Final Fantasy 4 Advance - Test, Rollenspiel, Game Boy Advance - 4Players.de

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Final Fantasy – ein Name, der als kleines Action-RPG vor vielen Jahren Squaresoft vor der Pleite bewahrte und sich mittlerweile zur allumfassenden Giganto-Marke entwickelt hat. Kurz bevor sich FF12 auf die PS2 herniederlässt, geht es mit Nintendo nochmal zurück zu den Anfängen der Serie. Wir sind mitgewandert.

Vom Dunkel ins Licht

Die Nummerierungsquerelen der Final Fantasy-Serie begannen weit vor X, X-2 und XII: So kam das Spiel, um das sich dieser Test

Die wendungsreiche Geschichte wird mit Texttafeln weitergeführt - illustriert von neuen Charakterbildchen.
dreht, nur in Japan als Final Fantasy 4 auf den Markt - der Rest der Welt lernte es, aus welchen Gründen auch immer, als Final Fantasy 2 kennen. Welches aber nicht das Final Fantasy 2 ist, welches Nintendo zusammen mit Final Fantasy 1 (welches überall FF1 war) als GBA-Compilation »Dawn of Souls« auf den Markt brachte. Verwirrt? Egal! Schüttelt die Zahlen einfach ab, denn FF4 prägte mit seinen denkwürdigen Charakteren, dem aufgemöbelten Kampfsystem, der großen Welt und den epischen Gefechten das Bild des japanischen Rollenspiels wie kein anderes. Die GBA-Fassung ist im Grunde eine 1:1-Umsetzung des amerikanischen SNES-Vorbilds - allerdings mit ein paar Verbesserungen bzw. Übernahmen aus dem japanischen Original. So werden Dialoge jetzt von nett gezeichneten Charakterbildchen illustriert, es gibt rudimentäre Formationen, ein frisches Intro, einige neue Bossgegner sowie High-Level-Dungeons freizuspielen - und gegen Ende dürft ihr die Party selbst zusammenstellen, die euch ursprünglich vom Spiel diktiert wurde. Im Grunde also ein Director's Cut, der das »Advance« im Titel rechtfertigt.

FF4 dreht sich um den Dunkelritter Cecil, der im Auftrag des Königs von Baron nach mächtigen Kristallen sucht - und dabei auch angewiesen ist, über Leichen zu gehen. Als sich 
In den Städten führt ihr Gespräche und deckt euch mit neuen Items ein.
Cecils Gewissen meldet, wird er seines Amtes enthoben und auf eine scheinbar minderwertige Mission geschickt, die aber katastrophale Folgen hat. Hier zieht Cecil einen Schlussstrich, er erhebt sich offen gegen den König und versucht herauszufinden, woher seine Gier nach Macht auf einmal kommt. Im Laufe der 15 bis 20 benötigten Durchspielstunden trefft ihr auf viele Freunde, noch viel mehr Feinde, die Fronten verschieben sich ständig, Vertrauen und Misstrauen geben sich die Klinke in die Hand - was ist gut, was ist böse, was richtig, was falsch? Die Story-Substanz ist deutlich höher als noch in Dawn of Souls, und auch wenn euch kein Shakespeare entgegenscrollt - die Charaktere besitzen Profil, sind liebenswert und geben sich Mühe, die Spannung oben zu halten. Und so teilweise kindisch und naiv die Dramatik heute auch erscheinen mag, zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung servierte FF4 ein epischeres Rollenspielerlebnis als heute Oblivion. Immerhin fängt man hier nicht als die übliche blond-bäuerliche Weltenretter-Null, sondern als trainierter Dunkelritter an. Was allerdings auch bitter nötig ist, denn der Schwierigkeitsgrad ist ebenfalls höher als bei FF1&2. Euch erwarten etliche harte Standard- und Bosskämpfe, außerdem lauert das obligatorische Final Fantasy-Problem des ca. in der Spielmitte unerwartet in die Höhe schießenden Anspruchs.

Wie alles begann...

Die Rundenkämpfe laufen mit Echtzeit-Hektik ab - Trödeln ist tödlich!
Was heute so selbstverständlich erscheint, nahm mit FF4 seinen Anfang: rundenbasierte Kämpfe mit Echtzeit-Elementen. Davor  hattet ihr in einem Kampf alle Zeit der Welt, die Gegner warteten geduldig auf die Wahl eures Angriffs, Zaubers oder sonstigen Manövers.  Damit ist ab sofort Schluss, denn jedes Partymitglied (zum Teil seid ihr zu fünft unterwegs) hat einen Aktionsbalken, der nach jedem Angriff mehr oder weniger schnell neu lädt - währenddessen greifen die Feinde munter an. Außerdem werden Befehle nicht sofort ausgeführt, gerade Zauber brauchen z.T. mehrere Runden, bevor sie einsatzbereit sind. Dadurch enden fahrlässige Anweisungen schnell im Tod der Gruppe, jeder Befehl muss durchdacht und zackig gegeben werden - wem das etwas chaotische Treiben zu hektisch ist, kann einstellen, dass die Gruppe wenigstens während der Wahl der Items, die schon nach kurzer Zeit eine erkleckerliche Liste umfassen, nicht attackiert wird. Nichtsdestotrotz müsst ihr den Taktiker auspacken: mit purem Drauflosholzen werdet ihr hier verdammt viele Tode sterben!

          

Kommentare

Balmung schrieb am
Nicht nur, eigentlich ist es alles zusammen.
Sazzle schrieb am
Story befriedigend?
Spielwelt Mangelhaft?
Sind das nicht die Dinge, die ein gutes Rollenspiel ausmachen?
AleXreleXed schrieb am
#1 ;)
Also FF ist, bleibt und wird immer das beste Rollenspiel sein 8)
schrieb am

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