FIFA 16 - Test, Sport, Xbox One, PlayStation 4, PC - 4Players.de

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FIFA 16 (Sport) von Electronic Arts
Schwere Bälle, täuschende Körper
Fussball
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
24.09.2015
24.09.2015
24.09.2015
24.09.2015
24.09.2015
Spielinfo Bilder Videos
Kann man nach dem Auftritt von Robert Lewandowski überhaupt noch Fußballspiele testen und dabei Worte wie "unrealistisch" benutzen? Oder bei übertriebenem Spektakel samt Torflut von "Arcade" reden? Der Stürmer des FC Bayern München hat mit seinen fünf Toren in neun Minuten gegen den VfL Wolfsburg jedenfalls demonstriert, dass in diesem Sport alles möglich ist. Auch in FIFA 16? Electronic Arts verspricht "Innovationen" und "magische Momente". Mehr dazu im Test.


Mehr Fehler, mehr Simulationsflair

Ihr habt euch in FIFA 15 so richtig eingespielt? Dann müsst ihr umschulen. Schon in den kleinen Trainingsübungen sowie ersten Partien von FIFA 16 wird deutlich, dass sich EA Canada um ein frisches Spielgefühl bemüht hat - vor allem im Mittelfeld. Da kommen selbst kurze Pässe nicht mehr so sauber an, da laufen Verteidiger ins Leere, weil sie für Vollkontakt in den Zweikämpfen mehr Timing benötigen, man verstolpert sich öfter und irgendwie ist der Ball so seltsam schwer. Tödliche Pässe in die Tiefe sind meist viel zu lang und hohe Zuspiele auf die Stürmer werden locker abgefangen - sehr schön, denn die Defensiv-KI läuft besser mit. Aber wie soll man dann da durchkommen?

FIFA 16 präsentiert sich im Kacheldesign. Die auffälligste Neuerung: Frauen-Nationalteams.
FIFA 16 präsentiert sich im Kacheldesign. Die auffälligste Neuerung: Frauen-Nationalteams. Wie sich der Kick gegen PES 2016 schlägt? Mehr dazu im großen Fußballvergleich!
Zu Beginn wirkt alles brüchiger, träger und unspektakulärer als letztes Jahr, denn Tore fallen wenige, dafür regnet es Ballverluste und Fehlpässe - selbst wenn man nicht auf "Semi" loslegt, sondern mit voll eingestellten Hilfen. Um es positiv auszudrücken: Der Kick fühlt sich auch so manueller und simulativer an, weil weniger Automatismen greifen und man vor allem die Pass-Stärke und Tacklings besser dosieren muss. Man muss sich also wieder voll auf die grundlegenden Mechanismen einlassen, um irgendwann für Spektakel oder magische Momente zu sorgen. Vorher gilt es erstmal, einige Ballstafetten zu meistern. Für weite Strecken empfiehlt sich z.B. der neue Vollspann-Flachpass, der mit R2 und X mehr Tempo bekommt.

Training für Einsteiger


Es gibt neue Skill-Trainings in mehreren Stufen, die dabei helfen, die neuen Körpertäuschungen sowie die veränderte Ballphysik zu verinnerlichen.
Es gibt neue Skill-Trainings in fünf Kategorien und mehreren Stufen, die dabei helfen, die neuen Körpertäuschungen sowie die veränderte Ballphysik zu verinnerlichen.
Zwar hat sich nichts Grundsätzliches an der Steuerung verändert und die meisten Aktionen von frühen oder hohen Flanken über all die Analogstick-Dribblings, First Touch bis hin zum angeschnittenen oder Flair-Schuss sowie dem Ballführen mit erhobenem Kopf sind vertraut. Falls nicht, kann man leider nicht alles, aber vieles davon in neuen und kreativen Skill-Minispielen üben. Es macht Spaß, sich durch all die Parcours mit Hindernissen zu kicken, denn man wird gefordert und trainiert: man muss gegen die Zeit Slalom laufen, Gegner umspielen, bewegten Wänden ausweichen, durch Reifen schlenzen und kann sein Ergebnis sofort mit dem seiner Freunde online vergleichen.

Auch auf engstem Raum wird trainiert.
Auch auf engstem Raum wird trainiert.
Einsteiger werden sich auch über die optionale Trainerfunktion freuen, die mehrere Stufen anbietet: Ist sie aktiviert, bekommt man direkt auf dem Platz über Icons unter seinem Spieler angezeigt, was man machen kann - so lässt sich FIFA quasi "on the fly" und mit ansteigender Schwierigkeit von der Pike auf erlernen. Das fängt bei einfachen Pässen an und geht bis hin zu komplexen Manövern. Auch in den Skill-Minispielen zeigt der Trainer an, was man in welcher Situation tun muss, um eine Übung zu meistern - und das werden auch Veteranen vor allem bei den neuen Funktionen schätzen. Neben dem simulativeren Spielgefühl gibt es nämlich einige frische Impulse, die man erstmal verinnerlichen muss.

