Red Dead Redemption 2 - Test, Action, Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 4 Pro, Xbox One X - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Games
Release:
kein Termin
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
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ab 29,99€
Spielinfo Bilder Videos

William Turner lässt grüßen

Und kaum hat man das in sich aufgesogen, wird man außerhalb des Lagers von dieser wunderschönen, unheimlich natürlich wirkenden Landschaft überwältigt. Es gab einige sehr ansehnliche Spiele in letzter Zeit, wobei Uncharted 4 und Horizon Zero Dawn herausstechen. In beiden habe ich die Kulisse genossen, und im technischen Detail begrenzter Schauplätze bleibt Naughty Dog einen Tick vorne. Aber in keinem Spiel der letzten Jahre habe ich mich so vor Ort gefühlt, weil alle Sinne angesprochen werden und alles so unheimlich lebendig wirkt. Das klingt pathetisch, und ich bereue diese Beschreibungen meist ein paar Jahre später, aber es hilft ja nichts. Ich hab während des Spielens einfach zu oft "Wow!" gesagt. Gegen diese Kulisse wirkt Red Dead Redemption wie eine statische Fingerübung - und ich meine die richtig gut modernisierte 4K-Version für Xbox One X.

Egal ob Eis und Schnee...
Egal ob Eis und Schnee...
Rockstar konnte bisher vieles, vor allem Fülle, Gewusel, Architektur und Metropolen, aber hier werden sie zu digitalen Malern, die dem britischen Künstler William Turner (1775-1851) nacheifern - auch wenn sie ihr altes Amerika nicht impressionistisch, sondern realistisch designen. Trotzdem ist da dieses verdammt herrliche Licht, das unter freiem Himmel für nahezu fließende Übergänge sorgt! Es ist ständig im Wandel und taucht sowohl Materialien wie Leder, Stoff oder Metall sowie die Landschaft je nach Tageszeit in andere Farben. Es macht unheimlich Spaß, die Kamera bei unterschiedlichen Witterungen einfach so um Arthur in der Natur kreisen zu lassen.

Was für ein Licht!

Mal dringen nur einige Strahlen durch den dichten Morgennebel, mal taucht die Sonne alles in glasklare Konturen. Man sitzt irgendwo auf einem einsamen Felsplateau im Sattel, tut gar nichts und wird Teil eines Gemäldes. Und das kann man verändern: Mensch und Pferd hinterlassen breite Spuren im Tiefschnee und klare Abdrücke im Schlamm. Wer genau hinschaut, wird auch an der Kleidung von Arthur zusätzlichen Staub, Matsch und Dreck erkennen, oder wie sich einzelne Lederriemen unabhängig von der Tasche darunter bewegen. Dass man so versinken kann, liegt auch an der kaum wahrnehmbaren Benutzeroberfläche, denn es blinkt und leuchtet gar nichts Künstliches in der Distanz. Selbst bei den über 40
...oder Wald und Prärie: Dieses Spiel sieht klasse aus.
...oder Wald und Prärie: Dieses Spiel sieht klasse aus.
sammelbaren Pflanzen hält man sich angenehm zurück, zeigt sie nur per Adlerauge an. Und wer will, kann die Karte unten links verkleinern, lediglich als Kompass anzeigen oder sie ganz ausblenden. Selbst alle Statusanzeigen lassen sich komplett deaktivieren.

Da ist dann nur noch diese Sichtweite über Kilometer, in der man weit entfernte Canyons unter Wolkendecken ruhen oder Flüsse am Horizont glitzern sieht. Da ist nur noch dieses Wetter, das einen mit Blitz und Donner oder Regen überraschen kann, so dass man freiwillig ein Lager aufschlägt. Da ist diese klimatische Vielfalt von Geysiren, heißen Quellen und versandeten Schluchten bis hin zu überschwemmten Mangrovenwäldern oder Tiefschnee zwischen vereisten Bächen - von Alaska über Yellowstone bis zu den Everglades wird Amerika in all seiner Schönheit abgebildet. Auf der PlayStation 4 Pro wird diese Kulisse nativ in 1920x2160 Pixeln dargestellt, dann auf 4K hochskaliert - und da ruckelt selbst in Bewegung inmitten hitziger Gefechte gar nichts. Auch diese wunderschöne Kulisse ist nicht gefeit vor kleinen Bugs; da schwebt schonmal ein Baum ein paar Zentimeter in der Luft, John Marston verheddert sich wild hüpfend im Zaun oder ein Rehbock fällt direkt in einen Fels, so dass nur noch der Kopf rausschaut. Aber das sind auf lange Strecke gesehen Peanuts. Und noch viel wichtiger als die Technik: Da ist diese lebendige Fauna!

