Mutant Year Zero: Road to Eden - Test, Strategie, PlayStation 4, PC, Xbox One - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: The Bearded Ladies
Publisher: Funcom
Release:
04.12.2018
04.12.2018
04.12.2018
Spielinfo Bilder Videos
Laut oder leise? Leise!

Trifft man auf Gegner, wird es richtig interessant und spannend - jeweils auf den höheren beiden Schwierigkeitsgraden; auf "Normal" ist es fast zu leicht. Hat man Feinde erspäht, steht man grundsätzlich vor der Wahl, ob man mittenrein stürmen und mindestens so laute wie effektive Waffen oder Granaten einsetzen möchte - oder ob man versucht, die Gegner möglichst unbemerkt zu dezimieren und mit lautlosen Waffen auszuschalten. Die lautlose Methode ist zu bevorzugen, denn die Gegner sind meistens in der Überzahl und haben eine höhere Stufe sowie mehr Lebenspunkte als das Stalker-Team. Gerade auf den höheren beiden Schwierigkeitsgraden ist es unablässig, dass man die Gegnerschaft vorher dezimiert, was in der Regel die Beobachtung der Laufwege und die Vorausplanung über den anstehenden Kampf mit einschließt.

Oft sind die Begegnungen so punktgenau ausbalanciert, dass man es mit lautlosen Waffen geradeso schafft, den Feind auszuschalten, wenn überhaupt. Schafft man es nicht, einen Gegner in einer Runde mit einem Überraschungsaufgriff zu töten, so ruft dieser nach Verstärkung und man hat mindestens ein neues Problem. Setzt man normale Schusswaffen oder Granaten ein, weiß sofort die halbe Karte Bescheid und rückt an. Manchmal können Gegnergruppen sogar komplett umgangen und erst später erneut angegriffen werden, wenn man stärker geworden ist.
Die erhöhte Position sorgt für höhere Trefferwahrscheinlichkeit.
Die erhöhte Position sorgt für höhere Trefferwahrscheinlichkeit.


Planung ist essentiell

Bei der Vorbereitung des Angriffs helfen praktische Kreise, die ab einer bestimmten Reichweite eingeblendet werden und den Aufmerksamkeitsradius der Feinde darstellen. Betritt man diesen "Kreis", beginnt der rundenbasierte Kampf, bei dem die Gegner den ersten Zug haben, weil sie die Angreifer auf frischer Tat ertappt haben. Wenn man aber das Mutanten-Team im geduckten Modus voran bewegt (der Aufmerksamkeitsradius des Gegners wird bei Stealth-Bewegungen reduziert) und man die Umgebung geschickt für seine Zwecke nutzt, kann man den Gegnern auflauern oder sie überraschen und ggf. mit leisen Waffen unauffällig ausschalten. Hierbei kann man selbst entscheiden, wann man den Kampf beginnen möchte. Es ist entscheidend, die Umgebung zu benutzen, sich Deckungen oder erhöhte Positionen zu suchen oder den Gegner zu flankieren, um die Deckung auszuhebeln. Und weil manche Gegner auch Deckungen zerstören können, sind die Gefechte nicht wirklich statisch. Hinzukommen Feinde mit Panzerung, "Beschwörer", Roboter, Anführer, Feuerteufel und Co., die jeweils neue Vorgehensweisen erfordern. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass sich das grundlegende Konzept bis zum Ende kaum ändert. Störend ist hingegen, dass die Gegner eine Leiche eines ausgeschalteten Mitstreiters nicht bemerken, obwohl sich diese in ihrem Aufmerksamkeitsradius befindet. Man hat zudem keine Möglichkeit hat, die Leichen von erledigten Gegnern irgendwie wegzuschaffen. Dieses Manko stößt sich mit der bevorzugten Stealth-Vorgehensweise.

Bei großen Gegnergruppen helfen manchmal auch bewegungseinschränkende Effekte, Feuer und Flächenschaden.
Bei großen Gegnergruppen helfen manchmal auch bewegungseinschränkende Effekte, Feuer und Flächenschaden.
Die Intelligenz der Computergegner war in den gespielten Gefechten ziemlich überzeugend. Sie gingen sinnvoll in Deckung, nutzen kompromisslos Schwachstellen in der Taktik und gelangten selbst auf höhere Areale, wenn man sie von "oben" aus attackierte. Der "Panzer" schaffte es zudem eine Figur fast dauerhaft im "Stun-lock" zu halten. Aber manchmal rannte der Panzer wie eine wildgewordene Furie durch möglichst viele Wände - wahrscheinlich weil er es konnte.

