Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 - Vorschau, Action, PlayStation 4, PC, Xbox One - 4Players.de

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Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 (Action) von Bandai Namco Entertainment
Gigantomanische Anime-Kämpfe
Beat-em up
Entwickler: CyberConnect2
Release:
05.02.2016
05.02.2016
05.02.2016
Spielinfo Bilder Videos

Der Kampf gegen Giganten scheint im kommenden Naruto-Spiel eine wichtige Rolle zu spielen. Mal bekriegen sich die früheren Freunde Hashirama und Madara effektvoll auf zwei Ebenen, an anderer Stelle tritt man als Riesenkröte gegen den hochhausgroßen „Zehnschweif“ an. Wir sind Probe gehüpft.



Kermits großer Bruder

Etwas seltsam ist es natürlich schon, ein Naruto-Spiel ausgerechnet in Form eines überdimensionierten Froschlurchs anzutesten. Das Spielgefühl der Kröte Gamakichi erinnert eher an Godzilla oder ähnliche Monsterspiele, in denen man die Umgebung verwüstet. Langsam hüpfe ich durch den verkohlten Steinbruch, an dessen Rändern die Lava qualmt. Vor mir räume ich mit kurzen Schlagkombos viele mittelgroße Klone des grauen zehnschwänzigen Monstrums aus dem Weg. Auch winzige Kopien meines Gegners laufen zu hunderten vor meinen Füßen entlang und werden einfach im Dutzend plattgestampft oder aus dem Weg gekloppt. Die viel zu leichten Gegner werden mir höchstens durch ihre schiere Masse gefährlich und werfen nur lethargisch mit Speeren nach mir. Etwas unterhaltsamer wird es kurz danach, als ich einem größeren Exemplar des Wesens gegenüberstehe - doch auch seinen Ramm-Attacken kann ich dank meiner Frosch-Hüpfer effektiv ausweichen. Sobald er in vollem Lauf gegen einen Fels knallt, setze ich nach und trenne seine Gliedmaßen mit einem Energie-Projektil ab.

Ab durch die Mitte!
Ab durch die Mitte!
Habe ich genügend Klone erledigt, folgt noch ein Geschicklichkeitstest gegen die gigantische Ausführung des Monsters. Ich grinde auf seinen herunterhängenden Schweifen nach oben, wechsle wie bei Sonic die Spur und beende das Schauspiel in einem Reaktionstest, indem ich rechtzeitig auf die angezeigten Knöpfe hämmere. Naruto und Sasuke zerlegen den Giganten dann in einem spektakulären Blitzfeuerwerk.

Grinden auf dem Monstrum

Spielerisch ist all das natürlich nicht besonders anspruchsvoll, aber immerhin schön inszeniert. Im Gegensatz zu Dragonball Xenoverse werden die Attacken mit zahlreichen Animationsphasen und schnellen Perspektivwechseln gebührend in Szene gesetzt, so dass ich mich wie in einem spielbaren Anime fühle. Die Grafik kratzt zwar nicht wirklich am Potenzial der neuen Konsolen und läuft bislang nur mit 30 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung unter 1080p – trotzdem überzeugt das Gesamtbild mit seinen lebendigen Animationen, viel Rauch, Blitzen und jeder Menge Tamtam. Laut Publisher Bandai Namco kann man die Charaktere sowohl zu bereits bekannten legendären Teams formen als auch neue Zusammenstellungen bilden. Zudem darf man in den Kämpfen zwischen den Figuren wechseln. Neben dem Einzelspieler-Part wird es auch On- und Offline-Gefechte gegen andere Spieler geben.

 

 

AUSBLICK



Was für eine seltsame Art, sein Spiel vorzustellen: Als ich mich an die Demo-Station von Narutos kommendem Titel setzte, ahnte ich nicht, dass ich die komplette Zeit über als Riesenkröte durch einen Steinbruch hüpfen würde. Die meiste Zeit über wird man vermutlich nicht in dieser Form unterwegs sein, daher lässt sich natürlich schlecht ein Urteil über den Rest des Spiels ableiten. Wenn sich die eher simpel gestrickten Geschicklichkeitstests gegen Giganten nur ab und zu eingestreut werden, könnten sie eine willkommene Abwechslung bieten - spielerisch wirkte der Kampf gegen "Ten Tails" aber nicht besonders anspruchsvoll. Die Inszenierung kann sich dagegen wieder sehen lassen: Wenn die gigantischen Krieger sich effektvoll und fein animiert mit Energiestößen malträtieren, fühlt man sich wie in einen spielbaren Anime. Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 soll im Herbst auf PS4, Xbox One und dem PC erscheinen.

