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Ego-Shooter
Entwickler: Infinity Ward
Publisher: Activision
Release:
02.12.2005
03.11.2005
Spielinfo Bilder Videos
Call of Duty nimmt unter all den vielen WW2-Shootern immer noch eine Sonderstellung ein: spielerisch unterscheidet den Titel zwar nichts von seinen Mitbewerbern, aber atmosphärisch hat es immer noch die Nase vorn. Fast genau zwei Jahre nach dem Release des Hauptprogramms folgt jetzt der zweite Teil. Kann der etwas, was sonst kein Spiel kann?

Opium fürs Volk

Wie hält man Fans bei der Stange? Indem man ein bewährtes Konzept nimmt, es dem aktuellen Stand der Dinge anpasst, etwas ausschmückt und den begierigen Massen in die wartenden Hände gibt. Noch immer spielt ihr drei Soldaten dreier Völker an drei verschiedenen Fronten. Noch immer seid ihr Teil eines großen Teams,

Wochenend und Sonnenschein, und dann im Panzer ganz allein…
ihr seid nie allein unterwegs. Noch immer legt ihr euch mit Hundertschaften bösartiger Deutscher an. Noch immer steigt ihr über kurz oder lang unweigerlich hinters Steuer eines rumpelnden Panzers. Und noch immer sind die Gefechte atmosphärisch ungeschlagen.

Euch erwarten vier lange Kriegsjahre von 1941 bis 1945, in denen ihr Teil der wichtigsten Schlachten werdet: Als junger russischer Private Vasili Ivanovich Koslov erobert ihr Block für Block Stalingrad zurück. Danach geht es mit dem britischen Sergeant John Davis nach El-Alamein, Libyen (wo ihr euch einige ebenso kurze wie heftige Panzerschlachten mit den Deutschen liefert) und Caen. Das große amerikanische Finale bestreitet ihr mit Corporal Bill Taylor zum D-Day – allerdings stürmt ihr zur Abwechslung mal nicht die mittlerweile wohlbekannte, von den Deutschen heftig verteidigte Küste von Omaha Beach, sondern klettert an den Klippen von Pointe Du Hoc herum, nehmt die dahinter liegenden deutschen Bunker ein und ballert euch durch das malerische Beaumont-Hague. Das Missionsdesign beschränkt sich zwar im Grunde auf diverse Variationen von »Erledige die Deutschen!«, ist aber abwechslungsreich genug, um 

Die neuen Raucheffekte sind klasse - speziell in der Wüste sieht man schnell kaum noch etwas.
nicht zu langweilen. So müsst ihr Telefonkabel reparieren, ein Bahngelände einnehmen, Scharfschützen mit gleichen Mitteln ausschalten, nach feindlichen Dokumenten suchen, eine Stadt per Artillerieanweisungen verteidigen, Mörserteams ausschalten oder Verteidigungslinien eine Zeit lang halten. Nach dem furiosen Start in der russischen Kampagne flacht das Game mit den Briten etwas ab, fängt sich mit den Einsätzen auf amerikanischer Seite aber wieder etwas. Leider haben die Entwickler nicht Wort gehalten, was die Spiellänge angeht: Auf dem einfachsten der vier jederzeit änderbaren Schwierigkeitsgrade, dürftet ihr euch in gut acht Stunden durch die Feindreihen geballert haben. Aber auch ausgebuffte Profis dürften nicht viel länger als zehn Stunden brauchen – damit entspricht die Spiellänge ziemlich genau der des Vorgängers. Ein Grund dafür ist erneut die strikte Linearität von Call of Duty 2: Zwar werdet ihr dieses Mal nicht durch einen sehr offensichtlichen Design-Tunnel geschleust, auch gibt es hier nicht ganz so auffällige künstliche Levelbeschränkungen. Aber noch immer führt nur genau ein Weg zum Levelende.

Pracht zum prächtigen Preis

Was braucht der CoD-Fan zum Glücklichsein? Zuallererst ein wirklich gutes Soundsystem oder zumindest brauchbare Kopfhörer. Denn die Soundkulisse ist wieder mal phänomenal, die bombastischen Effekte, das Jaulen der Bomben, die krachenden Explosionen, das Zischen der Kugeln, das Rattern der MGs, das Rasseln der Panzer – 

Die Unterschiede zwischen DX7- und DX9-Grafik sind gigantisch - speziell in den Hardwareanforderungen.
spitze! Aber noch viel mehr als das braucht der zukünftige Deutschland-Befreier eine Hardware jenseits aller Portemonnaie-Schmerzgrenzen, wenn er die volle Grafikpracht enthüllen will. Denn CoD 2 besteht im Grunde aus zwei 3D-Engines: einer DirectX 9- und einer DirectX 7-kompatiblen. Letztere entspricht in etwa dem Stand des Vorgängers, wenn auch natürlich technisch aufgebohrt und detaillierter – aber eben nicht spektakulär. Dafür läuft diese Variante (die ihr übrigens jederzeit wechseln könnt) auch auf Systemen, bei denen weder Prozessor noch Grafikkarte 500 Euro gekostet haben, sehr anständig. Falls es trotzdem noch ruckeln sollte, könnt ihr Texturauflösung, Schatten, Anti-Aliasing und weitere Details bis auf Medal of Honor-Niveau herunterregeln.

                

Kommentare

Abroxas schrieb am
"merkwürdiges Lebensenergie-System"
anno 2008 immer noch? ;)
joschi421 schrieb am
Kann mir bitte jemand sagen wie ich von DRX 7 auf DRX 9 wechseln kann? wo ist die option die man ändern muss?
Freue mich auf eure antwort!
LG joschi421
johndoe-freename-110063 schrieb am
also dieses ganze gerede über "ich schiesse auf nazis oder auf meinen großvater" ist doch echter quatsch. für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. aber egal. was mich noch mehr irritiert ist der wunsch das ganze aus sicht der deutschen zu spielen??! wer will denn schon ein spiel bei dem, objektiv gesehen, die vorgabe ist verlieren zu müssen. denn so war es ja nun mal. mir ist doch in so einem game egal welche nationalität mein polygon-ich hat. hauptsache ich gewinne mein game.
tlm75 schrieb am
also die steuerung geht wesentlich intuitiver und auch flüssiger von der hand bei cod2 als beispielsweise bei g.r.a.w. find ich ...
duserleipzig schrieb am
hmm die steuerung von der xbox360 version soll net gut sein,stimmt eigentlich net die haben die sogar sehr gut umgesetzt,nur weil ihr redaktionsmitglieder pc spieler seid,müsst ihr nich so komisch bewerten na eben wie bei oblivion :twisted:
schrieb am

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