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Far Cry 4 (Shooter) von Ubisoft
Neuer Schauplatz, altes Spiel...
Fantasy-Shooter
Entwickler: Ubisoft Montréal
Publisher: Ubisoft
Release:
18.11.2014
18.11.2014
18.11.2014
18.11.2014
18.11.2014
Spielinfo Bilder Videos
In kaum mehr als einem überdachtem Motorrad rast Ajay Ghale einen schmalen Bergpfad entlang, einem Konvoi hinterher, den er aus dem Verkehr ziehen soll. Der erste Wagen verabschiedet sich nach einigen Schüssen in den Straßengraben – der LKW scheint ein zäherer Gegner. Doch nachdem sich die klapprige Büchse neben dessen Fahrerkabine geschoben hat, springt Ajay auf das andere Auto, kickt den Fahrer hinaus... und rast prompt auf einen Abgrund zu. Er verlässt das Fahrzeug und rauscht per Wingsuit an schroffen Klippen vorbei ins Tal, wo er sanft auf einer grünen Wiese landet. Far Cry 4 soll aufregender und extremer sein als sein Vorgänger...

... ist im Kern aber das gleiche Spiel. Der Ausführende Produzent Dan Hay erwähnt etwa Stützpunkte, Festungen, die erneut eingenommen werden. Auch die Ubisoft-typischen Türme wird es geben. Und von kleinen Neuerungen abgesehen gleicht die eigentliche Action ebenfalls der aus Far Cry 3. So können Tiere einmal mehr für gehörige Unruhe in einem Lager sorgen, wenn ein wütender Elefant z.B. einen Geländewagen einfach auf die Seite rammt. Überfällt man einen Stützpunkt mit Radau, trifft nach einiger Zeit außerdem Nachschub ein.

Weil Ajay im Himalaya (Schauplatz ist das fiktive Kyrat) hohe Felsen erklimmen muss, nutzt er einen Greifhaken, um Höhe zu gewinnen. Weitläufige Landstriche wird es den ersten Eindrücken nach zwar geben, im Mittelpunkt stehen aber die Berge mit schmalen Pfaden, Wasserfällen und zumindest stellenweise dichter Vegetation. Ajay nutzt ähnlich wie sein geistiger Ahne Jason einen Bogen, um Feinde lautlos auszuschalten und befestigt Sprengstoff an Treibstofffässern, um seinen Gegnern eine explosive Überraschung zu basteln. Er trifft außerdem Zivilisten, die nicht am Kampfgeschehen teilhaben.

Produzent Hay will, dass Spieler in der offenen Welt immer etwas zu tun haben – u.a. setzt das vierte Far Cry erneut auf zahlreiche Minispiele. Hoffentlich sind die Aufgaben diesmal sinnvoller in die Welt eingebunden oder das Abenteuer
Schon wieder ein skrupelloser Bösewicht mit zwei Gesichtern...
Schon wieder ein skrupelloser Bösewicht mit zwei Gesichtern...
von Grund auf als Spaßshooter inszeniert, damit sich gedankenloses Herumtollen nicht mit einer ernsten Handlung beißt. Auch das Jagen und Häuten von Tieren ist erneut möglich. Wie Charakterentwicklung und Ausbau der Ausrüstung funktionieren, erklärt Hay dabei noch nicht. Der Abenteuerspielplatz soll aber mit Beute und Geheimnissen prall gefüllt sein. Ähnlich wie bei Assassin's Creed: Unity ist Ubisoft auch hier das gemeinsame Erleben wichtig: Ein Kumpel darf dem Spiel jederzeit beitreten. Die E3-Demo zeigt etwa, wie die beiden Spieler in einem Tragschrauber auf dem Luftweg in ein feindliches Lager eindringen. PS4-Spieler erhalten sogar einen Code, mit dem ein PSN-Freund an dem Abenteuer teilhaben darf, der das Spiel gar nicht besitzt.

