Red Dead Redemption 2 - Test, Action, Xbox One, PlayStation 4, PlayStation 4 Pro, Xbox One X - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Games
Release:
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
26.10.2018
Spielinfo Bilder Videos

Hund, Katze, Maus und Pferd

 In vielen Spielen gibt es sie mittlerweile, aber meist handelt es sich dabei um wandernde Bots mit Tiertexturen oder wenige Arten. In Red Dead Redemption 2 gibt es über 120 Tiere. Nicht nur die Vielfalt der Arten und Animationen enorm, sondern das Verhalten teilweise verblüffend: Hier stellt sich das Opossum vor euch tot. Will man es ergreifen, rappelt es sich auf und verschwindet zischelnd - wie cool ist das denn? Adler tragen ihre Beute an ihren erhöhten Sitz, Bären jagen Lachse, Kojoten scharen sich um Kadaver, Bullen werden bei Annäherung aggressiv, fremde Pferde treten aus, Hirsche durchschwimmen Flüsse, Rotwild und Nagetiere fliehen bei Lärm. Und sie hinterlassen alle andere Spuren. Je nach Tageszeit sind andere Tierarten an anderen Orten aufzufinden, die man per Fernglas studieren kann, um mehr Informationen in seinem Kompendium zu erhalten. Apropos: Zwar vermisse ich auf der edel designten Karte die Möglichkeit, eigene Notizen zu machen, aber sie wird stückweise im Rahmen der Erkundung aktualisiert; erst wenn man spezielle Orte oder Tiere selbst entdeckt, kommen die Namen bzw. Zeichnungen dafür hinzu.

Auch Haus- und Nutztieren wie Hunde, Katzen, Schweine oder Rinder begegnet ihr in Städten mit verblüffend natürlichem Verhalten - ihr könnt Erstere ebenfalls beschimpfen, loben und vielleicht streicheln. Natürlich gibt es immer noch viele

Vor allem das Licht und die Sichtweite sorgen für malerische Panoramen.
Vor allem das Licht und die Sichtweite sorgen für malerische Panoramen.

künstliche Situationen und es ist schade, dass Wölfe zwar im Rudel jagen, aber bei Warnschüssen nicht fliehen, so dass man sie töten muss. Aber hinzu kommt ja euer Pferd, das einer von 19 Arten wie Shire oder Mustang angehören kann. Egal wofür ihr euch entscheidet: Es scheut, noch bevor man die Schlange oder den Bären sieht. Es bewegt sich sehr authentisch von Trab bis Galopp, muss gefüttert und gestriegelt werden, damit Ausdauer und Gesundheit nicht leiden. Es kann sich bei rücksichtslosem Galopp und Kollision mit Hindernissen böse verletzen, so dass man spezielle Medizin benötigt, um es zu beleben. Das Einfangen und Zähmen von Wildpferden mit dem Lasso wirkt vielleicht etwas zu einfach, wenn ich da an The Legend of Zelda: Breath of the Wild denke - trotzdem macht es Spaß, denn man muss sich den Pferden schrittweise nähern, sie beruhigen und an sich gewöhnen. Allerdings bauen sie etwas zu schnell Vertrauen in vier Stufen auf, können dann z.B. seitwärts tänzeln oder U-Turns hinlegen.  

Jagd und Beute

 
Die Jagd wurde ebenfalls interessant designt, ist aber gerade bei automatischer Zielerfassung so simpel, dass man aus vollem Galopp mit dem Bogen einen Hasen nach dem anderen erlegen kann. Und Tieren kommt man sehr schnell mit dem mächtigen Adlerauge auf die Schliche, denn das zeigt alle Fährten an, denen man dann folgt. Ähnlich wie bei The Witcher 3 kann man sich größere Beute übrigens sichtbar an den Sattel hängen bzw. Felle hinten aufs Pferd schnallen.

