DragonBall Xenoverse - Vorschau, Action, Xbox 360, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox One, PC - 4Players.de

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DragonBall Xenoverse (Action) von Bandai Namco
Zurück in die Vergangenheit
Beat-em up
Entwickler: Dimps
Publisher: Bandai Namco
Release:
27.02.2015
27.02.2015
27.02.2015
27.02.2015
27.02.2015
Spielinfo Bilder Videos

Die Sayajins sind nicht totzukriegen: Jahrzehnte nach den Manga- und Anime-Serien plant Bandai Namco ein Spiel, das viele Aspekte und Ecken des Universums vereinen soll. In Dragonball Xenoverse erstellt man einen eigenen Zeitreise-Krieger, der in bekannte Schlachten der Seriengeschichte eingreift. Der ultimative Mix für Fans von Son-Goku & Co?



Welches Wesen darf’s sein?

Der Editor lässt dem Spieler freie Wahl, mit welchem Zeitreise-Krieger er das Universum retten möchte: Von Erdlingen über Sayajins bis hin zu Namekianern oder der Frieza-Gattung sind einige Wesen möglich. Allzu viele Feinheiten bei Gesicht und Erscheinungsbild lassen sich zwar nicht beeinflussen, später kann man den eigenen Stil aber immerhin in Klamottenläden aufmotzen. Nach ein paar Einführungskämpfen finde ich mich in Trunks‘ Gesellschaft wieder, der mich ein wenig in der Oberwelt „Toki Toki World“ herumführt und mir erklärt, warum wir überhaupt in die Vergangenheit reisen. Finstere Mächte haben im Raum-Zeit-Kontinuum herumgepfuscht und die Vergangenheit verändert, indem sie in wichtige Kämpfe aus der Dragonball-Geschichte eingestiegen sind und sie zu ihren Gunsten umentschieden haben. Meine Aufgabe ist natürlich, die Geschichtsfälschung mit handfesten Argumenten wieder gerade zu biegen.

Welche Rolle spielt der Dämonen-Gott "Demigra" im Chaos um die Dragonball-Geschichte?
Welche Rolle spielt der Dämonen-Gott "Demigra" im Chaos um die Dragonball-Geschichte?
Also reise ich in allerlei Felsschluchten und auf Planetenoberflächen, um in die Schlachten hineinzuplatzen und z.B. dem verdutzten Son-Goku oder Piccolo auszuhelfen. Zwischendurch schmiede ich in der Basis gefundene Rohstoffe zu nützlichen Kapseln oder kaufe mir Kleider und Accessoires, welche diverse Statuswerte aufmotzen. Manche verbessern meine Ausdauer, andere die Lebensenergie oder bekannte Spezialattacken. Wer möchte, kann sogar mit bis zu drei Online-Partnern oder KI-Mitstreitern losziehen. Auch On- oder Offline-Duelle sind möglich und es lassen sich Internet-Turniere starten. Oder man levelt seinen Krieger ein wenig in den Nebenmissionen hoch.

Spannende Reise in die Vergangenheit?

Klingt wie eine runde Sache für eine ausgiebigen Trip in die Dragonball-Geschichte, oder? In der Praxis hatte ich bislang aber nur selten Spaß an der Action. Die Ernüchterung beginnt bei der Präsentation. Die kargen Wiesen und Felsen der PS4-Version erinnern technisch bestenfalls an ein durchschnittliches PS3-Spiel. Offenbar spielte die neue Konsolengeneration bei der Entwicklung nur die zweite Geige. Auch die Animationen und die Inszenierung von Spezialattacken sind ziemlich lieblos umgesetzt: Sogar das alte, aber nach wie vor toll choreographierten PS2-Spiel Dragonball Z: Budokai Tenkaichi 2 bot schönere Animationen. Allein schon das ruhige Abwarten und Atmen, der Übergang von der Ruhe- zur Schlaganimation und viele andere Details lassen die Kämpfer aus dem Oldie viel massiger und würdevoller wirken als die abgehackten Attacken im neuen Titel. Damals baute sich die Spannung wie in einem Anime mit effektvoll inszenierten Nahaufnahmen auf, neuerdings werden die Spezialattacken deutlich plumper abgefeuert.

