Wasser marsch!

Video: Da wird der Fisch in der Pfanne verrückt: In Hydro Thunder Hurricane geht es mächtig schnell und sehr nass ab!
Drei Spielvarianten stehen zur Wahl: Normale Rennen, Checkpunkt-Fahrten sowie Hindernis-Parcours - Ersteres gegen 15 Gegner, letztere gegen die Zeit. Das Ganze wäre relativ unspektakulär, wenn's einfach nur um das Tuckern auf dem Wasser ginge, weswegen die Entwickler den Rennbooten einen Turboboost spendiert haben, der gleich drei Funktionen hat: Zum einen beschleunigt er - klar. Weiterhin hilft er, enge Kurven sicher nehmen zu können; mit dem an richtiger Stelle gezündeten Boost kommt man ratzfatz um einen Winkel, in dem man sonst wild bremsen müsste. Die dritte Funktion ist der Sprung: Ein Hopser auf dem Wasser mag nicht nach viel klingen, aber nur so erreicht man spezielle Boni oder gut versteckte Abkürzungen. Je nach Spielvariante muss man entweder Boost-Symbole aufsammeln, um ihn zu füllen oder die Checkpunkt-Tore erwischen.
Augen auf im Wasserverkehr!
Jede Spielvariante besteht aus den gleichen acht Strecken, die aber variiert werden: Mal muss man nur vom Start zum Ziel kommen, mal muss man Runden fahren, wobei sich das Design jedes Mal ein wenig ändert - auf einmal geht es an einer Stelle nach links statt nach rechts, oder es taucht plötzlich ein gigantisches Monster in der Mitte eines Kanals auf. Wer sich an die offensichtliche Route hält, macht zwar nichts verkehrt, kann
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| Der harte Positionskampf gehört auch auf dem Wasser dazu - allerdings hat die gegnerische KI nicht gerade Admirals-Klasse. |
Für jeden Treppchen-Platz gibt es unterschiedlich viele Credits, die mit immer größerer Zahl automatisch für Nachschub an Strecken und Booten sorgen. Höhere Levels erfordern eine bestimmte Anzahl an Credits, so dass man von HTH gezwungen wird, alle Spielmodi anzugehen, um weiter zu kommen - auch die besseren Boote werden erst freigeschaltet, wenn man (aufgrund der Credits-Anzahl) tatsächlich auch soweit ist, diese beherrschen zu können. Denn die anfänglichen Schlitten sind vergleichsweise gemütlich, nicht zu schnell, nicht zu bockig. Spätestens in der Kategorie »Experte« hat man es dann mit Lindsay Lohan auf dem Wasser zu tun - das letzte Schiff, das Wasser-UFO »Rad Hazard« ist wahnwitzig schnell, extrem zickig und gut gebaut. Und dann gibt es auch noch die Gummiente...
Alle Mann an Bord!
Der Solo-Spaß hat bestimmte Grenzen: Die gegnerische KI ist nur dazu zu gebrauchen, ihren Startplatz zu verteidigen (man beginnt grundsätzlich auf dem
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| Das Leveldesign ist teilweise sehr abgefahren (hier ein Ausflug auf einen außerirdischen Planeten), die Strecken verändern sich teilweise während der Fahrt. Allerdings sind es insgesamt nur acht. |
Technisch besticht HTH vor allem mit flüssiger (huahua) und verdammt rasanter Grafik: Bei einem gigantischem Klatscher spürt man, dass das Geschehen etwas langsamer wird, den Spielfluss stört's aber nie. Die wuchtig animierten Wellen sind das Highlight der Präsentation, es schwappt und platscht und blubbert ganz wunderbar. Der Rest der Grafik ist nicht schlecht, aber auch nicht gut - »zweckdienlich« trifft's wohl am ehesten.