Trotzdem hat sich Rockstar einige kreative Dinge einfallen lassen, die etwas mehr Anspruch in der Jagd suggerieren: Der eigene Geruch ist ebenso relevant wie die Windrichtung - wer das ignoriert, wird früher entdeckt. Außerdem brechen manche
Und auch in der Nacht ist dieser Wilde Westen ein stimmungsvoller.
Und auch in der Nacht ist dieser Wilde Westen ein stimmungsvoller.
Spuren auch mal ab. Man kann sich spezielle Tinkturen besorgen oder einfach lange Zeit nicht baden. Und wer legendäre Tiere jagen will, die man für spezielle Amulette braucht, um z.B. permanent Werte hinsichtlich Ausdauer oder Dead Eye steigern, wird immerhin über mehrere Etappen inklusive Spuren wie Kot, Kadaver & Co zum Ziel geführt.

Außerdem spielen Kaliber und Waffe sowie Trefferzone eine Rolle bei der qualitativen Bewertung der Beute: Einige Missionen oder Gegenstände verlangen "perfekte" Felle oder Kadaver, so dass man z.B. das richtige Gewehr ausrüsten oder extra Kleintierpfeile für Hasen oder Eichhörnchen herstellen muss. So einfach aus dem Sattel mit automatischer Zielfixierung bekommt man das also nicht! Außerdem kann man das Fleisch beim Schlachter verkaufen. Nur sollte man das nicht zu lange aufschieben, denn es verwest - irgendwann schwirren die Fliegen um einen herum und die Leute beschweren sich. Überall in der Wildnis kann man sein Lager aufschlagen, um sich Kaffe zu kochen oder etwas zu braten; wer die richtigen Rezepte findet und das Fleisch mit Kräutern würzt, bekommt stärkere Effekte für Leben, Ausdauer oder Dead Eye. Zudem kann man bei der Rast diverse Sachen bis hin zu Splittermunition oder Waffen herstellen, wenn man sie denn erlernt hat.

