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Konsole
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
2006
Spielinfo Bilder Videos
Das Geheimnis ist seit September 2005 gelüftet, die Spielewelt um ein Eingabegerät reicher: Nintendo hatte bereits im Rahmen der Tokyo Game Show den mysteriösen Controller vorgestellt (hier im Video), der ein ganz neues Spielerlebnis garantieren soll. Ist er tatsächlich revolutionär? Oder gerade innovativ? Oder nicht mehr als eine Spielerei? Wir haben Fakten, Bilder und Meinungen gesammelt.

Wir erinnern uns noch ganz gut: Entsetzen, Staunen und Raunen gingen durch die Redaktion, als die Pressemitteilung von Nintendo mit den ersten Fakten und Bildern zum Wii-Controller eintrudelte. Grün, Grau, Weiß und Rot funkelten die Neulinge mit dem Charme einer Fernbedienung. Seit der E3 2005 im Mai spekulierte die Spielewelt über das mögliche Aussehen, die Funktionen und Möglichkeiten - jetzt ist die Hardware enthüllt, jetzt darf diskutiert werden. Und Gesprächsstoff gibt es genug, wenn man sich den bekannten Trailer, die neuen Videos sowie die Details anschaut:

Einhänder & Nunchaku & Lautsprecher

Der kabellose Controller wird nicht mehr von zwei Händen, sondern mit nur einer Hand bedient - das ist tatsächlich eine interessante, wenn auch nicht revolutionäre Neuerung. Immerhin kann man optional einen Analogstick-Zusatz anschließen, so dass auch das traditionelle Spielen möglich ist: In der rechten Hand die längliche neue Steuerung, in der linken Hand die über ein kurzes Kabel verbundene Analogstick-Muschel. Nintendo nennt diese Form "Nunchaku-Stil", da man ähnlich der asiatischen Waffe zwei feste Körper in Händen hält, die lose verbunden sind. 

Mit dieser Zweigleisigkeit will man laut Präsident Iwata sowohl neue Spieler gewinnen als auch Veteranen ansprechen, die wie gewohnt NES-, SNES-, N64- und GameCube-Titel erleben möchten, denn der Wii wird bekanntlich voll abwärtskompatibel zu vergangenen Systemen sein sowie vier Anschlüsse für alte GameCube-Controller bieten. Auf der E3 2006 wurde zudem bekannt gegeben, dass der Controller integrierte Lautsprecher besitzt - ein Feature, das bisher kein Eingabegerät vorweisen kann.

Optisch entfacht das neue Gerät wenig Euphorie. Aber trotz des nicht gerade spektakulären, fast schon chirurgisch sterilen Designs: Gerade die Ähnlichkeit zu einer Fernbedienung könnte Nintendos neue Zielgruppe ansprechen - also jene graue Masse aus Familie und Nicht-Spielern, die laut Präsident Iwata aufgrund der Komplexität der Games bisher zockabstinent blieben.

"Our mission is to revive the gaming industry by increasing our user base."

Zelda-Erfinder Miyamto wird auf der Tokyo Game Show laut 1Up noch deutlicher und unterstreicht die zweigeteilte Zielgruppe:

"We wanted a controller that somebody's mother will look at and not be afraid of. (...) But also something that people who've been playing games for years will be satisfied with."

Kipp-Steuerung statt Analog-Stick

Nintendo verzichtet jedoch beim schlanken Eingabegerät komplett auf einen Analogstick: Es gibt ein Digikreuz und nur noch vier Buttons, wenn man "Start" und "Select" weglässt: A, B, a, b. Drei davon befinden sich auf der Oberseite, einer auf der Unterseite. Klassische Schulter-Buttons gibt's gar nicht. Zum Vergleich: Der GameCube-Controller bietet noch sieben Druckknöpfe. Diese Verschlankung entspricht Nintendos neuer Philosophie, die zurück zum einfachen Spielspaß will. 

Wer jetzt befürchtet, dass es mit weniger Buttons auch weniger komplex zugeht, kann aufatmen: Der Nunchaku-Zusatz bringt nicht nur einen Stick, sondern auch zwei weitere Buttons: Z1, Z2 - insgesamt wären das schon sechs. Sollte Nintendo dieses modulare System konsequent erweitern, sind auch andere Aufsätze möglich. Die spannende Frage ist: Wie wird ohne Stick gesteuert? Über das Kippen in verschiedene Richtungen. Und das ist bei genauerem Hinsehen die eigentliche Revolution. Dazu die Pressemitteilung:

"Auf den Bildschirm gerichtet, ermöglicht der Controller blitzschnelle Interaktionen. Dabei werden Bewegungen, Raumtiefe, Positionen und Ziele durch die Bewegungen des Controllers bestimmt."

