Donkey Kong Country 3 - Test, Geschicklichkeit, Game Boy Advance - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Jump&Run
Entwickler: Rare
Publisher: Nintendo
Release:
04.11.2005
Spielinfo Bilder Videos
Da laust mich doch der Affe: Rare bemüht seine Donkey Kong-Recycling-Maschine zum mittlerweile dritten Mal auf dem GBA! Donkey Kong Country 3 zählte 1996, in einer Zeit, als 16Bit-Konsolen langsam ausstarben und die 32Bitter die Macht an sich rissen, zu einem der besten SNES-Jump-n-Runs. Kann das Rendergehüpfe auch heute noch zu Begeisterungsstürmen hinreißen?

Affe vermisst!

Schockschwerenot: Ein Donkey Kong-Abenteuer, in dem nicht Donkey Kong die Hauptfigur ist! Auch Diddy Kong ist vermisst! »Was ist hier los?« fragt sich Dixie Kong zurecht, denn der übliche Verdächtige King K. Rool kann nichts dafür – an seiner Stelle sitzt jetzt KAOS, der die beiden Oberaffen entführt hat! Also schnappt sich

Ihr seid immer zu zweit unterwegs.
die forsche Dixie den kleinen Kiddy Kong und hangelt drauflos – Primatenbrüder sind zu befreien, bösartige Obermotze zu verkloppen!

Die Suche nach den Bananensüchtlingen führt euch über neun große, ihrerseits in viele Levels unterteilte Welten, die aus der Vogelperspektive bereist werden. Betretet ihr einen Level, geht es aus der bekannten Seitenperspektive von links nach rechts. Ihr steuert immer nur einen Affen, während der andere krakeelend hinterherhoppelt. Beiden haben unterschiedliche Spezialeigenschaften und Stärken, die ihr immer kombinieren müsst – auf Knopfdruck könnt ihr jederzeit zwischen beiden umschalten, außerdem kann der eine den anderen auf die Schultern nehmen und z.B. als Wurfwaffe gebrauchen. Beide können springen, sprinten und mit Fässern nach Gegnern werfen. Später steuert ihr auch kurz einen Elefanten, einen Schwertfisch oder einen Papagei, außerdem stehen euch die 13 Bärenbrüder mit Rat und Tat zur Seite – wenn ihr sie findet. Auf eurer Reise sammelt ihr nicht nur herumliegende Sterne, sondern auch jede Menge Bananen ein – die nicht nur Vitamin C, sondern auch Extraleben bringen. Neben den Hauptmissionen gibt es noch jede Menge Bonusaufträge und Minispiele: rasantes Iso-Bootsrennen, ein cooler 3D-Sternentunnel oder eine abgefahrene IK plus-Variante bringen Highscores und lockern das Spielgeschehen auf. Am Ende jeder Welt wartet außerdem der obligatorische Obermotz auf seine Schläge. Kenner des Originals werden sich außerdem über die neue Welt Pacifica freuen.

Bananen-Sucht

Donkey Kong Country 3 bleibt der Serie so treu wie es nur geht: Z.B. ist der Schwierigkeitsgrad stetig, aber spürbar steigend, ab der Mitte des Spiels wird er teilweise sogar unangenehm –

Schöne Hintergründe und putzige Animationen zeichnen die Optik aus.
nicht unfair, aber sehr herausfordernd. Die Optik basiert wieder auf komplett gerenderten, detailreichen und sehr ansehnlichen Hintergründen, vor denen sich die ebenfalls am Computer erstellten und weich animierten Figuren tummeln.

Neu und unnötig ist der »Multiplayermodus«, der auf dem Papier mit kooperativem Spiel für zwei Affenmenschen sehr gut klingt. In der Praxis ist es aber kein wahrer »Jeder Spieler hat eigenes Modul und beide legen gemeinsam los«-Mehrspielermodus. Stattdessen zockt Spieler A, bis er den Affen wechselt. Und den GBA an Spieler B übergibt, der daraufhin solange herumafft, bis er den Primaten wechselt (oder ein Leben verliert). Daraufhin wandert der GBA wieder an Spieler A zurück etc. – reichlich albern. Nintendo selbst scheint das so peinlich gewesen zu sein, dass dieser Modus gar nicht erst auf der Verpackung erwähnt wird. Wenigstens trommelt und treibt der Soundtrack genauso gut wie im Original, auch wenn viele der Stücke an die neue Hardware angepasst bzw. umgeschrieben werden mussten.

  

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Thema!
schrieb am

Facebook

Google+