Bewährtes und Neues
In den Zeiten der Battlefields, Modern Warfares und Halos ist es schwierig, im Mehrspieler-Bereich des Shooter-Genres neue Impulse zu setzen, die auch noch gut bei den Spielern ankommen. Mit dem spaßigen Element der Dronen sowie der dynamischen Verschiebung von Fronten haben es die Kaos Studios mit Frontlines: Fuel of War allerdings geschafft, sich ein wenig von der Konkurrenz abzuheben und ein eigenes Multiplayer-Erlebnis zu schaffen. War die Kampagne eher durchschnittlich, zeigten sie hier ihre wahre Stärke, die auch bei Homefront wieder zum Tragen kommen soll. So überrascht es kaum, dass man sich konzeptionell am inoffiziellen Vorgänger orientiert, gleichzeitig aber auch neue Wege geht, mit denen die Schlachten noch intensiver und actionreicher ausfallen sollen.
Mehr Spieler, mehr Spaß?
Da wäre zum einen die maximale Spieleranzahl: Während die meisten Mitbewerber ihr Limit bei 16 Teilnehmern setzen, dürfen sich hier auch auf den Konsolen bis zu 32 bewaffnete Kämpfer auf die beiden Fraktionen verteilen. Verschiedene Klassen vom Infanteristen über den Scharfschützen bis hin zum Spezialisten, die alle individuell mit diversen Pistolen, Gewehren, Shotguns und (EMP-)Granaten ausgestattet werden können, verstehen sich dabei von selbst. Daneben kehren auch die Dronen wieder auf die Schlachtfelder zurück: Wir konnten bereits mit einem bewaffneten Mini-Helikopter und einer kleinen Bodeneinheit herumspielen - auch eine Aufklärungsdrone gehört zum Repertoire. Mit ihr ist man mangels Bewaffnung den Angriffen zwar schutzlos ausgeliefert, doch dafür informiert das
nützliche Hightech-Spielzeug die Spieler in Echtzeit über aktuelle Feindpositionen. Camper müssen sich also warm anziehen - dafür sorgen außerdem auch eine Kill-Cam sowie die dynamischen Respawn-Punkte.
Ground Control
Während des Multiplayer-Events stand der Modus Ground Control im Mittelpunkt, bei dem ebenfalls wieder Parallelen zu Frontlines offensichtlich werden. Dabei gilt es ähnlich Battlefield, diverse Punkte auf der Karte einzunehmen und zu halten. Da jede Eroberung und jeder Abschuss mit Punkten belohnt wird, gewinnt das Team, das am schnellsten das vorgegebene Ziel erreicht. Doch das ist nur der Anfang, denn die Partie ist erst dann zu Ende, wenn ein Team zwei Siege verbuchen kann. Der Clou dabei: Nach jeder Runde wird die Front ein Stück nach vorne oder hinten gerückt, so dass man für den nächsten Schlagabtausch auf einem anderen Teil der Karte landet. Dieses System sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern auch Spannung und Dynamik - vor allem, wenn ein Team noch mal zurückschlagen kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man sich nicht auf großen Karten verliert, sondern die Action trotz Freiheiten relativ kompakt zusammengehalten wird. So kann es hier kaum passieren, dass man gelangweilt durch die Gegend rennt, denn irgendwo ist immer etwas los...
Battlepoints
Ein interessantes Element sind außerdem die so genannten Battlepoints, die man sich mit jedem Abschuss, Team-Assists, Stützpunkt-Eroberungen sowie anderen Aktionen verdient. Es ist bekanntlich kein gutes Gefühl, wenn man als einfacher Schütze plötzlich chancenlos einem
Panzer gegenübersteht, weil man gerade keine Bazooka zur Hand hat. Im Normalfall verliert man das ungleiche Duell und kann er nach einem Respawn mit der richtigen Bewaffnung zurückschlagen. Aber nicht hier: Dank der Battlepoints-Mechanik besorgt man sich hier quasi "on the fly" einen Raketenwerfer, neue Munition oder fordert sogar Luftschläge an, falls es die Situation erfordert. Dazu drückt man einfach das Digitalkreuz in die entspechende Richtung - schon hält man das Extra seiner Wünsche in den Händen. Dieses ausgeklügelte System erhöht nicht nur die Dynamik in den Gefechten, sondern sorgt gleichzeitig für eine hervorragende Balance in Auseinandersetzungen zwischen Bodentruppen und Vehikeln. In Letzteren hat man selbstverständlich ebenfalls Möglichkeiten, sich gegen Angriffe zu verteidigen bzw. auf diese zu reagieren: Ein rudimentäres Schadensmodell sorgt z.B. dafür, dass bei Treffern nur bestimmte Teile des Fahrzeugs beschädigt werden. So kann man entsprechend seine Position verändern, um die angeschlagene Seite zu schützen, bei der bereits keine Panzerung mehr vorhanden ist. Daneben können bei einem Raketenangriff auch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden - so kommen an Bord eines Helikopters z.B. Täuschkörper zum Einsatz. Fußtruppen haben dagegen die Möglichkeit, sich mit EMP-Granaten eine kurze Verschnaufpause zu gönnen, denn mit ihrer Hilfe setzt man Vehikel für einen kurzen Zeitraum außer Gefecht. Jetzt kann man sich überlegen, ob man die Pause zum Kauf eines Raketenwerfers nutzen oder sich aus dem Staub machen will.
