Star Wars Battlefront 2 - Test - 4Players.de

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Star Wars Battlefront 2 (Shooter) von Electronic Arts
Eine neue Hoffnung
Science Fiction-Shooter
Publisher: Electronic Arts
Release:
17.11.2017
17.11.2017
17.11.2017
Spielinfo Bilder Videos

Mehr Inhalte, mehr Tiefgang und endlich eine Kampagne für Solisten: Electronic Arts und DICE wollen bei Star Wars Battlefront 2 beweisen, dass sie sich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen haben. Im ersten Teil des Tests nehmen wir den Story-Modus unter die Lupe, um der Geschichte der imperialen Spezialagentin Iden Versio zu folgen...



Wunsch und Wirklichkeit

„Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst“, lautet ein Sprichwort. Genau das lässt sich auch auf die Sehnsucht nach einer Kampagne für Star Wars Battlefront 2 übertragen. Dabei waren die Vorzeichen gar nicht übel: Da sich sich die Multiplayer-Spezialisten von DICE in der Vergangenheit beim Design von Solo-Erlebnissen nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben, wurden die Motive Studios unter der Leitung von Jade Raymond mit dieser Aufgabe betraut. Zudem gab es die Hoffnung, in der Haut von Iden Versio mehr Einblicke in die imperiale Perspektive zum galaktischen Konflikt zwischen Rebellen und  Imperium zu bekommen.

Was steckt hinter der Operation Asche - dem letzten Befehl des Imperators?
Was steckt hinter der Operation Asche - dem letzten Befehl des Imperators?
Tatsächlich ist der Einstieg noch vielversprechend: Zunächst steuert man nämlich nicht Iden, sondern überraschenderweise ihren taktischen Droiden VZ 626 durch die Gänge und Lüftungsschächte eines Rebellen-Kreuzers, um die Anführerin des berüchtigten Inferno-Squads aus der Gefangenschaft zu befreien. Dabei lernt man bereits die nützlichen Fähigkeiten des kleinen Begleiters kennen und anzuwenden: einen unauffälligen Schock-Angriff, ein kurzzeitiges Markieren von Gegnern und das Hacken elektronischer Vorrichtungen. Auf die Hilfe muss man auch nach der Rettung nicht verzichten, da sich der Droide wie ein Rucksack an den Rücken der Protagonistin heftet.

Schleichen oder Action?

Bei Iden hat man nicht nur die Wahl zwischen Ego- und Schulteransicht, sondern darf sich oft auch zwischen dem Schleichweg mit unauffälligen Nahkampf-Tötungen oder dem actionreichen Feuergefecht mit einer Reihe von Blastern, Granaten oder schwereren Geschützen wie einem Granat- und Raketenwerfer entscheiden. Da man ausgeschaltete Feinde nicht greifen und verstecken kann, wird einmal mehr leider nur eine sehr rudimentäre Schleichmechanik geboten, bei der man vor allem die Aufmerksamkeits-Indikatoren über den Gegnern im Auge behalten muss. Kommt es zu Feuergefechten, die teilweise auch durch Skripts forciert werden, zeigen sich Schwächen der KI, die sich selbst auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade nicht gerade clever anstellt und in erster Linie nur durch ihr massenhaftes Auftreten eine Gefahr darstellt. Zwar gesellen sich später auch gepanzerte Typen zum gewöhnlichen Kanonenfutter hinzu oder man muss Vehikel wie einen gekaperten AT-ST bezwingen, doch hält sich der Anspruch selbst ohne die optionale Zielhilfe in Grenzen. Zu leicht hat man die Köpfe der gegnerischen Truppen im Visier und füllt daher problemlos mit Headshots die Schock-Leiste des Droiden, um einen weiteren Angriff auf Knopfdruck zu ermöglichen. Nichts gegen eine gewisse Zugänglichkeit, aber auf der höchsten Stufe hätte ich mir
Zu Beginn scheint Iden Versio noch überzeugt von den Motiven und Taten des Imperiums zu sein. Das ändert sich schnell...zu schnell!
Zu Beginn scheint Iden Versio noch völlig überzeugt von den Motiven und Taten des Imperiums zu sein. Das ändert sich schnell...zu schnell!
etwas mehr Anspruch in den Gefechten gewünscht. Hinzu kommt, dass man dank des regenerativen Heilsystems nur selten in Bedrängnis kommt und mit den freischaltbaren Sternenkarten sowie deren individueller Zusammenstellung auch noch Zugriff auf mächtige Spezialfähigkeiten erhält.

