Assetto Corsa - Vorschau, Rennspiel, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Assetto Corsa (Rennspiel) von 505 Games
Harte Konkurrenz für Forza und GT
Simulation
Entwickler: Kunos Simulazioni
Publisher: 505 Games
Release:
19.12.2014
25.08.2016
25.08.2016
Spielinfo Bilder Videos
Mit seiner exzellenten Physik mischt Assetto Corsa auf dem PC an der Spitze der Rennsimulationen mit. Geht es nach Entwickler Kunos Simulazioni, will man auf PS4 und Xbox One ebenfalls die Herzen der Racing-Fans erobern. Müssen sich Forza und Gran Turismo warm anziehen? Wir haben erste Probefahrten mit der Konsolen-Umsetzung gewagt..

Ein weiter Weg

Als Sony dem italienischen Team Ende 2014 ein Entwicklerkit zuschickte, um die Möglichkeiten einer Umsetzung von Assetto Corsa auszuloten, sah es ganz schön düster aus. Wie Marco Massarutto bei der Vorstellung erzählt, liefen erste Prototypen mit gerademal 15 Bildern pro Sekunde – und das ohne die üblichen Grafikeffekte und das Post Processing. Zu aufwändig und ressourcenfressend schienen die zahlreichen Physikberechnungen, welche die Hardware zunächst zu überfordern schienen.

Doch seitdem ist viel passiert: Anstatt zu kapitulieren, suchte das kleine Team nach Optimierungsmöglichkeiten – und wurde fündig. Mittlerweile peilt man zumindest auf der Sony-Konsole optimistisch eine Bildrate von 60fps bei 1080p an. Auf der Xbox One sah man sich dagegen gezwungen, die Auflösung auf 900p zu reduzieren. Generell stellt die
Starke Fahrphysik, umwerfendes Force Feedback: So macht Rasen Spaß!
Starke Fahrphysik, umwerfendes Force Feedback: So macht Rasen Spaß!
Umsetzung für die Konsole aus Redmond laut Massarutto aufgrund der schwächeren Hardware eine deutlich größere Herausforderung dar. Trotzdem ist man zuversichtlich, auch auf der Xbox One die hohe Bildrate gewährleisten zu können.

Nur geringe Abstriche


Wie ist das möglich? Geht das Studio bei den aufwändigen Berechnungen der Fahrphysik auf den Konsolen etwa Kompromisse ein, um die Umsetzungen überhaupt realisieren zu können? „Nein“, verspricht Massarutto. „Auf den Konsolen entspricht die Fahrphysik exakt dem PC-Vorbild.“ Und tatsächlich: Bei den ersten Probefahrten mit einer Pre-Alpha-PS4-Version, bei denen ich mich hinter die vertraute Club Sport Wheel Base V2 von Fanatec klemmen durfte, merkte ich hinsichtlich des Fahrgefühls keinen Unterschied zur PC-Fassung der Rennsimulation. Da ist es wieder – dieses überragende Force Feedback, das mich jede kleine Unebenheit der lasergescannten Pisten spüren lässt und es mir erlaubt, ein Gefühl für den Wagen und seine Grenzen zu entwickeln wie in kaum einem anderen Racing-Titel. Wenn man hier mit lizenzierten Boliden von Audi, BMW, Mercedes, Ferrari & Co über Strecken wie Spa Francorchamps oder die legendäre Nürburgring Nordschleife prescht, wird das Fahren zum Erlebnis! Es verwundert kaum, dass laut Massarutto die Autohersteller anklopfen und darum bitten, ihre Modelle mit diesem beeindruckenden Stück Simulationssoftware ihren potenziellen Kunden virtuell präsentieren zu wollen...

Der Ferrari FXK feiert in der Konsolen-Version seine Premiere, wird aber auch für den PC umgehend nachgereicht.
Der brandneue Racing-Hybrid Ferrari FXX K feiert in der Konsolen-Version seine Premiere, wird aber auch für den PC umgehend nachgereicht.
Während PS4- und Xbox-Piloten also (zum Glück) keine Abstriche bei der glänzenden Fahrphysik zu befürchten haben, mussten die Entwickler an anderer Stelle Kompromisse eingehen: Auf den Konsolen wird sich das Starterfeld vermutlich bei 16 bis 18 Fahrzeugen einpendeln. Außerdem kämpft die Technik derzeit noch mit der Darstellung, denn zu den angepeilten konstanten 60 Bildern pro Sekunde hat man noch einen weiteren Optimierungsweg vor sich, auf dem man hoffentlich auch zu einer Lösung kommt, um das mitunter heftige Tearing zu eliminieren. Für einen Pre-Alpha-Status läuft das Spiel allerdings schon überraschend gut und hat sich nach den geschilderten Problemen bei den Anfängen technisch schon ordentlich gesteigert.

Träume und Tankstopps inklusive


Lust auf eine Runde Spa im P1?
Lust auf eine Runde Spa im P1?
Inhaltlich profitiert die spätere Umsetzung davon, dass die bisher verröffentlichten Dream-Pack-DLCs vom PC bereits von Anfang an enthalten sein werden. Damit wird nicht nur der ursprünglich überschaubare Fuhrpark um einige schnittige Modelle bereichert, sondern es finden sich auch weitere lasergescannte Pisten wie der Nürburgring (inkl. Nordschleife und Touristenversion), Barcelona und Brands Hatch. Übrigens meinte Massarutto, dass man in Zukunft PC- und Konsolenfassungen möglichst zeitgleich mit neuen Inhalten versorgen und damit auf dem gleichen Entwicklungsstand halten will. Nur einen Wermutstropfen müssen Konsoleros verdauen: Während Assetto Corsa auf dem PC extrem MOD-freundlich gestaltet wurde und entsprechend mit zahlreichen User-Erweiterungen unterstützt wird, bleibt PS4- und Xbox-Rasern der Zugang sowie die Nutzung dieser Inhalte verwehrt. Doch auch bei Kunos Simulazioni legt man nicht die Hände in den Schoß, sondern will die Simulation kontinuierlich weiterentwickeln: Bis zur Veröffentlichung im April möchte man z.B. die Boxenstopps für Rennen gegen die KI umsetzen. Bisher darf man lediglich in Online-Veranstaltungen die Box ansteuern. Leider war das Feature in der gezeigten Version aber noch nicht enthalten.


