Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Test, Action, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske (Action) von Bethesda Softworks
Zwischen Maschinen und Mystik
Stealth-Action
Entwickler: Arkane Studios
Release:
11.11.2016
11.11.2016
11.11.2016
Spielinfo Bilder Videos
Vor vier Jahren feierte Dishonored: Die Maske des Zorns eine markante Premiere auf PC, PlayStation 3 und Xbox 360. Die Arkane Studios inszenierten Stealth-Action, die mit ihren flotten Teleports für frische Impulse sorgen konnte. Noch beeindruckender als das Spieldesign war das Artdesign, das in eine malerische Steampunkwelt zwischen Walfangmythen und Industrialisierung entführte. Dort kämpfte ein Leibwächter um seinen guten Ruf sowie das Kaiserreich. Wie geht es ihm nach fünfzehn Jahren in Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske?

Tante ex machina

Corvo Attano kann stolz sein. Der leicht ergraute Leibwächter hat nicht nur seinen Ruf und das Reich gerettet, sondern seine Tochter Emily sitzt mittlerweile auf dem Thron. Als Kaiserin von Dunwall erfüllt sie zwar eher widerwillig ihre politischen Pflichten, außerdem bereitet eine Mordserie sowie eine Blutfliegenplage gewisse Sorgen, aber die Familie regiert in Frieden. Zum fünfzehnten Jahrestag des Attentats auf ihre Mutter empfängt die junge Herrscherin gerade Delegationen. Und eine davon wird ihr zum Verhängnis.

dewdew
Was hat es mit der Tante auf sich, die in einem dreisten Coup die Macht an sich reißt?
Wie aus dem Nichts erscheint ihre mysteriöse Tante in Schwarz, gibt sich als humorlose Schwester der verstorbenen Kaiserin aus, bevor sie ihre arkane Macht entfesselt. Vater und Tochter haben kaum Zeit sich über den zornigen Familienzuwachs zu wundern, oder sich zu fragen, wie diese bewaffnete Delegation überhaupt in den Thronsaal kommen konnte, denn sie sind in null Komma nichts entmachtet und versteinert. Aber einer von beiden bekommt eine Chance. Wen wollt ihr spielen: Corvo Attano oder Emily?

Subtiles Schleichen, brachiales Kämpfen

Mit wem wollt ihr spielen? Corvo oder seine Tochter Emily stehen zur Wahl.
Mit wem wollt ihr spielen? Corvo und seine Tochter Emily stehen zur Wahl.
Egal ob man den Leibwächter oder seine Tochter spielt: Beide können entweder subtil oder brachial vorgehen – und zwar im fließenden Wechsel vom lautlosen Schleichen bis hin zu explosiven Gefechten mit Feuerwaffen und Handgranaten. Man kann seine Feinde mit Bolzen oder Minen betäuben, Schrapnell verschießen oder Feuer entfachen. Es ist möglich, das Abenteuer komplett ohne einen Toten oder etwas martialischer als mordender, aber unentdeckter „Geist“ zu meistern. Man kann aber auch rachgierigen Terror entfachen und seinen Weg mit Leichen pflastern. Selbst Ratten lassen sich mit Haftminen in laufende Attentäter verwandeln.

Man kann auch auf dem PC zig Optionen aktivieren.
Man kann auch auf dem PC zig Optionen aktivieren.
Offener Nah- und Fernkampf sind unterhaltsam, erleichtern das Vorankommen sowie verkürzen die Spielzeit deutlich, aber sind auch recht hektisch und weniger befriedigend. Man wird schnell umzingelt und kann in den Klingenduellen mit ihrem kleinen Zeitfenster für Paraden keine Zielfixierung einsetzen, um sich auf einen Gegner zu konzentrieren. Dafür sorgen erfolgreiche Konter für ein Taumeln, so dass man einen Todeshieb ansetzen oder sie greifen und bewusstlos würgen kann – auch als Schleicher lässt sich ein offenes Duell also noch drehen. Sehr schön: Je nach Spielweise verändert sich der so genannte „Chaosfaktor“ der Welt, denn die grassierende Blutfliegenplage wird z.B. mit jeder Leiche schlimmer, Figuren reagieren auf brutale Helden anders und das mögliche Ende ist düsterer.

