Explosiver Schwedenhappen
Anders als im Vorgänger dürfen diesmal auch PC-Besitzer bei der Zerstörungsorgie mitmachen. Die Version für den Heimcomputer konnten wir leider noch nicht unter die Lupe nehmen - im Gegenzug haben wir die Konsolen-Fassungen umso genauer inspiziert.
In den über dem Stockholmer Hafenbecken thronenden Büros von DICE konnten wir die Einzelspieler-Kampagne auf PS3 und Xbox 360 anzocken. Auf der Microsoft-Konsole haben wir uns außerdem einige LAN-Matches gegen andere Journalisten geliefert.
Fans der Chaotentruppe aus dem Vorgänger haben Grund zur Freude: Auch im zweiten Teil schlüpft der Spieler in die Rolle von Preston Marlowe und kämpft sich an der Seite der Zoten reißenden Kameraden Sweetwater, Haggard und Redford durch feindliche Linien. Ganz so albern wie im Vorgänger geht es allerdings nicht zu - stattdessen ist schon der Story-Trailer deutlich ernster gehalten: "Es passte nicht hundertprozentig zusammen", erklärt Producer Gordon van Dyke, "man war zwar Teil einer Losertruppe, welche an der Front die Drecksarbeit erledigen muss - andererseits stellen eben diese angeblichen Loser extrem coole Dinge an und sprengen alles in die Luft. Diesmal passt ihr ernsteres Auftreten besser zu ihren Fähigkeiten. Das heißt aber nicht, dass es nichts zu lachen gibt. Während die Jungs herumstehen oder zum nächsten Ziel laufen, sind wieder jede Menge Sprüche zu hören." Anno 2008 sorgten die Dialoge noch dafür, dass Battlefield: Bad Company von uns zum zweithumorvollsten Spiel des Jahres gewählt wurde. Falls diesmal die gleichen Autoren am Werk sind, stehen uns also rund zehn lustige Shooter-Stunden bevor. In den Zwischensequenzen dominierte bei meinem Probespiel allerdings ein ernsterer Ton.
Jagd nach der Superwaffe
Im Krieg der Vereinigten Staaten gegen Russland wird die einstige Chaotentruppe damit beauftragt, eine feindliche Superwaffe ausfindig zu machen, welche die Front in Südamerika empfindlich zu Lasten der USA verschieben könnte. Also wird das Squad auf den südlichen Kontinent geschickt, um Kontakt mit einem Geheimdienstagenten aufzunehmen. Natürlich stehen zwischen ihm und der Bad Company jede Menge Gegner, welche das Vorhaben vereiteln wollen. Die ersten zwei Exemplare patrouillieren auf einer Brücke,
als wir uns einen Pfad den Berg hinunter schreiten. Ich knie mich hinter dem erstbesten Felsbrocken in Deckung (die Jungs können leider immer noch nicht kriechen), um den atemberaubenden Ausblick zu genießen: Das Panorama sieht beeindruckend aus und weckt ein ähnlich erhabenes Gefühl wie in dem Moment, als ich das erste mal in Crysis oder Just Cause den Blick schweifen ließ. Richte ich mein Augenmerkt auf den Stein direkt vor mir, werde ich prompt daran erinnert, nicht die Anden sondern ein Videospiel vor Augen zu haben: Aus der Nähe schauen die Umgebungs-Texturen ähnlich unscharf aus wie in Call of Duty: Modern Warfare 2. Knackig scharfe Oberflächenstrukturen wie in Gears of War 2 und Uncharted 2 sucht man in der Kulisse vergebens. Im Kontrast dazu stehen die mit verschwenderischen Feinheiten ausgestatteten Charaktere: An den Uniformen erkennt man jeden noch so feinen Nadelstich im Stoff und auch die Gesichter bieten viele Details und realistische Animationen.
