BioShock: The Collection - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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BioShock: The Collection (Shooter) von 2K Games
Es beginnt mit einem Leuchtturm
Science Fiction-Shooter
Entwickler: Blind Squirrel
Publisher: 2K Games
Release:
16.09.2016
16.09.2016
16.09.2016
Spielinfo Bilder Videos
Nicht nur rückblickend, sondern auch gegenwärtig gehören die BioShock-Spiele zum erzählerisch Besten, das Videospiele je geleistet haben. Der brillante Twist im ersten Teil, die bewegenden kleinen Geschichten der Fortsetzung sowie der fesselnde Mystery-Thriller BioShock Infinite sind alle auf ihre Art Meilensteine der interaktiven Unterhaltung. Dass die Serie in modernisierter Form neu aufgelegt wird, ist da nur logisch. Umso bemerkenswerter allerdings, dass die Remaster im Test gerade inhaltlich enttäuschen.

Klassiker – damals wie heute

Um Missverständnisse zu vermeiden: Sowohl BioShock als auch dessen Fortsetzung und Infinite sind mit BioShock: The Collection einwandfrei spielbar. Es handelt sich um saubere Umsetzungen, wobei vor allem das fast zehn Jahre alte Original von grafischen Verbesserungen wie schärferen Texturen, einer aufwändigeren Beleuchtung und einem wahlweise größeren Bildausschnitt profitiert. Im Gegensatz zur damaligen Veröffentlichung enthält die deutsche Version zudem keine Änderungen der Gewaltdarstellung gegenüber international erhältlichen Ausgaben.

Ken Levine blickt in aufschlussreichen „Regie-Kommentaren“ sogar auf die Entstehung des ersten BioShock zurück, während man in einem begehbaren Museum an Konzeptstudien entlang läuft, die wie Exponate ausgestellt und beschrieben sind. Ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad stellt zudem selbst erfahrene Unterwasser-Abenteurer auf die
Zum ersten Mal auf Xbox One und PS4: Die Einfahrt in Rapture.
Zum ersten Mal auf Xbox One und PS4: Die Einfahrt in der Unterwasserstadt Rapture.
Probe - eine sinnvolle Zugabe!

Spricht er oder spricht er nicht?

Doch die Neuerungen versprühen auch den Charme notwendiger, von den Machern irgendwie ungeliebter Pflichtaufgaben. Entwicklungsstudio Blind Squirrel, das schon an BioShock Infinite beteiligt war, ändert jedenfalls nichts daran, dass man am PC nur per Menü zwischen Gamepad und einer Steuerung mit Maus und Tastatur umschalten kann. Grafische Detaileinstellungen gibt es abseits der vertikalen Synchronisation, dem An- und Abschalten einer Kantenglättung, der Wahl des anisotropischen Filters sowie natürlich der Auflösung außerdem weder im ersten noch im zweiten BioShock. Immerhin: In Anbetracht der ausgesprochen gut erhaltenen, technisch aber betagten Kulissen sind die fehlenden Optionen verschmerzbar – die quasi einzige und damit höchste Detailstufe wird den meisten Spielern perfekte Dienste leisten. Und immerhin erhalten Besitzer der PC-Originale die Remaster-Fassungen kostenlos.

Ärgerlich ist jedoch sowohl auf PC als auch den Konsolen das Fehlen der Audiokommentare direkt im Spiel. Dass sich Levine gemeinsam mit Animation Director Shawn Robertson zu dem Kraftakt hinreißen ließ, Geoff Keighleys Fragen zur Entwicklung des Klassikers in einem Videointerview zu beantworten, ist natürlich reizend und das Erzählte tatsächlich interessant. Mit den umfangreichen, während des Spiels aufrufbaren Kommentaren zahlreicher Entwickler in z.B. Half-Life 2: Episode 1, Portal 2 oder The Last of Us sowie im Director's Cut von Deus Ex: Human Revolution ist das aber in keiner Weise vergleichbar. Dabei hätte gerade eine Edelserie wie BioShock diese Art
Wer Filmdosen findet, schaltet ein Interview mit BioShock-Vater Ken Levine frei.
Wer Filmdosen findet, schaltet ein Interview mit BioShock-Vater Ken Levine frei.
der Aufarbeitung verdient. Stattdessen findet man zehn Filmrollen in der Unterwasserstadt Rapture und schaltet so das in zehn Episoden geteilte Interview im Hauptmenü frei – im ersten Teil jedenfalls, denn in BioShock 2 und Infinite verzichten die Entwickler leider komplett auf Rückblicke.

