Red Dead Redemption 2 - Test, Action, Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 4 Pro, Xbox One X - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Games
Release:
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
Spielinfo Bilder Videos

William Turner lässt grüßen

Und kaum hat man das in sich aufgesogen, wird man außerhalb des Lagers von dieser wunderschönen, unheimlich natürlich wirkenden Landschaft überwältigt. Es gab einige sehr ansehnliche Spiele in letzter Zeit, wobei Uncharted 4 und Horizon Zero Dawn herausstechen. In beiden habe ich die Kulisse genossen, und im technischen Detail begrenzter Schauplätze bleibt Naughty Dog einen Tick vorne. Aber in keinem Spiel der letzten Jahre habe ich mich so vor Ort gefühlt, weil alle Sinne angesprochen werden und alles so unheimlich lebendig wirkt. Das klingt pathetisch, und ich bereue diese Beschreibungen meist ein paar Jahre später, aber es hilft ja nichts. Ich hab während des Spielens einfach zu oft "Wow!" gesagt. Gegen diese Kulisse wirkt Red Dead Redemption wie eine statische Fingerübung - und ich meine die richtig gut modernisierte 4K-Version für Xbox One X.

Egal ob Eis und Schnee...
Egal ob Eis und Schnee...
Rockstar konnte bisher vieles, vor allem Fülle, Gewusel, Architektur und Metropolen, aber hier werden sie zu digitalen Malern, die dem britischen Künstler William Turner (1775-1851) nacheifern - auch wenn sie ihr altes Amerika nicht impressionistisch, sondern realistisch designen. Trotzdem ist da dieses verdammt herrliche Licht, das unter freiem Himmel für nahezu fließende Übergänge sorgt! Es ist ständig im Wandel und taucht sowohl Materialien wie Leder, Stoff oder Metall sowie die Landschaft je nach Tageszeit in andere Farben. Es macht unheimlich Spaß, die Kamera bei unterschiedlichen Witterungen einfach so um Arthur in der Natur kreisen zu lassen.

Was für ein Licht!

Mal dringen nur einige Strahlen durch den dichten Morgennebel, mal taucht die Sonne alles in glasklare Konturen. Man sitzt irgendwo auf einem einsamen Felsplateau im Sattel, tut gar nichts und wird Teil eines Gemäldes. Und das kann man verändern: Mensch und Pferd hinterlassen breite Spuren im Tiefschnee und klare Abdrücke im Schlamm. Wer genau hinschaut, wird auch an der Kleidung von Arthur zusätzlichen Staub, Matsch und Dreck erkennen, oder wie sich einzelne Lederriemen unabhängig von der Tasche darunter bewegen. Dass man so versinken kann, liegt auch an der kaum wahrnehmbaren Benutzeroberfläche, denn es blinkt und leuchtet gar nichts Künstliches in der Distanz. Selbst bei den über 40
...oder Wald und Prärie: Dieses Spiel sieht klasse aus.
...oder Wald und Prärie: Dieses Spiel sieht klasse aus.
sammelbaren Pflanzen hält man sich angenehm zurück, zeigt sie nur per Adlerauge an. Und wer will, kann die Karte unten links verkleinern, lediglich als Kompass anzeigen oder sie ganz ausblenden. Selbst alle Statusanzeigen lassen sich komplett deaktivieren.

Da ist dann nur noch diese Sichtweite über Kilometer, in der man weit entfernte Canyons unter Wolkendecken ruhen oder Flüsse am Horizont glitzern sieht. Da ist nur noch dieses Wetter, das einen mit Blitz und Donner oder Regen überraschen kann, so dass man freiwillig ein Lager aufschlägt. Da ist diese klimatische Vielfalt von Geysiren, heißen Quellen und versandeten Schluchten bis hin zu überschwemmten Mangrovenwäldern oder Tiefschnee zwischen vereisten Bächen - von Alaska über Yellowstone bis zu den Everglades wird Amerika in all seiner Schönheit abgebildet. Auf der PlayStation 4 Pro wird diese Kulisse nativ in 1920x2160 Pixeln dargestellt, dann auf 4K hochskaliert - und da ruckelt selbst in Bewegung inmitten hitziger Gefechte gar nichts. Auch diese wunderschöne Kulisse ist nicht gefeit vor kleinen Bugs; da schwebt schonmal ein Baum ein paar Zentimeter in der Luft, John Marston verheddert sich wild hüpfend im Zaun oder ein Rehbock fällt direkt in einen Fels, so dass nur noch der Kopf rausschaut. Aber das sind auf lange Strecke gesehen Peanuts. Und noch viel wichtiger als die Technik: Da ist diese lebendige Fauna!