Kommentare

RVN0516 schrieb am
Wichtig ist halt zu wissen das alles Konsequenzen hat, und vorallem reagieren unterschiedliche Individuen auch unterschiedlich.
NIcht jeder lässt sich ohne Gegenwehr einfach ausrauben, nicht jeder Zeuge lässt sich einfach einschüchtern, hier muss man viel ausprobieren, und wenn nötig recht schnell erstmal das Kopfgeld bezahlen.
Mann sollte halt nicht davon ausgehen wenn man alles über den Haufen schießt das man einfach so weitermachen kann.
Wenn man Züge überfällt sollte man schon wissen wieviel Zeit man ungefähr hat bis die nächste Station kommt, oder den Zug wenn möglich anhalten. Wenn möglich bei sowas dann auch wirklich die Maske aufhaben, usw.
Was RDR2 angeht ist man da halt schon weit weg von RDR.
Easy Lee schrieb am
RDR 2 ist kein wirkliches Anarchie-Spiel mehr. Du kannst zwar am Rad drehen wie gehabt, nur lässt es dich eben die Konsequenzen spüren. Im Grunde genommen übt Rockstar mit dem Spiel Selbstkritik am eigenen Werk. Ich find' das sehr spannend, es passt gut in eine Zeit, die stärker von Achtsamkeit und bewusstem Leben geprägt ist. Dabei missioniert es angenehm wenig. Die Interpretation bleibt weitestgehend frei, aber die Einschränkung ist eben, dass man deutlicher wahrnimmt was passiert.
JunkieXXL schrieb am
Chrissader
Du solltest das Spiel erstmal kennen lernen. Wenn du Pause drückst, kannst du unter dem Punkt "Hilfe" vieles nachlesen, u.a. wie man sich gefangen nehmen lässt. Wenn man akzeptiert, dass man ein Noob ist und erstmal lernen muss, dann ärgert man sich auch nicht so. Ich hab bestimmt 40 Stunden gebraucht, bis ich vollends mit der Welt vertraut war und dazu war auch viel Trail und Error vonnöten. Meinen ersten Überfall zum Beispiel hab ich 10 Mal probiert, genau ausgetestet, womit man sich am Besten maskiert, wann man gehen muss, ob und wie lange man verfolgt wird, wie die Ausbeute ist, was passiert, nachdem man den Ladenbesitzer erschossen hat (ist der Laden dann später noch verfügbar für Einkäufe...), was es mit den "Ladengeheimnissen" auf sich hat usw. RDR 2 mal schnell durchspielen ist nicht. Man muss sich reinknien, aber es lohnt sich.
rSchreck schrieb am
Chrissader hat geschrieben: ?
08.12.2018 20:22
Moin Leute,
ich raste aus, ernsthaft. RDR1 war sowas von mein Lieblingsspiel, es war der Hammer, ich habe nie ein Spiel so sehr geligt wie das. Nun habe ich endlich die Möglichkeit RDR2 zu spielen und es ist fürchterlich. Ich HASSE es. Diese Scheiße mit dem Fahndungssystem treibt mich zur Weißglut. Ich gehe n Schritt, Wanted, ich töte ein Reh, irgendwie habe ich wen erzürnt bäm Wanted. Ich habe überall 300 Dollar Kopfgeld und hab keine Lust die Story weiter zu machen, weil ich ständig von Kopfgeldjägern überfallen werde. Man braucht an Passanten nur vorbei gehen und diese rennen los, man wird plötzlich von Ordnungshütern gejagt und kriegt ein Kopfgeld, das ist doch krank!
Erstmal: Die normale Laufgeschwindigkeit ist nicht ohne Grund eher langsam. Es stimmt, sobald du jemanden anrempelst, bist du ein Aggressor. Bei mir funzt das gut, da ich gerne langsam durch die Siedlungen und Städtchen schlendere.
Aaaaaaber:
In deinem Fall hört sich das für mich so an, als wäre das Kopfgeld von 300$ das Problem. Dadurch erkennt dich nämlich jeder sofort. Sobald du das bezahlst, wirst du übrigens immernoch erkannt von den Passanten, die das auch mit Sprüchen quittieren a là "Bau diesmal aber keinen Scheiß!"
Das Kopfgeld bezahlst du in einem der mit einem Brief markierten Zug-Stationen. Und das musst du auch machen, leider. Weil ab einem gewissen Kopfgeld, reicht es bereits aus jmd. anzurempeln und die Ordnungshüter sind auf 180. DAS passiert dir momentan. Darüber hinaus treibst du dein Kopfgeld immer weiter in die Höhe, je mehr du dich verteidigst, bzw. NPCs über den Haufen schießt beim Verteidigen. Eine Hilfe wäre...
Chrissader schrieb am
Moin Leute,
ich raste aus, ernsthaft. RDR1 war sowas von mein Lieblingsspiel, es war der Hammer, ich habe nie ein Spiel so sehr geligt wie das. Nun habe ich endlich die Möglichkeit RDR2 zu spielen und es ist fürchterlich. Ich HASSE es. Diese Scheiße mit dem Fahndungssystem treibt mich zur Weißglut. Ich gehe n Schritt, Wanted, ich töte ein Reh, irgendwie habe ich wen erzürnt bäm Wanted. Ich habe überall 300 Dollar Kopfgeld und hab keine Lust die Story weiter zu machen, weil ich ständig von Kopfgeldjägern überfallen werde. Man braucht an Passanten nur vorbei gehen und diese rennen los, man wird plötzlich von Ordnungshütern gejagt und kriegt ein Kopfgeld, das ist doch krank!
Ich lese ständig davon, dass man sich auch gefangne lassen nehmen kann und dann das Kopfgeld verschwindet - wie lässt man sich gefangne nehmen? Ich werde immer sofort erschossen! Bin zum Sherriff Office gegangen, aber das scheint der einzige Mensch zu sein der mich nciht jagt.
Überall im Netz steht gescherieben, dass das Kopfgeld verschwindet wenn man getötet wird. FALSCH! Ich verlire nur Geld, aber das Kopfgeld bleibt unberührt!
Hab ich eine Version die so komplett anders ist als alle anderen oder was ist da los? Hilfe wäre super
schrieb am

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