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Overwatch (Shooter) von Blizzard Entertainment
Overhype? Wenn weniger mehr ist...
Science Fiction-Shooter
Release:
24.05.2016
24.05.2016
24.05.2016
Spielinfo Bilder Videos
Overwatch ist der erste Shooter von Blizzard Entertainment: Aus den Überresten des gescheiterten Großprojekts "Titan" erhoben sich 21 Helden, die sich in Sechser-Teams auf zwölf Karten die Hölle heiß machen. Nach einem offenen Betatest mit Rekordbeteiligung (über 9,5 Mio. Teilnehmer) ist die fertige Version durchgestartet. Machen die rasanten Gefechte weiterhin Spaß? Und wie sieht es mit dem Umfang aus?

Teamwork zahlt sich aus

King's Row - irgendwann in der Zukunft. Mein Team muss die Fracht nur noch am Zielort abliefern. Reinhardt stampft mit gezückter Energiebarriere nebenher, Torbjörn hat einen Geschützturm auf das Objekt der Begierde gebaut und irgendwo sprintet unsere Tracer durch das Level. Mercy ist gerade auf dem Weg zurück an die Front, da sie kürzlich von Widowmaker kaltgestellt wurde. Es ist nicht mehr weit! Ich kann den Zielbereich bereits sehen. Aus einer Seitengasse taucht eine gegnerische Zarya mit ihrer Partikelkanone auf, während aus dem Hintergrund Junkrat mit Granaten für explosive Stimmung sorgt. Torbjörns Turm schießt fleißig und Reinhardt dreht die Barriere hektisch in der Gegend herum, schließlich könnten die Feinde von überall attackieren. Dann setzt Zarya ihre ultimative Fähigkeit ein - eine Art "schwarzes Loch". Wir werden reingezogen, wie aus dem Nichts taucht eine Pharah auf und gibt uns mit ihrem Trommelfeuer den Rest. Gutes Teamwork … leider der Gegner! Verdammt, wir waren so nahe dran. Aber genau in dem Moment taucht Mercy an der Front
Die finale Phase der Frachtbegleitung auf der Gibraltar-Karte: Pharah lässt Miniraketen auf die Gegner regnen. Am Anfang der Partie sah es noch so aus, als würde unser Team klar verlieren würde, aber dann kam die Wende - u.a. durch den Wechsel mehrerer Helden.
Die finale Phase einer Frachtbegleitung auf der Karte Watchpoint Gibraltar: Pharah lässt Miniraketen aus der Luft auf die Gegner regnen. Am Anfang der Partie sah es noch so aus, als würde unser Team klar verlieren würde, aber dann kam die Wende - u.a. durch den Wechsel mehrerer Helden. Flexibilität zahlt sich aus!
auf: Weil sie ihre ultimative Fähigkeit aufgespart hat, belebte sie uns alle wieder - als Überraschung für den Gegner. Während ich erstmal die Pharah aus der Luft hole, trifft endlich Tracer (verlaufen?) ein und schaltet den im Hintergrund lauernden Junkrat aus. Perfekt. Jetzt ist Zarya dran. Ihre projizierte Barriere ist gerade nicht aktiv und somit kann sie meinen Helix-Raketen nichts entgegensetzen. Jetzt ist Ruhe! Und da sich im Zielbereich keine Gegner befinden, endet die Runde mit einem Sieg für uns. Auf dem Timer standen noch 16 Sekunden. Knapp, aber geschafft!

Ein Online-Shooter; keine MOBA

Sich schnell verändernde Situationen, überraschende Teamaktionen und rasante Schusswechsel - all das gibt es in Overwatch. Ganz im Gegensatz zu Paragon, in dem die MOBA-Elemente unübersehbar sind, ist das Spiel von Blizzard ein klassischer Online-Shooter mit Teamplay-Fokus, in dem zwei Gruppen mit je sechs Spielern gegeneinander antreten. Vor jeder Partie und jederzeit im Match darf man wechseln - und das ist zwingend nötig, um auf die Auswahl der Gegner oder auf die aktuelle Situation möglichst gut reagieren zu können. Dieser Heldenwechsel, der in vielen MOBA-Titeln innerhalb einer Partie nicht möglich ist, ist hier ein Kernelement und sorgt für ungeheure Dynamik auf den farbenfrohen Schlachtfeldern. Da er so elementar für die Kämpfe ist, würde ein Free-to-play-Modell mit ausgewählten (kostenlosen) Helden nicht in Frage kommen. Overwatch funktioniert nur mit dem Zugriff auf das gesamte Charakter-Repertoire. Schon im Verlauf des (sehr) langen Betatests konnte ich feststellen, dass die Partien über diese Vielfalt immer unterhaltsamer wurden.