Einschätzung: befriedigend

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4
Ab 10.19€
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Kommentare

Peter__Piper schrieb am
JCD_Bionicman hat geschrieben:
frostbeast hat geschrieben:Kein anderer Anime den ich kenne, bringt zwischen den Endkampf der Serie eine 6 Monate lange Füllerfolgen-Pause. Dann 1,5 Folgen später geht es weiter mit Füllerfolgen. Vielleicht wollen sie alles einigermaßen synchron schalten und warten wie hier zb auf das Computerspiel.
Naruto ist doch schon seit Ende Orochimaru, allerspätestens seit Ende Pain nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Anime ist seit Shippuuden so widerlich künstlich gestreckt, dass ich auf den Manga umgestiegen bin und selbst da war es am Ende unerträglich.
Sehe ich genauso. Man merkt richtig wie Kishimoto sich immer weiter ins Abseits geschrieben hat.
Und damit meine ich die Hauptstory generell und nicht die Filler. Hab eh nur den Manga gelesen.
Er hat ne sehr gute Basis geschaffen, nur leider die Story dann immer weiter in den Sand gesetzt und alle seine Interessante Nebencharacktere brach links liegen gelassen.
Er hat den selben Fehler gemacht wie sein großes Vorbild Toriyama. Nur das er es noch viel mehr übertrieben hat. Der hätte sich mal lieber ne Scheibe von Oda abschneiden sollen. So gestaltet man ein gutes Gesamtwerk.
frostbeast schrieb am
Ich kann mich mit dem Zeichenstil des Mangas nicht abfinden. Ich warte immer ein paar Monate und schau dann mal rein, ob es weiter geht. Füllerfolgen werden halt übersprungen
JCD_Bionicman schrieb am
frostbeast hat geschrieben:Kein anderer Anime den ich kenne, bringt zwischen den Endkampf der Serie eine 6 Monate lange Füllerfolgen-Pause. Dann 1,5 Folgen später geht es weiter mit Füllerfolgen. Vielleicht wollen sie alles einigermaßen synchron schalten und warten wie hier zb auf das Computerspiel.
Naruto ist doch schon seit Ende Orochimaru, allerspätestens seit Ende Pain nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Anime ist seit Shippuuden so widerlich künstlich gestreckt, dass ich auf den Manga umgestiegen bin und selbst da war es am Ende unerträglich.
Blood-Beryl schrieb am
Ich kann das Abfeiern der Storm-Spiele in Spielerschaft und Presse echt nicht mehr nachvollziehen.
Storm 2 fand ich ja auch noch großartig, weil es das komplette Gerüst dieser Reihe etabliert hat. Aber dann kam doch sooooooo viel Recycling mit jedem weiteren Teil. Man wirbt mit ach so vielen spielbaren Charakteren und unterschlägt dabei, dass rund die Hälfte (!!!) davon bereits exakt so in den Vorgängern vorkam. Nichtmal die Ultimate-Jutsus hat man verändert.
Als Aushängeschild bleiben dann nur noch die imposanten Bosskämpfe (die in den Ablegern wie Generations sogar wegfallen), welche die Story einrahmen, meist aber sehr einfach und bloß stark inszeniert sind.
Richtig richtig dreist fand ich auch die Werbung für Storm 3 hinsichtlich des "Ultimate Decision"-Features, mit dem Entscheidungsfreiheit im Storymodus angeteasert wurde. Und woraus bestand die dann letztlich? Aus der Wahl des Schwierigkeitsgrades...Wuppdifuckingdu!
Hinzu kommt die IMO arg verschlimmbesserte Kampfsystemumstrukturierung mit der Tauschjutsulimitierung, durch die 95% der Onlinekämpfe nach dem gleichen Schema abgelaufen sind: Gegner durch Projektiljutsukaskaden zur Leistenleerung nötigen und dann mit Taijutsu niedertrampeln ohne dass er entkommen kann.
Schwach.
Nein, wenn man schon das durchaus vorhandene Potential, das in Naruto liegt (auch wenn der Manga nach dem Wegsterben der alten Akatsuki-Member wirklich richtig richtig schlecht geworden ist), nicht endlich mal für ein RPG nutzt, dann soll man doch bitte wenigstens mit diesem stumpfen Charakterrecycling aufhören.
Irgendwann ist's mit dem Ausmelken einer bewährten Markenmechanik auch mal gut.
schrieb am

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