Kommentare

superboss schrieb am
nochmal als Ergänzung: was mich bei Forza dann auch stört, dass nicht nur das unrealistische Überholen zu leicht ist und die Karriere recht wenig Motorsportkarrierefeeling hat, sondern das beides auch noch dadurch unterstützt wird, dass man eigentlich immer als 13er oder so startet und 3er werden muss, was ja nur funktioniert, wenn man die Autos einen nach dem anderen überholt.
was natürlich auch vollrealistisch ist, in jedem Rennen das halbe Feld zu überholen :roll:
superboss hat geschrieben:
Elderbunnie hat geschrieben:
superboss hat geschrieben:wie simpel ist den Strafensystem. Was passiert , wenn ich in der Kurve ein paar Autos als Bande benutze???
Und Karrieremodus ist auch eher rundimentär???

Abkürzen kann, wenn es eingestellt ist, durch 5 Sekunden Slowdowns bestraft werden. Rempeleien bringen keine Strafe, machen aber das Auto kaputt.
Der Karrieremodus ist wirklich in keinster Weise spektakulär und ist mehr ein Tutorial für Anfänger. Man kann eh jedes Auto von Anfang an auf jeder Strecke fahren. Es geht Kunos ja gar nicht ums Freischalten usw. sondern um den Spaß am Fahren selbst. Die Herausforderung entsteht aus dem Kampf Fahrer vs Auto vs Strecke. Und wenn man mal den Ferrari F40 ohne Hilfen + Kupplung und H-Schaltung gefahren ist, weiß man, dass man keine Karriere mehr braucht. Da gehen erstmal viele Stunden drauf um die Maschine heil und vor allem halbwegs schnell über die Strecke zu bringen.
Zum Beispiel macht man auch das Getriebe und den Motor kaputt wenn man überdreht oder schaltet ohne richtig zu kuppeln.
Ich glaub ich behalt doch lieber erst noch mal Forza , auch wenn mir das zu langweilig.
Aber So richtiges Rennsportfeeling + gute Fahrphysik will wohl keiner bieten....

Zu Forza kann ich nichts sagen, aber richtiges Rennsportfeeling wirst du...
BitteeinByte schrieb am
Das Kollisionsverhalten bei Assetto ist nicht gerade ein Punkt den ich loben würde.
Ein kleiner Dittscher genügt um den Gegner in die Bande zu katapultieren.
Zumindest ist das aktuell in der PC-Version der Fall.
Skippofiler22 schrieb am
Da lohnt es sich, zumindest mal ein Einsteiger-Force-Feedback-Lenkrad für 100 Euro neu zu kaufen. Aber nur, wenn ich darauf hoffen kann, dass alleine schon in objektiven Tests sowohl die Fahrphysik als auch das Kollissionsverhalten gelobt wird. Denn beides ist mir bei einem Rennspiel wichtig. Und meistens geht Eines davon verloren.
VanRay schrieb am
Freue ich mich schon drauf. Eine ernstzunehmende Alternative zu Project Cars auf den Konsolen. Habe zwar auch schon einige Stunden in Drive Club investiert, am Ende bevorzuge ich aber eine Simulation. Project Cars macht das zwar mMn schon hervorragend, frischer Wind schadet dennoch nicht und Assetto Corsa macht einen sehr guten Eindruck.
flo-rida86 schrieb am
reflection hat geschrieben:Schön, wenn die Konsolen mal eine richtige Simulation bekommen, werden vielleicht einige Racer sein, die sich über eine glaubhafte Fahrphysik freuen. Leider glaube ich, dass der gemeine Konsolero es gewöhnt ist ca. 500+ Autos serviert zu bekommen, wo alle eine ähnliche Physik haben. Da können "nur" ca 90 natürlich nicht gegen anstinken.
Streckentechnisch sieht es allerdings wirklich mau aus bei Assetto Corsa, PC-User erfreuen sich zumindest an Mods. Dennoch hoffe ich für Kunos, dass es gut läuft auf den Konsolen.

das ist der punkt.
das wichtigste ist bei so ein spiel das gefühl das fahrgefühl die umsetzung der autos und der strecken.
und gerade bei kunos beid enen sich das so derart real anfühlt dauert das halt zumal sie jetzt nicht so gross sind aber immerhin stark gewachsen(mittlerweile ca.35).
aber du siehst auch magazine wie 4p sehen den umfang in der masse oder allein am wetter kunos hat auch schon längst gesagt das aufgrund der engine kein regen möglich ist und das es wenn erst in assetto corsa 2(was kommt wenn teil 1 erfolgreich genug ist) vorkommt.die nachtfahrten wiederum sind noch möglich und es gibt bereits eine sehr gute mod als überbrückung.
generell sieht man ja wie sie ihr spiel weiterpflegen
http://www.speedmaniacs.com/News,Assett ... uellt,8112
und wiederum sieht man was sie ausgrund dem geld nicht machen können
http://www.speedmaniacs.com/News,Assett ... endig,8139
schrieb am

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