In den Zeiten der Battlefields, Modern Warfares und Halos ist es schwierig, im Mehrspieler-Bereich des Shooter-Genres neue Impulse zu setzen, die auch noch gut bei den Spielern ankommen. Mit dem spaßigen Element der Dronen sowie der dynamischen Verschiebung von Fronten haben es die Kaos Studios mit Frontlines: Fuel of War allerdings geschafft, sich ein wenig von der Konkurrenz abzuheben und ein eigenes Multiplayer-Erlebnis zu schaffen. War die Kampagne eher durchschnittlich, zeigten sie hier ihre wahre Stärke, die auch bei Homefront wieder zum Tragen kommen soll. So überrascht es kaum, dass man sich konzeptionell am inoffiziellen Vorgänger orientiert, gleichzeitig aber auch neue Wege geht, mit denen die Schlachten noch intensiver und actionreicher ausfallen sollen.
Mehr Spieler, mehr Spaß?
Da wäre zum einen die maximale Spieleranzahl: Während die meisten Mitbewerber ihr Limit bei 16 Teilnehmern setzen, dürfen sich hier auch auf den Konsolen bis zu 32 bewaffnete Kämpfer auf die beiden Fraktionen verteilen. Verschiedene Klassen vom Infanteristen über den Scharfschützen bis hin zum Spezialisten, die alle individuell mit diversen Pistolen, Gewehren, Shotguns und (EMP-)Granaten ausgestattet werden können, verstehen sich dabei von selbst. Daneben kehren auch die Dronen wieder auf die Schlachtfelder zurück: Wir konnten bereits mit einem bewaffneten Mini-Helikopter und einer kleinen Bodeneinheit herumspielen - auch eine Aufklärungsdrone gehört zum Repertoire. Mit ihr ist man mangels Bewaffnung den Angriffen zwar schutzlos ausgeliefert, doch dafür informiert das
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| Die Gefahr lauert nicht nur am Boden, sondern auch aus der Luft. |
Ground Control
Während des Multiplayer-Events stand der Modus Ground Control im Mittelpunkt, bei dem ebenfalls wieder Parallelen zu Frontlines offensichtlich werden. Dabei gilt es ähnlich Battlefield, diverse Punkte auf der Karte einzunehmen und zu halten. Da jede Eroberung und jeder Abschuss mit Punkten belohnt wird, gewinnt das Team, das am schnellsten das vorgegebene Ziel erreicht. Doch das ist nur der Anfang, denn die Partie ist erst dann zu Ende, wenn ein Team zwei Siege verbuchen kann. Der Clou dabei: Nach jeder Runde wird die Front ein Stück nach vorne oder hinten gerückt, so dass man für den nächsten Schlagabtausch auf einem anderen Teil der Karte landet. Dieses System sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern auch Spannung und Dynamik - vor allem, wenn ein Team noch mal zurückschlagen kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man sich nicht auf großen Karten verliert, sondern die Action trotz Freiheiten relativ kompakt zusammengehalten wird. So kann es hier kaum passieren, dass man gelangweilt durch die Gegend rennt, denn irgendwo ist immer etwas los...
Battlepoints
Ein interessantes Element sind außerdem die so genannten Battlepoints, die man sich mit jedem Abschuss, Team-Assists, Stützpunkt-Eroberungen sowie anderen Aktionen verdient. Es ist bekanntlich kein gutes Gefühl, wenn man als einfacher Schütze plötzlich chancenlos einem
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| Hat man erst die Möglichkeit zum Vehikel-Kauf, nimmt die Intensität der Schlachten spürbar zu. |







