionen kann keine Rede sein.

Nein, die Handlung steht nicht im Mittelpunkt. Enttäuscht bin ich trotzdem über die bemerkenswerte Diskrepanz zwischen dem Spiel, das Massive Entertainment aufbaut, und dem Stil, mit dem das schwedische Studio dessen Geschichte erzählt.

Kommentare

Appache schrieb am
ey, was stimmt mit dir nicht? :mrgreen:
das kann glaub nur mein Anwalt besser :) is ja wie vor gericht hier... hast du nix zu tun? ich bin ne völlig fremde Person, also investiere bitte nicht soviel zeit damt, das verunsichert mich :mrgreen:
Sir Richfield schrieb am
Appache hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Ausser vielleicht, dass ich mir nicht anmaße, anderen vorzuschreiben, wie sie ihre Prioritäten zu setzen haben. (Das wäre auch extrem heuchlerisch, lasse ich mir ja in meine auch nicht reinquatschen.)

wer hat dies wo getan?

Du, impliziert, indem du die Ablehnung als "Gehate" bezeichnest, darauf hinweist, dass PS+ ja doch normal sei, etc.
Du sagst aus, dass StalkingWolf sich doch bitte nicht so haben soll.
TL;DR: Nur weil für dich PS+ kein Problem ist, muss das für andere noch lange nicht so sein.
warum musst du eigentlich eines anderen aussage verteidigen? wenn ich nicht irre hatte ich stalkingwolf zitiert.

Ich habe die Aussage erst dann verteidigt, als du meine Interpretation genutzt hast, StalkingWolf "anzugreifen".
sir richfield, ich habe den eindruck dass du sehr gern fährten legst, dinge biegst und drehst, um eine Diskussion zu provozieren. lass das doch mir gegenüber bitte ;)

Ich habe deine Frage stellvertretend für StalkingWolf beantwortet.
Die Frage lautete, was er uns sagen wollte.
Darauf hast du in meinen Augen unangemessen reagiert, indem du die Aussage umgebogen hast ("Das hat aber nix mit der allgemeinen Qualität des Spiels zu tun.").
Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, dass ich den Aufwand eher bei dir sehe, den angeblich erkannten Fährten nicht zu folgen.
Appache schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben:Ausser vielleicht, dass ich mir nicht anmaße, anderen vorzuschreiben, wie sie ihre Prioritäten zu setzen haben. (Das wäre auch extrem heuchlerisch, lasse ich mir ja in meine auch nicht reinquatschen.)

wer hat dies wo getan?
warum musst du eigentlich eines anderen aussage verteidigen? wenn ich nicht irre hatte ich stalkingwolf zitiert.
sir richfield, ich habe den eindruck dass du sehr gern fährten legst, dinge biegst und drehst, um eine Diskussion zu provozieren. lass das doch mir gegenüber bitte ;)
Sir Richfield schrieb am
Appache hat geschrieben:Das hat aber nix mit der allgemeinen Qualität des Spiels zu tun.

Steht da ja auch nicht.
DZ nur mit PS+ wird lediglich als Grund genannt, das Spiel zu meiden, ungeachtet anderer Punkte.
PS: Ich habe dir nur deine Frage beantwortet. Zu mehr kann ich mich mangels PS4 und The Division eh nicht äußern. Ausser vielleicht, dass ich mir nicht anmaße, anderen vorzuschreiben, wie sie ihre Prioritäten zu setzen haben. (Das wäre auch extrem heuchlerisch, lasse ich mir ja in meine auch nicht reinquatschen.)
Appache schrieb am
Dass man bei der PS4 zum Onlinespielen PS Plus braucht ist doch nun wirklich Schnee von gestern. Und wurde doch schon bis zum erbrechen gehatet.
Das hat aber nix mit der allgemeinen Qualität des Spiels zu tun.
Ich muss mal eben überlegen: Ist das Online-Spielen bei COD umsonst? Nein? Warum wird es dort akzeptiert? Braucht man dort nicht auch PS+? Wie für fast alles?
Online ist online? Oder nicht?
schrieb am

Facebook

Google+