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Godus (Strategie) von 22Cans
Godus
Echtzeit-Strategie
Entwickler: 22Cans
Publisher: -
Release:
kein Termin
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Spielinfo Bilder Videos
Klick, klick, kliiiiiiiiick, klick... Was? Ach, ich spiele Godus. Das aktuelle Projekt von Peter Molyneux, dem Erfinder des Götterspiels. Godus, das die "Neuschöpfung des Götterspiels" sein soll. Klick, klick, klick... Gott zu sein ist ja toll, klick. Ich starte das Spiel und klick-klick-klicke erst einmal auf alle Häuser meiner Untertanen, um ihren Glauben einzusammeln. Toll... klick, kliiiiiick... so als Gott! Oder verwechsele ich gerade Free-2-Play-Sammelwahn mit großer Echtzeitstrategie? Klick. Ist es vielleicht Molyneux selbst, der da etwas verwechselt hat?

Der alte Gott...

Am Konzept ändert Molyneux in seiner "Neuschöpfung" nichts: Ähnlich wie in Populous hebe oder senke ich Land, damit mein Volk auf ebenen Flächen siedeln kann. So wächst es und je größer es wird, desto mehr Fähigkeiten erhalte ich. Mit diesen steigere ich Schnelligkeit und Effizienz meiner Untertanen, ich erkläre Ansammlungen kleiner Hütten zu Siedlungen, deren Anwohnern ich verschiedene Berufe zuweise und ich pflanze neue Bäume oder stecke bestehende in Brand. Über Handelsposten tausche ich sogar Güter mit anderen Spielern des einheitlichen Onlineuniversums.

Es ist ein ruhiges Spiel, in dem ich viel Zeit damit verbringe die Umgebung meiner Siedler zu ebnen, damit neue Häuser entstehen. Ich sehe zu, wie sie Gebäude errichten und Felder beackern. Wenn sie an einem dafür vorgesehenen Ort einen Schrein errichten, erhalte ich eine göttliche Kraft wie das Zerstören ihrer Häuser oder das Herbeirufen von Regen für eine schnellere Ernte. Und wenn sie eine Art Aussichtspunkt einnehmen, öffnet sich ein neuer Teil der großen Weltkarte. Irgendwann blicke ich von weit oben auf das Land, kann Landschaft schneller verändern – am Kern ändert sich aber nichts. Kämpfe gegen andere Spieler oder vom Spiel gesteuerte Götter sind in der aktuellen Version noch nicht enthalten.

... mischt neue Karten

Im Detail erweitert der Mann, der sich nach seiner Zeit bei Microsoft mit seinem Studio 22cans unabhängig gemacht hat, das Prinzip Populous. Denn in Godus kann ich mein Volk gezielter lenken; u.a. durch das Festlegen der Berufe (Hausbau, Feldarbeit
Fortgeschrittene Götter lassen es regnen und die Vegetation gedeihen.
Fortgeschrittene Götter lassen es regnen und die Vegetation gedeihen.
oder Bergbau) sowie das Setzen von Wegpunkten für einzelne Menschen oder ganze Gruppen. Ich schicke außerdem Schiffe auf Erkundungsreise, deren Besatzung in einer separaten Welt auf kleinen Inseln landet, wo sie Tempel einnimmt. Dafür muss ich ihr einen sicheren Weg bauen – an feindlichen Kreaturen vorbei und über unwegsames Gelände. Als Belohnung erhalte ich Aufkleber, mit denen ich weitere Fähigkeiten freischalte.

Die Fähigkeiten werden auf Sammelkarten dargestellt und ich benötige mehrere Aufkleber, um eine der Karten zu erhalten. Und weil schnell etliche Karten zur Wahl stehen, muss ich mich entscheiden: Soll der Einflussbereich bestimmter Siedlungen zunehmen, sollen sich meine Untertanen noch schneller bewegen, wenn ich ein Monument der Geschwindigkeit errichte oder soll ich mehr Glauben von Siedlern erhalten, die neben Bäumen oder in großer Höhe wohnen? Gut, dass ich die Aufkleber auch erhalte, indem ich Schatztruhen öffne, die in der ganzen Welt vergraben sind. Glaube ist übrigens meine Ressource, die ich für alle Handlungen vom Verändern der Landschaft über das Erschaffen von Siedlungen bis hin zum Einsatz einer göttlichen Kraft benötige.

Das Zahlenspiel

Molyneux hat also Recht, wenn er die individuelle Entwicklung unterschiedlicher Spieler erwähnt – allerdings bedeuten die meisten Sammelkarten lediglich die Erweiterung ohnehin bestehender Fähigkeiten oder solcher, die ich automatisch erhalte. Echte Individualisten wachsen in Godus daher nicht heran. Und für mich ist das mehr als ein Wermutstropfen, denn ich fühle mich auch von dem Zahlenspiel in enge Bahnen gezwängt: Ständig sehe ich die Größe meiner Bevölkerung, bei deren Erreichen ich die nächste Sammelkarte erhalte. Immer überlege ich, ob ich neue Aufkleber in eine 25-prozentige Steigerung hier oder zusätzliche zehn Prozent da investieren soll. Die Belohnung? Stets nur die nächste nummerierte Zielvorgabe, noch eine Sammelkarte, mehr Aufkleber. Ich werde mehr gelenkt, als dass ich lenken darf.

Kommentare

crewmate schrieb am
magandi hat geschrieben:so ein scheiß wird gebaked und eternal darkness 2 nicht?

Eigentlich sind der Peter und Dennis Dyack beide vom gleichen Schlag. Nur das Peter mehr verplantes Charisma hat und deutlich kommunikativer ist.
yokumo schrieb am
Das mit dem Klicken und Land bearbeiten ist mittlerweile schon etwas optimiert worden.
Aber es fehlt z.B. noch ein Grabenmodus für Truhen und die neuen "Settlement" Features sind noch nicht so optimal integriert (Beta 2.0.5.122) ...
Aber mal abwarten was noch alles optimiert oder erweitert wird.
slayerwarp schrieb am
ich kenne die 2er Version gar nicht, schau ich mir da gleich mal an.
Brakiri schrieb am
Usul hat geschrieben:
Brakiri hat geschrieben:Molyneux: Geh in Rente und geh Fliegenfischen oder sowas.
Für dich wirds dann nicht mehr peinich und für uns nicht mehr unangenehm.

Was ist für dich so unangenehm daran, alles, was mit Molyneux zu tun hat, zu ignorieren, wenn du gar nix mehr mit ihm bzw. seiner Arbeit anfangen kannst?

Er erzählt immer, es klingt immer alles gut, man macht sich unbegründete Hoffnung, obwohl man es mittlerweile besser wissen müsste.
Das wäre einfacher zu ignorieren, wenn er endlich aufhören würde.
Ansonsten hast du natürlich recht.
Kibato schrieb am
Das Spiel ist der blanke Horror, ich hab fast ne Sehnenscheidenentzündung bekommen... Das Spiel besteht nur aus klicken und scrollen. Und das mit den endlosen Truhen macht überhaupt keinen Spaß. Zu oft habe ich eine übersehen und musste anschließend zig Schichten Erde wieder wegräumen...
Und wie immer versehentlich Häuser zerstört werden, wenn man sich mal 5 Pixel verklickt. :Vaterschlumpf:
schrieb am

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