Das ist spannend, wirft aber noch Fragen auf: Wird nur die leichte Bewegung innerhalb der Hand auf den Bildschirm übertragen? Also das Drücken nach vorne sorgt dafür, dass Link läuft oder die Kamera geneigt wird - das wäre lediglich innovativ, aber nicht revolutionär. Oder wird auch die Bewegung innerhalb des Raumes übertragen? Sprich: Könnte man z.B. Baseballschläge oder Schwerthiebe über eine enstprechende Bewegung simulieren? Ja, man kann - und damit ist der Controller tatsächlich revolutionär. Das sagt zwar noch nichts über die Qualität des Spielerlebnisses aus, aber man wird tatsächlich neue Erfahrungen machen: Ihr könnt Hiebe, Würfe und Zielbewegungen in Echtzeit vollführen, die sofort im Spiel gezeigt werden.

Wie funktioniert das? Am Fernseher stehen zwei kleine Empfänger, die die Signale des im Controller aktiven Bewegungs-Sensors innerhalb des Raumes empfangen: Stellt euch hin, setzt zum Schwinger an und das Ganze wird übertragen. Eines muss man trotz der fehlenden Praxis und der Frage, ob das tatsächlich technisch sauber funktioniert, bereits sagen: Nintendo hat Wort gehalten und eine Revolution in petto - nicht, was die Konsole als solche angeht, aber was die Art und Weise des Spielens betrifft. Auch Publisher und Analysten sehen die Enthüllung laut Reuters positiv und darin weit mehr als ein Spielzeug:

"It's not a gimmick, and it's different. It should get people interested."   (KBC Securities)

Nintendo strikes back?

Dass die Tokyo Game Show nach einer Schwächephase wieder boomt, haben wir bereits in unserem Special angedeutet. Aber dass Nintendo nach seiner traditionellen TGS-Abstinenz gerade die japanische Messe genutzt hat, um den geheimnisvollen Controller vorzustellen, dürfte auch zwei marktpolitische Gründe haben: Zum einen will Nintendo frühzeitig vor allem kleine Entwickler ansprechen, die ihre kreativen Ideen mit dem neuen Eingabegerät umsetzen könnten. Dazu Iwata laut Reuters:

"Small developers can compete on creativity not on scale or staff size. (...) Nintendo is willing to help bring these ideas to life."

Zum anderen war das Timing wichtig. Gerade als Microsoft seine Xbox 360 den skeptischen Japanern zu einem Kampfpreis von knapp 280 Euro schmackhaft machte, servierte man in der Heimat einen neuartigen Controller, der trotz aller veröffentlichten Details noch viele Fragen aufwirft und damit vor allem eines weckt: die Neugier. Ist dieses Eingabegerät nicht nur in Sachen Design und Funktionalität, sondern auch in Sachen Spielgefühl revolutionär? Kann man damit Action-Adventure wie Zelda genau so oder gar intensiver genießen als mit den traditionellen Gamepads? 

Unsere Meinungen nach ersten Erfahrungen auf der E3 und der Games Convention:


Ich hatte mir vom Design mehr erwartet als eine Fernbedienung. Und dennoch bin ich gespannt, wie sich Spiele mit dem Ding steuern lassen. Nintendo könnte tatsächlich eine kleine Revolution gelingen&



 Okay, ich war auch erst geschockt. Aber wenn man sich die Details anschaut, wird die Neugier geweckt: Das ist tatsächlich eine Umwälzung. Haut sie mich auch spielerisch um? Abwarten. Immerhin kann ich endlich das Katana in Echtzeit schwingen! Ich freu mich drauf. Und ich hoffe stark, dass Nintendo bei den künftigen Games an erwachsene Spieler denkt.


Das ist es also - das in letzter Zeit am besten gehütete Geheimnis der Videospielwelt: der Wii-Controller! Mein erster Gedanke: Was bitteschön ist denn so revolutionär an einer Fernbedienung, an die ich noch einen Analogstick anschließen kann? Doch kennt man die Fakten, scheint der Controller mit seinen Bewegungssensoren vielleicht tatsächlich ein neues Spielgefühl bieten zu können, auch wenn ich mir diese Art der Steuerung bei manchen Genres nur schwer vorstellen kann - aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.

Ich kann meine Hand frei im Raum bewegen und die Spiele machen genau das, was ich will? Her damit! Die anfängliche Skepsis weicht jedenfalls langsam der Überzeugung, dass das unscheinbare Ding tatsächlich die lange gepriesene Revolution entfachen könnte. Schade nur, dass ich als Rennspielfreak wahrscheinlich nicht viel davon haben werde&


           

