Die Charaktererschaffung
Bei der Charakter-Erschaffung bietet man auf den ersten Blick den vollen aventurischen Luxus in sehr edler Benutzeroberfläche: Ihr könnt Elfen oder Thorwaler, Zwerge, Tulamide oder Mittelländer spielen. Je nach Volk stehen andere Klassen zur Verfügung - darunter Krieger, Waldläufer, Pirat, Kampfmagier, Sappeur, Einbrecher, Streuner, Scharlatan & Co. Allerdings könnt ihr eure Figur nicht individuell in Sachen Haarschnitt oder Körperbau anpassen und lediglich zwischen Mann und Frau wählen.
Einen ausgewachsenen Editor gibt es also nicht, aber Kenner werden sich abseits der Lebens- und Astralenergie über die vielen Charakterwerte freuen: Es gibt nicht nur Körperkraft, Gewandtheit und Konstitution, sondern auch Mut, Klugheit, Intuition, Charisma, Fingerfertigkeit & Co. Und das ist nicht nur Staffage: Eure kommunikativen Talente haben z.B. Einfluss auf die Dialogmöglichkeiten wie das Einschmeicheln oder Einschüchtern. Nur, wer seinen Charakter dahingehend schult, bekommt auch diese Optionen.
Die Fantasykarriere läuft wie gehabt über das Sammeln von Erfahrungspunkten und den damit verbundenen Aufstieg. Die Entwickler rechnen mit einer maximal erreichbaren Stufe von 15 oder 16. Neue Talente erlernt man bei einem Lehrer, man kann sie allerdings auch kaufen. Ganz à la DSA kann man seine Werte übrigens immer nur im Rahmen des jeweiligen Levels erhöhen - sprich: Ein Level 3-Kämpfer kann seine martialischen Talente nur bis zu einem gewissen Grad ausbauen und muss dann auf den Aufstieg warten.
Das Kampfsystem
Das Kampfsystem erinnert jedenfalls angenehm an Baldur's Gate. Eure Gruppe besteht maximal aus sechs Figuren - vier Charaktere plus z.B. ein beschworenes Wesen sowie ein Tierbegleiter sind möglich; Formationen wie im BioWare-Klassiker gibt es allerdings nicht. Sobald ihr einen Feind seht, könnt ihr das Spiel pausieren und in aller Ruhe Waffen oder Zauber ausrüsten, wechseln, anwenden.
Ihr könnt euren Gefährten zwar keine komplexeren Befehle à la Neverwinter Nights 2 für den Kampf geben, also keine Verhaltensweisen wie das Nutzen von Offensivzaubern oder das Heilen im Hintergrund, aber ihr könnt sie passiv oder aggressiv einstellen. In unseren Probekämpfen lief das ganz gut, allerdings gab es noch Probleme mit der Wegfindung sowie Positionierung von Fernkämpfern - die sollten eigentlich von sich aus die Distanz suchen. Die Feinde unseres Probelevels verhielten sich bisher sehr gewöhnlich und ließen sich mit einfachen Mitteln ohne große Taktik bezwingen; wir sind gespannt, inwiefern man später zu geschickten Manövern und Strategien animiert wird. Ihr könnt auf Wunsch auch eine Befehlsreihe à la Greife-erst-den-Ork-an-und-gehe-dann-zu-Punkt-B-um-dich-zu-heilen einleiten.
Egal, was im Kampf passiert - nicht der schnelle Klick, sondern der Wert entscheidet: Im Hintergrund ist immer das Regelwerk von DSA aktiv, und zwar in einer für das Spiel angepassten Mischung aus der dritten und vierten Edition. Das heißt, dass Angriffserfolge immer auch auf Statistik beruhen. Die je nach Würfelergebnis unterschiedlich animierten Kämpfe sind auch das optische Highlight: Die Schlag- und Ausweichbewegungen können sich sehen lassen; man erkennt ganz genau, wie eine Klinge nach erfolgreicher Verteidigung auf den Schild kracht oder eine Axt mit voller Wucht einschlägt - sehr schön!
Bei der Charakter-Erschaffung bietet man auf den ersten Blick den vollen aventurischen Luxus in sehr edler Benutzeroberfläche: Ihr könnt Elfen oder Thorwaler, Zwerge, Tulamide oder Mittelländer spielen. Je nach Volk stehen andere Klassen zur Verfügung - darunter Krieger, Waldläufer, Pirat, Kampfmagier, Sappeur, Einbrecher, Streuner, Scharlatan & Co. Allerdings könnt ihr eure Figur nicht individuell in Sachen Haarschnitt oder Körperbau anpassen und lediglich zwischen Mann und Frau wählen.
Einen ausgewachsenen Editor gibt es also nicht, aber Kenner werden sich abseits der Lebens- und Astralenergie über die vielen Charakterwerte freuen: Es gibt nicht nur Körperkraft, Gewandtheit und Konstitution, sondern auch Mut, Klugheit, Intuition, Charisma, Fingerfertigkeit & Co. Und das ist nicht nur Staffage: Eure kommunikativen Talente haben z.B. Einfluss auf die Dialogmöglichkeiten wie das Einschmeicheln oder Einschüchtern. Nur, wer seinen Charakter dahingehend schult, bekommt auch diese Optionen.
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| Edel, übersichtlich und schön: Im Charaktermenü zieht ihr Waffen und Ausrüstung einfach auf eure Figur und alles wird umgehend angezeigt. |
Das Kampfsystem
Das Kampfsystem erinnert jedenfalls angenehm an Baldur's Gate. Eure Gruppe besteht maximal aus sechs Figuren - vier Charaktere plus z.B. ein beschworenes Wesen sowie ein Tierbegleiter sind möglich; Formationen wie im BioWare-Klassiker gibt es allerdings nicht. Sobald ihr einen Feind seht, könnt ihr das Spiel pausieren und in aller Ruhe Waffen oder Zauber ausrüsten, wechseln, anwenden.
Ihr könnt euren Gefährten zwar keine komplexeren Befehle à la Neverwinter Nights 2 für den Kampf geben, also keine Verhaltensweisen wie das Nutzen von Offensivzaubern oder das Heilen im Hintergrund, aber ihr könnt sie passiv oder aggressiv einstellen. In unseren Probekämpfen lief das ganz gut, allerdings gab es noch Probleme mit der Wegfindung sowie Positionierung von Fernkämpfern - die sollten eigentlich von sich aus die Distanz suchen. Die Feinde unseres Probelevels verhielten sich bisher sehr gewöhnlich und ließen sich mit einfachen Mitteln ohne große Taktik bezwingen; wir sind gespannt, inwiefern man später zu geschickten Manövern und Strategien animiert wird. Ihr könnt auf Wunsch auch eine Befehlsreihe à la Greife-erst-den-Ork-an-und-gehe-dann-zu-Punkt-B-um-dich-zu-heilen einleiten.
Egal, was im Kampf passiert - nicht der schnelle Klick, sondern der Wert entscheidet: Im Hintergrund ist immer das Regelwerk von DSA aktiv, und zwar in einer für das Spiel angepassten Mischung aus der dritten und vierten Edition. Das heißt, dass Angriffserfolge immer auch auf Statistik beruhen. Die je nach Würfelergebnis unterschiedlich animierten Kämpfe sind auch das optische Highlight: Die Schlag- und Ausweichbewegungen können sich sehen lassen; man erkennt ganz genau, wie eine Klinge nach erfolgreicher Verteidigung auf den Schild kracht oder eine Axt mit voller Wucht einschlägt - sehr schön!