Ein faden Beigeschmack hinterlassen die ersten fünf Minuten, mit denen das Spiel in Los Angeles vorgestellt wurde: Ein skrupellos mordender Antagonist im rosafarbenen Zwirn mag eine unterhaltsame Comicfigur sein. Doch seine formelhafte Gewaltbereitschaft wirkt bemüht. Und braucht Far Cry nach dem ebenso cleveren wie brutalen Vaas schon wieder einen zwiegespaltenen Verrückten? Schließlich entpuppt sich dieser Pagan Min nach dem brutalen Mord als herzlicher Freund Ajays - immerhin eine interessante Konstellation.
 

AUSBLICK



So reiht sich Min in eine Reihe von Elementen ein, die frappierend an Far Cry 3 erinnern – Teil vier wirkt wie jene Art Weiterentwicklung, die Ubisoft seit Jahren mit Assassin's Creed betreibt: Vertrautes wird behutsam erweitert, ein frisches Spielgefühl sucht man vergebens. Hinzu kommen das kooperative Erleben sowie jede Menge Minispiele, damit man sich in der abgelegenen Wildnis nicht langweilt. Weil so vieles dem Vorgänger gleicht, wirkt das Abenteuer beliebig. Als wäre die Serie eine reine Beschäftigungsmaßnahme. Immerhin: Weil eben vieles dem Vorgänger gleicht, übernimmt Far Cry 4 sicherlich auch die knackige Action samt cleveren Gegnern und einem schnellen Wechsel zwischen heimlichem Verstecken und harten Takedowns. Ein unterhaltsamer Shooter könnte es also allemal werden.

