Sin City auf Französisch
Als Lead Designer Tom French den Titel erstmals im Rahmen von EAs Showcase-Event in London präsentierte, wurden sofort Erinnerungen an die kultige Comic-Verfilmung "Sin City" wach: Genau wie im Streifen von Robert Rodriguez werden die besetzten Schauplätze - allen voran Paris - überwiegend schwarz-weiß dargestellt. Lediglich die roten Nazi-Flaggen und Blutspritzer stechen grell hervor und verleihen den Kulissen dadurch einen ganz besonderen morbiden Stil. Allerdings wird dieser nicht durchgängig beibehalten, denn befreit man ein Gebiet von den Nazi-Schergen, indem man in der offenen Spielwelt diverse Aufgaben vom Sabotage-Akt bis hin zum Attentat erfüllt, kehren ähnlich wie in Prince of Persia die Farben in die triste Welt zurück. "Quiet in, loud out" lautet die Devise, nach der die Missionen designt werden sollen. Anders ausgedrückt: Spannende Schleich-, akrobatische Kletter- und actionreiche Baller-Abschnitte sollen nahtlos ineinander übergehen.
Ein neuer Superheld?
Der Spieler übernimmt die Rolle von Sean Devlin, der als eine Mischung aus Indiana Jones, John McClaine ("Stirb langsam") und Steve McQueen zu einem neuen Superhelden mit Köpfchen und Charme avancieren, aber dabei auch kräftig austeilen soll. Dabei liegt die eigentliche Stärke des Charakters zunächst in einem ganz anderen Bereich, denn als professioneller Rennfahrer hat er mit den Geheimaufträgen zunächst recht wenig zu tun und begeistert sich folglich mehr für den Rausch der Geschwindigkeit und knapp bekleidete Tänzerinnen, die vor allem in Paris immer wieder die Hormone der männlichen Spieler in Wallung bringen sollen. Und auf was stehen echte Männer sonst noch? Autos. Schnelle Autos. Auch diesbezüglich wird man von Pandemic bedient, die nicht nur Schleich- und Aktionpassagen mit einem dynamischen Deckungssystem, sondern auch wilde Verfolgungsjagden bieten wollen, wobei die Fahrphysik bewusst einfach gehalten wird. Allerdings gibt es keinerlei Lizenzen und der Vehikel-Einsatz beschränkt sich lediglich auf den Boden - man wird also nicht in die Lüfte aufsteigen und das im Maßstab verkleinerte Paris oder auch Saarbrücken von oben genießen dürfen. Doch auch so wird man Zeuge der beeindruckenden Zeichentiefe der Grafikengine, die lediglich etwas mehr architektonische Abwechslung und Leben in der Stadt zeigen könnte.
Als Lead Designer Tom French den Titel erstmals im Rahmen von EAs Showcase-Event in London präsentierte, wurden sofort Erinnerungen an die kultige Comic-Verfilmung "Sin City" wach: Genau wie im Streifen von Robert Rodriguez werden die besetzten Schauplätze - allen voran Paris - überwiegend schwarz-weiß dargestellt. Lediglich die roten Nazi-Flaggen und Blutspritzer stechen grell hervor und verleihen den Kulissen dadurch einen ganz besonderen morbiden Stil. Allerdings wird dieser nicht durchgängig beibehalten, denn befreit man ein Gebiet von den Nazi-Schergen, indem man in der offenen Spielwelt diverse Aufgaben vom Sabotage-Akt bis hin zum Attentat erfüllt, kehren ähnlich wie in Prince of Persia die Farben in die triste Welt zurück. "Quiet in, loud out" lautet die Devise, nach der die Missionen designt werden sollen. Anders ausgedrückt: Spannende Schleich-, akrobatische Kletter- und actionreiche Baller-Abschnitte sollen nahtlos ineinander übergehen.
Ein neuer Superheld?
