Donkey Kong: Jungle Beat - Vorschau, Geschicklichkeit, GameCube - 4Players.de

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Schwing die Bongos, mach mir den Affen! Nintendos Vorzeige-Gorilla Donkey Kong hüpft wieder einmal durch den Dschungel – nur dieses mal begleitet vom infernalischen Getrommel des Affenlenkers auf der anderen Monitorseite. Wir hatten die Gelegenheit, den Bongo-König in uns zu wecken – folgt uns auf den Preview-Trip!

Bingo Bongo

Verabschiedet euch vom normalen Joypad, Donkey Kong Jungle Beat wird ausschließlich mit dem extra für die neue DK-Serie (Jungle Beat und Donkey Konga ) entworfenen Bongo-Controller gesteuert. Das funktioniert folgendermaßen: Pocht ihr auf die rechte Bongo, hoppelt euer Gorilla nach rechts - umgekehrt natürlich nach links. Klopft ihr auf beide Controller, macht der Affe einen gewaltigen Satz nach oben. Schlussendlich dürft ihr auch noch entweder in die Hände oder auf die seitlichen Sensoren der Bongos klatschen – als Ergebnis gibt es lautes Affengebrüll, das unterschiedliche Wirkungen hat.

Die Aktionen des pelzigen Gorillas werden im Vordergrund immer in Nahaufnahme gezeigt.

Donkey Kong Jungle Beat ist in erster Linie ein normales Jump-and-Run, vergleichbar mit den SNES-Urvätern. Genau wie damals sammelt ihr in den hauptsächlich horizontal scrollenden Levels Bananen ein, und bewältigt vielerlei Herausforderungen: Ihr hüpft an den Seiten eines engen hohen Tunnels hin und her, klettert an den Stengeln gewaltiger Blumen herum, um euch von diesen schließlich hoch in die Luft schießen zu lassen oder gleitet wie Tarzan von einer schwingenden Liane an die nächste. Der Affenschrei lässt Pilze auf bemerkenswerte Größe wachsen oder kleine Vögel Brücken bilden, so dass ihr weiterkommt.

   

Darüber hinaus werden dadurch Gegner eingeschüchtert, denn natürlich gibt es allerlei Zweikämpfe. Besonders witzig sind die gegen Zwischen- und Oberbosse: Den einen müsst ihr z.B. so lange wie möglich mit Fausthieben jonglieren und schließlich perfekt getimt aus dem Bildschirm katapultieren. Bei einem anderen gilt es erst eine Weile auszuweichen, um ihm dann im richtigen Moment eine wüste Affenkombo zu verpassen – mittels heftigem Trommeln auf den Bongos, versteht sich.

Vorne ein Giganto-Schneeball, hinten ein Riesenfisch, und dazwischen ganz klein Donkey Kong - Hilfe!

Rasender Gorilla

Optisch erwarten euch bei eurer Suche nach gefangenen Affenkumpels farbenfrohe 3D-Welten, die hauptsächlich horizontal, aber gelegentlich auch vertikal scrollen. Ihr kämpft euch durch den obligatorischen Dschungel oder durch eine klirrend kalte Bergwelt, in der ihr schon mal auf einem Yak-ähnlichen Reittier unterwegs seid – und dabei gelegentlich zwischen einem gigantischen Schneeball vor euch und einem verfolgenden Riesenfisch hinter euch die richtige Geschwindigkeit halten müsst. Die Kulisse gewinnt keine Schönheitspreise, ist aber jederzeit flüssig und voller netter Details: Donkey Kong wird z.B. stets in Nahaufnahme gezeigt, und bei speziellen Aktionen (wie dem Fällen eines Baumes) wird der finale Schlag in cooler Zeitlupe dargestellt.

    
 

AUSBLICK



King of the Bongos, King of the Bongos: So bekloppt das Steuerungkonzept anfangs klingt, so cool ist es dann in der Praxis. Okay, man braucht schon eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis man den Affen sicher von Blume zu Wand zu schwingender Affenkumpel bugsiert, in der Luft ein Gebrüll loslässt, sicher auf der dadurch entstandenen Vogelbrücke landet und direkt danach einem Zwischengegner die vorlaute Klappe poliert – aber was für ein Spaß! Stellt sich nur die Frage nach der Langzeitmotivation, denn auf Dauer kann auch das spaßigste Bongo-Kloppen nicht vom doch arg simplen Spielkonzept ablenken. Die Antwort darauf gibt’s leider erst 2005.


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