Far Cry Primal - Test, Action, Xbox One, PlayStation 4 - 4Players.de

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Far Cry Primal (Action) von Ubisoft
Prokrastination vor hübschen Bildern
Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Release:
01.03.2016
23.02.2016
23.02.2016
Spielinfo Bilder Videos
Schön, wenn man seine Ruhe hat! Wenn man den prachtvollen Sonnenaufgang genießen und den Geräuschen der Wildnis lauschen kann. Herrlich, diese grenzenlose Freiheit, in der die Zivilisation noch gar nicht Fuß gefasst hat. In der Steinzeit waren die Wege eben weiter als sie heute sind, die Wälder idyllisch und lebensbedrohlich. Schön, wenn es so wäre! In diesem Test geht es allerdings um Far Cry Primal.

Hauptsache Steinzeit – egal, wie!

Würde Disney einen Themenpark zum gleichen Thema bauen, er würde bildschön aussehen, handwerklich meisterhaft – und so kitschig verklärt wie Jurassic Park. Auf engstem Raum gäbe es Bären, die Mammuts jagen, während wenige Meter weiter ein Mensch vor einer zweiten Gruppe der Urzeit-Dickhäuter flüchtet. Einen Hügel weiter würde eine Herde Rothunde vorbei rauschen und ein Säbelzahntiger mit einem Jaguar kämpfen.

Plausibel wäre das weder biologisch noch im Sinne einer glaubhaften Inszenierung. Hauptsache, das Publikum bestaunt das opulente Terrarium. Hauptsache Steinzeit – egal, wie! Eine Fantasiewelt? Tatsächlich gibt es diesen Themenpark genau so: in Primal, Ubisofts aktuellem Vertreter der Far-Cry-Reihe.

Der Jäger und Sammler

In Primal verschlägt es den Jäger Takkar, ein Mitglied des Wenja-Stammes, nach Oros. In diesem Land mehr als zwölftausend Jahre vor unserer Zeit liegen die Wenja, die Udam und die Izila miteinander im Clinch und es ist an
Willkommen in der Steinzeit! Primal versetzt Far Cry mehr als 12.000 Jahre in die Vergangenheit.
Far Cry Primal versetzt den Shooter mehr als zwölftausend Jahre in die Vergangenheit.
Takkar, die Fehde zu beenden. Dafür attackiert er die Lager der feindlichen Clans, befreit Mitglieder seines eigenen und baut den Wenja ein große Siedlung.

Zwei Merkmale zeichnen Primal als Teil der Far-Cry-Serie aus: es spielt in einer exotischen, frei begehbaren Welt und es erlaubt dem Spieler eine freie Herangehensweise an fast alle Herausforderungen. Zwei Besonderheiten heben das Spiel von seinen geistigen Vorgängern ab: Takkar sammelt Pflanzen, Tierhäute und andere Materialien, um zum ersten Mal nicht nur seine eigene Ausrüstung, sondern auch sein Dorf auszubauen. Und er zähmt wilde Tiere, die ihm daraufhin als Reittiere und im Kampf zur Seite stehen.

"Wir hier, ihr weg!"

Letzteres vermutlich deshalb, weil Takkar nicht mit dem Arsenal seiner spielerischen Vorgänger ins Gefecht zieht. Der Jäger besitzt lediglich eine Schleuder, eine Keule, Pfeil und Bogen, Speere sowie primitive Granaten. Viel ist das nicht, auch wenn er das meiste davon gleich zu Beginn nutzen kann und später lediglich bessere Varianten erhält.