Kommentare

mellohippo schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
27.07.2019 20:41
mellohippo hat geschrieben: ?
27.07.2019 17:29

Aber eine Sache wurmt mich ja extrem. Kann es sein, dass man allen Ernstes einen "gesucht"-status bekommt und von Gesetzeshütern verfolgt wird, nachdem man sich einfach nur gegen attackierende Banditen zur Wehr gesetzt hat oder sogar weil man Gegner in ner Hauptstorymission platt gemacht hat?
Hättest dich besser mit dem Video hier informiert:

^^ Tja, die gute RDR2 Logik.
Haha, das triffts in der Tat.
Also inzwischen komme ich halbwegs klar. Ist ja eigentlich auch ok und realistisch, wenn man als Outlaw nach getaner "Arbeit" gesucht wird, aber irgendwie unlogisch und inkonsequent ist dieses Kopfgeldsystem auf jeden Fall trotzdem. Z.B. hatte ich mehrere Nebenmissionen, bei denen irgendwelche Wagen oder Kutschen gestohlen werden mussten, und bei denen auch jede Menge Verfolger abgeknallt werden mussten, und das hatte dann plötzlich wieder alles keinerlei Konsequenzen.
Dann reitet man bei Nacht und Nebel aus Versehen einen anderen Reiter um, der wird dabei gekillt, und zack, schon geht das Spiel wegen so ner Lappalie wieder los - Zeuge, gesucht, Kopfgeld... aaargh.
inmedias schrieb am
Wann kommt denn jetzt ein RDR2 PC release?
Leon-x schrieb am
mellohippo hat geschrieben: ?
27.07.2019 17:29

Aber eine Sache wurmt mich ja extrem. Kann es sein, dass man allen Ernstes einen "gesucht"-status bekommt und von Gesetzeshütern verfolgt wird, nachdem man sich einfach nur gegen attackierende Banditen zur Wehr gesetzt hat oder sogar weil man Gegner in ner Hauptstorymission platt gemacht hat?
Hättest dich besser mit dem Video hier informiert:

^^ Tja, die gute RDR2 Logik.
DrGeenich schrieb am
@mellohippo
Also ich hab mal nen Kopfgeld bekommen, weil da ein totes Pferd auf der Straße lag, ich dran vorbeigeritten bin und ein NPC entgegenkam. Der war auch gleich "Zeuge". Nur von was weiß ich nicht, ich hab dem Pferd nix getan ;)
mellohippo schrieb am
So, hab's jetzt auch endlich mal angefangen. Also bin ja beeindruckt von dieser unglaublichen Detailfülle, der perfekten Inszenierung usw., würde schon zustimmen, das setzt definitiv Maßstäbe hier.
Mit der Steuerung komm ich halbwegs klar bis jetzt, es spielt sich jedenfalls etwas runder als der erste Teil würd ich sagen.
Aber eine Sache wurmt mich ja extrem. Kann es sein, dass man allen Ernstes einen "gesucht"-status bekommt und von Gesetzeshütern verfolgt wird, nachdem man sich einfach nur gegen attackierende Banditen zur Wehr gesetzt hat oder sogar weil man Gegner in ner Hauptstorymission platt gemacht hat? Hab ich da irgendwas falsch verstanden? Weil das wäre ja nun wirklich extrem blöd. Kommt das öfter vor um weiteren Spielverlauf? Das würde mir das Game jetzt aber schon ordentlich vermiesen glaub ich...
schrieb am

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