Nummer 5 lebt!
Gleich vorweg: Resident Evil 5 verspricht nicht die Revolution zu werden wie der Vorgänger: Das Spielprinzip folgt der erfolgreichen Formel des vierten Teils lasergenau, eine komplette Umkrempelung steht nicht auf dem Programm. Und das ist auch verdammt gut so, denn Resi 4
war fast perfekt.
Frisches Szenario, bekanntes Spielprinzip: Resident Evil 5 führt Design und Steuerung des Vorgängers konsequent fort. |
Zurück zu Nummer 5: Es spielt sich fantastisch! Auf der E3 hatten wir nur zwei Levels zur Verfügung, aber beide waren intensiver als die letzten drei Alone in the Dark-Games. Der eine platzierte uns samt Partnerin (dazu gleich mehr) in eine afrikanische Slum-Siedlung, in der wir uns wilde Häuserkämpfe gegen kreischende Zombie-Massen lieferten, und in dem zum Abschluss das schwarzhäutige Pendant zum Kettensägen-Wahnsinnigen aus Resi 4 auf uns wartete. Level Nummer zwei wurde von einer beängstigend intensiven Echtzeit-Zwischensequenz eingeleitet, in dem ein Polygon-Kollege von einem gigantischen Henker nebst noch gigantischerer Axt enthauptet wurde - direkt danach wurden Chris Redfield und Sheva zum nächsten Ziel erklärt.
Wer zum Henker ist Sheva?
Ganz einfach: Sheva Alomar ist Redfields Partnerin - und zwar eine, die es in sich hat. Kein wehrloses Mündel mehr wie noch Präsidentengöre Ashley im Vorgänger, der man ständig die Gegner vom Hals halten muss. Oh nein. Wer sich mit Sheva anlegt, hat entweder schnell einen Fuß im Gesicht oder ihr Messer im Magen: Ihre eleganten Nahkampf-Attacken (Highlight: Ein Flipkick, der den Angreifer mehrere Meter weit wegschleudert) sind eine große Hilfe für euch, aber aufgepasst - Sheva ist nicht
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| Sheva, wie sie leibt und zielt: Eure sehr wehrhafte Partnerin schießt zuerst und spart sich hinterher das Fragen. Sie agiert autonom, hilft euch und steht mit ihrem Inventar zur Verfügung. |
Praktischerweise ist Sheva eurem Feuer gegenüber immun - »Friendly Fire« wäre wohl innerhalb der Zombie-Armeen auch eklig gewesen. Die Gute hat schon genug Probleme am Hals, auch ohne von Chris Redfield angeschossen zu werden. Mal ganz davon abgesehen, dass sie fantastisch designt ist, und es eine Schande wäre, diese elegant angeordneten Polygone blind über den Haufen zu ballern. Generell agiert die junge Dame autonom, ihr könnt ihr grundsätzlich keine Anweisungen geben - außer, es geht um das Aufsammeln von Munition, Heilmittel oder Gold. All das könnt ihr entweder selbst einsacken oder Sheva ihre Taschen füllen lassen. An bestimmten Stellen seid ihr aufeinander angewiesen, denn
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| Resident Evil 5 sieht unglaublich gut aus: Szenario, Figurendesign, Animation - fantastisch! |
Und das Schönste an Sheva: Wenn ihr kein Interesse daran habt, sie von der KI kontrollieren zu lassen, dann lasst das doch einen Freund übernehmen! Lokal oder Online habt ihr die Möglichkeit, kooperativ zu zweit dem Feindesheer an den Kragen zu rücken!