Immersions-Killer

Moment mal, Sternenkarten? War das im Vorgänger nicht eine Mechanik für den Mehrspieler-Modus? Richtig! Aber sie halten hier auch Einzug in die Kampagne und stehen an Versorgungskisten zur Wahl, an denen man auch seine Bewaffnung jederzeit ändern darf. Mit Hilfe der Sternenkarten lassen sich z.B. Fähigkeiten wie ein zeitlich begrenzter Schutzschild, Thermal-Detonatoren oder Stör-Vorrichtungen zum Überhitzen gegnerischer Blaster oder Geschütze zuweisen. Zudem hat man die Möglichkeit permanente Fähigkeiten wie eine schnellere Gesundheits-Regeneration auszuwählen. Aber will man innerhalb einer storybasierten Kampagne tatsächlich mit irgendwelchen Sternenkarten rumhantieren? Ich für meinen Teil halte sie für völlig deplatziert, weil sich der Spielablauf dadurch zu sehr an die Mehrspieler-Gefechte anlehnt und einen Arcade-Touch bekommt, auf den ich gerne verzichtet hätte. Wie gesagt: Spezielle Fähigkeiten oder Waffen sind ja durchaus eine Bereicherung, aber man kann Features wie diese sicher auch ohne diesen Karten-Unsinn ordentlich einbinden.


Kommentare

zukosan schrieb am
Was ich nicht verstehe ist, dass überall die Technik über den Klee gelobt wird. Im Multiplayer ist es sowohl auf dem PC in Ultra, als auch auf der One X ein Graus bzgl. Pop-Ins und gefühlter 2 Meter LOD-Distance... Ersteres ist aber noch viel schlimmer. Und es liegt definitiv am Spiel. Spiel liegt auf SSD, GTX1080, 16GB Ram etc. Teil 1 hatte das kaum bis gar nicht.
Warum also wird in KEINEM Test da mal drauf eingegangen, dass das Spiel im Multiplayer in Bewegung teils ein Graus ist?
buergerkneifer schrieb am
Danke Euch für diesen Test und danke, dass Ihr das Spiel so hart abgestraft habt. Andere Magazine können sich eine Scheibe bei Euch abschneiden. :Applaus:
Stalkingwolf schrieb am
Dimpelmoser! hat geschrieben: ?
Heute 19:37
Da es gerade zur Diskussion passt:
https://www.youtube.com/watch?v=IAqEuh8Lcv4
Gutes Video zu dem Thema MTA.
Das Ding ist interessant. Paar der Sachen wusste ich nicht mal. Nude Patch für 3? und CrowdFunding damit das Spiel 4 Tage früher veröffentlicht wird in einem Vollpreisspiel :lol:
Kontingenz schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
Heute 19:11
@mosnum3: Ich gebe dir insofern Recht, dass ich mich spätestens nach dem Statement von Strauss Zelnik schwarz geärgert habe, dass wir NBA 2K über die Jahre nur sehr dezent abgewertet haben - sein überheblicher Spruch über die weltweit guten Wertungen und Verkäufe zeigt sowohl das Dilemma der all zu kompromissbereiten Spielepresse als auch der alles sekundierenden Konsumenten. Man darf aber den Unterschied in der vorhandenen Qualität der Spielmechanik zu BF2 nicht vergessen: Das war mal Platin, Sportspiel des Jahres etc.
Was sich zumindest an euren Wertungen gut ablesen lässt sind schleichende Veränderungen. In anderen Fällen sind die Abwertungen dann auch deutlich härter, z.B. auch Dragon Age Inquistion oder einige Ubisoft Open World Spiele.
Bei SW BF2 scheint nun neben der schlechten Singleplayer-Kampagne, die durch eine immense Enttäuschung im Vorfeld geweckter Erwartungen wohl noch kritischer gesehen wurde, der komplett auf Mikrotransaktionen ausgerichtete Multiplayer hinzu zu kommen.
An 4players mag ich es generell, dass Wertungen nie aus der Luft gegriffen sind. Auch wenn man ein Spiel selbst besser oder schlechter findet, kann man jedenfalls im Review Text klare Argumentationen vorfinden!
schrieb am

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