Bestimmte Widersacher kann er zudem mit den Fäusten bekämpfen. Dann ist er in seinen Bewegungen immer an den Gegner gebunden und ich kann ihn bis auf einige Ausweichschritte auch nicht vom Duell wegbewegen. Nur wenn ich eine Waffe ziehe, wird aus dem Boxen ein normaler Schusswechsel. Ein wenig umfangreicher könnte das spielerische Repertoire dabei sein: Das automatische Ausweichen, solange ich nur den entsprechenden Knopf gedrückt halte, macht die Faustkämpfe in den bisherigen Kapiteln viel zu einfach. Es gibt noch Kombinationen aus drei leichten und zwei schweren Schlägen sowie den abschließenden Knockout, aber damit erschöpft sich das Boxen leider schon. Mich ärgert auch, dass ich beim Benutzen des Gamepads die Kamera nicht mehr drehen kann, weil der Knopf zum ständigen Ausweichen die A-Taste statt eines Schulterhebels ist. Trotzdem: Die Tatsache, dass nicht jedes Duell über Kimme und Korn ausgetragen wird, sorgt für Abwechslung.
Tage des Donnerns
Überhaupt ist es die Vielfalt, von der Mafia II spielerisch am meisten profitiert. Mit Sicherheit waren unsere Vorschau-Kapitel so ausgewählt, dass die unterschiedlichen Elemente besonders deutlich hervortreten - bis zum fertigen Spiel heißt es deshalb abwarten, ob die gesamte Geschichte so umfangreich ausfällt wie es der kurze Auszug vermuten lässt! Fest steht aber:
In den vier Missionen passierte mehr als in manchem großen Thriller. Immerhin mäht Vito die Mitglieder anderer Familien nicht einfach nieder. Vielmehr übt sein Clan oft kleine Anschläge aus, die gut vorbereitet werden müssen.
So beginnt etwa der Tag, der mit einem gewagten Attentat enden wird, mit einer »harmlosen« Schlägerei, als Vito einer aufreizenden Dame aus der Patsche hilft. Später trifft er ein hohes Tier seiner Familie, muss ein stationäres Maschinengewehr abholen und sicher zum Einsatzort fahren, macht dabei die Bekanntschaft eines Kriegsveteranen - dann beginnt erst der eigentliche Auftrag. Ein weiteres Kapitel beginnt mit einer schlechten Nachricht: Eine feindlicher Clan hat drei Geiseln genommen und foltert sie in einem abgelegenen Schlachthaus. Noch kennt Vito den Aufenthaltsort der Männer aber nicht, also folgt er dem Wagen eines Gangster, bevor er sich ungesehen durch die Kanalisation einschleicht. Damit sich sein Boss wieder mit ihm unterhält, wird er deshalb sogar die Kleidung wechseln müssen. Als er endlich im Schlachthaus ankommt, umgeht er schließlich einige Wachen, um ungesehen zu seinen Kameraden zu gelangen - danach erst geht in einem brachialen Showdown viel Glas zu Bruch.
Mit Charme, Schnäuzer und Sprengsatz
1951. Explosiv endete auch der letzte der vier Aufträge: Joe und Vito hatten sich als Reinigungskräfte verkleidet und mit falschen Schnäuzer beklebt in ein Hochhaus eingeschlichen, wo sie eine Bombe so platzierten, dass sie einen ganzen Sitzungssaal zerstören würde. Nachdem sie sich über das Dach kämpfen mussten, konnten sie sich schließlich über das Gerüst eines Gebäudereinigers zu der aus dem Fenster ragenden Lunte herablassen...