Kommentare

Masters1984 schrieb am
Fifa 16 ist schon eine ordentliche Steigerung und in sämtlichen Belangen besser als Fifa 15, da waren noch zu viele Ungereimtheiten, die erst jetzt ausgemerzt wurden.
SWey90 schrieb am
Wie erwartet ernüchternd, auch wenn das Spiel etwas langsamer und somit bessere Gewichtungen der Attribute an den Tag legt. Im Onlinemodus spaßig, aber folgende Balance-Probleme kriegen die Entwickler wohl nicht ausgeräumt:
- Spieler nehmen den Ball immernoch minimal vor der Seitenlinie an und produzieren unnötigerweise einen Einwurf für den Gegner (Ebenfalls bei der Torauslinie)
- Passives Abseits bewertet Fifa zwar seit Jahren gut, aber wenn ich mit dem im Abseits stehenden Stürmer stehen bleibe bzw. sogar weg laufe, wird es trotzdem abgepfiffen, obwohl der nachrückende Spieler nicht im Abseits stand. So wurden mir online schon 2-3 riesige Torchancen zu Unrecht abgepfifen
- Der Spielerwechsel hakt bisweilen immernoch
- Größter Punkt: Weiterhin ist es vorteilhaft, auf schnelle Flügelspieler zu spekulieren, die gegen hüftsteife Verteidiger nahezu immer nach innen ziehen, was man nur selten verteilen kann
- Durch die zwei letzt von mir genannten Punkte ist es weiterhin förderlich, einfach den schnellsten Spieler den Ball zu geben, der versucht "durchzurennen". Nicht selten rennen die Kids mit Wut im Bauch nach einem Rückstand volle Pulle alleine bis zum gegnerischen Strafraum, da die Verteidiger (inkl. bisweilen stockenden Spielerwechsel) manchmal dem machtlos gegenüber stehen (ist aber deutlich abgeschwächt worden)
- Extremes Pressing ist 90 Minuten möglich und damit total unrealistisch (lässt sich online "kontern", indem man einfach mal stupide hinten rum passt, aber das kann auch das nicht Gelbe vom Ei sein)
- Wieso werde ich bei kurzen Ecken des Gegners blockiert und darf nicht ebenfalls bis zur Eckfahne laufen? Was soll der Mist im Jahre 2016?
- Wieso ist mir häufig die Möglichkeit genommen, zu einem Kopfballduell zu sprinten? Wieso blockiert das Spiel in solchen Fällen die Geschwindigkeit?
- Bei gefährlichen Freistoßsituationen stellen online alle einen Mann ins lange Eck. Warum? Weil selbst...
Freakstyles schrieb am
Nach 3 Wochen zocken wage ich es auch mal ein kleines Resümee zu ziehen.
Zu viele Elfmeter, der Schiri sollte im Strafraum zögerlicher pfeifen und nicht strenger als im Mittelfeld. Das hat bei 15 besser geklappt.
Features: Wird jedes Jahr weniger, in 5 Jahren bezahlt man 60 EUR nur noch für das Cover wenn das so weiter geht.
Spielerisch auf dem Platz ganz ok, einzige was noch nachkorigiert werden sollte ist der Fokus für attackierende "Verteidiger", da fehlt so nen bisschen der Fokusmagnet am Fuß um nach nem Tackling auch mal an den Ball zu kommen, da hat der Stürmer wieder viel zu schnell Fokus.
KI, naja, ähnlich wie bei 15, sprintet man auf sie zu bzw in ihren Bereich, reagieren sie halbwegs ordentlich, sobald man aber den sprint 2 meter neben der ki ansetzt kommt sie nur sehr schwerlich hinterher und versucht auch garnicht mehr wirklich an den Ball zu kommen.
Tore, hier hat man meiner Meinung nach stark eingebußt durch die wirklich starken Keeper. Tore fallen fasst immer durch die gleichen Aktionen oder aus der gleichen Posi heraus. Fernschusstore sind zwar noch möglich, aber zum Glück nicht mehr so leicht wie bei 15. Dabei stößt mir etwas sauer auf das es wesentlich leichter ist Volleyfernschusstore zu erzielen als Vollspannfernschusstore.
Wie heisst das neue Feature? Off the ball steuerung oder so? Naja, völlig unbrauchbar, kenne niemanden der es benutzt, höchstens dafür gut um schnell den Ball zu verlieren.
Frauenmannschaften. Tjo, ganz nett, immerhin mal was dazu gekommen anstatt gestrichen worden.
Pro Club: Seit 5 Jahren keine nennenswerten Änderungen, weder an Design, noch an Spielmodi, oder gar an Funktionen. Nein, sogar die Filtersuche um einen Pro Club zu finden ist noch auf dem selben technisch starken Niveau von 2010. Ich finde in diesem Bereich sieht man immer besonders wie gut die jährlichen 550 Millionen reinvestiert werden. Nämlich garnicht!
Nicht zu vergessen das selbstverständlich auch...
SamsungS1 schrieb am
Bitte nicht wieder Momentum Geschichte. Das wird heute viel zu oft und schnell verwendet wenn man wieder das gefühl hat unverdient verloren zu haben.
DARK-THREAT schrieb am
Freakstyles hat geschrieben:Ganz einfach, weil Momentum nichts damit zu tun hat ob Ihr verliert oder nicht, das seid immernoch ihr selbst welche die Abwehrspieler und Aufstellung steuert ;) !!!
Ich glaube viele kommen einfach nicht mit der Bestrafung zurecht, das wenn man viele Fehlpässe macht oder viele Dribblings verliert, das Team schwächer wird, bzw demotivierter. Dem kann man aber ganz einfach entgegenwirken: Pässe die ankommen, Dribblings die sitzen, Zweikämpfe die sitzen und schon spielt man wieder auf gleichem level.

Durch Momentum kommen eben 2-Meter-Pässe nicht mehr zum Mann, egal wie sicher man spielt, der Gegner haut dir aus 50 Meter Tore rein oder du bekommst für jeden Blödsinn Foul gg dich gesprochen.
Ich nutze selber Momentum in Ultimate Team (GES über 80 ist nicht gut), wie fast jeder Onlinespieler - weil es nötig ist.
schrieb am

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