Schon kurze Zeit später bekomme ich eine weitere Stärke des Spiels zu Gesicht: Die erledigten Wachen auf der Brücke haben in der Hütte daneben eine ganze Horde von Mitstreitern aufgescheucht. Also denke ich in großen Dimensionen und schicke ihnen ein hübsches Geschenk mit dem Granatwerfer über den Fluss. Mit einem lauten Knall fliegt das Häuschen in die Luft und ein Inferno aus Holzsplittern trudelt physikalisch korrekt zu Boden. Funken, dichter Rauch und fliegende Trümmer machen die Explosionen zu einem grafischen Highlight - hier lässt die aufgepeppte Frostbyte Engine ihre Muskeln spielen.
Anders als im Vorgänger dürfen diesmal auch PC-Besitzer bei der Zerstörungsorgie mitmachen. Die Version für den Heimcomputer konnten wir leider noch nicht unter die Lupe nehmen - im Gegenzug haben wir die Konsolen-Fassungen umso genauer inspiziert.
| Producer Gordon van Dyke weihte uns in die Besonderheiten von Bad Company 2 ein. |
Fans der Chaotentruppe aus dem Vorgänger haben Grund zur Freude: Auch im zweiten Teil schlüpft der Spieler in die Rolle von Preston Marlowe und kämpft sich an der Seite der Zoten reißenden Kameraden Sweetwater, Haggard und Redford durch feindliche Linien. Ganz so albern wie im Vorgänger geht es allerdings nicht zu - stattdessen ist schon der Story-Trailer deutlich ernster gehalten: "Es passte nicht hundertprozentig zusammen", erklärt Producer Gordon van Dyke, "man war zwar Teil einer Losertruppe, welche an der Front die Drecksarbeit erledigen muss - andererseits stellen eben diese angeblichen Loser extrem coole Dinge an und sprengen alles in die Luft. Diesmal passt ihr ernsteres Auftreten besser zu ihren Fähigkeiten. Das heißt aber nicht, dass es nichts zu lachen gibt. Während die Jungs herumstehen oder zum nächsten Ziel laufen, sind wieder jede Menge Sprüche zu hören." Anno 2008 sorgten die Dialoge noch dafür, dass Battlefield: Bad Company von uns zum zweithumorvollsten Spiel des Jahres gewählt wurde. Falls diesmal die gleichen Autoren am Werk sind, stehen uns also rund zehn lustige Shooter-Stunden bevor. In den Zwischensequenzen dominierte bei meinem Probespiel allerdings ein ernsterer Ton.
Jagd nach der Superwaffe
Im Krieg der Vereinigten Staaten gegen Russland wird die einstige Chaotentruppe damit beauftragt, eine feindliche Superwaffe ausfindig zu machen, welche die Front in Südamerika empfindlich zu Lasten der USA verschieben könnte. Also wird das Squad auf den südlichen Kontinent geschickt, um Kontakt mit einem Geheimdienstagenten aufzunehmen. Natürlich stehen zwischen ihm und der Bad Company jede Menge Gegner, welche das Vorhaben vereiteln wollen. Die ersten zwei Exemplare patrouillieren auf einer Brücke,
| Hätte mir fast einen freudigen Jodler entlockt: Die wunderhübsch nachempfundene südamerikanische Bergwelt. |
Schon kurze Zeit später bekomme ich eine weitere Stärke des Spiels zu Gesicht: Die erledigten Wachen auf der Brücke haben in der Hütte daneben eine ganze Horde von Mitstreitern aufgescheucht. Also denke ich in großen Dimensionen und schicke ihnen ein hübsches Geschenk mit dem Granatwerfer über den Fluss. Mit einem lauten Knall fliegt das Häuschen in die Luft und ein Inferno aus Holzsplittern trudelt physikalisch korrekt zu Boden. Funken, dichter Rauch und fliegende Trümmer machen die Explosionen zu einem grafischen Highlight - hier lässt die aufgepeppte Frostbyte Engine ihre Muskeln spielen.