Wie im Vorgänger enden viele Kapitel in einer rasanten Verfolgungsjagd. Strapazierte Reifen quietschen durch Empire Bay City, Maschinengewehre rattern aus geöffneten Fenstern: Entweder soll Vito selbst die Flucht ergreifen oder er muss z.B. einen verwundeten Mitfahrer rechtzeitig zu einem Arzt bringen. Vorsichtige Mafiosi werden deshalb für das normale Fahrmodell dankbar sein, mit dem die Wagen zwar nicht wie Magneten auf der Straße liegen, aber selbst auf dem eisigen Pflaster des Winters noch halbwegs geschwind um Kurven biegen. Ich bin mit dem Modell »Simulation« hingegen sehr glücklich: Pirouetten im Winter, lange Bremswege auch im Sommer - Verfolgungsjagden können so zu kniffligen Herausforderungen werden. Gelingen sie, kommt man aber umso zufriedener im Ziel an!
Tage des Donnerns
Überhaupt ist es die Vielfalt, von der Mafia II spielerisch am meisten profitiert. Mit Sicherheit waren unsere Vorschau-Kapitel so ausgewählt, dass die unterschiedlichen Elemente besonders deutlich hervortreten - bis zum fertigen Spiel heißt es deshalb abwarten, ob die gesamte Geschichte so umfangreich ausfällt wie es der kurze Auszug vermuten lässt! Fest steht aber:
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| Heiße Showdowns, Verfolgungsjagden, Attentate und freies Erkunden im schrulligen Oldtimer: Das grandiose Empire Bay City ist immer einen Ausflug wert! |
So beginnt etwa der Tag, der mit einem gewagten Attentat enden wird, mit einer »harmlosen« Schlägerei, als Vito einer aufreizenden Dame aus der Patsche hilft. Später trifft er ein hohes Tier seiner Familie, muss ein stationäres Maschinengewehr abholen und sicher zum Einsatzort fahren, macht dabei die Bekanntschaft eines Kriegsveteranen - dann beginnt erst der eigentliche Auftrag. Ein weiteres Kapitel beginnt mit einer schlechten Nachricht: Eine feindlicher Clan hat drei Geiseln genommen und foltert sie in einem abgelegenen Schlachthaus. Noch kennt Vito den Aufenthaltsort der Männer aber nicht, also folgt er dem Wagen eines Gangster, bevor er sich ungesehen durch die Kanalisation einschleicht. Damit sich sein Boss wieder mit ihm unterhält, wird er deshalb sogar die Kleidung wechseln müssen. Als er endlich im Schlachthaus ankommt, umgeht er schließlich einige Wachen, um ungesehen zu seinen Kameraden zu gelangen - danach erst geht in einem brachialen Showdown viel Glas zu Bruch.
Mit Charme, Schnäuzer und Sprengsatz
1951. Explosiv endete auch der letzte der vier Aufträge: Joe und Vito hatten sich als Reinigungskräfte verkleidet und mit falschen Schnäuzer beklebt in ein Hochhaus eingeschlichen, wo sie eine Bombe so platzierten, dass sie einen ganzen Sitzungssaal zerstören würde. Nachdem sie sich über das Dach kämpfen mussten, konnten sie sich schließlich über das Gerüst eines Gebäudereinigers zu der aus dem Fenster ragenden Lunte herablassen...
Wie im Vorgänger enden viele Kapitel in einer rasanten Verfolgungsjagd. Strapazierte Reifen quietschen durch Empire Bay City, Maschinengewehre rattern aus geöffneten Fenstern: Entweder soll Vito selbst die Flucht ergreifen oder er muss z.B. einen verwundeten Mitfahrer rechtzeitig zu einem Arzt bringen. Vorsichtige Mafiosi werden deshalb für das normale Fahrmodell dankbar sein, mit dem die Wagen zwar nicht wie Magneten auf der Straße liegen, aber selbst auf dem eisigen Pflaster des Winters noch halbwegs geschwind um Kurven biegen. Ich bin mit dem Modell »Simulation« hingegen sehr glücklich: Pirouetten im Winter, lange Bremswege auch im Sommer - Verfolgungsjagden können so zu kniffligen Herausforderungen werden. Gelingen sie, kommt man aber umso zufriedener im Ziel an!
Ausblick
Ersteindruck: sehr gut