Kommentare

padi3 schrieb am
erst viel später gekauft und sofort blind survival + permadeath 2. Chance gestartet. dachte mir, ist doch besser eine kurze und gute erfahrung, als eine lange nur durchschnittliche. blind hab ich so etwas noch nie probiert und ich muss doch sagen: es hat mich beeindruckt.
dieses schleichen, lauschen (5.1 sollte man schon haben) und Tierlaute-erkennen mitten im dschungel, dabei immer vorsichtig vorgehen und im notfall davonrennen, ist hier wirklich gut gemacht. die FC-mechanik funktioniert tadellos, so dass es kaum vorkommt, dass eine unerwünschte aktion triggert. die eingeblendeten tutorials sind immer verständlich.
bin aber dennoch der Meinung, dass immer noch zuviel auf einmal geschieht und die weltkarte auch zu kompakt wirkt. gerade nachts begegnet mir ständig dieses dreier-wolfsrudel. Die kämpfe sind mir auch zu oft hektisches geklicke.
bin schon bei 20 stunden und auch zweimal gestorben.
diese blauen "Hände" und das andere zeug da, was den spielfortschritt voranbringt, nicht einfach alles aufsammeln. falls man stirbt, kann man sich damit die 2.chance leichter wieder zurückholen.
hab mir daraufhin mal die standardversion auf yt angeschaut und natürlich ist das der letzte dreck - so richtig. wenn ich hier im Forum zurückblätter, kann ich kaum glauben, dass einige es früher schöngeredet haben. die konnten s sich kaum besser vorstellen?!
Brakiri schrieb am
Habs für 15? im Steam Sale gekauft..bisher unterhält es mich gut.
55% ist etwas arg wenig..wie die Vorgänger auch, denke ich das man im jetzigen Spielzustand mit 7x% näher an der Wahrheit ist.
real_comeback schrieb am
man muss sagen, dass ubisoft mit dem "survival" patch die meisten kritikpunkte der review ausgeräumt hat. ich habe das spiel zu einem relativ frühen zeitpunkt deshalb auch nochmal im survival mode neugestartet, weil ich es für ein generelles far cry "problem" halte, dass der protagonist nach einiger zeit einfach zu stark ausgestattet ist und die kämpfe dadurch langweilig werden.
im survival mode begegnet man z.b. deutlich weniger tieren - oft muss man viel zeit investieren, um nach bestimmten tieren zu suchen und das jagen wird somit zur echten herausforderung. damit ist auch der ausbau des dorfes nicht mehr zu langweilig und man hat mehr als genügend zeit, die wirklich tollen landschaften zu bewundern.
der tod gezähmter bestien ist im survival mode endgültig - damit überlegt man sich auch zwei mal, ob man eine bestie in den kampf schickt oder lieber außen vor lässt. die eule kann im survival mode ebenfalls kaum noch etwas ausrichten - man kehrt also zum altbewährten stealth zurück.
recht geben muss ich dem autor im punkto kampf: die kämpfe hätte man wirklich spannender gestalten können. oft schießt man zwei pfeile ab, wenn sie nicht treffen, sprintet man auf den feind los, schwingt die keule und nach zwei schlägen war's das. das ist schon etwas lahm. bei größeren horden an gegnern wird es dann aber auch irgendwann kritisch - zumindest wenn man den schwierigkeitsgrad ausreichend hoch stellt.
alles in allem finde ich das spiel sehr gut, wenn auch an manchen stellen ausbaufähig. der survival patch hat aber viel gerettet!
padi3 schrieb am
ich werde das alte standardspiel ganz sicher nie ausprobieren.
hat jemand mal diesen "überlebensmodus" oder wie die das nennen, gespielt?
Diowan schrieb am
Temeter  hat geschrieben:
S-Ral hat geschrieben:Aber was man Ubisoft und ihrer Dunia-Engine zugute halten kann, ist auf jeden Fall die hervorragende Performance bei dieser Grafikqualität, und das von Tag 1 an, ohne wochenlang nachgepatcht werden zu müssen.

Wahrscheinlich komm ich zu spät und keiner liest das hier mehr, aber ich finde das game wirklich gut.....bloß....zu deiner oben erwähnten grafikqualität muss ich sagen dass ich absolut nicht überzeugt bin, finde Far cry 4 immer noch hübscher.
Ich Spiel zwar auf der Ps4, aber was ich in videos aufm Pc gesehn habe, hat die Pc version genau wie die Ps4 version das gleiche Problem!!........Den furchtbaren Schleier der in der Ferne überm Bild hängt!! Einfach nur schrecklich, beim vierer gabs den in der Stärke nicht.
Ich milder das schon tagsüber ab in dem ich die helligkeit weit weit runterschraube, musss aber dann auch jede nacht wieder hoch drehn.....das nervt.
Gibts aufm Pc die Möglichkeit den Nebel zu reduzieren?
schrieb am

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