Einschätzung: befriedigend

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Kommentare

maggis schrieb am
The Chosen Pessimist hat geschrieben:Ich habe Far Cry 3 nicht gespielt da ich es damals als einen langweiligen StandartShooter abgestempelt hatte, aber im Nachhinein bereue ich es doch, da es doch ziemlich gut zu seien scheint. Naja, dann werde ich mir wohl FC4 zulegen. Das einzige was mich stört ist, dass es auch für LastGen kommt. Sorry an alle die keine neue Konsole haben, aber das ist nunmal so ;)
Warum stört dich das wenn es für Last Gen Konsolen kommt??
Veldrin schrieb am
Amen.
Ähnliches kann ich über Dead Island sagen. Da ist es noch schlimmer. Erst durch Mods wird das Spiel spielbar (d.h. genießbar). Was soll das, dass ich zig Schläge mit einem KATANA benötige um einen Kopf abzutrennen? Und mit einer Knarre zig mal in den Kopf schießen muss? Auch die sekundenschnell leerwerdende Taschenlampe, was ist da drin? Duracell sicherlich nicht. Ich will keine Rollenspielelemente im Sinne von Grinden und Mach-mir-dies-erst-später-verfügbar-auch-wenns-unlogisch-ist-damit-man-später-noch-was-zum-freischalten-hat-und-sich-auf-die-Schulter-klopfen-kann und der absolute Rotz mit dem (auch noch unausgewogenem) Mitleveln von Zombies. Normalerweise: Zombiekopf + Axt = Zombie tot
nicht so in Dead Island. Wo in Level 1 noch Fleischermesser zuverlässig Köpfe abtrennen sieht das in höheren Levels selbst mit Katanas anders aus. Und Lulatschzombies halten auch gerne mehrere Schrotflintenschüsse aus nächster Nähe auf den Kopf aus. Warum ein 2-Meter-Mensch der zum Zombie wurde plötzlich Schädelknochen aus Titan hat ist mir schleierhaft, das kann nur Techland beantworten.
Und alle Nebenmissionen sind generisch und repetitiv. Bring mir dies, hol mir das, Rette Person A, eskortiere Person B. Anfangs hab ich die Nebenmissionen gemacht aber nicht des Ziels sondern des Weges wegen. Denn anfangs bereitet es noch Spaß Zombieköpfe einzuschlagen. Aber irgendwann wird das auch zu öde?
Nebenmissionen wie in Fallout 3 dagegen bietet meist wenigstens was zum schmunzeln oder etwas Story und sind auch meist kreativ und abwechslungsreicher. Aber das ist halt eher selten. Meist ist es wirklich nur dazu da um die Spielzeit ohne viel Programmieraufwand nach oben zu treiben.
Haehnchen81 schrieb am
far cry 3 hat alles in allem spass gemacht, war aber auch streckenweise sehr sehr nervig...
diese türme zb, extrem ätzend (und ja das als bekanntes ubisoft feature zu betiteln trifft es, kaum ein ubisoft kommt ohne das aus, und in jede spiel ist es ein ärgernis das auch noch völlig unlogisch und zeitraubend ist)
WARUM muss ich auf einen turm klettern und irgendwas ausschalten nur um dann die karte sehen zu können? was soll das? und dann wird das natürlich noch so gemacht da sich nichtmal die wahl habe diese türme NICHT jeden einzeln freizuschalten, weil ich sonst in der kampagne gar nicht weiter komme...
ich fand es ja sinvoll mit den einzelnen stützpunkten, und das wenn man die eroberte das ganze gebiet eben weniger von feinden besiedelt ist... aber diese türme... ermüdend. und nach dem 10ten stützpunkt hat auch das einfach nur noch abgenervt. irgendwann wars so öde das ich einfach mit nem scharfschützen gewehr erst die masten kaputt geschossen habe, dann alle leute weggesnipt... super, wenn das mal nicht geile action ist.
die minispiele waren auch komplett sinnfrei... man hatte eigentlich rein gar nix davon, auch die nebenquests waren nahezu alle öde...
das gleiche übrigens bei watch dogs... ohne die lästigen nebenquests und aufgaben zu machen, war an ein weiter kommen in derkampagne hier und da nicht zu denken, zumal man daran ja auch nervigerweise die waffen knüpfte... "schalte 20 türme frei, dann kriegste hier die imba waffe, mach es nicht und du darfst weiter mit steinen werfen gegen gegner mit raketenwerfern" so in etwa funktionieren mitlerweile die ubisoft spiele... und ich werd nie verstehen was das soll...
50% spielspass dank guter kampagne in far cry 3, und 50% abnerven fr sinnlose nebenquests und erfolge sammeln damit man andere waffen, ausrüstung und so weiter bekommt die die action dann besser werden lassen...
nur wegen der nebenquests und dem ganzen stuss würde ich fast jedem ubisoft spiel die hälfte der...
bohni schrieb am
Nil0 hat geschrieben: Ja, ich glaube das kann man genau so sagen. Niemand möchte länger BF oder CoD im SP spielen als unbedingt nötig. Bei Far Cry muss ich das....
Nicht jeder will jedes Spiel im Multiplayer spielen .. FC ist meiner Meinung nach ein Super SP-FPS ...
CBT1979 schrieb am
4P|Eike hat geschrieben:
CBT1979 hat geschrieben:Ich wusste gar nicht, das Far Cry komplett von Ubisoft ist.
Wurde Far Cry nicht ursprünglich von Crytek entwickelt?

Die Marke Far Cry wurde von Crytek entwickelt und von Ubisoft 2004 veröffentlicht. Allerdings liegen die Namensrechte beim Publisher. Crytek wandte sich von Ubi ab, entwickelte bei EA den geistigen Nachfolger Crysis und schuf eine neue Serie, während Ubi die Entwicklung an Ubisoft Montreal gab und Far Cry zu einem Open-World-Shooter machte. ;)
Danke für die Antwort.
Ich nehme an, dass Crytek damals Ubisoft den Namensrecht überlassen hat, da sie noch nicht erfolgreich waren und sicherlich hatte es auch einen finanziellen Hintergrund.
schrieb am

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