Deus Ex: Mankind Divided - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Deus Ex: Mankind Divided (Rollenspiel) von Square Enix
Ganz der Alte
Action-Rollenspiel
Publisher: Square Enix
Release:
Q4 2016
Q4 2016
23.08.2016
23.08.2016
23.08.2016
Spielinfo Bilder Videos
Adam Jensen ist zurück – und ich kehrte zurück nach Montreal, um zumindest für ein paar Stunden erneut in die Rolle des Cyberpunk-Agenten zu schlüpfen. Vier Jahre ist es her, dass das Square-Enix-Studio Eidos Montreal den futuristischen Thriller wiederbelebt hatte. Vier Jahre lange habe ich gespannt auf eine Fortsetzung gewartet. Die Entwickler haben sich Zeit gelassen – gut so! Dem Spiel sieht man diese lange Zeit allerdings nicht unbedingt an...

"Anbruch" einer neuen Ära?

Es stimmt schon: Die neue Grafik der "Dawn" getauften Engine, entwickelt für Konsolen und PCs der aktuellen Generation, erlaubt aufwändige Kulissen mit zahlreichen Requisiten und einer modernen Beleuchtung. Schmutzige Straßen und auf Hochglanz poliertes High-Tech bestimmen das kontrastreiche Bild in Deus Ex: Mankind Divided. Als technisch beeindruckend empfand ich die neue Technologie in den etwa vier Stunden, die ich mit dem Spiel verbracht habe, zwar nicht und den eleganten Minimalismus des Vorgängers mochte ich auf Anhieb mehr. Trotzdem habe ich mich in der kalten Zukunftsvision umgehend wohl gefühlt.

Zwei kurze Abschnitte habe ich in Ruhe und zu großen Teilen mehrmals gespielt: das einführende Tutorial in Dubai sowie das Infiltrieren eines Gebäudes in Prag. Keinen Zugang erhielt ich zum offenen Teil der Welt, in dem Jensen wohl ähnlich wie in Detroit oder Hengsha erneut einen großen Teil seiner Zeit verbringt, sich in Ruhe umsieht, mit Einwohnern unterhält und Aufträge annimmt.

Geheimnisse und Verschwörungen

Was Jensen anfangs in den Nahen Osten verschlägt? Als Mitglied der Einsatztruppe Task Force 29 soll er zwei Jahre nach den Ereignissen in Human Revolution einen Waffenhändler dingfest machen, der mit einer terroristischen
Die Entwicklung des Nachfolgers dauerte laut Eidos vor allem deshalb so lange, weil die vielen Spielelemente des Vorgängers in die neue Dawn-Technologie implementiert werden mussten.
Die Entwicklung des Nachfolgers dauerte laut Eidos vor allem deshalb so lange, weil die vielen Spielelemente des Vorgängers in die neue Dawn-Technologie implementiert werden mussten.
Organisation in Verbindung gebracht wird. Diese kämpft für die Rechte jener Menschen, die von einem Großteil der Bevölkerung aufgrund ihrer übermenschlich starken künstlichen Körperteile als Bedrohung angesehen werden. Da Jensen selbst zahlreiche solcher Augmentationen nutzt, sitzt er zwischen allen Stühlen: Er setzt sich für ein friedliches Miteinander ein, muss dafür aber jene ausschalten, die seine eigenen Interessen vertreten.

Autorin Mary DeMerle konnte mir im Interview keine Einzelheiten verraten, deutete aber einen Plot an, der serientypisch von Verschwörungen und sinistren Handlangern hinter den Kulissen der Weltordnung geprägt ist. Immerhin vermutet ihr Protagonist die Illuminati sogar als Drahtzieher seiner eigenen Task Force. In Dubai tauchen zudem starke Kämpfer mit goldenen Rüstungen auf, deren Identität DeMerle aber ebenfalls für sich behielt.

Mehr Action, genau so viel Schleichen

Wieder einmal durfte ich wählen: Soll Jensen eine Waffe für die kurze Distanz oder lange Entfernungen in den ersten Einsatz mitnehmen? Bevorzugt er scharfe Munition oder Betäubungsgeschosse? Deus Ex bleibt seinen Werten treu, denn auch in Mankind Divided spiele ich den Agenten, wie es mir passt. Will ich lautlos an Wachen vorbei schleichen, lenke ich sie mit dem Werfen von Gegenständen ab oder schlage sie heimlich KO. Martialische Naturen dürfen die Gegner auch töten – deren Kollegen können sie dann nicht aufwecken. Und wer sich zu blöd ist, stundenlang hinter Kisten zu hocken? Der lässt kurzerhand die Waffen sprechen.

