GRIP: Combat Racing - Test, Rennspiel, Xbox One, Nintendo Switch, PlayStation 4 Pro, PlayStation 4, PC, Xbox One X - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


GRIP: Combat Racing (Rennspiel) von Wired Productions
Zum An-die-Decke-Gehen!
Arcade-Racer
Entwickler: Caged Element
Release:
06.11.2018
06.11.2018
06.11.2018
06.11.2018
06.11.2018
06.11.2018
Alias: GRIP
Spielinfo Bilder Videos
Wer es damals verpasst hat: Rollcage gehört mitsamt seinem Nachfolger zu den besten Rennspielen seiner Art! Denn als es noch guter Stil war, zu Elektro-Beats mit Schallgeschwindigkeit über futuristische Pisten zu brettern, machte Rollcage nicht nur die Straße befahrbar, sondern auch Wände, Decken, Felsen und was sich sonst noch an der Strecke befand. Und GRIP: Combat Racing ist nicht weniger als der inoffizielle Nachfolger dieses Klassikers. Bleibt für unseren Test die Frage, ob es seinem Urahn auch das Wasser reichen kann. Die ist nämlich gar nicht so leicht zu beantworten.

Abzweigungen statt Blockaden

Nervt euch das auch? Ihr fahrt auf eine Wand zu, der Wagen knallt dagegen und ihr verliert wertvolle Sekunden. Klar: Ist letztlich halb so wild, Übung macht den Meister und in der nächsten Runde macht man’s besser. Aber was wäre denn, wenn das Fahrzeug eben nicht an die Wand knallt, sondern beim Kontakt mit der Bande zur Seite kippt und einfach an der Mauer weiter rollt? Den ursprünglichen Schwung nimmt es dabei mit, es schiebt sich während der Kurve noch in Richtung Decke – und auf diese Art immer dorthin, wohin Fliehkraft und Lenkachse es eben tragen.

Selbstverständlich passiert es auch in GRIP, dass das Vehikel mal gegen ein Hindernis knallt. Grundsätzlich sind die Strecken aber alle so designt, dass man mit halsbrecherischem Tempo immer vorankommt. Dafür sorgen etliche clever gesetzte Rampen, die den Wagen nur kurz anheben, um ihn über ein Hindernis zu bugsieren oder zur Seite drehen, damit er sich an eine Wand lehnt. Es gibt Rampen, die ihn an hohe Decken katapultieren, sowie etliche Varianten von alldem.

Spektakuläre Stunts
Fahrbahn ist, wo du gerade lang fährst: Willkommen bei GRIP!
Fahrbahn ist, wo du gerade lang fährst: Willkommen bei GRIP!

Erwischt man diese Rampen im richtigen Winkel, donnert man durch enge Röhren, rollt bei weiten Sprüngen um die eigene Achse, überschlägt sich und landet auf einer alternativen Route, von der es hier etliche gibt. Mitunter wähnte ich mich längst im Daten-Nirvana, nachdem ich den Wagen über eine scheinbar zufällig entdeckte Rampe ins Aus geschossen hatte, bevor sich auch dieser Teil der Strecke als mögliche Route entpuppte. Erwischt man beim Aufkommen dann noch genau das Ende eines Breaks des nach vorne gehenden Drum&Bass, ist das Spektakel perfekt!

Natürlich muss man dafür wissen, wo‘s langgeht. Und man ist ja nicht nur Zuschauer. Man schnipst den Boliden außerdem per Knopfdruck ein Stück nach oben, um ihn an eine nahe Decke zu hieven oder beim Rückwärtsrollen wieder in Fahrtrichtung zu kippen. Während eines Sprungs kann man das Vehikel zudem in alle Richtungen drehen, um eine saubere Landung zu ermöglichen. Und mit einem schwachen Boost gewinnt man schließlich ein wenig mehr Geschwindigkeit, was besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus von Vorteil ist. Hinten liegende Fahrzeuge laden diesen Turbo dabei schneller auf als die davor, was manchen frustrierenden Momenten den Zahn zieht.

Polka und Raketen-Chaos

Dass man trotz der durchdachten Wegführung nicht störungsfrei rast, liegt an Situationen, in denen der Wagen ohne ersichtlichen Grund zum Stehen kommt oder sich ebenso unerwartet dreht. Kleine Fehler im Zusammenspiel von Physik und Levelgeometrie scheinen die Übeltäter dieser ärgerlichen Vorkommnisse zu sein. Hin und wieder wird das Fahrzeug auch vorschnell zurückgesetzt, obwohl man ein Abkommen vom Weg noch hätte korrigieren können, und dass die Kamera nach Unfällen gern Polka tanzt, sollte freilich ebenso
Keine Sorge: Das Ganze fährt sich bedeutend entspannter als es klingt.
Aber keine Sorge: Das Ganze fährt sich bedeutend entspannter als es klingt.
wenig vorkommen.

Ebenfalls unangenehm: Raketen krachen viel zu oft direkt nach dem Abschuss in einen nahen Felsen oder die Straße direkt vor dem eigenen Vehikel, so dass man sich quasi selbst von der Ideallinie schießt. Für mich ist das das größte Ärgernis, weil man so nicht nur eine wertvolle Waffe verschwendet, sondern für einen Rechenfehler des Spiels bestraft wird, der definitiv so nicht gedacht ist.

