Die Galaga-Herausforderung
Wie schon beim ersten Ridge Racer, lässt Namco die Spieler auch bei Revolution im Vorfeld eine Sequenz aus einem Arcade-Klassiker anspielen - in diesem Fall Galaga '88. Tatsächlich ist der kleine Ausflug in die Vergangenheit nicht nur als nettes Feature gedacht, sondern als Herausforderung konzipiert: Schafft man es, alle Feinde abzuschießen, wächst der Fuhrpark von den anfänglich vier auf stattliche zwölf Boliden, auch wenn sich die Unterschiede beim Fahrverhalten in Grenzen halten, sondern sich in erster Linie auf die Lackierung beschränken. Ein zusätzlicher Buggymodus lässt sich freischalten, indem man beim Minispiel 44 oder weniger Schüsse benötigt, um alle Gegner auszuschalten. In diesem Fall werden die Autos mit dicken Reifen ausgestattet und ihre Karosserie verkleinert, so dass sie mehr an Geländewagen erinnern.
Tag und Nacht
Die Tageszeit verändert sich während der Drei-Runden-Rennen zunächst automatisch: In dynamischen Übergängen weicht das Sonnenlicht der Nacht, die anschließend wieder von einem Sonnenaufgang abgelöst wird - schön. Später hat man auch die Möglichkeit, die Tageszeit manuell festzulegen.
Duelle per Link
Ein Kritikpunkt am ersten Ridge Racer war das Fehlen eines Mehrspielermodus'. Dieses Manko hat Namco in Revolution behoben: Zwar gibt es auch hier keine Duelle über einen geteilten Bildschirm, doch lassen sich zwei PlayStation-Konsolen miteinander vernetzen, so dass zwei Spieler gegeneinander antreten können. Klar, dass in diesem Fall beide ein eigenes Exemplar besitzen müssen. Immerhin erhält man als Entschädigung den Zugriff auf die beiden Kurse des Ur-Ridge-Racers, die ebenfalls auf die Disk gepackt wurden, aber nur über System-Link zur Verfügung stehen.
Revolution des Originals?
Ich habe den Vorgänger erst deutlich später nach Revolution kennengelernt. Ja, eigentlich hätte er es verdient, hier als Klassiker geehrt zu werden, denn ursprünglich hat Ridge Racer als Starttitel die Power der PlayStation unter Beweis gestellt und wurde neben WipEout zurecht als System-Seller gefeiert. Doch für mich hat erst der Nachfolger diese Rolle übernommen, der für mich auch das bessere Spiel darstellt: Trotz der vielen Ähnlichkeiten bietet Revolution nicht nur ein besseres Geschwindigkeitsgefühl als das Original, sondern glänzt auch mit dem gelungeneren Streckendesign. Die neuen Remix-Versionen des abgedrehten Utz-Utz-Soundtracks gefallen mir hier ebenfalls eine Spur besser als beim ersten Ridge Racer. Diese befinden sich übrigens als Audio-Tracks auf der Spiel-CD und lassen sich folglich in handelsüblichen CD-Playern oder Autoradios mit CD-Funktion abspielen. Manche sagen den elf Techno-Songs sogar eine magische
Leistungssteigerung nach - ich hatte in meinem damaligen 2er Golf jedenfalls immer das Gefühl, er würde schneller fahren, wenn sich die Ridge Racer Revolution-Disk im Laufwerk drehte und die hämmernden Beats aus den Lautsprechern knarzten…
Der Bezeichnung Revolution wurde der Nachfolger nicht gerecht: Die drei neuen Streckenvariationen bestehen überwiegend aus Assets des ersten Teils und auch der Fuhrpark, die simple Fahrphysik, grenzwertige KI und Grafikfehler wurden nahezu unverändert übernommen. Dafür habe ich mir damals eine Konsole angeschafft? Ja. Und trotz seiner Schwächen, die ich jedem modernen Rennspiel bitterböse ankreiden würde, lege ich Ridge Racer Revolution selbst heute immer wieder gerne ins Laufwerk der PlayStation, um eine kleine Runde zu drehen und in Erinnerungen zu schwelgen. Es wird für mich immer der Titel bleiben, der mich endgültig von Konsolen überzeugt hat. Also doch eine kleine Revolution - wenn auch nur eine persönliche.
Die Lackierung der Boliden ist an andere Namco-Spiele angelehnt.
Tag und Nacht
Die Tageszeit verändert sich während der Drei-Runden-Rennen zunächst automatisch: In dynamischen Übergängen weicht das Sonnenlicht der Nacht, die anschließend wieder von einem Sonnenaufgang abgelöst wird - schön. Später hat man auch die Möglichkeit, die Tageszeit manuell festzulegen.
Duelle per Link
Eigentlich bietet das Spiel nur eine Strecke in drei Variationen - genau wie das (Spielhallen-)Original.
Revolution des Originals?
Ich habe den Vorgänger erst deutlich später nach Revolution kennengelernt. Ja, eigentlich hätte er es verdient, hier als Klassiker geehrt zu werden, denn ursprünglich hat Ridge Racer als Starttitel die Power der PlayStation unter Beweis gestellt und wurde neben WipEout zurecht als System-Seller gefeiert. Doch für mich hat erst der Nachfolger diese Rolle übernommen, der für mich auch das bessere Spiel darstellt: Trotz der vielen Ähnlichkeiten bietet Revolution nicht nur ein besseres Geschwindigkeitsgefühl als das Original, sondern glänzt auch mit dem gelungeneren Streckendesign. Die neuen Remix-Versionen des abgedrehten Utz-Utz-Soundtracks gefallen mir hier ebenfalls eine Spur besser als beim ersten Ridge Racer. Diese befinden sich übrigens als Audio-Tracks auf der Spiel-CD und lassen sich folglich in handelsüblichen CD-Playern oder Autoradios mit CD-Funktion abspielen. Manche sagen den elf Techno-Songs sogar eine magische
"Niemals aufgeben" - genau nach diesem Motto habe ich den Arcade-Motor immer wieder angeworfen.
Der Bezeichnung Revolution wurde der Nachfolger nicht gerecht: Die drei neuen Streckenvariationen bestehen überwiegend aus Assets des ersten Teils und auch der Fuhrpark, die simple Fahrphysik, grenzwertige KI und Grafikfehler wurden nahezu unverändert übernommen. Dafür habe ich mir damals eine Konsole angeschafft? Ja. Und trotz seiner Schwächen, die ich jedem modernen Rennspiel bitterböse ankreiden würde, lege ich Ridge Racer Revolution selbst heute immer wieder gerne ins Laufwerk der PlayStation, um eine kleine Runde zu drehen und in Erinnerungen zu schwelgen. Es wird für mich immer der Titel bleiben, der mich endgültig von Konsolen überzeugt hat. Also doch eine kleine Revolution - wenn auch nur eine persönliche.