Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Test, Rollenspiel, PlayStation 4 Pro, PC, PlayStation 4 - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: Level-5
Release:
23.03.2018
23.03.2018
23.03.2018
Alias: Ni No Kuni II: Schicksal eines Königreichs
Spielinfo Bilder Videos
Zwar setzen auch die Gnuffis selbstständig Kampftechniken ein, gewisse Manöver wie das Installieren von Kanonen oder Heilflächen müssen allerdings manuell initiiert werden. Sobald eine solche Aktion bereit steht, erscheint ein Kreis um die entsprechende Gnuffi-Gruppe, den man Betreten und per Knopfdruck aktivieren kann.
Treffen mit den Gnuffis: Die Elementargeister stehen Evan im Kampf aktiv zur Seite.
Treffen mit den Gnuffis: Die Elementargeister stehen Evan im Kampf fortan aktiv zur Seite.
Der Rest geschieht dann von allein. Zudem können passende Gnuffis Unterstützungszauber wirken oder artverwandte Heldenfertigkeiten verstärken.

Dynamische Keilereien

Doch auch abseits der Gnuffis versprühen die flotten Echtzeitkämpfe eine angenehm Dynamik. So kann man nicht nur jederzeit schnell zwischen den drei aktiven Heldencharakteren hin- und herspringen, sondern auch im Nu zwischen jeweils drei ausgerüsteten Nahkampf- und einer Fernkampfwaffe wechseln. Das ist nicht nur vorteilhaft, wenn man fliegenden Gegnern oder Feinden mit unterschiedlichen Resistenzen gegenübersteht, sondern erlaubt auch das gezielte Auf- und Entladen der Waffen, um die Durchschlagskraft individueller Kampffertigkeiten zu steigern.

Jeder spielbare Charakter kann im Kampf bis zu vier ausgewählte Fertigkeiten nutzen, sofern er über ausreichend Mana verfügt. Auch der Einsatz von Distanzwaffen wie Pistolen, Zauberstäben oder Bögen verschlingt Mana, das durch den Einsatz der drei Nahkampfwaffen wieder regeneriert werden kann. So entsteht ein steter Wechsel, der sich auf Wunsch auch teilweise automatisieren lässt, um möglichst immer eine voll aufgeladene Waffe im Anschlag zu haben. Vorübergehende Kraftschübe, Fluchtversuche sowie ein Fixieren einzelner Gegner oder Körperteile sind ebenfalls möglich.

Es gibt sogar einen Kampfequalizer, über dessen Regler man Widerstandskräfte, Schadensboni und Beutevorlieben vor jedem Kampf individuell anpassen kann. Neben generellen Vorteilen wie stufenweise steigerbarer Mana-Regenerierung, Schadensreduktion in Abwehrstellung oder längerer Unverwundbarkeit beim Ausweichen gilt es aber auch Grenzen und Wechselwirkungen abzuwägen:
Aufgrund des eher harmlosen Schwierigkeitsgrads können es Evan & Co. selbst mit deutlich stärkeren Gegnern aufnehmen.
Aufgrund des eher harmlosen und leider unveränderbaren Schwierigkeitsgrads können es Evan und seine Gefährten selbst mit deutlich höherstufigen Gegnern aufnehmen.
So kann man mehr Erfahrungspunkte verdienen, muss aber dann auf zusätzliches Gold verzichten. Und wer sich gegen Wasserangriffe schützt, ist zum Beispiel anfällig gegenüber Giftattacken. Je besser man seinen Gegner kennt, um so mehr kann man aus dem Kampfequalizer herauskitzeln - zumindest wenn man genug der nur begrenzt vorhandenen Kampfpunkte in die Freischaltung der Bedienungselemente investiert hat.

Leicht gemacht

Schade nur, dass sich eine Einstellung überhaupt nicht regeln lässt: Der Schwierigkeitsgrad. Der ist nämlich fest vorgegeben und die meiste Zeit so harmlos, dass man die Vorteile des Equalizers und andere Elemente des Kampfsystems gar nicht braucht. Nur limitiert einsetzbare Heilgegenstände und Speisen ändern da auch nicht viel dran. Selbst Feinde mit einem deutlich höheren Level in dunkelroter Warnfarbe stellen meist kein Problem dar.