Kommentare

E-G schrieb am
glaubst du das eigentlich selbst was du da erzählst? schön wenn es dich nicht interessiert, aber wenn du dir mal die beiträge hier im forum ein wenig durchlesen würdest, würdest du wohl merken das die stimmung zZ äußerst pro nintendo ist...
und... nischen dasein? das hat in meinen augen eher die psp :wink:
für mich klingt dein post mehr wie ne unterschwellige fanboy meinung um subtil big n schlecht zu machen... ich tippe einfach mal auf sony fanboy
und was nintendogs und das gehirnjogging angeht... najo geh mal auf google und such nach verkaufscharts... :roll:
FlyingDutch schrieb am
Kann man in der heutigen Zeit überhaupt noch auf eine Online-funktion verzichten ? Ich glaube nicht.
Ich persönlich sehe da nicht wirklich so die Revolution in dem neuen Controller, allenfalls eine Nischenrevolution :D.
Wirklich neu sind Raumabtastungen ja nun wirklich nicht. Nintendo entwickelt sich meiner Meinung nach immer mehr zu einem Nischenanbieter. Da muss ich mir ja nur mal den aktuellen Handheld ansehen. Nintendo Dogs, Gehirnjogging und wie sie alle heissen, mögen ja recht innovative Titel sein, sind für mich als Spieler aber völlig uninteressant. Ebenso wird es mit solchen sogenannten Nuggets sein. Ich denke dass ich da auch nicht ganz alleine stehe, und wir Zocker um die 30 sind nun mal eine finanziell recht starke Käuferschicht. Worauf ich hinaus will ist, dass Nintendo durch diesen neuen Controller sich nur noch weiter in eine Nische drängen lässt (möglicherweise auch ganz bewusst ?) Tolle Innovationen, nie da gewesenen Spielkonzepte, aber im großen und Ganzen nichts als Spielereien die einen alten Spieler nicht hinterm PC hervorlocken können :D
Schade eigentlich, da man eigentlich anehmen sollte, dass eine Firma mit einer Erfahrung wie Nintendo sie hat, eigentlich besser gegenüber Branchen-"Neulingen" wie MS oder Sony da stehen sollte.
Na ja mir solls egal sein, wenn sie mein Geld nicht haben wollen :D Ich war mal ein großer Nintendo Fan, aber seit dem SNES hat mich keine Konsole aus dem Hause Nintendo mehr vom Hocker gerissen. Das lag natürlich größtenteils an der Software (oder meinem fortgeschrittenem Alter
Mo-2 schrieb am
Ich könnte mir den Revo vorstellen, wenn Nintendo die Geschichte mit den alten Spielen via Internet wahr macht. Endlich zu dritt wieder Secret of Mana zocken wär halt schon fein. Oder die ganzen anderen spaßigen Sachen, wie Mario Kart und Konsorten.
johndoe-freename-82921 schrieb am
Sie MÜSSEN mehr Revos als GC absetzen, alles andere wäre ein totaler Fehlschlag.
johndoe-freename-86094 schrieb am
Bitte vergißt nicht, das die Revo Ports für vier GC Pad hat, es gibt einen Aufsatz. Ihr macht euch über ungelegete Eier solch ein Kopf, niemand zwingt euch die Konsole gut zu finden. Nintendo ist mit Abstand die Älteste Firma für Videospiel Konsolen. Sie wissen was sie tun. Ich find es echt Lustig. Vorher habt ihr euch den Mund fussellig geredet das der DS keine Chance gegen PSP hat. Nintendo verliert. Ha und jetzt. Nintendo beherscht immer noch den handeheld markt. Bringt tolle Spiele dafür raus. Das Revo Pad ist was neues. Ihr benimmt euch teilweise, wie das Sprichwort \"Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht\". Klar die Xbox 360 kommt in einen Monat raus. Na und sie haben einen großen Vorteil und einen kleinen Nachteil. Der Vorteil sie sind die ersten der Nachteil. Sony und Nintendo haben die Chance die Konsole eingibig zu studieren. Das bringt ihnen den Vorteil noch an iherer Konsole zu basteln. Ich verfolge es schon seit dem PSX start das jeder sagt Nintendo geht pleite, ist das ihr Ernst damit haben sie nie eine Chance, das wars, Nintendo und ihr Ende. Wo, ich weiß nicht wo ihr das sieht, ich lese. Nintendo macht Rekordgewinn. Nintendo bekommt hier preise. Nintendo sind mit abstand die besten Entwickler. Nintendo ist inovativ. Nintendo behersschten den Handheldmarkt. Nintendo, nintendo, Nintendo etc. Die Revo rockt. und wenn nur Nintendo für sich selbst für den Revo Pad spiele machen. EA hat zugesichert, das sie Revo mit Software versorgen. Wenn es um Kommerzscheisse geht, ist wohl EA die besten darin. Atari hat jetzt schon Nintendo versichert das sie den Revo mit Software versoregen. Hideo Kojima macht ein Lizenz Spiel von Nintendo. Er gehört zu den wirklich guten Entwickler bei Nintendo. Mistwalker versorgt Nintendo mit Spielen und und und. Ich höre bis jetzt nur von den Entwickler geile Kommentare. Ich kenne nicht die Hardware von Nintendo, hat seine Nachteile aber auch seine Vorteile. Aber ich weiß das Nintendo nicht die Stärkste konsole sein Wird,...
schrieb am

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