Gran Turismo Sport - Vorschau - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Gran Turismo Sport (Rennspiel) von Sony
Motorsport für jedermann
Simulation
Entwickler: Polyphony Digital
Publisher: Sony
Release:
18.10.2017
18.10.2017
18.10.2017
Spielinfo Bilder Videos
Mit Gran Turismo Sport schlagen Sony und Polyphony Digital einen neuen Weg für die beliebte Rennspielserie ein: Der Ableger verabschiedet sich von der Solo-Kampagne für Tuning-Fans, sondern legt seinen Fokus auf kompetitive Online-Rennen mit offiziellem FIA-Reglement. Wir konnten bei Sony eine weit fortgeschrittene Version für die Vorschau anspielen.

Mehr Technik-PS

Zunächst springt die mächtig aufpolierte Grafik ins Auge: Erinnerte die Kulisse bei der Vorstellung im vergangenen Jahr noch an den PS3-Vorgänger, hat man nicht nur bei den Details an der Strecke sowie bei den aufwändig modellierten Fahrzeugen, sondern auch hinsichtlich der Beleuchtung zwei Gänge nach oben geschaltet. Vor allem bei Sonnenuntergängen begeistern die Ausflüge auf die Rennpisten mit einem wunderschönen Farbenspiel am Himmel und sehenswerten Lichteffekten. Kurz gesagt: Gran Turismo ist technisch endlich auf der PS4 angekommen, auch wenn man auf Dinge wie ein dynamisches Wettersystem verzichten muss.

Auch auf unebenen Pisten wird wieder gerast.
Auch auf unebenen Pisten wird wieder gerast.
Darüber hinaus hat man sich einem der größten Kritikpunkte der Vorgänger angenommen: Endlich röhren, dröhnen und schreien die Motoren aus den Lautsprechern, wie es sich für ein modernes Rennspiel gehört! Die Zeiten, in denen sich die Autos wie generische Staubsauger angehört haben, scheinen also endlich vorbei zu sein. Zumindest in der gezeigten Fassung überzeugten die Boliden mit individuellen und gelungenen Motorenklängen, auch wenn sie nicht ganz so kernig ausfallen wie bei der Forza-Konkurrenz. Schön auch, dass das penetrante Reifenquietschen zurückgefahren hat und das nervige „Plong-Geräusch“ bei Unfällen von differenzierteren sowie realistischeren Soundeffekten ersetzt wurde. Insgesamt wirkt die Tonabmischung deutlich runder, moderner und professioneller – ein erfreulicher Fortschritt, der mehr als überfällig gewesen ist.

Zugänglich und trotzdem anspruchsvoll

Nach den "Ruf-Jahren" befinden sich jetzt auch Modelle von Porsche im Fuhrpark.
Nach den "Ruf-Jahren" befinden sich jetzt auch Modelle von Porsche im Fuhrpark.
Neben der aufpolierten Technik überzeugt GT Sport aber vor allem in der Parade-Disziplin der Reihe: dem Fahrgefühl. Kazunori Yamauchi und sein Team wollen bewusst keine Hardcore-Simulation abliefern und sehen den Ableger trotz des Mehrspieler-Fokus nicht als reinen eSport-Titel. Die Fahrphysik ist darauf ausgerichtet, sowohl dem Gelegenheits-Rennfahrer als auch dem ambitionierten Motorsport-Profi ein tolles Fahrerlebnis zu bescheren. Anfänger können sich zum einen mit einer Auswahl an Hilfen unter die Arme greifen lassen, darunter die mehrstufige Traktionskontrolle oder sogar eine aktive Lenk- und Bremsunterstützung. Außerdem wird man in der altbekannten Fahrschule mit zahlreichen Lektionen an die Kunst des Rennenfahrens heran geführt und lernt dabei wichtige Aspekte wie die Suche nach dem idealen Bremspunkt, das perfekte Anfahren von Kurven sowie die spürbaren Unterschiede zwischen Fahrzeugen mit Front-, Heck- und Allrad-Antrieb. Letztere kommen vor allem auf den staubigen Offroad-Pisten zum Einsatz, in denen man mit spektakulären Drifts auch seine Rallye-Fähigkeiten unter Beweis stellen kann, wenn auch leider nur in recht langweiligen 1-gegen-1-Duellen.

Polyphony meistert den angestrebten Spagat zwischen Anspruch und Zugänglichkeit: Die Fahrphysik wirkt authentisch, bleibt im Grenzbereich aber recht gutmütig, so dass man selbst PS-starke Boliden von Porsche & Co immer noch relativ gut bei hohem Tempo abfangen kann, sobald man mal ins Schleudern gerät. Trotzdem wird man immer noch genügend gefordert, wenn man die Fahrzeuge beim Rasen am Limit auf der Ideallinie halten will.


Kommentare

skSunstar schrieb am
Ich freu mich schonmal auf Forza 7 auf der Scropio!
Seit 2013 warte ich auf ein echtes Gran Turismo und dann kommt 5 Jahre später ein halbgares GT mit MP only, man kann wirklich an der Kundschaft vorbeientwickeln. Man muss sich echt fragen was die dort all die Jahre treiben.
Bis GT4 hat man alle 3 Jahre spätestens ein neues GT gehabt. Dann wurde es schon lächerlich mit GT5 und dem Prologue Quatsch, 3 Jahre danach releast man dann in 2013 völlig sinnfrei kurz vor Release der neuen PS4 ein GT6.
Forza hat GT schon lange abgelöst und darum hab ich doch noch zur One neben meiner PS4 gegriffen.
Ajantis77 schrieb am
kein solo keine kampagne
WTF?
Dabei hatte ich mich auf ein neues Gran Turismo gefreut :(
ronny_83 schrieb am
Übersteuern ist auch ein Prozess des Schleuderns. Der Beginn des Drifts ist immer, das Auto in eine Schleuderbewegung zu zwingen und diese dann abzufangen und zu kontrollieren. Der Drift selber ist kein Schleudern mehr.
dOpesen schrieb am
ronny_83 hat geschrieben: ?
20.09.2017 13:27
Dann definier mal, wie man einen Drift beginnt.
hab ich doch, sobald der fahrer durch übersteuern das heck zum "überholen" zwingt, nur schleudert da nichts.
greetingz
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Facebook

Google+