Kommentare

RVN0516 schrieb am
Wichtig ist halt zu wissen das alles Konsequenzen hat, und vorallem reagieren unterschiedliche Individuen auch unterschiedlich.
NIcht jeder lässt sich ohne Gegenwehr einfach ausrauben, nicht jeder Zeuge lässt sich einfach einschüchtern, hier muss man viel ausprobieren, und wenn nötig recht schnell erstmal das Kopfgeld bezahlen.
Mann sollte halt nicht davon ausgehen wenn man alles über den Haufen schießt das man einfach so weitermachen kann.
Wenn man Züge überfällt sollte man schon wissen wieviel Zeit man ungefähr hat bis die nächste Station kommt, oder den Zug wenn möglich anhalten. Wenn möglich bei sowas dann auch wirklich die Maske aufhaben, usw.
Was RDR2 angeht ist man da halt schon weit weg von RDR.
Easy Lee schrieb am
RDR 2 ist kein wirkliches Anarchie-Spiel mehr. Du kannst zwar am Rad drehen wie gehabt, nur lässt es dich eben die Konsequenzen spüren. Im Grunde genommen übt Rockstar mit dem Spiel Selbstkritik am eigenen Werk. Ich find' das sehr spannend, es passt gut in eine Zeit, die stärker von Achtsamkeit und bewusstem Leben geprägt ist. Dabei missioniert es angenehm wenig. Die Interpretation bleibt weitestgehend frei, aber die Einschränkung ist eben, dass man deutlicher wahrnimmt was passiert.
JunkieXXL schrieb am
Chrissader
Du solltest das Spiel erstmal kennen lernen. Wenn du Pause drückst, kannst du unter dem Punkt "Hilfe" vieles nachlesen, u.a. wie man sich gefangen nehmen lässt. Wenn man akzeptiert, dass man ein Noob ist und erstmal lernen muss, dann ärgert man sich auch nicht so. Ich hab bestimmt 40 Stunden gebraucht, bis ich vollends mit der Welt vertraut war und dazu war auch viel Trail und Error vonnöten. Meinen ersten Überfall zum Beispiel hab ich 10 Mal probiert, genau ausgetestet, womit man sich am Besten maskiert, wann man gehen muss, ob und wie lange man verfolgt wird, wie die Ausbeute ist, was passiert, nachdem man den Ladenbesitzer erschossen hat (ist der Laden dann später noch verfügbar für Einkäufe...), was es mit den "Ladengeheimnissen" auf sich hat usw. RDR 2 mal schnell durchspielen ist nicht. Man muss sich reinknien, aber es lohnt sich.
rSchreck schrieb am
Chrissader hat geschrieben: ?
08.12.2018 20:22
Moin Leute,
ich raste aus, ernsthaft. RDR1 war sowas von mein Lieblingsspiel, es war der Hammer, ich habe nie ein Spiel so sehr geligt wie das. Nun habe ich endlich die Möglichkeit RDR2 zu spielen und es ist fürchterlich. Ich HASSE es. Diese Scheiße mit dem Fahndungssystem treibt mich zur Weißglut. Ich gehe n Schritt, Wanted, ich töte ein Reh, irgendwie habe ich wen erzürnt bäm Wanted. Ich habe überall 300 Dollar Kopfgeld und hab keine Lust die Story weiter zu machen, weil ich ständig von Kopfgeldjägern überfallen werde. Man braucht an Passanten nur vorbei gehen und diese rennen los, man wird plötzlich von Ordnungshütern gejagt und kriegt ein Kopfgeld, das ist doch krank!
Erstmal: Die normale Laufgeschwindigkeit ist nicht ohne Grund eher langsam. Es stimmt, sobald du jemanden anrempelst, bist du ein Aggressor. Bei mir funzt das gut, da ich gerne langsam durch die Siedlungen und Städtchen schlendere.
Aaaaaaber:
In deinem Fall hört sich das für mich so an, als wäre das Kopfgeld von 300$ das Problem. Dadurch erkennt dich nämlich jeder sofort. Sobald du das bezahlst, wirst du übrigens immernoch erkannt von den Passanten, die das auch mit Sprüchen quittieren a là "Bau diesmal aber keinen Scheiß!"
Das Kopfgeld bezahlst du in einem der mit einem Brief markierten Zug-Stationen. Und das musst du auch machen, leider. Weil ab einem gewissen Kopfgeld, reicht es bereits aus jmd. anzurempeln und die Ordnungshüter sind auf 180. DAS passiert dir momentan. Darüber hinaus treibst du dein Kopfgeld immer weiter in die Höhe, je mehr du dich verteidigst, bzw. NPCs über den Haufen schießt beim Verteidigen. Eine Hilfe wäre...
Chrissader schrieb am
Moin Leute,
ich raste aus, ernsthaft. RDR1 war sowas von mein Lieblingsspiel, es war der Hammer, ich habe nie ein Spiel so sehr geligt wie das. Nun habe ich endlich die Möglichkeit RDR2 zu spielen und es ist fürchterlich. Ich HASSE es. Diese Scheiße mit dem Fahndungssystem treibt mich zur Weißglut. Ich gehe n Schritt, Wanted, ich töte ein Reh, irgendwie habe ich wen erzürnt bäm Wanted. Ich habe überall 300 Dollar Kopfgeld und hab keine Lust die Story weiter zu machen, weil ich ständig von Kopfgeldjägern überfallen werde. Man braucht an Passanten nur vorbei gehen und diese rennen los, man wird plötzlich von Ordnungshütern gejagt und kriegt ein Kopfgeld, das ist doch krank!
Ich lese ständig davon, dass man sich auch gefangne lassen nehmen kann und dann das Kopfgeld verschwindet - wie lässt man sich gefangne nehmen? Ich werde immer sofort erschossen! Bin zum Sherriff Office gegangen, aber das scheint der einzige Mensch zu sein der mich nciht jagt.
Überall im Netz steht gescherieben, dass das Kopfgeld verschwindet wenn man getötet wird. FALSCH! Ich verlire nur Geld, aber das Kopfgeld bleibt unberührt!
Hab ich eine Version die so komplett anders ist als alle anderen oder was ist da los? Hilfe wäre super
schrieb am

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