Multiple Fantasy
Abgesehen davon fühlte ich mich selbst nach mehreren Stunden noch seltsam eingeengt. Woher kommt dieses Gefühl? Es liegt an den Schauplätzen, die nie so weitläufig sind, dass man sich in einer glaubwürdigen Umgebung wähnt. Man muss Final Fantasy XIII-2 nicht mit Skyrim, Fallout oder Mass Effect vergleichen - die Areale sind auch für sich genommen sehr überschaubar. Hinzu kommt, dass man diesmal keine zusammenhängenden Gebiete erforscht, sondern immer wieder zwischen ganz verschiedenen Orten zu völlig verschiedenen Zeiten wechselt. Man ist also nie in einer einheitlichen Welt unterwegs, sondern sieht stets nur Auszüge. Von einer Art Ausgrabungsstätte bin ich direkt in eine Wüste und von da in einen dichten Wald gesprungen. Fast überall bin ich mehr im Kreis statt geradeaus gelaufen. Größe wird so nur vorgetäuscht.
Die neue Rollenspielwelt ist offen, ja. Denn ich kann jederzeit ein bekanntes Areal erneut besuchen. Ich kann die Historia Crux sogar so einstellen, dass ich zu dem Zeitpunkt ankomme, an dem ich das Gebiet zuerst betreten hatte. Verhalte ich mich in entscheidenden Situationen dann anders als beim ersten Mal, öffne ich neue Ereignisfolgen auf dem verzweigten Handlungsbaum. Selbst dann kann ich aber scheinbar jederzeit in jeden bislang geöffneten Zweig springen. Natürlich ist das offen - schön. Aber auch beliebig. Weil man die Dringlichkeit drohender Konsequenzen nicht spürt, wenn man ohnehin
ständig probieren darf, was andernfalls geschehen wäre.
Die Zeit gibt Rätsel auf
Es muss sich erst zeigen, wie sehr sich Schauplätze und Figuren nach unterschiedlichen Entwicklungen unterscheiden - davon konnte ich mir noch kein Bild machen. Ich muss es aber frei heraus sagen: Ich werde den Verdacht nicht los, dass Square Enix das Zeitreisen nicht nur erzählerisch, sondern vor allem zum Strecken des Abenteuers nutzt. Drei Elemente stärken diesen Eindruck: Lange Dialogszenen füllen einen Großteil der Spielzeit und wenn man denn spielen darf, muss man auf engstem Raum auffallend viele Zufallskämpfe bestreiten. Zusätzlich öffnen sich manche Wege erst nach dem Lösen kleiner Rätsel: Einmal musste ich alle Felder einer Plattform überschreiten, durfte jedes Feld aber nur einmal berühren. Ein andermal musste ich durch das Verbinden der richtigen Punkte eine Art Sternbild zeichnen. Auf der einen Seite ist das ein spannender Zeitvertreib - ich habe die Rätsel jedenfalls sehr genossen und freue mich auf knifflige Herausforderungen. Auf der anderen Seite wirken die Rätsel aber aufgesetzt. Sie sind nämlich mit keinem anderen Spielelement verknüpft und wie genau die Lösung eines Puzzlespiels eine Zeitmaschine repariert, wird nie erklärt.
Es entstand das Bild weniger kleiner Schauplätze, die nur deshalb den Eindruck eines großen Abenteuers vermitteln, weil man „dank“ etlicher Zufallskämpfe kaum vorankommt und weil man viele Gebiete mehrmals besuchen sollte. Diese Aussicht - das ist für mich nach den ersten ausführlichen Stunden die große Enttäuschung.
Abgesehen davon fühlte ich mich selbst nach mehreren Stunden noch seltsam eingeengt. Woher kommt dieses Gefühl? Es liegt an den Schauplätzen, die nie so weitläufig sind, dass man sich in einer glaubwürdigen Umgebung wähnt. Man muss Final Fantasy XIII-2 nicht mit Skyrim, Fallout oder Mass Effect vergleichen - die Areale sind auch für sich genommen sehr überschaubar. Hinzu kommt, dass man diesmal keine zusammenhängenden Gebiete erforscht, sondern immer wieder zwischen ganz verschiedenen Orten zu völlig verschiedenen Zeiten wechselt. Man ist also nie in einer einheitlichen Welt unterwegs, sondern sieht stets nur Auszüge. Von einer Art Ausgrabungsstätte bin ich direkt in eine Wüste und von da in einen dichten Wald gesprungen. Fast überall bin ich mehr im Kreis statt geradeaus gelaufen. Größe wird so nur vorgetäuscht.
