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Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Release:
02.12.2005
17.11.2005
17.11.2005
01.12.2005
17.11.2005
17.11.2005
kein Termin
03.03.2011
17.11.2005
Spielinfo Bilder Videos
Am 14. Dezember ist es so weit: Peter Jacksons (Herr der Ringe) Neuverfilmung des Klassikers King Kong kommt in die Kinos. Schon etwas früher dürfen sich Videospieler auf einen Besuch des königlichen Riesenaffen freuen, denn Ubi Soft hat sich die Rechte gesichert und wird noch vor Weihnachten sämtliche Plattformen vom PC bis hin zur Xbox 360 mit einer Umsetzung beglücken. Wir haben bereits jetzt einen kleinen Abstecher auf die verborgene Insel Skull Island unternommen...

Reif für die Insel

Zunächst klärt das Intro mit einem Zusammenschnitt von Szenen aus dem Kinofilm die Vorgeschichte: Carl Denham kommt in den Besitz einer Karte, die den Weg zur mysteriösen Skull Island zeigt – der ideale Ort, um seinen neuen Film zu drehen. Doch leider fehlt ihm noch

Ob man mit diesem Speer etwas gegen die Dinos ausrichten kann?
die passende weibliche Hauptdarstellerin, die er jedoch zufällig in Ann Darrow findet. Zusammen mit dem Drehbuchautor Jack Driscoll, Captain Englhorn und seiner Crew machen sie sich auf den Weg, doch kentert das Schiff während eines Sturms vor der Küste der Insel. Genau hier setzt das Spiel ein, das euch bereits die aufregende Fahrt mit dem Rettungsboot bis an den Strand hautnah miterleben lässt.

Der Kampf ums Überleben

Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von Jack und erlebt das gesamte Geschehen aus der Egoperspektive. Um den Eindruck eines "Films zum Mitspielen" zu erwecken, gehen die Entwickler einen eigenen Weg und verzichten komplett auf Bildschirmanzeigen, wie man sie von anderen Titeln des Genres kennt. So seht ihr z.B. weder euren Gesundheitszustand noch die verbleibende Munition bei Schusswaffen, was gerade am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Kann das Gameplay so überhaupt funktionieren? Ja, es kann. Im Prinzip lässt sich eure Gesundheit mit dem Schild aus Halo bzw. Halo 2 vergleichen: Steckt ihr Treffer ein, verliert ihr Lebensenergie, die sich jedoch etwa alle zehn Sekunden wieder neu auflädt. Zwar gibt es bei King Kong keine direkte Anzeige, doch werden Verletzungen auf dem Bildschirm mit einer verzerrten Wahrnehmung realisiert, was schnell zur Orientierungslosigkeit führen kann. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher und so stirbt man schnell den ein oder anderen Tod. Dies ist jedoch kein Beinbruch, da es im Spiel genügend und meist fair verteilte Rücksetzpunkte gibt, mit deren Hilfe ihr immer wieder einen neuen Versuch starten könnt.

Viel Action, wenig Rätsel

King Kong ist ein Action-Adventure, bei dem der Action-Anteil jedoch deutlich überwiegt. Rätsel findet ihr nur selten und meistens beschränken sich diese lediglich darauf, einen Hebel zu finden, mit dem ihr ein weiteres Tor öffnen könnt. Wichtig ist allerdings eure Umwelt: Da ihr lediglich eine Schusswaffe mit euch tragen könnt und Munition rar ist, solltet ihr die Augen nach Speeren der aggressiven Inselbewohnern oder anderen spitzen Gegenständen wie Knochen offen halten, die ihr gegen Feinde einsetzen könnt. Und von diesen gibt es reichlich: von groß geratenen Tausendfüßlern über fiese Flugwesen und ekligen Spinnen bis hin zu skorpionähnlichen Biestern ist euch die Fauna der Insel nicht gerade freundlich gesonnen. Nicht zu vergessen die Dinosaurier wie T-Rex und Raptoren, die euch in bester Jurassic Park-Manier das Leben schwer machen und schnell zeigen, wer auf der Insel am Ende der Nahrungskette steht. Oft geht es in King Kong ums nackte Überleben, wenn ihr vor den riesigen Viechern fliehen müsst. Doch nicht immer ist Rennen die beste Lösung und so müsst ihr euch z.B. in einer Spielszene einfach mucksmäuschenstill und regungslos verhalten, um nicht von einem T-Rex gewittert zu werden – da kommt Spannung auf.

Der König des Dschungels

Gerade wenn das Spielprinzip langsam anfängt etwas öde zu werden, zieht Ubi Soft die Notbremse und lässt euch die Kontrolle über den Titelhelden King Kong übernehmen:

Grafisch ist King Kong über weite Strecken eine echte Augenweide.
Dazu wird von der Ego-Ansicht in eine 3rd-Person-Perspektive gewechselt, in der ihr euch mit dem Riesenaffen von Ast zu Ast schwingt, an Felswänden entlang hangelt oder euch den mächtigen Dinosauriern zum Kampf der Giganten stellt. Leider waren die Abschnitte mit Kong bisher relativ kurz und die Übersicht ist aufgrund der fest fixierten Kamera nicht immer ideal. Überhaupt wirkt die Technik zumindest auf PS2 und Xbox noch nicht ganz ausgereift: Zwar sehen Umgebung und Figuren über weite Strecken fantastisch aus, doch scheint die Hardware zumindest in unserer Preview-Fassung mit der Pracht noch deutlich überfordert zu sein und so wandert die Framerate sehr oft und stark in den Keller. Ganz anders jedoch die Xbox 360-Fassung, die wir vor zwei Tagen auf einem Microsoft-Event begutachten konnten: Sieht die Szenerie bereits auf den alten Konsolen hervorragend aus, merkt man King Kong den Sprung zur Next Generation deutlich an und so glänzt der Titel auf der 360 mit hochauflösenden Texturen, bombastischen Licht- und Wettereffekten sowie herrlich detaillierten Figuren und prähistorischen Monstern – und das alles in einer butterweichen, flüssigen Darstellung.  
 

 
 

AUSBLICK



King Kong hat durchaus das Potenzial, eine der besseren Film-Versoftungen zu werden, wenn man noch die technischen Probleme der aktuellen Konsolengeneration in den Griff bekommt. Dazu müsste es auch in Sachen Abwechslung noch etwas zulegen, denn die Erkundung der Insel zog sich beim Anspielen aufgrund der immer gleichen Gegner und Schalter-Rätsel ganz schön hin. Allerdings muss man den Jungs um Michel Ancel zugute halten, dass sie sich redlich Mühe geben, das Abenteuer möglichst abwechslungsreich zu gestalten und so gibt es immer wieder die ein oder andere Überraschung. Neben der stimmungsvollen Grafik trägt auch die Soundkulisse mit den Original-Synchronsprechern sowie orchestralen Klängen perfekt zur dichten Filmatmosphäre bei. Ob King Kong auch außerhalb des Kinos einen affenstarken Auftritt hinlegen kann, wird der Test zeigen. Ersteindruck: gut


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