Dark Souls 3 - Test, Rollenspiel, PlayStation 4, Xbox One, PC - 4Players.de

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Dark Souls 3 (Rollenspiel) von Bandai Namco
Asche, Glut & Feuer
Action-Rollenspiel
Entwickler: From Software
Publisher: Bandai Namco
Release:
12.04.2016
12.04.2016
12.04.2016
Spielinfo Bilder Videos
Dass Asche, Glut und Feuer die Leitmotive des vielleicht letzten Abenteuers der Soulsreihe sind, mutet wie ein poetischer Abschiedsgruß an. Schließlich wurde die Faszination an dieser düsteren Fantasy aus dem Nichts entfacht. Demon's Souls  war der einzigartige Funke - danach brannte es von Dark Souls bis Bloodborne. Allerdings gilt Dark Souls 2 als schwächster Teil der Saga. Und mit dem Erfolg schleicht sich manchmal die Gewöhnung ein. Kann Hidetaka Miyazaki mit Dark Souls 3 nochmal ein Meisterwerk abliefern?

Abschied in Wehmut

Was für eine Spielevita: Demon's Souls (90%), Dark Souls (92%), Dark Souls 2 (88%), Bloodborne (90%). From Software hat begeistert, beeinflusst und will jetzt allem Anschein nach beenden. Was bei nicht wenigen Reihen für eine gewisse Erleichterung nach schleichendem Wertungsgefälle sorgt, hinterlässt mit diesem fünften Spiel in sechs Jahren ein wehmütiges Gefühl. Ich fühle mich von dieser Art Spieldesign nicht übersättigt, weil es immer noch eine sehr spezielle Sehnsucht nach Abenteuer, Artdesign und Anspruch befriedigt. Das hat etwas mit dem besonderen Stil, vielleicht auch mit fehlender Konkurrenz zu tun. Jedenfalls trifft es einen Nerv wie davor nur eine andere Reihe: The Legend of Zelda. Auch wenn beide so vieles historisch und inhaltlich trennt, inszenieren sie die Wiederkehr des Gleichen, ohne dass diese Anziehungskraft verloren geht. 

Welche der zehn Klassen darf es sein? Zur Wahl stehen: Knight, Mercenary, Warrior, Herald, Thief, Assassin, Sorcerer, Pyromancer, Cleric und Deprived.
Welche der zehn Klassen darf es sein? Zur Wahl stehen u.a. Ritter, Söldner, Krieger, Herold, Dieb, Assassin, Zauberer, Pyromant...
Selbst wenn es unter debattierenden Soulsfans (und die können schlimmer sein als Bibelexegeten!) manchmal den Anschein erweckt, als lägen qualitative Welten z.B. zwischen Dark Souls und Dark Souls 2 oder Bloodborne: Angesichts des Erfolges ist es erstaunlich, wie treu die Japaner ihrer markanten Philosophie geblieben sind, wie konstant sie entwickelt haben. Sie haben sich nicht vom kaufkräftigen westlichen Geschmack verbiegen lassen wie etwa ein Resident Evil 6 - und das freut mich einfach, selbst wenn die Defizite in der Kollisionsabfrage sowie Bildratenprobleme auf Konsolen ärgerlich sind, die auf PS4 etwas weniger, auf Xbox One deutlicher auftreten - inkl. dem ersten Patch. Auch bei den Schwachpunkten bleibt sich From Software also treu. Aber die vergisst man hier spätestens, wenn das Knarzen eines riesigen Tores das Abenteuer ins Ungewisse öffnet...

We don't need another hero...

Fünf Jahre nach Dark Souls erschafft man erneut einen Charakter aus dem Nichts, hat
Nicht nur Burgen, Kathedralen und dunkle Gemäuer, auch eine waldige Sumpflandschaft gilt es zu erkunden.
Nicht nur Burgen, Kathedralen und dunkle Gemäuer, auch eine waldige Sumpflandschaft gilt es zu erkunden. Das Problem sind nur diese Riesenkrebse...
dafür von reinen Nahkämpfern wie Ritter oder Krieger über Mischformen wie Assassin bis hin zu Zauberer oder Kleriker viel Auswahl - hier findet ihr eine Klassenübersicht. Aber damit legt man nichts an möglichen Fähigkeiten auf Dauer fest, sondern wie immer lediglich das Fundament für die kommenden Stunden, die je nach Spielweise in die hunderte gehen können - okay, in Korea ist man etwas schneller.

