Astro Bot Rescue Mission - Test, Geschicklichkeit, PlayStation VR, Virtual Reality - 4Players.de

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Astro Bot Rescue Mission (Geschicklichkeit) von Sony
Kleiner Bot - Riesenspaß!
Jump&Run
Publisher: Sony
Release:
04.10.2018
04.10.2018
Spielinfo Bilder Videos

Sony versetzt PSVR-Besitzer mitten ins Geschehen: In Astro Bot Rescue Mission schwebt der Spieler durch eine bunte Plattformwelt und muss sich immer wieder umschauen, damit er den kleinen Rettungsroboter sicher durch alle Winkel, versteckte Grotten und Fallen steuert. Ein Kniff, der bemerkenswert gut funktioniert.



Dieses Kribbeln im Bauch...

Manchmal spürt man es einfach. Auch als abgebrühter Spieleredakteur im Jahr 2018. Dieses Gefühl, etwas vor sich zu haben, das man so noch nicht erlebt hat – und das auch noch so bemerkenswert gut und flüssig funktioniert, dass man einfach nicht mehr aufhören kann. Ähnlich wie bei Super Mario 64 im Jahr 1996 mit seiner neuartigen Perspektive. Auch hinter Astro Bot steckt ganz offensichtlich ein talentiertes Team, das nach zahlreichen Experimenten ein Spieldesign ausgetüftelt hat, das ideal zur neuen Technik passt – und Probleme wie Übelkeit elegant umschifft.

Spielt am besten auf einem Stuhl statt im Sofa versackt, damit ihr euch ordentlich umschauen könnt.
Spielt am besten auf einem Stuhl statt im Sofa zu versacken, damit ihr euch ordentlich umschauen könnt.

Als erstes fällt natürlich die charmante aufgedrehte Präsentation auf, wenn die hyperaktiven Knuddelroboter um den Spieler herumwuseln. Nachdem ein fieses grünes Alien ihr Schiff zertrümmert und ihre magische VR-Brille geklaut hat, hilft man natürlich gerne aus und begibt sich auf eine Rettungsmission nach verstreuten Robotern und Schiffsteilen. Nicht gerade eine komplexe Geschichte (die zudem ohne Sprache auskommt), aber sehr charmant animiert.

Ein erhebendes Gefühl

Wie bereits erwähnt, thront man als Spieler in der Mitte der Levels und schaut sich frei in alle Richtungen um. Mit dem Analogstick des gewöhnlichen PS4-Controllers steuert man währenddessen den Roboter durch sein dreidimensionales Jump-n-Run mit linearen Levels. Sobald er einige Meter gemeistert hat, schwebt auch der Spieler ein Stückchen mit nach vorne – wie auf unsichtbaren Schienen. Die Handhabung des Roboters bleibt einsteigerfreundlich: Er kann springen, ein Stückchen schweben und Gegner unter ihm mit den spitzen Düsen-Flammen erledigen. Für den Nahkampf beherrscht er einfache Schläge und eine kräftige Dreh-Attacke – das war's auch schon.

Dieser sanfte Riese hilft des Öfteren weiter.
Das Spielgefühl mit seinen linearen Levels und zahlreichen Seitenpfaden erinnert ein wenig an Super Mario Galaxy.

Die Finesse des Spiels liegt allerdings nicht im Moveset des Roboters, sondern in der Einbindung des Spielers: Nur wer sich gründlich in alle Richtungen umschaut, entdeckt alle verwinkelten Grotten, versteckten Schalter und Mechanismen. Manchmal zertrümmert man sogar persönlich mit dem Kopf eine Wand oder köpft einen tödlichen Fußball zum Absender zurück. Eine wichtige Rolle spielen die Upgrades für den Dual-Shock-Controller, den man auch in der virtuellen Welt stets vor sich sieht. Mit der Harpune etwa schießt man auf Felshaken, um ruckartig einen Durchgang ins Gebirge zu reißen - oder um ein Seil zu spannen, über das Astro Bot balancieren kann. Ein schwungvoller Stoß nach oben und schon wird er vom Drahtseil in die Höhe auf eine Felsnadel geschleudert – praktisch!

Kommentare

ChrisJumper schrieb am
Danke für die Info mellohippo, ich hab mein Spiel zwar immer noch nicht.. - bestimmt verloren gegangen-, aber freue mich schon darauf es auch durch zu spielen.
mellohippo schrieb am
Ok hab's geschafft. Unfair nehm ich zurück. Hab mich blöd angestellt beim wegrennen vor diesen Riesen-Controller-Hits, ich dachte, man verliert dort zwangsweise immer einen Lebenspunkt. Trotzdem nervt das, wenn die Schwierigkeit so unbalanciert ist. Das Game insgesamt ist für einen 3d-Plattformer ja eigentlich relativ leicht in den Leveln, auch die restlichen Bosskämpfe hab ich nach 2-3 Versuchen immer geschafft, nur beim letzten hab ich bestimmt ne gute Stunde drangesessen.
Keine Ahnung wie das immer kommt, war aber bei Spiderman irgendwie genauso. Spiel relativ einfach (nach dem etwas happigen Start) und beim finalen Bosskampf musste ich dann auch wieder ein paar Nerven lassen, der kam mir im Vergleich zum restlichen Game auch etwas unproportional schwer vor. Aber ist wohl auch so'n Special-Problem von mir.
Astro Bot natürlich insgesamt schon immer noch super. Hab auch alle Robots und Chameleons gefunden. Einige der Challenge-Stages muss ich noch schaffen, die sind ja teilweise auch nicht ohne. Aber ist ok, da ja mehr so ne Art Bonusgame.
mellohippo schrieb am
So, nach ca. 1000 Versuchen geb ich's auf. Das ist unschaffbar.
Der finale Bosskampf zum Schluss ist ja wohl mal das Unfairste und Frustigste was mir seit Ewigkeiten in nem Game begegnet ist. Weiss echt nicht was diese Verarschung immer soll. 95% Prozent des Games supereasy und ratzfatz durchgezockt, alle Robots gefunden, und zum Schluss dann so'n Scheiss auf Albtraum-Schwierigkeitsniveau.
Frust hoch zehn. ?
4P|Jan schrieb am
BrainDex hat geschrieben: ?
11.10.2018 14:34
Von meiner Frau gab es nur im Nachgang ein mitleidiges Kopfschütteln weil ich wild auf dem Stuhl hin und her gesprungen bin. Sie fragte besorgt ob alles ok ist und ich antwortete dass mich eine Wespe stechen wollte (das Level mit diesem Wespen/Bienennest -> Wasserstrahl drauf). Dann hieß es: "Da entwickelt man also so eine komplexe Technologie wie VR um glaubhaft in andere Welten zu versinken, und setzt sich dann freiwillig den Angriffen von Wespen aus?"
:lol: irgendwie schon
BrainDex schrieb am
Von meiner Frau gab es nur im Nachgang ein mitleidiges Kopfschütteln weil ich wild auf dem Stuhl hin und her gesprungen bin. Sie fragte besorgt ob alles ok ist und ich antwortete dass mich eine Wespe stechen wollte (das Level mit diesem Wespen/Bienennest -> Wasserstrahl drauf). Dann hieß es: "Da entwickelt man also so eine komplexe Technologie wie VR um glaubhaft in andere Welten zu versinken, und setzt sich dann freiwillig den Angriffen von Wespen aus?". Aber sie hat auch nicht verstanden warum ich mich in Resident Evil am laufenden Band gerne zu tote erschrecken lassen habe :D
schrieb am