Kommentare

Zero7 schrieb am
The Antagonist hat geschrieben:
Zero7 hat geschrieben:
Spoiler: anzeigen
Du meinst als die eine Nebenfigur beschützt werden musste, oder? Joa, das ist dann natürlich etwas dämlich ohne Kills, aber mit Trial & Error und ein paar Items hat man das finde ich auch recht gut lösen können. Wenn man das Spiel aber "realistisch" spielen will, ohne beim geringsten Fehler zu laden, ist man da aber gearscht :lol:

Ah, gut, dass du es sagst - die Szene mit Faridah hab' ich ganz vergessen (ich glaube, das war auch der Grund, warum ich letztens noch keinen "No Kill"-Run hinbekommen hatte...immer wieder explodieren die Roboter und reißen einen der Soldaten mit^^).
Was ich aber meinte, war die Szene gen Ende...
Zitieren ·
Mentiri schrieb am
"no kill" und "keinen Alarm" auf der höchsten Schwierigkeitsstufe gemacht. Was aber nicht schwer ist, da es keinen Unterschied macht, wenn man schleicht. Da fühlt es sich nicht schwerer an. Mittlerweile habe ich es 5 oder 6 mal gezockt und entdecke immer noch neue Kleinigkeiten
The Antago-Miez schrieb am
Zero7 hat geschrieben:
Spoiler: anzeigen
Du meinst als die eine Nebenfigur beschützt werden musste, oder? Joa, das ist dann natürlich etwas dämlich ohne Kills, aber mit Trial & Error und ein paar Items hat man das finde ich auch recht gut lösen können. Wenn man das Spiel aber "realistisch" spielen will, ohne beim geringsten Fehler zu laden, ist man da aber gearscht :lol:

Ah, gut, dass du es sagst - die Szene mit Faridah hab' ich ganz vergessen (ich glaube, das war auch der Grund, warum ich letztens noch keinen "No Kill"-Run hinbekommen hatte...immer wieder explodieren die Roboter und reißen einen der Soldaten mit^^).
Was ich aber meinte, war die Szene gen Ende...
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Zero7 schrieb am
The Antagonist hat geschrieben:
Zero7 hat geschrieben:
oppenheimer hat geschrieben:Jaja, die Entscheidungen. Hoffentlich haben die diesmal überhaupt Auswirkungen. Wenn ich wie in Human Revolution ein ganzes Polizeirevier randvoll mit Ex-Kollegen und Zivilisten massakriere und sich 5 Minuten später keine Sau mehr daran stört, dann ist da irgendwas gründlich schiefgelaufen.

Was echt? Und wenn du später nach Detroit zurückkommst juckt's die patrouillierenden Cops auch nicht mehr? Man dann bin ich ja froh, dass ich das Spiel nur ohne Kills gespielt habe, das hätte mir damals echt das Erlebnis kaputt gemacht...

Same here.^^ Ich denke, ich sollte einige Games künftig stärker auf Herz und Nieren überprüfen, also quasi "testen". ;)
#edit# Das "ohne Kill" spielen fand ich kurz vorm Ende ganz spannend, als diese Menschenmassen einem arg zugesetzt haben...

Spoiler: anzeigen
Du meinst als die eine Nebenfigur beschützt werden...
Brakiri schrieb am
Ganz ehrlich, ich freue mich drauf.
Der erste Teil war gut, auch wenn die Story gegen Ende etwas langweilig wurde.
Mit Benjamin bin ich eh oft nicht einer Meinung.
Sein Empfinden und Geschmack unterscheidet sich erheblich von meinem.
Was mir fehlt, ist ihm egal, was er bekommt, ist ihm genug, mir oft nicht. Kritik die er hat, kann ich oft entweder nicht nachvollziehen oder es sind Dinge die mich wirklich nicht stören, oder die ich sogar als positiv ansehe.
Wenn Benjamin den Test schreibt, werde ich wohl noch andere Quellen zu rate ziehen müssen...was oft nicht so leicht ist..
schrieb am

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