Egal ob man einen Dieb, einen Herold oder Pyromanten wählt: Man ist ein Wurm, ein Nichts - ein so genannter "Unentfachter". Wie ihr es euch etwas einfacher machen könnt, erklären wir in diesem kleinen Guide für Einsteiger. Immerhin soll man nicht weniger leisten, als das dahin siechende Königreich Lothric vor seinem Untergang zu bewahren. 
Ihr könnt zwischen Mann und Frau wählen und zig kosmetische Anpassungen betreiben. Das sind Bilder der englischen Version, aber die Texte von Dark Souls 3 wurden gut ins Deutsche übersetzt.
Ihr könnt zwischen Mann und Frau wählen und zig kosmetische Anpassungen betreiben.
Im Gegensatz zum gewöhnlichen epischen Pathos, das den Helden von Beginn an umgarnt und gar keinen Zweifel an seiner strahlenden Karriere aufkommen lässt, schlüpft man traditionell in die Rolle eines ebenso mutigen wie törichten Anwärters, der sich von all den Gescheiterten auch mal sarkastische Kommentare anhören muss - der depressive Ritter auf der Treppe ist schon fast zu einem Archetypen geworden. Und ich hatte zunächst durchaus die Befürchtung, dass From Software vielleicht etwas zu viel zitiert. Der größte Feind des angenehmen Déjà-vus ist sein genervter Kumpel Ey-nich-schon-wieder.

Kommentare

sourcOr schrieb am
Das war jetzt nen halber Fehler. Das für DkS3 taugt nüscht.
Ich würd das zurückgeben :mrgreen:
Flextastic schrieb am
och, das verbeugen mache ich schon noch, ansonsten handle ich das wie du :mrgreen:
oh man, wollte am montag eigentlich nur overwatch kaufen und was musste ich erblicken? die fibeln von ds3 und bloodborne...eingepackt, ging nicht anders...
Bild
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schick gemacht und werden bei den nächsten durchgängen genutzt
the curie-ous schrieb am
Ich bin bevorzugter Offline-Spieler seitdem diese Trollbuilds überhand genommen haben. Online spiele ich nur, um als Phantom andere Spieler zu unterstützen. Ich hab auch kein Problem damit mich NICHT an diese "ritterlichen Ehrenregeln" zu halten, wie das Grüßen bevor ein Duell beginnt, sich nicht zu heilen, oder dem Gegner die Möglichkeit zu geben sich buffen zu können. Fällt alles aus. Wer mich in meiner Welt angreift, kriegt auf die Fresse, knallhart.
Flextastic schrieb am
ich habe ja auch deine aussage gar nicht entkräftet, da ich es ja auch so handhabe. wenn du eh nur offline spielst, dürftest du ja mit dieser "sache" gar kein problem haben, dann bezieht sich mein beitrag eher auf the curie-ous, der ja dann anscheinend auch in den pvp-modus mal reinschaut.
im reinen singleplayer gestalte ich den char auch nach meinen vorlieben, wegen der "Immersion".
casanoffi schrieb am
Flextastic hat geschrieben:warum? :ugly:

Wie, warum? ^^
In den Soulsborne Spielen identifiziere ich mich gerne mit meinen Charakteren.
Da finde ich es halt einfach störend, wenn diese eine Optik an den Tag legen, die mir nicht gefällt :D
Flextastic hat geschrieben:bei den meisten (auch bei mir) läuft es doch so: das spiel mindestens 2x durch und einen großteil an gear gefunden. dann macht man pvp und nimmt gear die dafür ausgelegt ist und heraus kommt dabei, das man eben auch mal die riesige perücke oder das monsterschwert schlechthin trägt. geht doch nur darum einen anderen auf diesem planeten ein bisschen zu ärgern und der schadensfreude zu fröhnen :mrgreen:

Wie Du schon geschrieben hast - jeder wie er mag.
Ich bin ein reiner Offline-Spieler und habe bis auf Demons Souls alle Teile mehrmals gespielt.
Entweder, um neue Builds auszuprobieren, oder eben für NG+X
Am längsten und häufigsten konnte mich bisher Bloodborne motivieren.
schrieb am

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