Kommentare

Alter Sack schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
17.04.2018 12:55
Es gab ja an zb Final Fantasy 15 recht viel auszusetzen, aber bisher holt sogar ff15 mich deutlich mehr ab als Ni No Kuni 2. Ich spiele zwar weiter, aber es fühlt sich derzeit eher wie "sich durchzwingen" an :(
Lustigerweise hab ich mir genau das auch gedacht. Obwohl ich FFXV bis heute nicht besonders gut finde. NNK2 ist fuer mich so überhaupt nicht nachvollziehbar woher die hohen Wertungen kommen. Und zu den von dir genannten Punkten kommt noch ein großer hinzu: das Art Design mag ja durchaus hübsch sein. Und solange man nicht auf der Karte unterwegs ist ist das auch ein Pluspunkt. Leider ist man aber sehr oft auf der hässlichen Map unterwegs. Und auch hier wirkt es als ob die Map im Nachhinein ueberstrapaiziert wurde weil man mit der Zeit nicht hinkam.
Ich schaffe es einfach nicht das Spiel länger als eine Stunde am Stück zu spielen. Dann fängt es schon wieder an mich tierisch zu langweilen. Ich bin ca bei der Hälfte und es wird meiner Meinung nach nicht besser.
Da schließe ich mich an.
Im Vergleich zum Vorgänger ist dieses Spiel nur ein müder Schatten seiner selbst. Die hohe Wertung kann ich auch absolut nicht nachvollziehen. Es wirkt alles irgendwie wie gewollt aber nicht gekonnt. Nach 1-2 Stunden mach ich es dann auch aus weil man dann doch gelangweilt was anderes spielt obwohl ich es eigentlich mögen will (auf Grund seines Vorgängers).
Die Geschichte zieht nicht, das Design kommt nur in manchen Momenten an den Vorgänger ran, die Charaktere sind...
Xris schrieb am
Es gab ja an zb Final Fantasy 15 recht viel auszusetzen, aber bisher holt sogar ff15 mich deutlich mehr ab als Ni No Kuni 2. Ich spiele zwar weiter, aber es fühlt sich derzeit eher wie "sich durchzwingen" an :(
Lustigerweise hab ich mir genau das auch gedacht. Obwohl ich FFXV bis heute nicht besonders gut finde. NNK2 ist fuer mich so überhaupt nicht nachvollziehbar woher die hohen Wertungen kommen. Und zu den von dir genannten Punkten kommt noch ein großer hinzu: das Art Design mag ja durchaus hübsch sein. Und solange man nicht auf der Karte unterwegs ist ist das auch ein Pluspunkt. Leider ist man aber sehr oft auf der hässlichen Map unterwegs. Und auch hier wirkt es als ob die Map im Nachhinein ueberstrapaiziert wurde weil man mit der Zeit nicht hinkam.
Ich schaffe es einfach nicht das Spiel länger als eine Stunde am Stück zu spielen. Dann fängt es schon wieder an mich tierisch zu langweilen. Ich bin ca bei der Hälfte und es wird meiner Meinung nach nicht besser.
SpookyNooky schrieb am
Habe das Rollenspiel nach 48 Stunden durchgespielt. Die Welt und die Charaktere sind ja durchaus charmant und auch die Hauptgeschichte ist angenehm, aber das ganze Spiel drumherum ist dermaßen zugleich simpel und wirr, dass sich das Spiel wie ein Konglomerat aus einzelnen inkompatiblen Einzelstücken anfühlt.
Es gab bestimmt eine Abteilung für das Kampfystem, eine für die Geschichte, eine für die Nebenquests (die allesamt erzählerisch bescheuert sind), eine für die künstlerische Gestaltung, eine für die RTS-Kämpfe und eine für den browserspielartigen Städteaufbau. Am Ende hat man dann alles zusammengeworfen.
Wäre die Welt nicht so charmant und die Städte so schön designt, hätte ich es wohl nicht durchgespielt, so lächerlich ist es aus spielerischer Hinsicht, und damit meine ich nicht den Schwierigkeitsgrad.
Seitenwerk schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
28.03.2018 00:11