Mit mehreren Kämpfern wird es wieder oft unübersichtlich.
Mit mehreren Kämpfern wird es wieder oft unübersichtlich.
Auch die Kampfsteuerung fühlt sich nur manchmal befriedigend an. Eine Stärke der Serie kommt auch hier zum Tragen: Die Handhabung hebt sich komplett von sämtlichen anderen Beat-em-Ups ab. Statt komplexe Knopfkombinationen auswendig zu lernen, kann ich im Handumdrehen blitzende Spezial-Attacken und Kombos abfackeln. Auch das freie Schweben und Düsen durch die weitläufigen Arenen verleiht dem Prinzip eine angenehm eigenwillige Dynamik. Die Attacken, Schilde & Co sind relativ schnell durchschaut; es kommt also eher darauf an, sie geschickt und aus der richtigen Lage einzuleiten.

Hektisches Gemetzel

Leider hat Entwickler Dimps auch wieder einen der größten Nachteile der letzten Ableger übernommen: Sobald mir mehr als ein Gegner gegenübersteht, wird es in den 3D-Arenen arg unübersichtlich. Um die Widersacher koordiniert zu attackieren, muss ich sie mit der Zielerfassung aufschalten und schnell zwischen ihnen wechseln. Doch wenn ich dabei zwischen die typischen Felsnadeln gelange, spinnt häufig die Kamera und dreht sich wild zur Seite.

Ein Blick auf die Oberwelt "Toki Toki City". Trotz karger Kulissen läuft übrigens auch die PS4-Version bislang mit 30 Bildern pro Sekunde.
Ein Blick auf die Oberwelt "Toki Toki City". Trotz karger Kulissen läuft übrigens auch die PS4-Version bislang mit 30 Bildern pro Sekunde.
Die Auswahl meiner Gegner wirkt zu Beginn ebenfalls fade: Bevor ein paar größere Kaliber aus der Dragonball-Geschichte in die Szene platzen, muss ich erst einmal mit hektischer Fleißarbeit kleine Saibamen-Aliens aus dem Weg räumen. Die Kämpfe gegen Vegeta, Frieza, Cell, Kid Buu & Co gestalten sich schon etwas varianten- und  abwechslungsreicher – obwohl auch sie etwas zu anfällig gegen starke Energieattacken aus der Distanz wirken. Ein weiteres Manko ist die schrecklich altbacken konzipierte Oberwelt: Bevor es in die ersten Kämpfe geht, muss man erst einmal rund ein Dutzend schlicht animierte Passanten in fade Smalltalk-Dialoge verwickeln.

 

 

AUSBLICK



Beim ersten Blick aufs Konzept klingt Dragonball Xenoverse nach einer runden Sache für Fans, schließlich kann man jede Menge coole Momente der Seriengeschichte noch einmal erleben. Die ersten Spielstunden haben meine Lust an den Zeitreisen aber stark gedämpft. Von der kargen Technik über die Oberwelt bis hin zur faden Inszenierung der Spezial-Attacken wirkt hier alles ziemlich altbacken. Vor allem die hektische Kamera ging mir schnell wieder auf die Nerven, wenn es gegen mehrere Krieger gleichzeitig zur Sache ging. Auch erzählerisch verschenken Dimps viel Potenzial: Warum gibt es keine dramatischere Einführung in die Geschichte um die Zeitreise-Krieger? Stattdessen langweilt man den Spieler erst einmal mit ödem Smalltalk und Sammeltouren. Ich hoffe darauf, dass die späteren Missionen das Spiel noch interessanter machen, bislang bin ich aber skeptisch.

Einschätzung: ausreichend


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Kommentare

SakuyaKira89 schrieb am
Ist schon etwas enttäuschend. Hatte mehr erwartet, aber den Vollpreis hätte ich sowieso nicht gezahlt.
Spagh3tti schrieb am
Ich hatte bislang mit allen DBz Umsetzung mega viel Spaß!Bis auf Raging Blast 2 weil ich dieses ausgelassen hatte ;)
Ist mit Sicherheit gekauft aber nicht zum Vollpreis!
Toya schrieb am
Also ich Freu mich auf das Spiel. Andere Seiten sagen eher etwas positiveres. Klar Macken hat es aber im 60-70 würde ich es schon sehen. Aber jede Meinung ist anders.
Der Network Test gefiel mir ;)
Ich Freu mich drauf ;)
DonDonat schrieb am
Hans Hansemann hat geschrieben:Das war vom ersten video an schon abzusehen. Hab nichts andres erwartet. Schade würde gern nochmal en gutes DBZ spiel zocken.

Dito...
Ich hab bis jetzt nur DBZ Spiele auf der WII und der PSP (beides vor einigen Jahren...) gespielt, hätte aber Lust auf ein echt gutes Spiel, aber scheinbar wird so was niemals kommen :(
schrieb am

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