XCOM light

Die Kämpfe sind hervorragend lesbar, zeigen die relevanten Informationen erstklassig visualisiert an und erinnern tatsächlich schwer an XCOM oder Mario + Rabbids. Man hat zwei Aktionen, die man zum Laufen, Sprinten (höhere Laufweite; kostet zwei Aktionen), Angreifen (Schießen, Granate werfen) oder zum Einsetzen einer Spezialfähigkeit nutzen darf. Auch die Kameraperspektive beim Zielen kommt einem sehr bekannt vor. Störend sind die bekannten Anleihen keinesfalls, zumal die Verknüpfung zwischen Echtzeit-Erkundung und -Schleichen zur Vorbereitung der Gefechte und dem Übergang in den Rundenmodus großartig ist. Schon bei Jagged Alliance 2 funktionierte die Mischung aus Echtzeit-Bewegung und Rundenkämpfen einwandfrei. Zumal die Kämpfe keineswegs langsam oder langatmig sind.

Kommentare

Eikant schrieb am
Wenn Du das sagst, wirds so sein.
Grauer_Prophet schrieb am
Eikant hat geschrieben: ?
07.12.2018 09:35
Grauer_Prophet hat geschrieben: ?
07.12.2018 00:18
Eikant hat geschrieben: ?
06.12.2018 12:00

Und wen interessiert das? Im Ernst, solche Beiträge verstehe ich nicht. Reden, nur um des Redens Willen. Furchtbar.
Machst du doch auch gerade und das noch mit einem unfreundlichen Umgangston
Keine Manieren hat der Herr :roll:
Einen To herauslesen, bei digitalen Gesprächen, ist was individuelles. Wenn man das objektiv und sachlich liest, ist da kein unfreundlicher Ton, es bleibt auch bei "selber", was ich auch nicht zielführend finde, aber hinter den Kulissen war schon alles geklärt. An sich wollte ich da nichts schreiben, aber ich muss mich ja offenkundig, noch rechtfertigen, weil jemand die Aufmerksamkeit braucht. Fühlst Du dich jetzt besser oder sind noch Fragen offen? :wink:
Und jetzt macht der unfreundliche Herr einen auf...
Oshikai schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
06.12.2018 14:01
Rundenstrategie mit Coop?
Na dann erwähne ich mal ganz beiläufig, dass heute Jagged Alliance: Rage! erscheint / erschienen ist.
(Hat ja niemand was von *guter* Rundenstrategie mit Coop gesagt)
Oh wei oh wei - da läuft grad nen richtiger shitstorm auf Steam 'größtenteils negativ' sowas sehe ich echt selten.. :(
Eikant schrieb am
Grauer_Prophet hat geschrieben: ?
07.12.2018 00:18
Eikant hat geschrieben: ?
06.12.2018 12:00
Grauer_Prophet hat geschrieben: ?
06.12.2018 11:53
Das Setting ist halt gar nicht meins
Und wen interessiert das? Im Ernst, solche Beiträge verstehe ich nicht. Reden, nur um des Redens Willen. Furchtbar.
Machst du doch auch gerade und das noch mit einem unfreundlichen Umgangston
Keine Manieren hat der Herr :roll:
Einen To herauslesen, bei digitalen Gesprächen, ist was individuelles. Wenn man das objektiv und sachlich liest, ist da kein unfreundlicher Ton, es bleibt auch bei "selber", was ich auch nicht zielführend finde, aber hinter den Kulissen war schon alles geklärt. An sich wollte ich da nichts schreiben, aber ich muss mich ja offenkundig, noch rechtfertigen, weil jemand die Aufmerksamkeit braucht. Fühlst Du dich jetzt besser oder sind noch Fragen offen? :wink:
bohni schrieb am
Der Vergleich im Untertitel zu XCom ist sehr schräg.
Das geht schon bei "bewegt man sich in Echtzeit" los und wird mit "lineare Abfolge von Leveln" nicht besser.
Was ist denn wie XCom? Nach dem Review und den Videos zu dem Spiel würde ich sagen: nichts.
schrieb am