Habt ihr echt vergessen wie unglaublich öde das Kampfsystem des Erstlings war? Sammelmonster hin oder her.
Kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Das System war ziemlich komplex und taktisch anspruchsvoll (zumindest auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad). Dazu noch die Motivation mit dem Sammeln und Verbessern der Monster, die ganzen Kategorien, jedes davon hatte andere Fähigkeiten und Vor- sowie Nachteile. Man musste schon genau überlegen wann man welches wie einsetzte um zb den Gegenr zu unterbrechen und so weiter. Für den ersten Eindruck den Ni No Kuni 1 damals machte, war das Kampfsystem dann relativ überraschend. Ich hätte mit eine Fortsetzung dessen gewünscht oder wenn schon Aktionorientierter dann wenigstens mit Tiefgang. Im neuen Teil ist das aber schon fast mobile Game Niveau ^^ Hätten sie da die Steuerung so gemacht das man am Tablet für jeden Schlag nur auf den Gegner tippen muss würde das perfekt funktionieren in Ni No Kuni 2. Das liegt meiner Meinung nach hauptsächlich am viel zu leichten Schwierigkeitsgrad. Mechaniken sind ja vorhanden und tritt man mal gegen einen ein Late game Monster an, das 30-40 level über einem ist, dann merkt man das die Waffenelemente etc funktionieren würden. Leider sind aber die normalen Kämpfe selbst gegen Gegner die 10 Level über einem sind so einfach, das es länger dauert einen Zauber zu verwenden als einfach mit ein paar Schlägen (selbst mit der eigentlich falschen Waffe) den Gegner zu erledigen.
Seitenwerk schrieb am
Bei der ganzen ziemlich heftigen Kritik und Enttäuschung ist mir die allgemeine Bewertung des Titels sowieso ein Rätsel. Ni No Kuni 2 ist kein schlechtes Spiel, aber wenn schon Kernmechaniken wie die Kämpfe überhaupt nicht richtig funktionieren (Im Sinne von das alle darin enthaltenen Mechaniken mit verschiedenen Waffen, Zaubern, Elementen und Fähigkeiten durch die viel zu leichten Kämpfe sinnlos werden da man einfach nur den schweren oder Standardangriff verwendet) dann ist das schon ein riesiger Minuspunkt. Was nützt mir das es scheinbar Elemente gibt mit Schwächen etc, oder ein Kampfbrett wo ich verdiente Punkte einsetzen kann und so weiter, wenn all dies komplett wertlos ist? Was nützen mir die kleinen Begleiter mit ihren ganzen Eigenschaften und Boni wenn ich im Alleingang innerhalb von Sekunden selbst den größten Boss legen kann ohne mich zu bemühen?
Oder wenn die Story nicht zündet und sich oft wie aufgesetzt anfühlt?
Oder warum ist es so, dass wichtige Elemente solcher Spiele wie das Sammeln von der Ausrüstung und Items ebenfalls so belanglos sind, weil man in den Bereichen überall hunderte leuchtende Punkte findet mit Items, die aber sofort wieder spawnen, sobald man ein paar Meter weg ist. Dadurch verliert das Sammeln von seltenen oder tollen Items wie man es von anderen Spielen des Genres kennt ja komplett den Reiz, wenn man damit quasi bombardiert wird. Ich laufe durch den Bereich, sammle zig Items ein, drehe mich um uns es währen schon wieder alle Loot punkte da um wieder zu sammeln. In den ersten paar Stunden dachte ich es handle sich um einen Bug oder einen herben Balancing Schnitzer aber scheinbar ist das so gewollt.
Da gibt es so viel wichtige Spielelemente die irgendwie wenig durchdacht wirken in dem Titel, dass ich ihm nach aktueller Spielzeit eher Richtung 70% einreihen würde. Schöne Zeichnungen, einen gewissen kindlichen Charme (Teil 1 hatte dies ja auch, aber dahinter steckten relativ erwachsene Themen. Eines der Gründe warum...
schrieb am

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