Die neue Rollenspielwelt ist offen, ja. Denn ich kann jederzeit ein bekanntes Areal erneut besuchen. Ich kann die Historia Crux sogar so einstellen, dass ich zu dem Zeitpunkt ankomme, an dem ich das Gebiet zuerst betreten hatte. Verhalte ich mich in entscheidenden Situationen dann anders als beim ersten Mal, öffne ich neue Ereignisfolgen auf dem verzweigten Handlungsbaum. Selbst dann kann ich aber scheinbar jederzeit in jeden bislang geöffneten Zweig springen. Natürlich ist das offen - schön. Aber auch beliebig. Weil man die Dringlichkeit drohender Konsequenzen nicht spürt, wenn man ohnehin
Durch Raum und Zeit: Solche Tore befördern die zwei Helden durch die vierte Dimension.
Die Zeit gibt Rätsel auf
Es muss sich erst zeigen, wie sehr sich Schauplätze und Figuren nach unterschiedlichen Entwicklungen unterscheiden - davon konnte ich mir noch kein Bild machen. Ich muss es aber frei heraus sagen: Ich werde den Verdacht nicht los, dass Square Enix das Zeitreisen nicht nur erzählerisch, sondern vor allem zum Strecken des Abenteuers nutzt. Drei Elemente stärken diesen Eindruck: Lange Dialogszenen füllen einen Großteil der Spielzeit und wenn man denn spielen darf, muss man auf engstem Raum auffallend viele Zufallskämpfe bestreiten. Zusätzlich öffnen sich manche Wege erst nach dem Lösen kleiner Rätsel: Einmal musste ich alle Felder einer Plattform überschreiten, durfte jedes Feld aber nur einmal berühren. Ein andermal musste ich durch das Verbinden der richtigen Punkte eine Art Sternbild zeichnen. Auf der einen Seite ist das ein spannender Zeitvertreib - ich habe die Rätsel jedenfalls sehr genossen und freue mich auf knifflige Herausforderungen. Auf der anderen Seite wirken die Rätsel aber aufgesetzt. Sie sind nämlich mit keinem anderen Spielelement verknüpft und wie genau die Lösung eines Puzzlespiels eine Zeitmaschine repariert, wird nie erklärt.
Es entstand das Bild weniger kleiner Schauplätze, die nur deshalb den Eindruck eines großen Abenteuers vermitteln, weil man „dank“ etlicher Zufallskämpfe kaum vorankommt und weil man viele Gebiete mehrmals besuchen sollte. Diese Aussicht - das ist für mich nach den ersten ausführlichen Stunden die große Enttäuschung.
Ausblick
Ersteindruck: befriedigend
Kommentare
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weiss einer wie man cie'th rex besiegt? sobald seine hp unter 1000000 fallen hab ich keine chance mehr.
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Es gibt kein HardMode ( leider) Finde das Spiel ( bis auf paar Optionale Bosse) auch zu einfach. Hätten die lieber mal ein Hardmode angebaut, anstatt ein Easy Mode -.-
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Thjan schrieb:
Habe schon sehr lange kein JRPG gespielt und nun mal wieder Lust auf ein Final Fantasy. Kann (oder sollte?) man FF XIII-2 spielen ohne das "Hauptspiel" zu kennen? Gibt es evtl. "bessere" JRPGs dieser Generation? Kann gerne auch in englischer [...] Thjan schrieb:
Habe schon sehr lange kein JRPG gespielt und nun mal wieder Lust auf ein Final Fantasy. Kann (oder sollte?) man FF XIII-2 spielen ohne das "Hauptspiel" zu kennen? Gibt es evtl. "bessere" JRPGs dieser Generation? Kann gerne auch in englischer Sprache oder US Import sein. Hauptsache "gut". resonance of fate, lost odyssey, tales of vesperia, ... und eigentlich jedes rpg. musst halt gucken, welches kampfsystem dir zusagt. resonance of fate und magna carta 2 habenmal ein etwas anderes kampfsystem. eternal sonata auch, aber da hab ich nur die demo gespielt. ~36 stunden und erst 82 artefakte wollte die archylte-steppe säubern, aber gegen den long gui hab ich noch keine chance und den cie'th hab ich nach 1/3 abgebrochen. im gegensatz zu ff 13 hinterlässt ff 13-2 einen so verdammt guten eindruck und suchtet total. was jetzt noch fehlt ist ein hard mode, den man hoffentlich noch freischalten kann, denn wenn man alles in der "richtigen reihenfolge" macht, dann ist das spiel leider noch leichter als ff 13.