Der Spieler übernimmt die Rolle von Sean Devlin, der als eine Mischung aus Indiana Jones, John McClaine ("Stirb langsam") und Steve McQueen zu einem neuen Superhelden mit Köpfchen und Charme avancieren, aber dabei auch kräftig austeilen soll. Dabei liegt die eigentliche Stärke des Charakters zunächst in einem ganz anderen Bereich, denn als professioneller Rennfahrer hat er mit den Geheimaufträgen zunächst recht wenig zu tun und begeistert sich folglich mehr für den Rausch der Geschwindigkeit und knapp bekleidete Tänzerinnen, die vor allem in Paris immer wieder die Hormone der männlichen Spieler in Wallung bringen sollen. Und auf was stehen echte Männer sonst noch? Autos. Schnelle Autos. Auch diesbezüglich wird man von Pandemic bedient, die nicht nur Schleich- und Aktionpassagen mit einem dynamischen Deckungssystem, sondern auch wilde Verfolgungsjagden bieten wollen, wobei die Fahrphysik bewusst einfach gehalten wird. Allerdings gibt es keinerlei Lizenzen und der Vehikel-Einsatz beschränkt sich lediglich auf den Boden - man wird also nicht in die Lüfte aufsteigen und das im Maßstab verkleinerte Paris oder auch Saarbrücken von oben genießen dürfen. Doch auch so wird man Zeuge der beeindruckenden Zeichentiefe der Grafikengine, die lediglich etwas mehr architektonische Abwechslung und Leben in der Stadt zeigen könnte.
Ausblick
Nachdem sich Pandemic mit Mercenaries 2 - World in Flames nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, macht "The Saboteur" vor allem stilistisch eine deutlich bessere Figur und hat zumindest so viel Potenzial, dass die Mischung aus Schleichen, Ballern und Rasen aufgehen kann. Allerdings wirkte Sean Devlin nach der ersten Präsentation auf mich noch nicht wie die angepeilte Superheld-Mischung, sondern präsentierte sich eher wie einer von vielen. Doch vielleicht gewinnt der Macho innerhalb der auf Rache fokussierten Geschichte noch etwas mehr Profil. Mit dem außergewöhnlichen Grafikstil setzt sich The Saboteur ohne Zweifel von anderen Spielen ab. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich allerdings noch skeptisch, ob Pandemic nur eine halbgare Action-Stealth-Mischung bieten wird. Hier muss der Saboteur in einer spielbaren Fassung zeigen, was in ihm steckt...Features:
- S/W-Grafikstil à la Sin City
- Farbe kehrt in befreite Abschnitte zurück
- Mischung aus Stealth & Action
- Fahrsequenzen
- offene Spielwelt (Sandbox-Prinzip)
- einfache Vehikel-Steuerung
- hohe Zeichentiefe
- verkleinerte Version von Paris
- regeneratives Heilsystem
- intuitives, dynamisches Deckungssystem
- Klettersequenzen inklusive
- inspiriert von einer wahren Geschichte
- keine Vehikel-Lizenzen
- kein Lock-On-Shooter, aber zuschaltbare Zielhilfen
- viele Nahkampf-Optionen
- großes Waffenarsenal
- spielt im Zweiten Weltkrieg (ca. 1940)
- viele leicht bekleidete Damen ("Moulin Rouge")
- z.T. Zeitdruck in den Missionen
- automatische Checkpunkte
- Geschichte dreht sich auch um persönliche Rache
- erscheint für Xbox 360, PS3 & PC
- S/W-Grafikstil à la Sin City
- Farbe kehrt in befreite Abschnitte zurück
- Mischung aus Stealth & Action
- Fahrsequenzen
- offene Spielwelt (Sandbox-Prinzip)
- einfache Vehikel-Steuerung
- hohe Zeichentiefe
- verkleinerte Version von Paris
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| Der Großteil der Geschichte spielt im besetzten Paris. |
- regeneratives Heilsystem
- intuitives, dynamisches Deckungssystem
- Klettersequenzen inklusive
- inspiriert von einer wahren Geschichte
- keine Vehikel-Lizenzen
- kein Lock-On-Shooter, aber zuschaltbare Zielhilfen
- viele Nahkampf-Optionen
- großes Waffenarsenal
- spielt im Zweiten Weltkrieg (ca. 1940)
- viele leicht bekleidete Damen ("Moulin Rouge")
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| Ist ein Stadtteil von den Nazis befreit, kehrt die Farbe auf den Bildschirm zurück. |
- z.T. Zeitdruck in den Missionen
- automatische Checkpunkte
- Geschichte dreht sich auch um persönliche Rache
- erscheint für Xbox 360, PS3 & PC