Kommentare

The Antago-Miez schrieb am
Habe nach mehreren Tagen Pause (die Arbeit rief^^) nun wieder weitergemacht und sammle alles Brauchbare im Staubbezirk ein. Alle Heuler schlafen gelegt, jetzt ist noch die Aufseher-Fraktion dran. Der Buhei um Jindoshs Schloss ist aber höchst albern. "[...] Vorrichtung, die laut Anton Sokolov unmöglich zu knacken ist" - das vom im Spiel als höchstintelligent dargestellten Wissenschaftler und Künstler. Mensch, Stift und Papier raus, das ist doch nur eine Abwandlung von diesem "Einstein-Rätsel"...aber nett, dass man dann quasi die komplette 6. Mission skippen kann... :lol:
BigEl_nobody schrieb am
Hab mittlerweile meinen zweiten Durchgang absolviert, dieses mal mit Emily ohne Kills und ohne entdeckt zu werden.
Auf diese Art zu spielen hat mich im ersten Teil noch überhaupt nicht gereizt sondern einfach nur gelangweilt, im zweiten Teil hingegen fand ich es sogar besser als ein "normaler" Durchgang.
Liegt neben dem viel besseren Leveldesign aber wohl auch einfach daran das das Schleichen einfach mehr Spaß macht und anspruchsvoller ist (und noch anspruchsvoller wird wenn man darauf achten muss niemanden bewusst oder aus Versehen um die Ecke zu bringen). Cleveres und planvolles Vorgehen wird belohnt und ist bis zum letzten "Kampf" auch absolut notwendig.
Die meisten der Level sind wie Quadradate oder Quader, sprich haben ein recht ausgeglichenes Verhältnis von Waagerechte und Vertikale. Dazu kommt der komplexe, stark vernetzte Aufbau mit mehreren Knotenpunkten, was dazu führt das man oft an den gleichen Wachen/Patroullien mehrmals vorbei muss. Das macht einen No-Kill Run, bei dem man die meisten Wachen in Ruhe lässt, natürlich interessanter und anspruchsvoller.
Gleichzeitig wird dadurch für mich aber auch der High Chaos Run uninteressanter, da man zu schnell die wichtigen Knotenpunkte von Gegnern/Wache gesäubtert hat und der Rest des Level zu langweiligem Abgrasen/Hin-und-Her Laufen mutiert.
Am meisten Spaß hat man finde ich je mehr man auf Stealth und gewaltloses Vorgehen setzt bzw. nur einzelne Ziele erledigt oder sich eigene Ziele/Herausforderungen ausdenkt.
Hans Gruber schrieb am
Jup, das wars auch bei mir. Geschütztürme mögen das scheinbar nicht.
Mentiri schrieb am
Das Problem hatte ich, als ich auf einen der riesigen Geschütztürme gestiegen bin. Draufgeklettert, gespeichert, gestorben, geladen und durch den Boden auf die Stromgleis darunter gefallen und gestorben. Das Spiel hat einfach vergessen, das da nen festen Boden uner meinen Füßen war.
Hans Gruber schrieb am
Omfg jetzt hab ich nen savegame bug. Es hat meinen gespeicherten Punkt durch das autosave ersetzt. Sobald ich das autosave oder mein save (1min vorher) lade kommt der gleiche Speicherstand. In dem falle ich 20m direkt in den Tod. :?: wollte direkt auf das rettende Boot springen, das boosten hat aber nicht geklappt... Man ich speicher doch extra die ganze Zeit. *Kotz*würg*
schrieb am

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