Doppelt beschleunigt besser

Denn natürlich spielen Raketen, Schilde, Boosts, Maschinengewehre und andere Systeme auch in GRIP eine große Rolle, falls sie im entsprechenden Modus zur Verfügung stehen. Wie üblich liest man ein jeweils zufälliges Exemplar durch das Überfahren entsprechend markierter Punkte auf und kann hier sogar maximal zwei so lange transportieren, bis man sie aktiviert. Man darf sie sogar kombinieren, um ihre Wirkung zu verstärken. Dafür absorbiert man eins, um das andere zu einem besonders mächtigen zu machen. Ein aufgeladener Boost lässt das Fahrzeug dann zwar beinahe ohne weiteres Zutun abheben, schiebt es aber eben mit entsprechend großem Druck voran.

Kommentare

4P|Benjamin schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
09.11.2018 00:00
Natürlich ist das immer anders wenn man es mal spielt als wenn man es in einem Video sieht.
Das sowieso! Zumal man so was wie Steuerung bzw. Fahrgefühl ja ohnehin nicht einem Video entnehmen kann. Dabei ist das für mich z.B. immer mit das Wichtigste.
Aber sieht man nur den Zusammenschnitt wirkt manches seltsam, wie die Szene wo der Wagen durch die Luft fliegt und an Pfeilern neben der Streckte öfter ab prallt und so vielleicht eine Abkürzung genommen hat.
Oh! Ne... also eine Abkürzung ist es an der Stelle ohnehin nicht. Falls du das meinst, was ich denke, handelt es sich einfach nur um eine komplett von mir verbockte Szene - die allerdings durch krasses Glück in einem dermaßen eleganten Stunt endete, dass ich den Alice unbedingt mit schicken wollte. :D
Ganz allgemein sorgt die Physik natürlich dafür, dass grundsätzlich ähnliche Situationen immer wieder vorkommen und viele Stellen sogar auf solche Stunts ausgelegt sind. Ohne geübtes Zutun spult man die aber nicht ab, während man ungewollte Dreher normalerweise längst nicht so problemlos wegsteckt wie diesen da.
Scorplian190 schrieb am
Hinzu kommt noch, dass man leicht Springen kann. Wodurch an manchen Stellen Optionen offen werden wie gezieltes abspringen von Oberflächen oder an andere dran (z.B. an eine Decke die genau über einem ist in so 1-2 Autohöhen).
UAZ-469 hat geschrieben: ?
08.11.2018 21:44
@Scorplian190
Natürlich, ein Schild hilft immer. Vorausgesetzt:
1. Man bekommt überhaupt einen. Passierte mir nicht selten, dass mir das Spiel in Führung nur Waffen gegeben hat, sodass ich Angriffen von hinten schutzlos ausgeliefert war.
2. Es kommen nicht mehrere Assassins auf einmal. Was sie leider gerne tun.
Ist aber bei Spielen wie MK nicht unbedingt anders ^^'
Ich finde z.B. das System der normalen Rakete etwas angenehmer, als sein Vorbild dem roten Panzer. Dadurch haste an erster Stelle nich auch noch 5 Raketen vom zweiten im Nacken xD
(Außer er ist nah dran)
Mir gefällt das Spiel immer besser, je mehr ich es spiele. Das wird definitv mein zweites Goty für dieses Jahr :D
ChrisJumper schrieb am
4P|Benjamin hat geschrieben: ?
08.11.2018 23:29
Wenn du immer einfach irgendwie fährst, drehst du eine Pirouette nach der nächsten, fällst von der Strecke oder rast irgendwo dagegen.
Ok, jetzt ist es vielleicht doch interessant als Rennspiel. Natürlich ist das immer anders wenn man es mal spielt als wenn man es in einem Video sieht. Das Geschwindigkeitsgefühl bei einem Video ist ja auch selten. Aber sieht man nur den Zusammenschnitt wirkt manches seltsam, wie die Szene wo der Wagen durch die Luft fliegt und an Pfeilern neben der Streckte öfter ab prallt und so vielleicht eine Abkürzung genommen hat.
Doch allein für den Splitscreen ist es schon Wert den Titel näher ins Auge zu fassen.
4P|Benjamin schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
08.11.2018 21:26
Das Video hier zum GRIP Combat Racing Test, ist halt so geschnitten das man immer nur Abschnitte sieht, die das besprochene dann erklären.
Ja, aber ohne dass das jetzt besonders tolle Ausschnitte wären: Man muss es auch erst mal hinbekommen, dass man immer festen Boden unter den Rädern hat. Wenn du immer einfach irgendwie fährst, drehst du eine Pirouette nach der nächsten, fällst von der Strecke oder rast irgendwo dagegen.
UAZ-469 schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
08.11.2018 21:00
Auf mich als Wipe Out Hasen wirkt das stetige Kleben an Oberflächen fast so als geht es bei diesem Titel nur gerade aus.. und als müsse man nicht schauen das man mit Tempo um die Kurve kommt oder gar mal gezielt ab bremsen...
Das kommt primär auf die Strecke an.
Manche Kurse sind auf reines Tempo ausgelegt, sodass es mehr auf deine Reaktionszeiten und Fahren der Ideallinie ankommt. Diese haben meist noch Hindernisse auf der Straße und keine Wände die dich vom Abstürzen bewahren.
Andere Strecken hingegen warten mit scharfen Kurven auf, sodass Bremsen Pflicht ist, wenn du nicht mit über 500 Sachen gegen eine Wand donnern und hilflos durch die Gegend fliegen willst. ;)
@Scorplian190
Natürlich, ein Schild hilft immer. Vorausgesetzt:
1. Man bekommt überhaupt einen. Passierte mir nicht selten, dass mir das Spiel in Führung nur Waffen gegeben hat, sodass ich Angriffen von hinten schutzlos ausgeliefert war.
2. Es kommen nicht mehrere Assassins auf einmal. Was sie leider gerne tun.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.