Batman: Return to Arkham - Test, Action, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Batman: Return to Arkham  (Action) von Warner Bros. Interactive Entertainment
Die Fledermaus stottert
Action-Adventure
Release:
20.10.2016
20.10.2016
Spielinfo Bilder Videos
Hätte ich Arkham Asylum und Arkham City nicht vor kurzem erst noch einmal durchgespielt, ich würde es mit Batman: Return to Arkham tun. Denn die Spiele sind inhaltlich sehr gut gealtert. Und nicht nur das: Die Entwickler der Neuauflage schrauben nicht nur die Auflösung nach oben, sondern lassen den Dunklen Ritter auch in einem buchstäblich besseren Licht dastehen. Dabei zeigt unser Test allerdings einmal mehr, dass dort wo Licht ist, wohl auch Schatten sein muss.

Die dunklen Ecken des Dunkeln Ritters

Woran die Macher der Arkham-Serie bei Rocksteady Studios derzeit arbeiten, halten die britischen Spielemacher hinter Schloss und Riegel. Zum Start von PlayStation VR experimentierten sie mit Batman: Arkham VR zwar in der dritten Dimension, ihr nächstes Großprojekt ist allerdings noch kein öffentliches Thema. Auch die aktuelle Neuauflage entstand nicht im Haus der Arkham-Erschaffer, sondern bei Virtuos, wo bereits Heavy Rain für PlayStation 4, Fable Anniversary für Xbox 360 und das Remaster von Final Fantasy 10 entwickelt wurden.

Erfahrene Hände also, die den Fledermausmann von der Generation PS3/360 in die aktuelle übertragen – und die ihm weit mehr verpassen als eine höhere Auflösung. Denn Virtuos programmierte dem Superhelden neben einen neuen grafischen Unterbau (Unreal Engine 4 statt Version 3) auch schärfere Texturen, zusätzliche Effekte sowie eine
Texturen und Effekte sind sichtbar besser als im Original. Künstliche Farben wichen an vielen Stellen einer natürlich wirkenden Ausleuchtung der damals wie heute eindrucksvollen Kulissen.
Texturen und Effekte sind sichtbar besser als im Original. Künstliche Farben wichen an vielen Stellen einer natürlich wirkenden Ausleuchtung der damals wie heute eindrucksvollen Kulissen.
Beleuchtung, die erhellte Objekte besser hervorhebt und dunkle Ecken stärker betont. In Arkham Asylum regnet es jetzt zudem, was der ohnehin eindrucksvollen Gefängnisinsel eine noch stärkere Präsenz verleiht.

Im Unterschied zur schärferen Echtzeitgrafik sind die unveränderten, verwaschenen Filmszenen im ersten Spiel zwar ärgerlich und außerdem eine ganze Spur zu leise, doch das ist verschmerzbar.

Wenig – und immer noch zu viel

Weniger gut stecken beide Abenteuer jedoch Schwankungen der Bildrate weg, die für ein unruhiges Erlebnis sorgen. Es ist ohnehin ärgerlich, dass weder das eine noch das andere Spiel mit 60 Bildern pro Sekunde läuft. Es sagt sich zwar leichter, als es gemacht ist, doch diese Marke muss ein Titel der vergangenen Generation heute eigentlich erreichen – gerade in Anbetracht einer PC-Version, die bereits seit Jahren wesentlich schneller läuft.

Das eigentliche Problem ist allerdings, dass beide Neuauflagen nicht einmal mit durchgehenden 30 Bildern pro Sekunde laufen, sondern manchmal schneller, oft genug aber auch deutlich langsamer. Auf PlayStation 4 sind die Unterschiede zwischen Minimum und Maximum dabei auffälliger, was dem subjektiven Empfinden zusätzlich schadet. So sehr Kulissen und Figuren also von mehr Schärfe und Tiefe profitieren, so sehr leiden sie unter der neuen Technik.

Kommentare

Hiri schrieb am
50?+ für diesen technischen Abfall?
Am PC ohne Sale bei Steam kostet Arkham City goty 20?. Ich spiel das am PC mit 8x MSAA in 2560x1440p mit über 60fps und man hat dazu die schönen Nvidia PhysX Effekte.
Lassen sich Konsolen Kinder wirklich so leicht ab melken?
e1ma schrieb am
Wie schaut es auf der One aus? Wurde die Einbrüche in der Framerate dort ebenfalls via Patch behoben?
CryTharsis schrieb am
Die Batman Arkham Collection hat einen neuen Patch bekommen und läuft nun richtig rund. Beim ersten Teil wurde das, in bestimmten Arealen auftretende framepacing beseitigt, die performance verbessert und neue Effekte hinzugefügt. Beim zweiten Teil wurde ein framecap gesetzt und die performance verbessert.
PS4 Pro Besitzer gucken jedoch in die Röhre: in den Patch-notes ist zwar die Rede von Pro Support, die Spiele laufen aber in den gleichen Auflösungen, bieten keinerlei zusätzliche Effekte und die performance ist kaum besser. Ärgerlich ist außerdem: vor dem Patch lief der zweite Teil ohne framecap, was auf der Pro dazu geführt hat, dass das Spiel rund 15 frames besser lief als auf der PS4.
https://www.youtube.com/watch?v=8iqs76mPS4k
CryTharsis schrieb am
Nachdem ich Asylum beendet und einige Stunden in City verbracht habe, muss ich sagen, dass die performance nicht sooo schlimm ist. Wenn man mit dem ersten Teil anfängt, fällt sie einem aber besonders zu Anfang des Spiels negativ auf. Ich denke, das werden auch diejenigen bemerken, die normalerweise nicht so auf performance achten. Der erste Abschnitt in Asylum scheint aber sowieso stärker befallen zu sein, was mir beim erneuten Besuch des Levels zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel aufgefallen ist. Das restliche Spiel schien mir alles in allem sauberer zu laufen.
Während Asylum einen 30FPS cap hat, läuft City unlocked, was im Endeffekt für mich überraschend besser ist, auch wenn 60FPS so gut wie nie erreicht werden. Das Gameplay in Gebäuden läuft mit gefühlt 40-50FPS deutlich angenehmer und der Übergang in den Aussenbereich fällt trotz einem framedrop auf ich würde 30-35FPS schätzen, nicht allzu negativ auf. Dabei läuft das Spiel verständlicherweise besser, wenn man sich auf den Straßen bewegt, als auf den Dächern. Wirklich unangenehm wird es, wenn man den boost-Greifhaken verwendet und gleitet, denn dann gehen die frames deutlich runter.
Ich bin übrigens mittlerweile nicht der Meinung, dass das hier eigentlich ein typischer Fall von 60FPS für Konsole sein sollte. Die grafischen Verbesserungen sind einfach zu groß und weitreichend ausgefallen. Trotzdem sollten die Entwickler zumindest einen Patch für den ersten Teil releasen und am besten auch an der performance beim boosten/Gleiten im Nachfolger arbeiten.
ShadowXX hat geschrieben:Interesannt finde ich nur eines: 4Players sind mal wieder die einzigen die so gravierende technische Probleme haben
Eigentlich nicht.
ShadowXX schrieb am
Interesannt finde ich nur eines: 4Players sind mal wieder die einzigen die so gravierende technische Probleme haben......sonst irgendwie keiner im Netz (und ich nebenbei bei meiner Version auch nicht).
schrieb am

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