Reinhardt bildet das Schutzschild für das Team und stampft voran. Aktiviert man die Barriere, wechselt das Spiel automatisch auf die Verfolgerperspektive. Angreifen kann Reinhardt (aus Stuttgart) derzeit aber nicht.
Reinhardt bildet das Schutzschild für das Team und stampft voran. Aktiviert man die Barriere, wechselt das Spiel automatisch auf die Verfolgerperspektive. Angreifen kann Reinhardt (aus Stuttgart) derzeit aber nicht.
Am besten lässt sich Overwatch sowohl stilistisch als auch vom Spielerlebnis mit Team Fortress 2 vergleichen - nur ohne Klassen, sondern mit 21 Helden in vier Aufgabenbereichen. Neben Unterstützungshelden, die das Team z.B. mit Schilden, Geschwindigkeitsschüben oder Heilung versorgen, gibt es Tanks, die im Vergleich zu anderen Vertretern mehr Treffer einstecken können. Dann wären da die defensiven Helden, zu denen beispielsweise Scharfschützen, ein Geschützturmbauer oder der Granatwerfer-Freak gehören. Offensive Helden gehen eher direkt auf Tuchfühlung oder setzen auf flankierende Attacken, gerade Reaper, Genji oder Tracer eignen sich dafür vorzüglich. Jeder Held hat konkrete Stärken und Schwächen, die man in den Matches wohl oder übel kennenlernen wird bzw. kennen muss, was bei dem Charakteraufgebot etwas Eingewöhnungszeit verlangt. Zumindest lassen sich alle Helden in der Trainingsarena oder in Matches gegen computergesteuerte Gegner ausprobieren.

Kommentare

Bayonetta schrieb am
So eine ergonomische maus sieht interessant aus, kann ich mir auch mehr vorstellen wie einen Trackball.
Villeicht bestell ich mir mal so eine, obwohl ich wirklich sagen muss das ich mit meinem Steam Contoller gerade absolut keine Probleme hab, die Mischung aus Touchpad und Gyro Sensor funktionieren recht ordentlich.
Allerdings wäre so eine Maus für Strategie spiele interessant.
sphinx2k schrieb am
Xelyna hat geschrieben:Es ist unglaublich motivierend Kurz vor dem Verlieren mit dem Mech in die Gegner rein zu Düsen und alle 5 mit der Explosion wegzuhauen und dann dadurch noch den Spot und darauffolgenden Sieg zu holen =)

Ja das ist auch so ein geschickter Move vom Spiel mit der Overtime. Der Stress der letzten Sekunden, selten auch mal viel länger, einer Runde wo jeder Kill zählt ist schon unvergleichbar gut. Es dann knapp zu schaffen fühlt sich richtig genial an.
Der Moment wo ich den Widowmaker Headshot auf die Gegnerische Mercy verbocke, um wenige Millimeter, und die das ganze Gegner Team aufhebt ist einfach niederschmetternt. Allerdings trotzdem ne Coole erfahrung.
Ebenso der Punkt indem man noch mal richtig aufdreht und 3 Gegner umhaut obwohl man selbst nur noch 20 HP hat und das Payload ins Ziel schiebt gibt einen Adrinalin Höhenflug der sich gewaschen hat :)
Btw. Maushand glaub es hat zwar schon jemand Erwähnt aber es gibt auch solche Mäuse
Bild Das ist extra für Menschen mit Problemen in den Sehnen.
JCD_Bionicman schrieb am
Xelyna hat geschrieben:Nein, so etwas hab ich noch nicht probiert, taugen die denn zum Spielen?

Sicher Übungssache.
Da ich selbst auch eine Zeit lang Probleme beim Benutzen von Mäusen hatte, vielleicht noch einen Tip an dich: Leg deine Hand in einer bequemen, natürlichen Haltung locker auf den Tisch. Nun achte auf die Neigung. Liegt die Hand eher nach außen gedreht auf der Handkante auf oder relativ gerade und gleichmäßig auf Handkante und Daumenballen? So musst du dann auch das Profil deiner Maus auswählen.
Ich selbst brauche unbedingt diese Rechtsneigung auf die Handkante, wie sie vor allem von etwas höheren Rechtshändermäusen vorgegeben wird (z.B. Steelseries Rival). Benutze ich eine flache oder gar beidhändige Maus, die die Hand "nach links dreht", bekomme ich nach einiger Zeit Schmerzen in Handgelenk, Unterarm, teilweise sogar Ellenbogen.
Lumilicious schrieb am
^^
Versuch mit D Va und ihrem Boost mal Leute von der Map zu schubsen (sofern es die Map zulässt). Das ist recht befriedigend. xD
Ich denke mal die sehr großzügigen Hitboxen vereinfachen ein spielen mit dem Gamepad schon sehr und bei einigen Klassen dürfte es relativ egal sein ob Gamepad oder Keyboard/Maus. Reinhardt, Torbjörn, Symmetra, Winston, Mercy, Junkrat selbst Pharah ist relativ einfach mit Gamepad.
Ich würde nur die Hitscan Klassen (S76, Bastion, Widowmaker, McGree) nennen, wo Maus und Keyboard deutlich dem Gamepad überlegen sind. Sonst lässt es sich schon recht okay mit Gamepad spielen.
Bayonetta schrieb am
Habs mir jetzt doch geholt für den PC und Spiel es mit dem Steam Controller, Klappt wunderbar bis jetzt und macht unglaublich spaß (und mit Gyro Steuerung ist D.VA im Mech auch noch immersiv)
Es ist unglaublich motivierend Kurz vor dem Verlieren mit dem Mech in die Gegner rein zu Düsen und alle 5 mit der Explosion wegzuhauen und dann dadurch noch den Spot und darauffolgenden Sieg zu holen =)
schrieb am

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