Fanatec CSL Wheel - Test - 4Players.de

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Hardware
Entwickler: Fanatec
Publisher: Endor AG
Release:
04.11.2016
04.11.2016
Spielinfo Bilder Videos
Pedale mit Upgrade-Funktion

Apropos Pedale: Passend zur Basis hat Fanatec mit den CSL Elite Pedals weiteres neues Zubehör im Programm, das mit knapp 90 Euro ebenfalls deutlich günstiger ausfällt als das etwa 360 Euro teure Clubsport-Pendant. Allerdings muss man in der Standardversion mit Gas und Bremse, also nur zwei Pedalen Vorlieb nehmen. Trotzdem bietet die CSL-Pedalerie mit einer Auflösung von 12-Bit die gleiche Präzision wie das Premium-Modell und wirkt dank seiner Vollmetall-Verarbeitung mit Aluminium ähnlich robust. Zudem lässt sich die horizontale Anordnung der Pedale auf Wunsch mit wenigen Handgriffen verschieben. Gleichzeitig hat man die Wahl, ob man für eine bessere Haftung gummierte Aufsätze verwenden möchte, die einfach über die Pedale gestülpt werden und vor allem beim Spielen mit Strümpfen die Griffigkeit der Füße spürbar erhöhen.     

Für ambitioniertere Rennfahrer bietet Fanatec mit dem Loadcell-Kit außerdem ein Upgrade für die Standardausführung an: Dabei wird das ursprüngliche Bremspedal zur Kupplung umfunktioniert, während die neue Bremse sogar mit einer Auflösung von bis zu 16-Bit arbeitet und mit einem Druck von bis zu 90 Kilogramm belastet werden kann. Im Gegensatz zu üblichen Bremspedalen ist bei der Loadcell-Technologie dieser Druck beim Betätigen des Pedal entscheidend, wie stark das Fahrzeug in die Eisen geht. Somit fühlt sich das Bremsen mit einem solchen Pedal realistischer an und kommt dem Gefühl des echten Autofahrens deutlich näher.

Festschrauben sinnvoll


Die Standardausführung der Pedale lässt sich mit einer Loadcell-Bremse upgraden.
Die Standardausführung der Pedale lässt sich mit einer Loadcell-Bremse upgraden.
Darüber hinaus lässt sich auch die Bremssteifigkeit am Loadcell-Pedal justieren: Dazu lassen sich Elastomerfedern mit verschiedenen Härtegraden austauschen. Das ist zwar etwas fummelig und mit mehr Aufwand verbunden als bei den ClubSport-Pedalen, erfüllt aber seinen Zweck und benötigt keine Werkzeuge. Je nach gewählter Konfiguration wird das Bremspedal spürbar härter oder eben weicher.

Spätestens nach dem Loadcell-Umbau empfiehlt es sich dringend, die Pedale an einem Rennsitz-Setup festzuschrauben. Die Pedal-Einheit ist zwar schon allein aufgrund ihres Gewichts stabiler als die üblichen Plastikkonstruktionen und auch mit Anti-Rutsch-Gummierungen auf der Unterseite versehen. Aber mir ist es beim Aufbau am Teppichboden häufiger passiert, dass das komplette Set bei intensiven Bremsmanövern nach vorne weggekippt ist oder sich verschoben hat. In der Standard-Ausstattung, bei der der Pedalweg und nicht der Druck über die Bremskraft entscheidet, stellt das kein Problem dar und die Pedale lassen sich auch dann gut bedienen, wenn sie einfach auf den Boden gestellt werden. Aber wer den Loadcell-Vorteil nutzen möchte, wird nicht drumherum kommen, die CSL Elite Pedals für die nötige Stabilität festzuschrauben. Wer sich das Loadcell-Pedal als Upgrade zulegen möchte, muss weitere 139,95 Euro investieren. Alternativ bietet Fanatec die CSL Elite Pedals gleich als Komplettpaket inklusive Loadcell-Erweiterung zum Preis von 219,90 Euro und damit immerhin einer kleinen Ersparnis an.

Separat oder verbunden


Dank optionalen Gummipedalauflagen freuen sich die Füße auf eine griffigere Oberfläche.
Dank optionalen Gummipedalauflagen freuen sich die Füße auf eine griffigere Oberfläche.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber trotzdem noch erwähnenswert: Die Pedale lassen sich am PC als separates Gerät via USB anschließen oder mit dem mehr als ausreichend langen RJ12-Kabel mit der Basis kombinieren. Dadurch ist zumindest am PC gewährleistet, dass man die Elite-Pedale auch in Kombination mit Lenkrädern anderer Hersteller nutzen kann, sofern die Rennspiele die Trennung von Pedalen und Wheel in separate Geräte unterstützen. Darüber hinaus ist an der kleinen Anschlussbox an der Unterseite der Pedalerie auch ein Platz für das direkte Anstöpseln einer Handbremse reserviert, falls man sie nicht mit der Basis nutzen möchte oder das Lenkrad eines anderen Herstellers verwendet.

Kommentare

Thjan schrieb am
Was empfiehlt sich denn für die Verwendung an PC & Xbox One ? Möchte sowohl Colin McRae: DiRT als auch Forza 6 damit spielen.
gauner777 schrieb am
Nee lass mal hab mir vor 1 Monat das Thrustmaster T300 gekauft und bin damit mehr als zufrieden und hab dafür 250? bezahlt.Im endeffekt ist es Spielzeug und da ist bei mir bei 300? schluss.Und das es nicht für PS4 erscheint kannst das Ding im Kanalo Grande werfen.Im übrigen sieht das Teil mehr als hässlich aus und dafür 700 flocken :lol:
Mr.Chabs schrieb am
MesseNoire hat geschrieben:Außer Fanatec würde mir eh nichts mehr in die Bude kommen. Ich hatte vorher diverse Logitech Produkte und zwei mal Thrustmaster. Im Vergleich zu meiner "großen" Wheel Base alles Schrott, gerade die Logitech Dinger sind brutal übertrieben teuer für das Gebotene.
Bei Logitech hat sich anscheinend auch nichts an der Force Feedback Entwicklung getan, sowie ich in diversen Tests ( die jedoch in der Hinsicht, ausführlicher hätten sein können ) gelesen habe.
Was mich aber wunder nimmt, wäre der direkte Vergleich zum Thrustmaster t500rs. Wie gross sind die Unterschiede?
flo-rida86 schrieb am
naja da ist man bei thrustmaster deutlich besser dran.
das t300 rs und den ferrarri wheels ist nahezu auf der stufe der clubsport teile bis auf die pedale weil bei thrusmaster standartgemäs kein load cell dabei ist den muss man aufrüsten.
zugleich bleibt man auch noch günstiger besonders nach der 40% preis steigerung bei fanatec.
wahr mal echt ein fanatec fan aber seit clubsport v2 base kehr ich der firma den rücken zumal bei den fanatecs wheels auch häufig fehler auftreten besonders bei den Porsche teilen,dass kenn ich anders von deutschen. :(
MesseNoire schrieb am
Außer Fanatec würde mir eh nichts mehr in die Bude kommen. Ich hatte vorher diverse Logitech Produkte und zwei mal Thrustmaster. Im Vergleich zu meiner "großen" Wheel Base alles Schrott, gerade die Logitech Dinger sind brutal übertrieben teuer für das Gebotene.
schrieb am

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