Mashed: Drive to Survive - Vorschau, Rennspiel, PlayStation 2, Xbox - 4Players.de

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Arcade-Racer
Entwickler: Supersonic
Release:
24.06.2004
24.06.2004
24.06.2004
Spielinfo Bilder Videos
Wie man an Micro Machines wunderbar sehen konnte, sind kleine Autos für großen Spielspaß prädestiniert. Empire Interactive bleibt diesem Grundsatz mit Mashed treu, macht allerdings einfach nur große Autos klein. Ob der Fun-Funke genauso überspringt, erfahrt ihr aus der Preview.

Fies, fieser, Mashed

Wer Micro Machines kennt, ist auch mit dem grundlegenden Spielprinzip von Mashed vertraut: Bis zu vier Wagen, gelenkt entweder von menschlichen Kontrahenten oder KI-Fahrern, rasen einen Rundkurs, bis der Asphalt glüht. Wer die anderen Spieler als Erster abhängt, kassiert einen Punkt – wer zuerst acht Punkte voll hat, geht mit dem Gewinnerpokal nach Hause. Aber wie hängt man die anderen ab? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder seid ihr schneller als der Rest, was aber nicht einfach ist, da alle denselben Wagen in unterschiedlichen Farben fahren – geschicktes Kurvenfahren beschert euch also Vorteile. Die nächste Möglichkeit wäre das Rammen: Drückt die anderen an die Wand, schubst sie von der Straße, bringt sie zum Drehen!

Strategisch clever positionierte Minen können über Sieg und Niederlage entscheiden.

Die schönste Variante, euren Widersachern das Fahren zur Hölle zu machen, ist der hemmungslose Einsatz von Waffen. Ob strategisch clever platzierte Ölpfütze, nach hinten gerichteter Flammenwerfer, zur Seite feuerndes MG, brutaler Mörser oder zielsicher abgefeuerte Lenkrakete – alles dient nur dem Zwecke der Verwirrung bzw. Verlangsamung. Dazu kommt noch, dass die Karren mitnichten unverwundbar sind; ein paar gut gezielte Treffer, und schon lodert es unter der Motorhaube. Wer explodiert oder umfällt hat die Runde automatisch verloren – es gibt nämlich keine Möglichkeit, die eigene Kiste schnell wieder auf die Straße zu befördern. Stete Wachsamkeit ist daher oberstes Gebot im Mashed-Land. Denn die Wummen können das Spielglück jederzeit wenden; eine heimtückisch im Boden schlummernde Granate kann einen sicher gewährten Sieg blitzschnell in eine Niederlage verwandeln, eine zum richtigen Zeitpunkt gezündete Blendgranate den Wagen lang genug vom Weg abbringen.

Feinde auf vier Rädern

Herzstück der Einspielervariante ist die »Cup Challenge«: Auf jeder der 13 Strecken erwarten euch drei Prüfungen, die aufsteigend schwerer werden. Rollt ihr als Gewinner ins Ziel, wird die nächste Strecke freigeschaltet, dazwischen gibt es außerdem noch neue Wagen zu gewinnen.

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Die elf spritzigen Flitzer reichen vom kleinen Sportflitzer bis zum ausgewachsenen Rennwagen und fahren sich leicht anders. Angesichts der euch erwartenden Strecken solltet ihr die kleinen Biester besser im Griff haben: Eiswüste, Ruinenlandschaft, nächtliche City oder dicht befahrene Autobahn verlangen nach blitzschnellen Reflexen und gekonnten Kurvenschliddereien. Witzigerweise verändern sich einige Strecken im Laufe der Zeit – beispielsweise wird eine Brücke von Runde zu Runde immer ein bisschen mehr zerstört, was das Drüberfahren zum Geschicklichkeitstest macht.

Doch wie so oft bei dieser Art Spiel ist die wahre Freude im Multiplayermodus versteckt: Wenn bis zu vier Spieler gegeneinander antreten, sind Freundschaften akut gefährdet, und blaue Flecken durch von Schreien begleitete Frustschläge vorprogrammiert. Noch eine Stufe fieser wird es im Team-Modus: Fliegt euer Partner aus dem Spiel, kann er dem gegnerischen Raser von außerhalb per Fadenkreuz einige Raketen als Dankeschön zuschicken – oder bei mangelnder Zielgenauigkeit euch selbst treffen!

Flammenwerfer vs. seitliches MG - wer wird gewinnen?

Wo bin ich?

Die Echtzeit-Iso-3D-Optik von Mashed reißt weder auf Xbox noch PS2 Bäume aus, ist aber für die Zwecke vollkommen ausreichend: Schöne Umgebungen, putzige Details, ansehnliches Wasser und rasante Geschwindigkeit lenken erfolgreich vom eher altbackenen Gesamtbild ab. Allerdings sind gelegentlich Brücken oder Schilder im Weg, die den Blick auf den Wagen für den Bruchteil einer Sekunde verdecken – bei der Geschwindigkeit ist das Zeit genug für Fahrfehler! Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus dem Ich-häng-die-anderen-ab-Spielprinzip: Dadurch, dass ihr zum Sieg genug Abstand zwischen euch und die anderen Fahrzeuge bringen müsst, rast ihr als Führender direkt am oberen Bildschirmrand entlang – dadurch gibt es derzeit kaum eine Möglichkeit, einem Hindernis auszuweichen.

   
 

AUSBLICK



Mashed sollte waffenscheinpflichtig sein: Was hier im Multiplayermodus an Fetzen fliegt, geht auf keine Kuhhaut! Wüste Flüche, laute Wutschreie und aus tiefstem Herzen kommende Racheschwüre sind nicht zuletzt dank der wunderbar fiesen Waffen an der Tagesordnung. Das abwechslungsreiche Streckendesign bietet genug Gelegenheiten für galante Schubser, der Team-Modus stellt auch die beste Freundschaft auf eine harte Probe – großartig! Momentan wird der Sonnenschein allerdings noch von gelegentlichen Übersichtsproblemen getrübt. Hoffentlich werden die bis zum Release noch ausgebügelt, dann steht durchrasten Nächten nichts mehr im Wege.


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