Tekken Tag Tournament 2 - Vorschau, Action, Xbox 360, PlayStation 3 - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Tekken Tag Tournament 2 (Action) von Namco Bandai
Tekken Tag Tournament 2
Beat-em up
Entwickler: Namco Bandai
Publisher: Namco Bandai
Release:
14.09.2012
14.09.2012
30.11.2012
Spielinfo Bilder Videos

Ein Dutzend Jahre ist im Bereich der Computer- und Videospiele gleichzusetzen mit „zwei Ewigkeiten“. Und doch dauerte es so lange, bis ein Nachfolger eines der beliebtesten Tekken-Teile das schummrige Licht der Spielhallen erblickte: Tekken Tag Tournament 2. Wir haben uns auf der E3 an der fast fertigen Konsole-Umsetzung den einen oder anderen Zahn ausgeschlagen.



Ich bin so allein!

Video
Endlich darf wieder in Teams gekämpft werden - Tekken Tag Tournament ist zurück! Und Snoop Dogg ist auch dabei, zumindest im Trailer.
Überraschungen sollten Beat-em-Up-Fans nicht erwarten: Tekken Tag Tournament 2 (TTT2) folgt dem Spielprinzip seines Vorgängers im Großen und Ganzen wortgenau: Zwei Zweierteams treten gegeneinander an, sind beide Kämpfer eines Teams erledigt, hat das andere gewonnen. So weit, so bekannt. Neu ist, dass man jetzt die Wahl hat, in welchem Verhältnis man gegeneinander antritt: zwei gegen zwei, einer gegen einen – oder einer gegen zwei. In letzterem Fall erhält der Solo-Spieler mehr Kraft und Widerstandsfähigkeit, außerdem springt ihm das aus Tekken 6 bekannte „Rage“-System zur Seite, wenn seine Lebensenergie zur Neige geht.

Tritt man im Team an, trägt das System den Namen „Netsu-Power“ und funktioniert etwas anders: Kassiert ein Kämpfer dauerhaft Schläge, leuchtet die Energieleiste seines Partners auf. Wechselt man diesen nun ein, verfügt er über etwas mehr Kraft. So bleiben Matches auf Dauer spannender, auch gegen überlegene Gegner. Wer gerne mit der ganzen Familie antritt, wird sich darüber freuen, dass TTT 2 jetzt auch dieMöglichkeit bietet, jeden der vier Kämpfer direkt von einem Spieler kontrollieren zu lassen.

Hallo, neuer bester Freund!


Technisch macht das Spiel auf den ersten Blick im Vergleich zu Tekken 6 keine großen Sprünge, aber gerade im Bereich der Details hat man ordentlich zugelegt.
Technisch macht das Spiel auf den ersten Blick im Vergleich zu Tekken 6 keine großen Sprünge, aber gerade im Bereich der Details hat man ordentlich zugelegt.
Schon im Original und auch zuletzt bei Street Fighter x Tekken gab es viele Partner-Aktionen – und davon verspricht Namco jetzt mehr denn je! Zum einen ermöglicht der Pool der Kämpfer viele Kombinationen aus Partnern, die sich mehr oder weniger leiden können – diese Animositäten werden vor und nach den Kämpfen über teilweise sehr amüsante Animationen visualisiert. Besonders gut harmonierende Teams erhalten übrigens einen Netsu-Bonus, wodurch diese Kraft etwas schneller ermöglicht wird. Darüber hinaus gibt es auch jede Menge frischer Team-Aktionen, die über den klassischen Kombo-Wechsel hinaus gehen: Beim „Tag Assault“ drischt man gemeinsam auf den bedauernswerten Gegner ein, der „Tag Crash“ dagegen ist eine Art Rettungsanker, den man aktivieren kann, wenn man wehrlos am Boden liegt und eine Mörderkombo nach der anderen kassiert. Zwar opfert man dadurch den erholenden Teil seiner Lebensenergieleiste sowie den Netsu-Bonus, kann dafür aber sofort den Partner einwechseln (was normalerweise nur geht, wenn man auf den Füßen ist). Und der „Tag Throw“ ist ein mächtiger Team-Wurf, der nicht nur direkt Energie abzieht, sondern auch noch dafür sorgt, dass diese beim Wechsel nicht regeneriert werden kann.

Im "Fight Lab" lernt man die Feinheiten der Steuerung auf verspielte Art und Weise.
Im "Fight Lab" lernt man die Feinheiten der Steuerung auf verspielte Art und Weise.
All das und mehr muss erstmal gelernt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, in TTT 2 die Schulbank zu drücken: Zum einen den klassischen Trainingsmodus, zum anderen das „Fight Lab“. Das ist laut Design Director Katsuhiro Harada ein „Tutorial, das sich nicht wie ein Tutorial anfühlt“. Damit hat er recht, denn eigentlich ist es eine Ansammlung von Minigames, die einem nebenbei die Feinheiten von Tekken beibiegen: In Form des aus Tekken 4 bekannten Roboters Combot tritt man in immer neuen Herausforderungen an: Um z.B. den Ausfallschritt zu üben, muss man Sushi ausweichen, das einem von Bär Kuma an den Kopf geworfen wird. Das Ganze ist sehr verspielt und soll natürlich in erster Linie Neulingen entgegen kommen. Der Bonus für Fortgeschrittene ist, dass Combot nach und nach mit immer neuen Bewegungen programmiert werden darf. Wild zusammengewürfelten Manövern aller Tekken-Kämpfer, wohlgemerkt. Wer also eine Mischung aus Lili, Heihachi, Eddy und Orge haben möchte, kann sie haben. Dieser Super-Combot darf danach auch im Merspielermodus eingesetzt werden.