Weniger Spieler, aber mehr Inhalt


Dass der zweite Ausflug nach Rapture ohne seine Mehrspieler-Gefechte auskommt, ist hingegen verschmerzbar. Die waren schon zu ihrem Erscheinen kaum mehr als ein überflüssiger Zeitvertreib; die starke Geschichte in BioShock 2 braucht damals wie heute keinen Multiplayer. Unangenehm ist dafür eine technische Störung der Neuauflage am PC: Das Gamepad vibriert mitunter eine Zeitlang ohne Grund, was den Spielfluss stört und hoffentlich bald mit einem Update behoben wird.

Im Gegenzug enthält BioShock: The Collection sämtliche Downloadinhalte aller Spiele, darunter das großartige Minerva's Den, für das u.a. die Macher von Gone Home verantwortlich zeichnen, sowie beide Infinite-Episoden Burial at Sea. Diese lose mit der Haupthandlung verbundenen Geschichten waren sehr gelungene erzählerische Erweiterungen und sind es noch heute.

Kommentare

Todesglubsch schrieb am
KalkGehirn hat geschrieben:Bioshock 1 ist durch :D
Fang vielleicht heute Abend noch mit dem 2 an, mal schaun

Der ist noch kürzer :D
Sarkasmus schrieb am
4SM hat geschrieben:im vergleich zu remasterperlen wie tlou schon ein ziemlicher abturn obwohl ich die originale nie gespielt hatte. bei dem artdesign vergehts einem und das kampfsystem ist total unausgegoren, man kann sich schlecht verteidigen/deckung nutzen und geht daher ständig drauf. wenigstens war der krampf schnell durchgespielt

Bild
KalkGehirn schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben:
KalkGehirn hat geschrieben:Wie lange hast'n gebraucht? Bin grad drüber am grübeln was ich zocken könnte und zugleich nicht solange dauert.
Dead Space oder Bioshok mmhh :?

Kann ich nicht sagen, hab die Zeit ja nicht gestoppt, aber waren mindestens 12 Stunden. Ja, für'n Shooter ist das eigentlich recht gut, fühlte sich aber recht kurz an. :) Rapture war in BioShock 1 auch noch nicht wirklich sonderlich abwechslungsreich.
Spielen solltest du es trotzdem irgendwann mal. Und mit der Collection kämen ja noch zwei weitere Titel hinzu.

Bioshock 1 ist durch :D
Fang vielleicht heute Abend noch mit dem 2 an, mal schaun
4SM schrieb am
im vergleich zu remasterperlen wie tlou schon ein ziemlicher abturn obwohl ich die originale nie gespielt hatte. bei dem artdesign vergehts einem und das kampfsystem ist total unausgegoren, man kann sich schlecht verteidigen/deckung nutzen und geht daher ständig drauf. wenigstens war der krampf schnell durchgespielt
saxxon.de schrieb am
KalkGehirn hat geschrieben:
Todesglubsch hat geschrieben:So, Bioshock 1 durch. Das war nicht wirklich lang. Offensichtlich hat sich in meinem Geist Bioshock 1 und 2 zu einem großen, langen Spiel vermischt gehabt.

Wie lange hast'n gebraucht? Bin grad drüber am grübeln was ich zocken könnte und zugleich nicht solange dauert.
Dead Space oder Bioshok mmhh :?
Auf der PS3 kamen echt noch neue geile ip's raus fällt mir da gerade wieder auf :)

Ich hab's durchgespielt ohne irgendwo rumzustehen und nichts zu tun. Also nicht das Hauptmenü laufen lassen während ich irgendwas anderes gemacht hab oder so, aber hab es in Ruhe durchgespielt und Türcodes von optionalen Gebieten gesucht, etc. und laut Steam genau 10 Stunden dran gespielt.
schrieb am

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