 


Wie Clowns in einem Volkswagen

Man kann entweder im Team kämpfen, oder auch allein gegen zwei Gegner antreten. In diesem Fall erhält der Solo-Kämpfer etwas mehr Kraft und Widerstandsfähigkeit.
Man kann entweder im Team kämpfen, oder auch allein gegen zwei Gegner antreten. In diesem Fall erhält der Solo-Kämpfer etwas mehr Kraft und Widerstandsfähigkeit.
Wenn man nach BlazBlue oder Skullgirls urteilt, geht der Trend eigentlich zum übersichtlichen Kader. TTT 2 pfeift darauf und präsentiert eine Fighter-Sammlung der Superlative: Mehr als 50 Klopper aus allen Tekken-Jahren stehen zur Wahl! Zum einen alle aus Tekken 6, zum anderen viele alte Gesichter, die man zum Teil schon sehr lange nicht mehr zu sehen bekam – u.a. Kunimitsu, Angel, Violet, Unknown, Jinpachi Mishima oder Jun Kazama. Halbwegs neu sind der junge Heihachi Mishima (der seinen absurden Bart in Tekken 3D präsentierte) sowie die scheinbar stark von der DoA-Konkurrenz inspirierte Luchadora Jaycee – die sich hinter der Maske allerdings als Julia Chang entpuppt. Nicht alle Figuren sollen zum Start verfügbar sein, einige werden einen Auftritt als DLC haben. Allerdings, um die unvermeidlichen Schreie gleich einzudämmen, laut Harada durchgehend kostenlos. Neu ist auch, dass der Großteil der Kämpfer auf Wunsch in Muttersprache loslegt – das wären u.a. Englisch, Japanisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Spanisch.

Technisch bleibt die Eisenfaust ihren Wurzeln treu: Zwar soll die im Hintergrund werkelnde Engine größtenteils neu sein, aber das Resultat wirkt bekannt: Exzellent animierte Fighter kloppen sich durch detailverliebt aufgebaute Levels, die zum Teil aus mehreren Ebenen bestehen – all das in flüssigen 60fps. Der offensichtlichste Unterschied zu Tekken 6 bestand in der Wartezeit: Die vorher teilweise sehr unangenehmen Ladepausen vor den Matches haben sich locker halbiert. Außerdem zeigen die Gesichter nicht nur weitaus mehr Details als früher, sondern vor allem auch deutlich mehr Emotionen.

 

 

AUSBLICK



Auch wenn man das Gefühl haben könnte, dass Tekken in den letzten beiden Jahren ein bisschen überstrapaziert wurde – ich freue mich trotzdem auf TTT2! Was hauptsächlich daran liegt, dass der Vorgänger bis heute einer meiner liebsten Teile ist und ich mich tierisch darauf freue, die vielen potenziellen Partnerschaften auszuprobieren, die jetzt möglich sind. Angenehm viele neue Team-Möglichkeiten, ein verspieltes neues Tutorial mit programmierbarem Combot, tolle Präsentation – wenn jetzt noch eine runderneuerte Version von Tekken Bowl, dem nachweislich besten Bonusgame aller Zeiten, an Bord ist, dann schwinden auch meine letzten Zweifel.

Ersteindruck: gut

E3 2012: alle Spiele und Publisher im Überblick


Vergleichbare Spiele

Kommentare

Spike vs Zombies schrieb am
Ist doch letztlich egal ob der Ersteindruck nun gut oder sehr gut ist. Wichtig ist nur das Endergebnis.
Kefka schrieb am
Habe nichts negatives gelesen bisher und dann nur "gut"? :D
Naja kommt wohl, weil man noch nicht abschätzen kann wie es online läuft oder?
Wobei es mich etwas wundert, da Street Fighter x Tekken "sehr gut" in der Vorschau bekommen hat.
Hardy30680 schrieb am
Meine Güte... Wenn die per DLC verfügbaren Kämpfer sowieso durchgehend kostenlos und zur Veröffentlichung des Spiels sowieso schon fertig sind, warum packt man die dann nicht gleich auf die Disk? Von den vielleicht 55 Kämfpern werden die ja nicht nur 50 programmieren, das Spiel dann veröffentlichen und danach dann noch die 5 anderen Kämpfer erstellen. Also los, dann doch sofort alle Kämpfer draufpacken! Oder diese DLCs haben einen Sinn, der sich mir nicht sofort erschließt.
Euer Endgegner schrieb am
Ich freu mich drauf. Wehe wenn Tekken Bowl vergessen wird.
Werzaz schrieb am
Gott ich hoffe nur ds nach einem geilen Tekken 5 und einem totall verhunzten Tekken 6 mal wieder ein richtiges TEKKEN kommt.
schrieb am

Facebook

Google+